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Thema: Bund: EAN Strichcode am Bogenrand und auf Rollenmarken
Das Thema hat 90 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 03.12.2017 20:39:52 Gelesen: 13232# 66 @  
Großbrief aus der Tagespost zu 1,45 Euro mit einer Bund MiNr. 3254 und anhängendem EAN-Code, gestempelt am 2.10.2017.



Hier die Marke mit dem EAN-Code noch einmal vergrößert:



Viele Grüße
Michael
 
Journalist Am: 05.01.2018 16:23:27 Gelesen: 11554# 67 @  
Hallo an alle,

weiter oben gab es ja schon mal die Info das bezüglich der Anwendung des EAN-Codes beim Verkauf der Briefmarken noch weitere Infos folgen sollen. Nun gibt es von Postämtern dazu weitere Aussagen, das im Laufe des 1. Quartals 2018 der Verkauf nur noch über EAN-Code erfolgen soll und das die Marken ohne EAN-Code zielgerichtet vorrangig aufgebraucht werden sollen.

Wenn nun dieser Stichtag kommt würde das in der Folge bedeuten, das alle Briefmarken ohne EAN-Code vom Verkauf zurück gezogen werden müssten und dann vermutlich vernichtet werden - da man sie ja nicht anderweitig verkaufen kann ?

Soweit zu diesem Thema eine aktuelle Info - viele Grüße Jürgen
 
drmoeller_neuss Am: 05.01.2018 16:35:52 Gelesen: 11548# 68 @  
@ Journalist [#67]

Nun gibt es von Postämtern dazu weitere Aussagen, das im Laufe des 1. Quartals 2018 der Verkauf nur noch über EAN-Code erfolgen soll

Bei den heutigen Rechenkünsten der jungen Leute halte ich das für sinnvoll, wahrscheinlich wird dann bei der Auffrankierung eines Briefes mit drei 5 Cent-Marken dreimal der EAN gescannt.

Selbst erlebt: Ich kaufe die neuen Zuschlagsmarken im Gemüsegeschäft. Mir wurde nur der Porto-Wert, aber nicht der Zuschlagswert berechnet. Die Verkäuferin bestand darauf, den richtigen Preis berechnet zu haben. Darauf hin habe ich sie gebeten, den EAN einzuscannen und sie wurde ganz blass. Zum Glück hatte sie noch nicht allzu viele Marken am gleichen Tag verkauft. :(
 
Steven Am: 29.01.2018 21:34:46 Gelesen: 9179# 69 @  
Zu Beitrag [#2], [#34], [#43]

Hier eine Info, wie man die Rollenmarke 85 C Bayerischer Wald Mi. Nr. 3203 R vom 02.01.2016 1. Auflage und der 2. Auflage v. 02.01.2017 unterscheidet.

1. Auflage ohne EAN Code und rückseitige Nummer in 5er Schritten, oder 2. Auflage mit EAN Code und rücks. Nummer in in 4er Schritten

Die rückseitige Nummer ist bei der Nachauflage um 180° gedreht. Das Unterscheidungsmerkmal benötigt man bei den Nummern 20, 40, 60, 80, 100, 120, 160, 180, 200 ohne EAN Code als Einzelmarke.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan


 
Journalist Am: 09.02.2018 12:58:42 Gelesen: 8053# 70 @  
Hallo,

laut ersten mündlichen Aussagen von Mitarbeitern von Poststellen, müssen umgehend alle naßklebenden Rollen in EAN-Codegebinden bestellt werden, da es ab dem 1. März nur noch möglich sein soll, Marken über EAN-Code zu verkaufen.

Die noch vorhandenen Altbestände sollen dann mit Stichtag 1. März zurück gezogen werden und werden eventuell vernichtet - da diese ja anderweitig nicht mehr verkaufbar sind.

Soweit Neues aus der Gerüchteküche vom Postschalter - viele Grüße Jürgen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Blumen"]
 
Journalist Am: 10.02.2018 12:26:48 Gelesen: 7953# 71 @  
@ Journalist

Hallo an alle Blumensammler,

da es ja ab dem 1. März nur noch Blumenmarken mit EAN-Code geben soll, hier der Versuch einer Übersicht (bei den EAN-Codedaten wurde die letzte Ziffer (Prüfziffer) weggelassen):



Bezüglich der Ausgabedaten bin ich aber kein Fachmann, ob diese tatsächlich so erfolgt sind, kann ich nicht 100% sagen - hier habe ich aus anderen Quellen diese Daten übernommen - sollte es aus Eurer Sicht hier Korrekturbedarf geben bitte melden - damit diese korrigiert werden.

Die anderen Daten müssten normalerweise stimmen.

Viele Grüße Jürgen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Blumen"]
 
Uwe Seif Am: 13.02.2018 16:59:17 Gelesen: 7733# 72 @  
@ Journalist [#70]

Hallo Jürgen,

diese Angelegenheit wurde mir von den Mitarbeiterinnen meiner Postbank-Filiale so bestätigt!

Man versucht z.Zt. die Rollen-Restbestände ohne EAN an den Kunden zu bringen (diese wollen aber i.d.R. lieber selbstklebende) bzw. verklebt die Marken selbst auf Sendungen, um den Abrechnungs-/Rücksendeaufwand möglichst gering zu halten.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Journalist Am: 01.03.2018 12:09:46 Gelesen: 7114# 73 @  
Hallo an alle,

wie schon weiter oben mehrfach berichtet - ist es ab heute den 1. März 2018 am Schalter nur noch möglich, Briefmarken über EAN-Code zu verkaufen. Dies ist teils sehr interessant, da nun auf der zugehörigen Quittung exakt gelistet wird, was man gekauft hat - dazu folgendes Beispiel:



Im Quittungstext wird nun erwähnt, das es sich hier um eine Dauerserie - Rollenmarke - handelt mit der Wertstufe 100 und dem Motiv Tränendes Herz und das es eine 200er Rolle war, aus der die Marke verkauft wurde.

Andere Marken wurden heute aus Zeitgründen noch nicht getestet, um weitere Vergleiche bzw. Analysen zu machen.

Viele Grüße Jürgen
 
wajdz Am: 01.03.2018 18:38:10 Gelesen: 7046# 74 @  
Bisher ganz schön textlastig, dieser Thread. Deshalb hier aus der Tagespost ein Briefausschnitt,

MiNr 3314 (10); aus Kleinbogen rechte untere Ecke mit drei MiNr 3315 (20) = 70, Rand und Code.



Sonderstempel 23617 STOCKELSDORF vom 25.-2.2018 ·115 JAHRE/STOCKELSDORFER/KIRCHE/1903-2018, Zeichnung Kirche

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 07.03.2018 17:14:01 Gelesen: 6864# 75 @  
Hallo zusammen,

die abgebildete Büchersendung nach USA kam mit dem teilweise abgerissenen EAN-Code beim Empfänger an.

Hat das möglicherweise die Post gemacht oder ist das zufällig entstanden? Kennt jemand einen ähnlichen Beleg mit abgerissenem Codefeld?



Gruß Ulrich
 
gestu Am: 07.03.2018 18:08:07 Gelesen: 6842# 76 @  
@ GSFreak [#75]

So etwas passiert bei der maschinellen Bearbeitung bei der Post - ohne Absicht. Man kann das versuchen zu vermeiden, in dem man die Marken sehr sorgfältig und vollflächig aufklebt. Sobald ein kleiner Teil nicht gut verklebt und damit lose ist geht dieser Bereich in den Maschinen einfach so verloren.
 
Journalist Am: 07.03.2018 21:29:41 Gelesen: 6804# 77 @  
@ GSFreak [#75]

Hallo Ulrich,

genauso wie gestu bin ich der Meinung, dass hier niemand absichtlich etwas abgerissen hat, ich kenne auch diesbezüglich keine Anweisung.

Wenn Marken heute aber nicht sehr gut vollflächig aufgeklebt werden und nur einige wenige Zähne nach oben ragen, ist dies bei den heutigen Sortiergeschwindigkeiten der Maschinen eine optimale Schwachstelle um etwas abzuhebeln oder abzureisen - das Resultat sind dann solche beschädigten Sendungen wie die von Dir gezeigte.

Viele Grüße Jürgen
 
Eilean Am: 05.05.2018 14:34:57 Gelesen: 4540# 78 @  


Hier aus der Tagespost.

Ein ganzes Leerfeld sozusagen mit EAN.
 
Ben 11 Am: 06.05.2018 21:32:46 Gelesen: 4461# 79 @  
@ gestu [#76],
@ Journalist [#77],

So etwas passiert bei der maschinellen Bearbeitung bei der Post - ohne Absicht. [ / ]... ist dies bei den heutigen Sortiergeschwindigkeiten der Maschinen eine optimale Schwachstelle um etwas abzuhebeln oder abzureißen.

Wer oder was auch immer mit dem EAN-Strichcode nicht zurechtkam und so das abgebildete Ergebnis erzeugte, die Sortieranlage im Briefzentrum 79 (Freiburg) war es jedenfalls nicht. Auf dem Umschlag ist gut zu erkennen, dass die Marken, einschließlich dem EAN-Code, vollständig gestempelt wurden.



Viele Grüße
Ben.
 
StefanM Am: 07.05.2018 07:55:52 Gelesen: 4422# 80 @  
@ Eilean [#78]

Interessanter Beleg! Ich frage mich nur, wie sich das Gesamtporto von 4 Euro (2,85 + 0,70 + 0,45) zusammensetzt?

Am besten passt wohl noch ein Großbrief per Einschreiben (1,45 + 2,50 = 3,95). Das wiederum wäre ein Kuriosum, da das Einwurf-Einschreiben (laut Internetmarke) zu einem Übergabe-Einschreiben upgegradet worden wäre. So etwas habe ich noch nie auf einem Beleg gesehen.

Gruß
Stefan
 
gestu Am: 07.05.2018 11:02:29 Gelesen: 4392# 81 @  
@ Ben 11 [#79]

Die "Reise" eines Briefes in einer Sortieranlage ist nach dem stempeln noch nicht zu Ende! Der Brief muss durch die ganze Anlage durch bis er im richtigen Ablagefach der Region liegt. Da kann sich nach dem stempeln immer noch etwas verhakt haben.

Ich halte "Verschwörungstheorien" nicht für angebracht.
 
Holzinger Am: 07.05.2018 21:01:41 Gelesen: 4329# 82 @  
@ Ben 11 [#79]
@ gestu [#81]

Wer sich den Umgang in einem BZ einmal auf YouTube ansehen möchte, kann sich hier kundig machen:

https://www.youtube.com/watch?v=gsC4jWlzHzE

Erinnert mich stark an einen Beitrag in einer Müllsortieranlage. :-)
 
Eilean Am: 08.05.2018 10:17:06 Gelesen: 4273# 83 @  
@ StefanM [#80]

Der Brief war defnitiv nur ein Einwurfeinschreiben. Aber ggf. war es auch nur philatelistische Mache oder falsch gelesen und das Porto für ein Übergabeeinschreiben verklebt.

Ich habe letztens auch 90 ct. verklebt statt 85. Manchmal vergisst man das aktuelle Porto.
 
gestu Am: 08.05.2018 10:21:17 Gelesen: 4268# 84 @  
@ Eilean [#83]

So wie ich diesen Ausschnitt beurteile, handelt es sich ganz klar um einen Auslandsbrief, weil sich der Priority-Aufkleber dort auch neben den Marken befindet.

Porto für Auslandsbrief 150 Cent plus Einschreiben 250 Cent ergibt 400 Cent, somit ist der Brief portogerecht.
 
gestu Am: 08.05.2018 10:40:55 Gelesen: 4260# 85 @  
@ Eilean [#83]

Sorry, ich habe mir den Originalbeleg noch mal angesehen (Beitrag [#75]). Es handelt sich um eine Büchersendung in die USA, portogerecht frankiert mit 370 Cent, das entspricht Luftpost-Büchersendung International bis 500 g. Frankiert ist der Beleg mit 3 x 100 + 70.

Es kann auch gut sein, dass die Marken auch in einer Sortieranlage in den USA beschädigt wurde.

Fast überall auf der Welt werden die Briefe in maschinellen Sortieranlagen sortiert oder vorsortiert. Diese Maschinen verarbeiten Unmengen an Briefen in kürzester Zeit. Da kann so etwas schon mal passieren! Die Post bekommt den Auftrag dafür, die Briefe von A nach B zu transportieren und hat dafür zu sorgen, dass der Brief möglichst schnell dort ankommt. Die Post hat nicht den Auftrag, dafür zu sorgen, dass nicht gut oder vollständig verklebte Briefmarken ohne Beschädigung transportiert werden.
 
StefanM Am: 08.05.2018 11:29:27 Gelesen: 4249# 86 @  
@ gestu [#84][#85]

Eilean und ich haben über den Beleg in Beitrag [#78] diskutiert.

Da hast Du wohl was verwechselt.

Gruß
Stefan
 
gestu Am: 08.05.2018 12:36:21 Gelesen: 4235# 87 @  
@ StefanM [#86]

Es handelt sich um den gleichen Beleg.
 
Eilean Am: 08.05.2018 13:58:37 Gelesen: 4217# 88 @  
@ gestu [#87]

Meiner war ja aus Güstrow nach Berlin, also ein reiner Bedarfsbeleg mit Einschreiben und Zusatzfrankatur. Nix Luftpost, Ausland.

Wieso gibt es denn diese Leerfelder?

Gruß
Andreas
 
Michael Mallien Am: 08.05.2018 20:38:33 Gelesen: 4158# 89 @  
@ Eilean [#88]

Hallo Andreas,

der EAN-Code dient der Bestandsführung der Marken. In Bögen werden dafür die Bogenränder verwendet. Bei den Rollenmarken erscheint der Code auf eben solchen Leerfelder nach jeder 4. oder 5. Marke, damit bei einer Rolle in Benutzung immer der letzte Code (Bestand) ausgelesen werden kann.

Andere Beispiele für Leerfelder in Markengröße findest Du bei früheren Beiträgen zu diesem Thema.

Viele Grüße
Michael
 
Richard Am: 30.05.2018 09:08:22 Gelesen: 2277# 90 @  
@ Michael Mallien [#89]

Ein aktueller Bedarfsbrief mit einem Rundschreiben des Vereins, in welchem ich seit Jugendzeiten Mitglied bin.



Schöne Grüsse, Richard
 

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