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Thema: Schweiz: Nachentwertungsstempel
Arrows Am: 27.01.2017 11:22:35 Gelesen: 2065# 1 @  
Leider fehlen mir detaillierte Informationen über die Verwendung von Nachentwertungsstempeln. Hier am Beispiel auf einem nachtaxierten Beleg vom 5.1.1959 aus Genf, welcher mit einfachem Fehlbetrag von 20 Rp. in Zürich nachtaxiert wurde, da die Bundesfeiermarke nur von 31.5.-31.12.1958 gültig war. Die Marke hätte in Genf nicht mit dem Ortsstempel Genève 10 abgestempelt werden dürfen, da sie am 5.1.1959 ungültig war.

Weiss jemand Näheres zu diesen wellenförmigen Stempeln? Welche Stempel wo, wann und wie im Einsatz waren?



Brieftaxe im inländischen Fernverkehr bis 250g = 20 Rp. (1.1.1921 – 31.10.1967)

Gruss, Arrows
 
Uwe Seif Am: 08.04.2017 18:27:09 Gelesen: 1949# 2 @  
@ Arrows [#1]

Hallo,

leider weiß ich nur wenig hierzu. Die Stempel sollen ab den 40iger Jahren im Einsatz sein und wurden zumindest bis in die 70iger Jahre (später?) nur auf ausländischen Marken zur Nachentwertung abgedruckt. Schweizer Briefmarken sollten mit dem Tagesstempel der feststellenden Dienststelle nachentwertet werden. Vielleicht wollte man bei dem gezeigten Brief durch den zweifachen Abdruck des Wellenstempels den Tagesstempelabdruck/die Marke "unbrauchbar" machen.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
BeNeLuxFux Am: 06.07.2020 17:39:59 Gelesen: 397# 3 @  
Auf dieser Karte aus Belgien in die Schweiz vom 12.04.1925 wurde die linke Marke mit einem Holzdoppelringstempel nachentwertet, da der belgische Maschinenstempel diese nicht mehr erreichte. Eigentlich hätte der schweizer Postbeamte noch das Datum mittig in den Kreis schreiben müssen, hat dies aber unterlassen, was eine Strafe nach sich hätte ziehen können.

Grüße, Stefan


 
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