Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Vorphilatelie Königreich Hannover: Belege bestimmen
Das Thema hat 27 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
Saguarojo Am: 09.02.2017 16:28:32 Gelesen: 4925# 3 @  
@ Magdeburger [#8]

Hallo Ulf,

ganz herzlichen Dank.

Mit freundlichen Sammlergrüssen

Joachim
 
Saguarojo Am: 10.02.2017 10:28:53 Gelesen: 4879# 4 @  
Hallo,

kann mir bitte noch jemand bei der Entzifferung der Schrift helfen, die unter "Officalia" steht.

Viele Grüße
Joachim
 
bayern klassisch Am: 10.02.2017 12:00:06 Gelesen: 4870# 5 @  
@ Saguarojo [#4]

Hallo Joachim,

ich lese als Unterschrift "Colstorf", kann aber den Titel / Rand des Herrn Colstorf leider auch nach 10 Minuten immer noch nicht lesen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Saguarojo Am: 10.02.2017 16:59:16 Gelesen: 4846# 6 @  
@ bayern klassisch [#5]

Ja, das ist wirklich kompliziert.

Vielen herzlichen Dank.

Joachim
 
Saguarojo Am: 04.08.2017 13:59:08 Gelesen: 4436# 7 @  
Frage zum Brief Königreich Hannover

Liebe Sammler,

hier ein Frankobrief vom 27.7.1850 von Duderstadt nach Göttingen, das sind 27 Kilometer.

Unter dem Wort "frco" steht 3/4. Was hat das zu bedeuten? Wenn es das Porto ist, müsste es bei einem Frankobrief auf der Rückseite stehen.

Ich bitte um Hilfe.



Viele Grüße

Joachim
 
bayern klassisch Am: 04.08.2017 15:41:33 Gelesen: 4417# 8 @  
@ Saguarojo [#7]

Hallo Joachim,

"wenn es ein Porto ist, müsste es bei einem Frankobrief auf der Rückseite stehen".

Das ist ein Widerspruch in sich.

Wenn ein Brief vorne (i. d. R. unten links) einen Frankovermerk hat, nebem dem sich eine Zahl oder mehrere Zahlen befinden, dann drücken diese die Höhe des Frankos aus - hier 3/4 Gutegroschen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Saguarojo Am: 04.08.2017 17:25:03 Gelesen: 4395# 9 @  
@ bayern klassisch [#8]

Hallo Ralph,

ganz herzlichen Dank.

Viele Grüße
Joachim
 
Saguarojo Am: 20.11.2017 10:12:29 Gelesen: 3937# 10 @  
Vorphilatelie Hannover: Bitte um Brieferklärung

An die Experten der Vorphilatelie,

dieser Brief (ohne Briefinhalt), den ich im Internet entdeckt habe, gibt mir Rätsel auf.

Oben steht in schwarz de Duderstadt. Somit müsste er aus Duderstadt kommen. Oben rechts steht franco Duderstadt, was bedeutet, dass er bis Duderstadt bezahlt worden ist. Was ist richtig?

3 Groschen mit roter Tinte ist durchgestrichen, daneben eine 4 in Rötel. Ist der Brief zurückgegangen oder weitergeleitet worden?

Was bedeutet das Zeichen auf der Briefrückseite?

Dann kann ich auch einiges von der Anschrift nicht lesen:

Ci Madame Madame la Comtese de Goertz an ....... de ....... a Potzdam (durchgestrichen) Berlin.



Über eine Erklärung wäre ich sehr dankbar.

Joachim
 
Max78 Am: 20.11.2017 11:38:59 Gelesen: 3907# 11 @  
@ Saguarojo [#10]

Servus Joachim,

es dürfte sich eher um eine Weiterleitung von Potzdam (Potsdam) nach Berlin handlen, daher ggf. das korrigierte Porto.

Bei Adressat handelt es sich um Madam Goertz née (geborene) Baronne de Üchteritz (Baronin von Üchteritz). Wahrscheinlich handelt es sich um diese Dame (Friederike Caroline von Uechteritz, Ehefrau von Johann Eustach Graf von Görtz):

https://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_von_Uechtritz

zeitlich würde das meines Erachtens zum Brief passen, lg Max
 
Magdeburger Am: 20.11.2017 11:40:05 Gelesen: 3905# 12 @  
Hallo Joachim,

der Brief ist weitergeleitet worden. Das Porto ab Duderstadt bis Potsdam dürfte 3 1/2 (so lese ich es jedenfalls) gute Groschen gewesen sein - nach Berlin (mit der Clevischen Post via Halbstadt) laut meinen Unterlagen 4 gute Groschen. Die siegelseitige 8 dürfte eine Kartierungsnummer sein.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Saguarojo Am: 20.11.2017 13:48:20 Gelesen: 3863# 13 @  
@ Max78 [#11]
@ Magdeburger [#12]

Ich bedanke mich ganz herzlich.

Also habe ich das richtig verstanden:

Der Brief kam nicht AUS Duderstadt, sondern er lief über Duderstadt.

Viele Sammlergrüße

Joachim
 
Max78 Am: 20.11.2017 16:53:37 Gelesen: 3812# 14 @  
@ Saguarojo [#13]

Servus Joachim,

nein, so wie Magdeburger es erläutert hat (und Du ja eigentlich auch), kam der Brief aus Duderstadt (de Duderstadt):

Muss 'ne schöne Wanderstrecke sein wenn man nicht gerade an der B81 entlang läuft. ;-)



einen schönen Abend Max
 
Saguarojo Am: 20.11.2017 17:11:02 Gelesen: 3800# 15 @  
@ Max78 [#14]

Ja, richtig. Mein Gehirn war wohl gerade außer Betrieb.

Danke und schöne Grüße.

Joachim
 
Magdeburger Am: 20.11.2017 18:32:05 Gelesen: 3780# 16 @  
@ Saguarojo [#15]

Hallo Joachim

hier der Weg laut Cursen von 1791:



Wie zu sehen, sind es tatsächlich zwei Curse.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Saguarojo Am: 21.11.2017 09:41:22 Gelesen: 3726# 17 @  
@ Magdeburger [#16]

Hallo Ulf,

ganz herzlichen Dank.

Viele Sammlergrüße

Joachim
 
Saguarojo Am: 10.01.2019 14:37:56 Gelesen: 1104# 18 @  
Liebe Sammlergemeinde,

bei diesem Brief habe ich zur Taxierung einige Fragen:

Brief vom 26.12.1831 von Duderstadt, Königreich Hannover nach Dillenburg, Herzogtum Nassau, taxissches Posthoheitsgebiet.

Mit Rötelstift lese ich rechts neben dem langen Bestellgeldstrich 7/4 Groschen. Ist das richtig?

Unter dem Querstrich kann ich leider nichts erkennen, es müsste die hannoversche Gutegroschen-Taxierung sein.

Oben links kann man eventuell eine 10 erkennen. Ist das die Angabe in Kreuzer?



Vielleicht ist ein Experte so freundlich, mir diese Fragen zu beantworten.

Viele Grüße

Joachim
 
Max78 Am: 12.01.2019 07:58:53 Gelesen: 962# 19 @  
@ Saguarojo [#18]

Moin Joachim,

ohne Dir genauer bei der Taxierung dieses Belegs helfen zu können, erst einmal zum Rötel:

Du hast ja schon gesehen, dass die 1 mit einem anderen Stift geschrieben wurde.
Ich schätze, dass der 2. Vermerk 3/4 zu 1/4 bedeutet.

lg max
 
Saguarojo Am: 12.01.2019 09:57:37 Gelesen: 916# 20 @  
@ Max78 [#19]

Hallo Max,

es könnte sein, dass es 3/4 heißen soll.

Bin gespannt, was andere Sammler dazu schreiben.

Ganz herzlichen Dank und

viele Grüße

Joachim
 
Saguarojo Am: 14.01.2019 13:30:26 Gelesen: 802# 21 @  
An die Experten der Vorphilatelie:

Postverschlussbrief von Duderstadt nach Catlenburg Lindau ( ca. 24 Km) vom 14.2. Inhalt mit Jahreszahl fehlt. Den Stempel DUDERSTADT gab es ab 1808. 1 1/4 Loth.

Was das für eine Gebühr ist, kann ich nicht entziffern (unten links).

Was bedeutet "avanoiert" ?
9 Gute Groschen oder Gulden?

In Rötel oben links 9 1/2 Taxe

Was bedeutet der Rötelvermerk unten links? Und in braun unten rechts?

Ich bitte um eine Entschlüsselung dieses Briefes.



Mit freundlichen Grüßen

Joachim
 
Magdeburger Am: 14.01.2019 13:46:55 Gelesen: 797# 22 @  
@ Saguarojo [#21]

Postvorschuß von 9 Gute Groschen waren Insertions-Gebühren = Aufgabegebühren
unten pc. = ProCura 1/2 Gute Groschen = Zwischensumme 9 1/2 Ggr. - Schlußendlich 11 Ggr.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Saguarojo Am: 14.01.2019 15:11:35 Gelesen: 775# 23 @  
@ Magdeburger [#22]

Hallo Ulf,

ganz herzlichen Dank und

viele Sammlergrüße

Joachim
 
SH-Sammler Am: 14.01.2019 15:40:32 Gelesen: 768# 24 @  
@ Saguarojo [#21]

Hallo Joachim,

das avanoiert könnte mit etwas Phantasie doch auch als avanciert ausgelegt werden. Es würde dann sogar Sinn machen: avanciert = beschleunigt.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
Saguarojo Am: 14.01.2019 19:15:43 Gelesen: 747# 25 @  
@ SH-Sammler [#24]

Hallo Hanspeter,

danke für den Hinweis.

Viele Grüße

Joachim
 
Max78 Am: 14.01.2019 21:08:21 Gelesen: 730# 26 @  
@ Saguarojo [#18]

Hallo Joachim,

Dein vorgestellter Brief hat mich deswegen interessiert, weil er nach Kurhessen führt und ich aus diesem Gebiet auch noch ein paar Belege zu Hause rumliegen habe. Thurn und Taxische Lehnspost ist für meinen Geschmack nicht gerade die dankbarste Sache, der man sich widmen kann und auf Informationsmaterial stößt man auch nicht so einfach. Auf der Suche habe ich dann doch einen interessanten link gefunden, allerdings aus dem Jahre 1817, der meines Erachtens einen kleinen und guten Einblick darin verschaffen kann, wie das Königreich Hannover zu jener Zeit mit der Thurn und Taxischen Lehnspost verfuhr:

https://books.google.de/books?id=sx9YAAAAcAAJ&pg=PA314&lpg=PA314&dq=Cassel-Briefporto&source=bl&ots=kGu8zWy74v&sig=vc6gpk8v6xuOQOSk9CqMXUbHm2s&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwj4nNGC0e3fAhXMY1AKHY7dCbUQ6AEwBHoECAQQAQ#v=onepage&q=Cassel-Briefporto&f=false

Für die Themenüberschrift allemal passend. Wenn sich innerhalb von 15 Jahren nicht sehr viel getan hat, dann könnte man die Taxierungen auf deinem Beleg als Weiter-Franco verstehen. Von Duderstadt (über Göttingen, Cours Minden) nach Cassel, wofür Hannover 1 g. Gr. berechnete. Ab dort das Weiter-Franco von T&T nach Marburg und schließlich Dillenburg (so wie auf dem Brief auch adressiert). Ab Ende Seite 307 des links kann man etwas über die unterschiedliche "Verarbeitung" der Briefpost bei den jeweiligen Coursen lesen.

lg Max
 
Saguarojo Am: 15.01.2019 13:02:19 Gelesen: 652# 27 @  
@ Max78 [#26]

Hallo Max,

sehr interessant, ich danke herzlichst für den Link und die Info.

Viele Grüße

Joachim
 

Das Thema hat 27 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.