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Thema: Israel: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 55 Beiträge:
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10Parale Am: 16.02.2020 17:24:05 Gelesen: 8108# 31 @  
@ Manne [#30]

Freue mich, dieses Einschreiben präsentieren zu können, welches am 17.09.57 als Ersttagsbrief von der Briefmarkenausstellung in Tel Aviv nach Ungarn lief.

Frankiert mit Block 2 mit den Tierkreiszeichen (Bodenmosaik) aus der Synagoge von Beit-Alfa. Auf der Rückseite ein Transitstempel von Budapest (21.9.) und dann Ankunftsstempel von Szeged vom 22.9.1957.

Szeged ist nicht nur die drittgrößte, sondern auch die sonnenreichste Stadt Ungarns. Nun ja, der Klimawandel macht uns ja alle zu sonnenreichen Städten. Hoffen wir, dass der Regen nicht ausbleibt und die Früchte des Feldes wachsen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Manne Am: 16.02.2020 18:24:37 Gelesen: 8100# 32 @  
@ 10Parale [#31]

Mit so einem schönen Brief kann ich nicht dienen.

Zeige einen Brief vom 01.11.1958 an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.

Gruß
Manne


 
Christoph 1 Am: 13.05.2020 23:58:47 Gelesen: 7526# 33 @  
@ Manne [#32]

Hallo zusammen,

im vorherigen Beitrag [#32] wurde der gezeigte Beleg mit dem Jahr 1958 datiert. Weiter oben in Beitrag [#19] wird ein Beleg gezeigt, der ebenfalls mit der Freimarke zu 0,10 Lira frankiert ist. Dieser Beleg ist auf das Jahr 1977 datiert. Und noch weiter oben, in Beitrag [#14] ist ein Beleg zu sehen, der ebenfalls mit einer Freimarke aus dieser Serie frankiert ist, diesmal der Wert zu 0,80 Lira. Der Beleg wurde auf 1967 datiert.

Nun habe ich keinen Katalog zu Israel, aber meine Bemühungen, online etwas herauszufinden, haben ergeben, dass es sich um die Freimarkenserie "Wappen" handelt, die zwischen 1965 und 1967 verausgabt wurde. Die Datierung von zwei der gezeigten Belegen (1958 und 1977) erscheint also ein wenig abwegig.

Kann das mit den unterschiedlichen Kalendern zu tun haben? Volkmar?

Jedenfalls habe ich nun hier auch einen Beleg mit Marken aus dieser Serie. Und ich kann das Datum im Stempel nicht identifizieren. Hinten steht eine 4, es könnte also 1964 oder 1974 gemeint sein, aber vielleicht ist das auch ein Datum des jüdischen Kalenders?



Zum Ort immerhin konnte ich etwas herausfinden:

Giv’atajim (hebräisch גִּבְעָתַיִם Givʿatajīm, deutsch ‚zwei Hügel‘, Plene גבעתיים, arabisch جفعاتايم, DMG Ǧifʿātāyim) ist eine Stadt in Israel. Sie liegt östlich von Tel Aviv und gehört zum Ballungsraum Gusch Dan. Der Name der Stadt bedeutet „zwei Hügel“, da der Stadtkern zwischen zwei Hügeln liegt. Der Gipfel eines dritten Hügels ist der höchste Punkt Gusch Dans mit 80 m über dem Meeresspiegel. Die Lebensqualität in Givʿatajim ist eine der höchsten in Israel. Obwohl sie mitten im Zentrum des betriebsamen Gusch Dan liegt, weist die Stadt verhältnismäßig ruhige Straßen und Stadtteile auf. [1]

Viele Grüße
Christoph

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Giv%CA%BFatajim
 
volkimal Am: 14.05.2020 07:51:38 Gelesen: 7506# 34 @  
@ Christoph 1 [#33]

Hallo Christoph,

der Brief im Beitrag [#32] ist falsch datiert. Die Pfadfinder-Briefmarke (MiNr. 474) erschien am 21.08.1968.

Die Freimarkenserie Wappen erschien zwischen 1965 und 1975. Dein Brief kann also nur vom 24.12.1974 AD = 8 Teveth 5735 AM sein.

Die jüdische Jahreszahl (zweite Zeile) ist klar zu erkennen.

Auf deinem Brief sind die Marken zu 10 Agorot (MiNr. 326) und 1 £ (MiNr. 338x = normales Papier). MiNr. 338y mit Phosphorstreifen erschien erst 1975.

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 14.05.2020 21:41:58 Gelesen: 7480# 35 @  
@ volkimal [#34]

Hallo Volkmar,

danke für die Info! Nur eine kleine Korrektur, vermutlich Tippfehler: Es ist aus meiner Sicht eindeutig der 22.12., nicht der 24.12., denn die 22 ist sehr deutlich erkennbar. Oder kommst Du durch Umrechnung des Datums auf die 24?

Viele Grüße
Christoph
 
volkimal Am: 14.05.2020 22:01:22 Gelesen: 7476# 36 @  
@ Christoph 1 [#35]

Hallo Christoph,

du hast recht, es ist ein Tippfehler.

Der Brief ist vom 22.12.1974 AD = 8 Teveth 5735 AM.

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 15.05.2020 10:22:45 Gelesen: 7459# 37 @  
@ Christoph 1 [#33]

Hallo Christoph,

da ich keinen Katalog für Israel habe, kann ich nur danke sagen für deine Korrektur. Für mich sieht die schlecht abgeschlagene 6 eher wie eine 5 aus. Also kein Tippfehler. Zukünftig werde ich bei Stempeln, die nicht eindeutig das Datum wiedergeben, unleserlich oder nur teilweise lesbar schreiben.

Gruß
Manne

Hier ein Luftpost-Brief vom 16.02.19??, Stempeldatum nur teilweise lesbar. Empfänger war die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.


 
volkimal Am: 15.05.2020 11:59:13 Gelesen: 7447# 38 @  
@ Manne [#37]

Hallo Manne,

der Brief ist frankiert mit MiNr. 136 und 137 vom 14.08.1956. Von unserem Datum ist lesbar 16.2. Die Jahreszahl beginnt vermutlich mit einer 5. Damit kommen erst einmal in Frage:

16.02.1957 AD = 15 Adar I 5717 AM
16.02.1958 AD = 26 Shevat 5718 AM
16.02.1959 AD = 8 Adar I 5719 AM

Vom Jüdischen Datum stehen oben Monat und Tag (von links nach rechts). Der Monat ist Adar I = 'א אדר. Philaseiten hat die Reihenfolge der Zeichen mal wieder verändert. Der Tag ist nicht zu erkennen.

In der zweiten Zeile steht links ein Zeichen, dessen Bedeutung ich nicht kenne. Rechts neben dem Strich steht die Jahreszahl. Von der Jahreszahl sind die 7 = ז und die 10 = י zu sehen.

Damit kommt dein Brief vom 15 Adar I 5717 AM = 16.02.1957 AD. Weitere Informationen zum jüdischen Kalender findest du hier [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=148550#M95
 
Manne Am: 15.05.2020 18:31:52 Gelesen: 7424# 39 @  
@ volkimal [#38]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die ausführliche Erklärung des Datums.

Gruß
Manne
 
Rore Am: 15.05.2020 21:10:32 Gelesen: 7409# 40 @  
Ein Luftpost Einschreibe Brief aus Haifa nach Frankfurt am Main Haifa 14.6.49 lese ich. Ist schon etwas lädiert.


 
Rore Am: 16.05.2020 00:59:19 Gelesen: 7386# 41 @  
Hier noch ein Luftpost Express Einschreibe Brief mit der Nummer 3830 Eilat vom 18.12.56 nach Tel Aviv


 
Ichschonwieder Am: 13.07.2020 10:17:30 Gelesen: 6855# 42 @  
27.09.2005 Ausgabe Medizin in Israel; auf einem Wert zu 2.20 ist zum Thema Pediatrics (Kinderheilkunde) dieser Teddy zum Trösten als treuer Begleiter.

Mi Nr. 1837



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 14.07.2020 17:43:29 Gelesen: 6818# 43 @  
Die Marken von rechts nach links, aus der Serie Berühmte Musiker:

25.04.1995 Arnold Schoenberg (1874 - 1951 Mi. Nr. 1328
25.04.1995 Darius Milhaud (1892 - 1974) Mi. Nr. 1329

Thema Lampen, Kerzen, Religion
22.10.1996 Hanukkah (Chanukka - Lichterfest) Mi.Nr. 1407 Gemeinschaftsausgabe mit den USA.



VG Klaus Peter
 
10Parale Am: 29.07.2020 21:00:04 Gelesen: 6617# 44 @  
@ Ichschonwieder [#43]

Hier ein Einschreiben, Ersttag (Ersttagsstempel in hebräisch, Kastenstempel durch alle Marken gehend), vom 26.9.1948 von TEL AVIV nach BROOKLYN. Eigentlich ein Satzbrief. Neujahr 5709, jüdische Festtage. Ein Wert ist leider defekt, doch der Gesamteindruck des Briefes ist sehr gut. Aber ?

Scheint mir auch zensiert zu sein.

Rückseitig ein Sammelsurium von 9 Stempeln. Das macht diesen Brief ja wirklich interessant Ich weiß. dass im Judentum Buchstaben einen Zahlenwert besitzen und gewissen Wörtern und Satzbauten Zahlenwerte zugeschrieben werden können, die eine Botschaft, Aussage oder Lehre nach sich ziehen.

Die Briefmarken zeigen ja eine "fliegende Rolle mit einem Königssiegel". Die Stempel gleichen einem Räderwerk, die ineinandergreifen und den Brief vom jüdischen Land in das andere gelobte Land (Amerika) geleiten.

Deutung beiseite: Ich denke der Brief wurde erst am 23.11.1948 in TEL AVIV zur Post gebracht, am 24.11.1948 ein Transitstempel vor Jerusalem, (die hebräischen Stempel am Rand kann ich leider nicht lesen), dann Ankunft in NEW YORK am 5.12.1948 und zwei weitere, verschiedenen Ankunftsstempel von BROOKLYN (u.a. WILLIAMSBURG STA.) vom 6. DEC. 1948.

Liebe Grüße

10Parale


 
Ichschonwieder Am: 23.10.2020 18:37:15 Gelesen: 5790# 45 @  
Nun aber wieder ein 2007 echt gelaufener Brief von Israel nach Deutschland

17.12.06 Mi. Nr. 1896 Coriandrum sativum - Echter Koriander (Gewürz- und Heilpflanze)



VG Klaus Peter
 
Martin de Matin Am: 26.11.2020 22:47:23 Gelesen: 5247# 46 @  
Ich zeige ein Luftposteinschreiben aus dem Jahr 1956 von Tel Aviv nach Münster mit der MiNr.132. Die Marke ist nicht entwertet worden, aber der Brief trägt den Ankunftsstempel von Münster vom 24.1.1956.



Irgendwo habe ich den Absendernamen Erich Rapaport schon einmal im Zusammenhang mit Briefmarken gelesen (kann auch eine andere Person mit gleiche Namen sein). Vielleicht kann mir jemand damit weiterhelfen?

Gruss
Martin
 
Manne Am: 27.11.2020 10:39:59 Gelesen: 5217# 47 @  
Hallo,

ein Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim, leider ist der Stempel nicht lesbar.

Gruß
Manne


 
LK Am: 27.11.2020 11:07:26 Gelesen: 5203# 48 @  
@ Martin de Matin [#46]

Erich Rapaport schon einmal im Zusammenhang mit Briefmarken gelesen (kann auch eine andere Person mit gleiche Namen sein).

Hallo Martin,

siehe hier: https://briefmarken-pruefer.de/de/1818---Rappaporte-.html

Es handelt sich aber sicher nicht um die gleiche Person.

Beste Grüße
 
Saguarojo Am: 29.11.2020 15:49:33 Gelesen: 5097# 49 @  
Maxibrief per Einschreiben nach Deutschland vom 22.11.2010

Marken mit Comiczeichnungen, die mit 15 Marken als "Daumenkino" im Markenheftchen verausgabt worden sind.



Viele Grüsse

Joachim
 
10Parale Am: 09.01.2021 00:08:50 Gelesen: 4534# 50 @  
@ Saguarojo [#49]

Den schönen Beleg könnte man auch gerne im Themenfeld "Fünferstreifen" zeigen. Gefällt mir sehr.

Dieser reich frankierte und bunte Brief aus Ramat Hasharon (Stadt des Friedens, gegründet von Einwanderern aus Polen) erreichte mich diese Tage. Eine Marke (Hebrew Union College) wurde zerrissen, aber der Gesamteindruck ist doch da. Mich rührt es immer zu Tränen, wenn Absender so schön frankieren und dann erhält man doch kein perfektes Brieflein. Aber vielleicht liegt die Schönheit in den Mängeln.

Liebe Grüße

10Parale


 
ginonadgolm Am: 17.01.2021 17:50:59 Gelesen: 4396# 51 @  
Den Brief habe ich in meinem Briefbestand gefunden:

ISRAEL 1996 Architektur, gelaufen 12.05.1986 von Haifa nach Altenholz in Schleswig-Holstein.



Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
10Parale Am: 12.06.2021 19:42:34 Gelesen: 2238# 52 @  
@ ginonadgolm [#51]

Dann der nächste Beleg aus der Stadt des Friedens. Einfach ein recht buntes Briefchen, da wurde mit Briefmarken beklebt, was Platz hatte. Natürlich lag dahinter philatelistische Absicht.

Mit dabei ein Dreierstreifen "See Genezareth" aus dem Satz aus 1992 (Michel 1214 - 1216) und eine Marke für den Gefallenen Gedenktag (Michel Nr. 1219). Dazu ein Gedenkblock über die Nationale Briefmarkenausstellung in Netanya 1986.

Weitere Marken wurden teilweise überklebt.

Liebe Grüße

10Parale


 
Briefuhu Am: 21.10.2021 15:54:50 Gelesen: 632# 53 @  
Hier ein Luftpostbrief als FDC vom 17.06.1975 von Haifa nach Plüderhausen. Das fehlende Porto wurde rückseitig verklebt.



Schönen Gruß
Sepp
 
Cheri50 Am: 21.10.2021 18:22:16 Gelesen: 606# 54 @  
Bedarfsbrief, gelaufen von Even Yehuda, Stempel 30.04.2013, nach 04626 Schmölln.



Viele Grüße
Christoph
 
Quincy Am: 21.10.2021 19:18:47 Gelesen: 596# 55 @  
Ansichtskarte von Massada [1] mit Bestimmungsort Dresden, frankiert mit Scott No. 762 (keinen Michel zur Hand) und abgestempelt am 22. März 1987 in Netanya [2].



Gruß
Hans-Jürgen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Masada
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Netanja
 

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