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Thema: Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945
Das Thema hat 229 Beiträge:
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hajo22 Am: 28.07.2022 14:52:23 Gelesen: 1279# 205 @  
Sondermarke zum Tag der Wehrmacht 1944: 3+2 Pfg (Sturmboot) waagrechter 3er-Streifen + senkrechter 3er-Streifen AH, gesamt 12 Pfg. für einen Fernbrief bis 20 gr., gestempelt Hindenburg (Oberschlesien) 14.5.1944 nach Berlin.



Es ist gar nicht so leicht wie man glauben könnte, diese 2. Wehrmachtsserie auf Briefen zu sammeln.

Ach und ja, dies ist kein hochwertiger Beitrag.

hajo22
 
HWS-NRW Am: 28.07.2022 16:42:54 Gelesen: 1261# 206 @  
@ hajo22 [#205]

Aber ein Super-Beleg, mir gefällt er wirklich, optisch ein Schmankerl !

mit Sammlergruß
Werner
 
hajo22 Am: 28.07.2022 17:39:47 Gelesen: 1245# 207 @  
@ HWS-NRW [#206]

optisch ein Schmankerl !

Fand ich auch, als ich den Beleg vor 5 Jahren erwarb.

Hier die 4+3 Pfg (Kettenkrad) aus der 2. Wehrmachtsserie im Viererblock auf Ortsbrief über 20 gr. innerhalb Hamburgs gelaufen am 30.12.1944.



Viele Grüße aus dem Allgäu,

hajo22
 
bayern klassisch Am: 28.07.2022 18:19:31 Gelesen: 1232# 208 @  
Liebe Freunde,

der Gott der Bucht und Auktionshäuser hatte ein Einsehen mit mir und schickte mir heute 3 Kleinigkeiten zu, über die sich mein Albumg "1934" sehr freut.



1. Eine Postkarte aus Großhöhrsdorf mit adrettem Sonderstempel vom 2.3.1935 zu 6 Pfg. nach Holzbau über Rechenberg - Bienenmühle. Dem Zielort entnehme ich, dass es sich kaum um eine Weltstadt gehandelt haben dürfte. Eine Karte mit "herzlichen Grüßen", wie schön!



2. Eine Postkarte aus Darmstadt zur Beförderung im Postballon vom 16.2.1935, wobei der Ballon willig war, nur das Wetter nicht, so dass die Karte erst am 7.4.1935 in Frankfurt ankam, wobei sie doch als Ortspostkarte nach Darmstadt gerichtet war? Kann mir das einer erklären, dessen IQ höher als der meinige ist?



3. Ein Kuvert des Gemeinderats Oberfahlheim an die Versicherungskammer Abteilung für Hagelversicherung in München 22 vom 23.3.1935. Der Brief wurde mit dem Landpoststempel Oberfahlheim Über Neu-Ulm (Donau) mit 12 Pfg. frankiert nach Neu-Ulm geleitet. Auch hier wieder ein Behördenschreiben, das 12 Pfg. Franko wert war, aber 6 Pfg. Zuschlag erforderte. Mal sehen, wie viele davon ich noch schnappen kann.

Gibt es eine sammlerische Grundlage, wie häufig z. B. diese Landpoststempel sind? Sicher wird es da große Unterschiede geben, aber wenn man prozentual denkt, könnte es dann 1% der Briefe dieser Zeit mit diesen Stempeln geben, oder liege ich da weit daneben?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
mumpipuck Am: 29.07.2022 19:18:04 Gelesen: 1055# 209 @  
@ bayern klassisch [#208]

Hallo Bayern Klassisch,

in meinem Heimatsammelgebiet Herzogtum Lauenburg gab es auf Grund der ländlichen Struktur eine sehr große Zahl von Poststellen (II). Die Häufigkeit ist in der Tat sehr unterschiedlich. Einige sind recht häufig. In der Regel begründet durch Campingplatz, Naturtourisnus (Schaalseeregion), Schullandheim, Sanatorium etc., von wo aus viel geschrieben wurde. Andere Orte mit ein paar Bauernhöfen habe ich in mittlerweile fast 40 Jahren Suche noch nie zu Gesicht bekommen. Vor zwei Jahren tauchte sogar eine noch völlig unbekannte Poststelle auf, die lt. den Ortsverzeichnissen max. 1-2 Jahre bestand.

Interessant vielleicht, dass auch die Tagesstempel der Postagenturen / Poststellen I teils so gut wie unauffindbar sind. Nach meinem Eindruck sind Landpoststempel weit überdurchschnittlich zum Anteil ihres Vorkommens im Postaufkommen erhalten geblieben. Die Sammler wußten damals ja, dass das die kleineren Orte sind und die Stempel dementsprechend selten. Belege mit Dauerserienmarken und Tagesstempeln wurden in der Regel nicht aufgehoben. Damit erkläre ich mir die relative Seltenheit der Tagesstempel der Postagenturen / Poststellen I. Noch schlimmer steht es um Belege der Poststellen II nach Abschaffung der Landpoststempel 1963. Nun waren diese nicht mehr auf den ersten Blick unterscheidbar. Die sind - nun entsprechend dem geringen Anteil am Postaufkommen - so gut wie gar nicht zu finden und es klaffen riesige Lücken bei mir.

Burkhard
 
hajo22 Am: 29.07.2022 19:32:34 Gelesen: 1047# 210 @  
Fernpostkarte frankiert mit 6+4 Pfg. (2. Wehrmachtsserie) "U-Boot-Kommandant am Sehrohr", gestempelt Salach 24.6.1944 nach Schongau.



Schönen Freitagabend,

hajo22
 
bayern klassisch Am: 29.07.2022 19:40:27 Gelesen: 1042# 211 @  
@ mumpipuck [#209]

Hallo Burkhard,

danke für deinen klärenden Beitrag - ich denke auch, dass man Briefe mit diesen Stempeln größere Beachtung schenken sollte. Ich finde alles in diesem Zusammenhang interessant und sammelwürdig - da ich ja nur die Nothilfe von 1934 sammle, die nur bis 1935 gültig war, ist das Zeitfenster eher eng, aber die Ausdehnung enorm, daher hoffe ich noch viele dieser Stempel zu bekommen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
harrlos Am: 29.07.2022 23:23:31 Gelesen: 1011# 212 @  
Hallo zusammen,

einen schönen dank für die Antworten, sie haben mir etwas weitergeholfen.

ich habe von dieser Art noch diese Briefe. Lohnt es sich sie zum Prüfer zu schicken ?


 
filunski Am: 30.07.2022 00:04:59 Gelesen: 996# 213 @  
@ harrlos [#212]

Hallo Christian,

dankeschön für das Zeigen dieser Belege. Sie bestätigen recht deutlich meine in Beitrag [#194] geäußerte Meinung. ;-)

Hier noch etwas zum Nachdenken (eben erst gefunden):



Tagesstempel HAMBURG-NEUGRABEN 1 / a vom 21.4.1948 auf unverdächtiger Paketkarte. Bei diesem Stempel war selbst 1948 die PLGZ noch nicht nachträglich eingefügt. Der Rückschluß, dass auch der Tagesstempel mit UB b nicht aptiert war, muss zwar nicht unbedingt stimmen, aber es gibt zumindest zu denken. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
bernhard Am: 30.07.2022 11:15:55 Gelesen: 932# 214 @  
@ harrlos [#212]
@ filunski [#213]

Hier scheint es eine größere Produktion gegeben zu haben. Mir liegt dieser Stempel auch nur aus dieser Quelle und mit diesem Datum vor.


Hamburg-Neugraben 1 b, 03.05.45

Ich denke es ist ein echter Poststempel, aber vermutlich nicht zeitgerecht abgeschlagen. Im Schnellbacher-Katalog [1] ist er nicht erzeichnet.

[1] Jürgen Schnellbacher: Die Postleitgebietszahl vor dem 8.5.45. 2. Auflage, 2009

VG
Bernhard
 
hajo22 Am: 30.07.2022 11:52:39 Gelesen: 917# 215 @  
Einschreibbrief über 20 gr. frankiert mit 2x25+je 15 Pfg. (Nebelwerfer) und 4+3 Pfg. (Kettenkrad) gesamt 54 Pfg. (portorichtig), gestempelt Meuselwitz 15.5.1944 nach Salzbergen, Ankunft 16.5.1944.



hajo22
 
mumpipuck Am: 30.07.2022 21:18:24 Gelesen: 866# 216 @  
@ filunski [#213]

Hallo Peter,

ich habe in meinem Sammelgebiet Herzogtum Lauenburg sehr häufig die Situation, dass nur einzelne Tagesstempel mit einer Postgebietsleitzahl versehen wurden und andere nicht. Das könnte daran liegen, dass man ja auch Stempel für den laufenden Betrieb brauchte und daher nicht alle zugleich eingesandt werden konnten. Durch das Kriegsende versandete die Aktion dann.

Nachfolgend zwei Beispiele:







Ich persönlich glaube, dass die Abschläge von Hamburg-Neugraben b schon zeitgerecht sein könnten. Ein Sammler hat sich die Neuausgaben am Schalter abstempeln lassen. Habe leider in beiden mir bekannten Datenbanken keine Vergleichsabschläge gefunden.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Martin de Matin Am: 30.07.2022 22:12:46 Gelesen: 854# 217 @  
@ harrlos [#212]
@ mumpipuck [#216]

"Ein Sammler hat sich die Neuausgaben am Schalter abstempeln lassen."

Hier ein kleiner Ausschnitt und der passende Link über die Besetzung von Hamburg.

"Unterdessen verbreitet der Rundfunk seit den frühen Morgenstunden des 3. Mai in Hamburg die Nachricht, dass die Briten am Nachmittag einmarschieren werden. Zwischen 13 und 19 Uhr herrscht Ausgangssperre." [1]

Es stellt sich die Frage ob man zwei Stunden vor Beginn der Ausgangssperre nichts besseres zu tun hat als Blankoumschläge abstempeln zu lassen?

Gruss
Martin

[1] http://www.ndr.de/geschichte/chronologie/kriegsende/Wie-der-Zweite-Weltkrieg-1945-fuer-Hamburg-endete,kriegsende106.html
 
filunski Am: 31.07.2022 00:17:31 Gelesen: 834# 218 @  
@ harrlos [#212]
@ mumpipuck [#216]
@ Martin de Matin [#217]

Hallo zusammen,

da entwickelt sich ja eine interessante Diskussion zu diesen Belegen.

Burkhard, du hast völlig Recht und belegst es ja auch anschaulich, nicht jeder Stempel eines Postamts wurde damals sofort mit den neuen PLGZn ausgestattet/aptiert. Vielleicht war das ja auch im Fall Hamburg-Neugraben so. Der Stempel auf den zweifelhaften Belegen stammt auch meiner Meinung nach von einem echten Stempelgerät. Nur an eine zeitgerechte, also echte, Verwendung glaube ich nicht. Da bin ich ganz bei Bernhard [#214]. Martin stellt auch völlig richtig vor dem historischen Hintergrund die treffende Frage "ob man zwei Stunden vor Beginn der Ausgangssperre nichts besseres zu tun hat als Blankoumschläge abstempeln zu lassen?"

Hätten die Belege nicht gerade dieses markante Datum, 3.5.1945 (Tag der Kapitulation Hamburgs, siehe auch [#194]), ließe ich mich noch von einem Gefälligkeitsstempel überzeugen.

So aber sehe ich diese Belege eher gleichwertig zu den bekannten SA/SS-Belegen. Es ist alles Mache die von "findigen" Spekulanten nach dem Krieg mit einem rückdatierten Stempel angefertigt wurde.

Postalisch gelaufen sind die alle nicht. Da helfen auch die Aussagen von Zeitzeugen nicht weiter, die an einen reibungslosen Ablauf von Postprozessen in jener Zeit glauben. Genausowenig wie in Berlin in jenen Tagen (Anfang Mai 1945) sich unerschrockene Philatelisten im Artilleriefeuer und zwischen den Straßenkämpfen zum letzten noch besetzten Postamt durchkämpften um schnell noch ein paar "tolle" Briefe aufzugeben, haben in den Vormittagsstunden des 3. Mai 1945 in Hamburg, schnell noch vor der Ausgangssperre und bevor die britischen Panzer durch die Straßen rollten, ebensolche wagemutige Philatelisten tapfere Postbeamte dazu überredet noch reihenweise vorgefertigte Belege mit den damals teuren Zuschlagsmarken, die auf echter Gebrauchspost eher wenig zu finden waren, sauber und exakt abzustempeln. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
achim11-76 Am: 31.07.2022 10:09:38 Gelesen: 783# 219 @  
Da ich innerhalb des Hobbys auch bißchen auf die verschiedenen Stempeltypen bis zur Einführung der vierstelligen Postleitzahlenstempel spezialisiert habe, finde ich Verfälschungen oder rückdatierte echte Stempel auch immer einen interessanten Teilbereich. Gerade bei den Marken von 1944-45, und bei den Marken aus der Allierten Besatzungszeit, die nur kurze Verwendendungszeiträume hatten, wurde oft nachgestempelt.

Und es sind dann ja auch oft nur so diese Kleinigkeiten, wie die vorhandene oder fehlende Postleitzahl oder entfernte Texte wie z.B. "Stadt der Reichsparteitage" oder "Reichsmessestadt", oder einfach nachgewiesene Beschädigungen am Stempel, der ab einem bestimmten Zeitpunkt da war, an denen man dann erkennen kann, das hier jemand das Datum zurückgedreht hat.

Vllt kann Richard dazu die Beiträge in ein separaten Thread auslagern? Als Überschrift könnte man z.B. "Rückdatierte Originalstempel - wie erkennen?" wählen.
 
hajo22 Am: 31.07.2022 12:43:59 Gelesen: 745# 220 @  
Einschreib-Fernbrief über 20 gr. frankiert mit 2.Wehrmachtsserie 30+20 Pfg. (Gebirgsjäger) und 24+10 Pfg. (Eisenbahngeschütz), gesamt 54 Pfg. (portorichtig), gestempelt Jena vom 3.5.1944 nach Böhlen bei Leipzig, Ankunft 4.5.1944.



hajo22
 
hajo22 Am: 31.07.2022 14:27:29 Gelesen: 730# 221 @  
Einschreiben-Nachnahme-Fernbrief › 20 gr. (Porto: 30+20+24 = 74 Pfg.), Buntfrankatur in Pfg.: 6+4 (U-Boot-Kommandant am Sehrohr), 8+4 (Granatwerfer der Waffen-SS), 16+10 (Schnellboot S26-29), 20+10 (Seeaufklärer Arado Ar 196), 24+10 (Eisenbahngeschütz), gestempelt Geislingen (Steige) vom 11.8.1944 nach Ingolstadt, Ankunft 18.8.1944.



hajo22
 
hajo22 Am: 31.07.2022 15:01:03 Gelesen: 721# 222 @  
Einschreiben-Auslandsbrief bis 20 gr. (Porto: 30+25 = 55 Pfg.), Bunt-/Mischfrankatur in Pfg.: 2.Wehrmachtsserie 5+3 (Fallschirmjäger), 6+4 (U-Boot-Kommandant am Sehrohr), 8+4 (Granatwerfer der Waffen-SS), 10+5 (Scheinwerfer), 20+10 (Seeaufklärer Arado Ar 196) in Mischfrankatur mit 6+4 (25 Jahre Deutscher Luftpostdienst, Flugzeug Focke-Wulf Condor FW 200 über Flughafen), gestempelt Ingolstadt 17.5.1944 nach Zürich, Ankunft 25.5.1944. Der Brief ist portogerecht frankiert.

Deutsche Brief-Zensur (d) = München.




hajo22
 
hajo22 Am: 31.07.2022 16:22:59 Gelesen: 698# 223 @  
Um 7 Pfg. unterfrankierter Einschreiben-Eilboten-Fernbrief (Porto: 30+50+12 = 92 Pfg.). Frankiert (in Pfg.) mit 2. Wehrmachtsserie 25+15 (Nebelwerfer) und 2x30+je 20 (Gebirgsjäger), gestempelt Freudenstadt 10.5.1944 nach Freiburg/Breisgau, Ankunft 11.5.1944.

Die Unterfrankierung blieb unentdeckt (oder wurde im Hinblick auf die hohen Markenzuschläge (55 Pfg.) stillschweigend toleriert, wer weiß).



hajo22
 
bayern klassisch Am: 01.08.2022 12:45:07 Gelesen: 621# 224 @  
Liebe Freunde,

heute darf ich wieder 2 Briefe meiner jüngsten Mini-Sammlung vorstellen:



1. Vom 28.11.1934 datiert ein Münchener Recobrief an Herrn Dipl. Ing. Paul Will in Rosenheim im dortigen Land-Bauamt, der mit 43 Pfg. um exakt einen Pfg. überfrankiert ist und daher eigentlich in die Tonne gehört - oder etwa nicht? Nein, Tonnenbriefe sammelt man nicht und Frankaturen mit dem Höchstwert von 40 Pfg. findet man auch nicht wie Sand am Meer, daher wird er, da echt gelaufen, natürlich in mein Album wandern.



2. Vom 15.3.1935 datiert ein Dresden Neustädter Recobrief an Herrn Johannes Thomasi nach Neustadt in Sachsen. Hier mit 42 Pfg. gernau richtig berechnet 12 Pfg. für den Brief und 30 Pfg. für die Einschreibung.

Besonders schön für mich: Identische Portostufen, aber ganz andere Frankatur, jeder lief in seinem Freistaat und keine Marke ist "doppelt".

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 02.08.2022 21:33:01 Gelesen: 504# 225 @  
Liebe Freunde,

den hatte ich noch gar nicht gezeigt: Reco-Express-Brief aus dem wunderschönen Heidelberg vom 5.12.1934 an Herrn Hans Hochuli in Roggwil-Wynau S.B.B. Bahnhof in der Schweiz.



Ob das portogerecht war? Keine Ahnung, aber schön sieht er aus und das fanden wohl auch andere Sammler (leider!).

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Richard Am: 06.08.2022 09:31:43 Gelesen: 286# 226 @  
@ achim11-76 [#219]

Vllt kann Richard dazu die Beiträge in ein separaten Thread auslagern? Als Überschrift könnte man z.B. "Rückdatierte Originalstempel - wie erkennen?" wählen.

Hallo Achim,

kann ich gerne. Bitte nenne mir die Beitragnummern, die Du ausgelagert haben möchtest und mache einen Vorschlag, wie das neue Thema benannt werden soll.

Schöne Grüsse, Richard
 
bayern klassisch Am: 09.08.2022 15:35:51 Gelesen: 137# 227 @  
Liebe Freunde,

2 "Einläufe" vom Tage:





Kuvert mit 12+3 Pfg. mit Postaufgabe Bahnpost Kempten-Ulm vom 7.1.1935 "An das Bezirkskrankenhaus in Laupheim Württemberg", Absender war "Jakob Walcher Bux auf Post Buxheim".

Es ist der 1. Brief dieser Mini-Sammlung, der noch einen Inhalt hat:

Geehrte Frau Kornetter!

Möchte Ihnen mitteilen daß Ihr Brunder im Bezirkskrankenhaus Laupheim ist er hat Altersbrand u. ein Fuß mußte Amputirt werde, während der andere Fuß auch schon anfängt schwarz (zu) werden, man weiß ja nicht wie es bei ihm geht er ist recht schwach u. das .......lich ist auch da, vielleicht könnten Sie ihn besuchen u. es seiner Tochter mitteilen, er weißt keine Adresse von ihr, soweit kann ich ihr auch nicht schreiben, er läßt Sie grüßen u. hofft daß er Nachricht erhalte.

In aller Hochachtung grüße Sie Schwester Oberin
.



Päckchenadresse aus Elbing vom 7.2.1935 mit "Viererblock" Zusammendruck an Herrn Dipl. Ing. W. Larisch in Frankfurt/Main Schadowstr. 5. Das Ganze sieht schon etwas verstempelt aus, aber dadurch ist es sicher auch Bedarf und portogerecht soll es auch noch sein. Bisher hatte ich mit diesen Satzmarken noch keine Päckchenadresse gesehen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
HWS-NRW Am: 09.08.2022 16:52:24 Gelesen: 130# 228 @  
Hallo,

das sind doch herrliche Belege und zum Glück ein "Einlauf" ohne medizinischem Hintergrund.

mit Sammlergruß
Werner
 
bayern klassisch Am: 09.08.2022 17:37:18 Gelesen: 120# 229 @  
@ HWS-NRW [#228]

Hallo Werner,

so isses! 2 Weitere sind schon geordert, die ich auch zeigen werde, wenn die Post die Güte haben wird, sie mir zuzusenden.

Liebe Grüsse,
Ralph
 

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