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Thema: Münzen: Falsche Euro Münzen im Umlauf
Marcel Am: 08.06.2012 08:44:02 Gelesen: 4234# 1 @  
Ich habe vor ein paar Jahren dieses Exemplar an der Tankstelle bekommen - erst viel es mir nicht weiter auf, aber als ich es in der Hand hatte und näher betrachtete war das Stück aus minderwertigem Metall und völlig stumpf. Man kann es im Scan schon erkennen. Ganz gewiss war ich, als ich die Randschrift gelesen hatte.

Normal steht dort "EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT", dann ist zw. Freiheit und Einigkeit ein Stempel in Form des Bundesadlers.

Hier steht "EINIGKEIT UND RECMT UND FREIHEIF" und der besagte Stempel hat die Form eines Sternes.

mfG Marcel


 
Marcel Am: 12.02.2013 07:12:07 Gelesen: 4007# 2 @  
t-online meldet (Quelle: imago) Falschgeld-Alarm in Europa!

Kriminelle haben im vergangenen Jahr mehr falsche Euro-Münzen in den Umlauf gebracht. Es wurden 2012 rund 184.000 Falschmünzen aus dem Verkehr gezogen - 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Bei den Geldfälschern ist nach wie vor die Zwei-Euro-Münze mit Abstand am beliebtesten. Sie macht fast zwei Drittel aller entdeckten Falschmünzen aus.
In Deutschland registrierte die Polizei 2012 rund 52.000 gefälschte Münzen, ebenfalls meist Zwei-Euro-Stücke. Die Zahl lag in etwa auf gleichem Niveau wie ein Jahr zuvor (52.700).

Die Entwicklung der gefälschten Euro-Scheine sinkt. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) bereits mitgeteilt hatte, wurden im vergangenen Jahr 531.000 Blüten aus dem Verkehr gezogen. 12,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die EU-Kommission will härter gegen Geldfälscher vorgehen und europaweit Mindeststrafen einführen. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag hatte die Brüsseler Behörde vor einer Woche präsentiert. EU-Parlament und die EU-Staaten müssen dem noch zustimmen.

Marcel
 
Francysk Skaryna Am: 22.09.2014 19:08:49 Gelesen: 3376# 3 @  
Moin,

der Beitrag ist zwar schon ein paar Tage alt aber dazu paßt ein Beitrag aus der Neuen Zürcher Zeitung [1]

@ Marcel [#2]

Bei den Geldfälschern ist nach wie vor die Zwei-Euro-Münze mit Abstand am beliebtesten. Sie macht fast zwei Drittel aller entdeckten Falschmünzen aus.

Und der Grund steht - was auch so ohne weiteres nachvollziehbar ist - im Beitrag:

Nachdem die Geldfälscher lange Zeit die 50- und 20-Euro-Noten präferiert und damit das Verhältnis von Aufwand und Ertrag optimiert haben, ändern sie nun anscheinend ihr «Geschäftsmodell» und setzen verstärkt auf Plagiate kleinerer Noten. [...] Die Fälscher nehmen also geringere Margen in Kauf, dafür werden Scheine mit kleineren Nennwerten seltener überprüft und die Imitate seltener entdeckt.

Genau das ist der Punkt:

Nicht schnell den großen Reibach - dafür aber unauffällig. Mangelnde Prüfung trifft in der Praxis wohl am häufigsten auf die Nominalen bis 20 Euro zu.
Auch wenn `s nur Peanuts sind: In der Summe macht eben auch Kleinvieh seinen Mist.

Gruss

[1] http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/höchste-zeit-für-neue-euro-noten-1.18220409@ Marcel

Redaktionell ergänzt: http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/hoechste-zeit-fuer-neue-euro-noten-1.18220409
 
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