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Thema: Werbung mit verfassungsfeindlichen Symbolen
hbauer Am: 16.07.2017 18:25:48 Gelesen: 13093# 1 @  
Guten Abend,

als regelmäßiger Käufer auf Auktionen bekomme ich häufig Kataloge und Werbung zugesandt.

Zuletzt ist mir die Werbung des Auktionshauses Fischer sehr negativ aufgefallen. Auf der einen Seite der Werbung in Postkartenform ein großes Hakenkreuz – auf der anderen Seite Hitler zusammen mit seinem Spießgesellen aus Italien. Sowohl Hakenkreuz als auch Hitler sind verfassungsfeindliche Symbole. Auch eine Durchsicht früherer Zusendungen von dem Auktionshaus in Bonn offenbarte, dass es sich bei dem oben geschilderten Fall keinesfalls um einen Einzelfall handelt.
Ich finde es anstößig, so schamlos mit verfassungsfeindlichen Symbolen Werbung zu machen – zumal auch der Empfänger der Werbung in Misskredit gebracht wird da sie gut sichtbar für Dritte ist. Der Postbote sieht sie und die Bewohner des Hauses, wenn der Katalog mal wieder auf den Briefkasten gelegt wird, auch.

Neben dem moralischem Aspekt sollte Fischer auch den strafrechtlichen Aspekt bedenken. Da ein entsprechender rechtlicher Hinweis fehlt, könnte die abgebildete Werbung im Hinblick des Strafgesetzbuches äußerst brisant sein.

Gerne würde ich Meinungen und Erfahrungen anderer Mitglieder hören.

Mit philatelistischen Grüßen




 
bignell Am: 16.07.2017 18:33:20 Gelesen: 13098# 2 @  
Hallo hbauer,

ob sich Fischer damit strafbar macht, kann ich nicht beurteilen, aber mich stört es nicht, wenn ein Katalog, der eindeutig Briefmarken zeigt, auch eine Hitlermarke zeigt - wenn mich deshalb jemand für einen Nazi hält, ist mir diese - in meinen Augen dumme - Person egal. In Österreich hat es einen Fall gegeben, dass sich eine Touristin beschwert hat, weil ein Briefmarkengeschäft Hitlermarken sichtbar angeboten hat, hab ich auch für lächerlich erachtet. Just my 2 cents.

Lg, harald
 
Richard Am: 16.07.2017 18:40:44 Gelesen: 13103# 3 @  
Der Beitrag wurde in 15 Minuten mehr als 1.000 mal "gelesen".

Anscheinend haben wir es mit einem Angriff auf die Philaseiten zu tun.

Aus diesem Grund wurde das Thema zunächst gesperrt.
 
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