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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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inflamicha Am: 24.05.2015 18:53:24 Gelesen: 551376# 4062 @  
Guten Abend,

einen Gebührenzettel (Mi 2) von Freiburg (Breisgau) kann ich heute präsentieren:



Verwendet wurde er in Merzhausen (Breisgau) am 19.9.1923 (PP 17) für einen Auslandsbrief bis 20 Gramm Gewicht nach Basel.

Das erforderliche Porto in Höhe von 200.000 Mark wurde handschriftlich eingetragen und der Betrag vom Absender in bar eingezogen.

Als "Dreingabe" wurde der Kreisobersegmentstempel von Merzhausen abgeschlagen.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 24.05.2015 21:44:08 Gelesen: 551247# 4063 @  
Guten Abend,

wir sehen heute einen Fernbrief bis 20g von Selb nach Hof, gelaufen am 16.10.1923 (PP 20; 10.10. - 19.10.1923). Portorichtig frankiert mit 5 Mio Mark, MiF Mi.Nr. 290, 295 und 309 A W a.



Markenspanne: 1:20; Marken-Porto-Spanne: 1:50

Gruß
Josh

(Datenbank # 7956)
 
JoshSGD Am: 25.05.2015 11:51:40 Gelesen: 550695# 4064 @  
Guten Tag in die Runde,

heute wieder etwas buntes. Wir sehen einen Fernbrief bis 20g mit Eilbotenzustellung, gelaufen am 3.2.1923 (PP 12; 15.1 - 28.2.1923) von Berlin nach Zwickau. Das Porto betrug 110 Mark (50 Mark Porto + 60 Mark Eilzustellung), portorichtig frankiert in MiF Mi.Nr. 205, 206, 207W, 227b und 246a.

Markenspanne: 1:10
Marken-Porto-Spanne: 1:22



Gruß
Josh

(Datenbank # 7973)
 
muemmel Am: 25.05.2015 12:22:06 Gelesen: 550679# 4065 @  
Salut,

eine Anmerkung sei mir gestattet: Meist findet man wie z.B. bei dem im vorigen Beitrag gezeigten Brief die Angabe portorichtig, die jedoch nicht richtig ist.

In dem Fall betrug das Porto 50 Mark. Für die Eilzustellung oder auch Einschreiben war jeweils eine Gebühr zu entrichten. Die korrekte Bezeichnung bei Belegen mit derartigen Kombinationen muss daher tarifrichtig lauten.

Schönen Gruß
Harald
 
muemmel Am: 25.05.2015 17:33:27 Gelesen: 550483# 4066 @  
Guten Abend,

heute mal wieder ein Beleg ohne Marken:



Es darf davon ausgegangen werden, dass es sich um einen Fernbrief bis 20 Gramm handelt, für den das Porto 2 Millionen Mark betrug. Der Betrag wurde bar entrichtet und dies handschriftlich mittels "Geb bez ?" vermerkt. Das ? könnte evtl. die Paraphe des Postbeamten sein. Außergewöhnlich ist der Abschlag des Negativsiegels vom Postamt Fallingbostel als zusätzlicher Einnahmenachweis.

Schöne Grüße
Harald
 
Magdeburger Am: 26.05.2015 16:47:48 Gelesen: 549787# 4067 @  
Hallöchen Allerseits,

heute war sie in der Post:



Eine etwas beschnittene Postkarte vom 03.12.1923 aus Dessau nach Olpe. Frankiert wurde diese mit 50 Milliarden Mark und somit Portostufe PP27a.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
inflamicha Am: 26.05.2015 19:13:57 Gelesen: 549674# 4068 @  
Guten Abend,

heute habe ich eine Auslandspostkarte in die CSR:



Aufgegeben am 19.12.1921 (PP 6) in Hannover war die Postkarte nach Prag gerichtet. Frankiert ist die Karte mit einem senkrechten Pärchen der Mi 163 = 80 Pf. normaler Auslandstarif. Der ermäßigte Tarif in die Tschechoslowakei wurde erst in der PP 7 eingeführt.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 26.05.2015 19:16:17 Gelesen: 549672# 4069 @  
Guten Abend,

wir sehen heute eine Drucksache von Cassel nach Kapfenburg, gelaufen am 12.05.1923 (PP13; 1.3. - 30.6.23) und portorichtig frankiert mit 20 Mark, EF Mi.Nr. 230 W.

Sonderstempel Nr. 150 (nach Filbrandt).



Gruß
Josh

(Datenbank # 7976)
 
JoshSGD Am: 27.05.2015 19:54:27 Gelesen: 548865# 4070 @  
Guten Abend,

heute sehen wir eine Postkarte, gelaufen von Leipzig nach Berlin am 26.01.1923 (PP 12; 15.01. - 28.02.1923). Portogerechte Frankatur von 25 Mark, MiF Mi.Nr. 187a, 206 und 226a.

Markenspanne: 1:10
Marken-Porto-Spanne: 1:25



Gruß
Josh

(Datenbank # 7957)
 
inflamicha Am: 28.05.2015 20:48:46 Gelesen: 548158# 4071 @  
Guten Abend,

von mir gibts heute diese Fernpostkarte aus der PP 8:



Diese war von Hagen nach Delmenhorst unterwegs, das Porto betrug am 8.7.1922 1,50 Mark.

Frankiert wurde mit einem waagerechten Paar der Mi 148 II.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 28.05.2015 21:30:38 Gelesen: 548136# 4072 @  
Guten Abend,

heute sehen wir einen tarifrichtigen Einschreibe-Fernbrief bis 20g von Leipzig nach Berlin. Gelaufen am 18.10.1923, das Porto betrug 5 Mio Mark, die Einschreibgebühr ebenfalls 5 Mio Mark. Freigemacht mit MeF Mi.Nr. 314.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7981)
 
inflamicha Am: 29.05.2015 20:53:06 Gelesen: 547394# 4073 @  
Guten Abend,

ein kleines Schmankerl habe ich heute für euch:



Es handelt sich um einen Brief mit Zustellungsurkunde vom 12.6.1922 (PP 7), eigenartigerweise bereits für den Fernverkehr freigemacht (je 2 Mark für Briefporto und Rücksendung der Urkunde, 1,50 Mark Zustellgebühr kamen hinzu). Zunächst richtete die "Steuer Deputation des Magistrats Berlin" den Brief an Frau Hilde Sacher in Berlin N 65, also Ortsverkehr. Es stellte sich jedoch heraus, dass sich die Dame inzwischen in Neuhaldensleben befand. Der Brief wurde also nachgesandt.

Alle Marken tragen die Lochung "Wdg" des Berliner Bezirksamtes Wedding, mit welcher die missbräuchliche Verwendung der Marken für private Zwecke verhindert werden sollte.

Schönes Wochenende und viele Grüße

Michael
 
JoshSGD Am: 29.05.2015 21:15:38 Gelesen: 547387# 4074 @  
Guten Abend,

heute sehen wir eine Postreiter-Ganzsache, gelaufen am 28.09.1922 von Frankfurt/Main nach Konstanz, portogerechte Frankatur von 1,50 Mark, MiF Mi.Nr. 103a, 165, 180 auf P 140 I.

Markenspanne: 1:2,4
Marken-Porto-Spanne: 1:4,28



Gruß
Josh

(Datenbank # 7985)
 
inflamicha Am: 30.05.2015 22:35:00 Gelesen: 546504# 4075 @  
Guten Abend,

heute gibt es eine Vertreterkarte zu sehen:



Am 24.2.1921 (PP 5) wurde diese von Nienburg nach Heiligenfelde auf den Weg gebracht. Das Porto für solch eine Drucksache betrug einheitlich bis 50 Gramm Gewicht 10 Pfennig, wofür eine Mi 141 verklebt wurde. Eine Portoperiode später hätte man die gleiche Sendung als Drucksachenkarte versenden können, ebenfalls für 10 Pfennig. Die "normale" Drucksache bis 50 g kostete dann bereits 15 Pfennig.

Gruß Michael
 
Magdeburger Am: 31.05.2015 08:11:36 Gelesen: 546153# 4076 @  
Einen schönen guten Morgen,

von mir heute zwei Karten aus Dessau:



Fernpostkarte vom 25.07.1922, PP08 nach dem Rittergut Brandstein bei Hof an der Saale portgerecht mit 150 Pfennig frankiert.



Auslandspostkarte vom 12.04.1920, PP04, nach Menickow Hradiste in der Tschechoslowakei, welche hier philatelistisch beeinflußt sein wird. Frankiert wurden 15 Pfennig. Den Bestimmungsort habe ich leider nicht gefunden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JoshSGD Am: 31.05.2015 13:27:39 Gelesen: 545867# 4077 @  
@ Magdeburger [#4076]

Hallo Ulf,

es gibt einen Truppenübungsplatz in der Nähe von Karlovy Vary (Karlsbad) der Hradiste heißt. Den gibt es auch noch. Ich weiß das recht genau, da wir in den 90er Jahren mindestens zweimal im Jahr in einem kleinen Dorf (Brezova = Pirkenhammer), ca. 4km von Karlsbad entfernt, waren. ALLERDINGS: den Truppenübungsplatz gibt es erst seit 1949/53.

Liebe Belegefreunde,

heute sehen wir einen Fernbrief vom 26.10.1923 (PP21; 20.10. - 31.10.1923), gelaufen von Torgau nach Berlin, zweite Gewichtsstufe und mit 14 Millionen Mark portorichtig frankiert. MiF Mi.Nr. 316 und 318.

Markenspanne: 1:2,5
Marken-Porto-Spanne: 1:3,5



Gruß
Josh

(Datenbank # 7974)
 
Magdeburger Am: 31.05.2015 17:10:06 Gelesen: 545737# 4078 @  
@ JoshSGD [#4077]

Hallo JoshSGD,

recht herzlichen Dank für deine Bemühungen!

Nach suchen des Wortes "Hradiste" fand ich nach einiger Zeit den nachfolgenden Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hradiste

Darin sind zwei Orte mit M beginnend enthalten:

Malovice und Mnichovo Hradiste - letzterer scheint mir z.Z. am plausibelsten, aber ich bin nicht sicher.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JoshSGD Am: 01.06.2015 19:58:30 Gelesen: 545139# 4079 @  
Guten Abend,

wir sehen heute eine Postreiter-Ganzsachenkarte von Herrnhut nach Halle/Saale, gelaufen am 22.7.22 (PP 8; 1.7. - 30.9.22). Der Beleg ist portogerecht frankiert mit 1,50 Mark, MiF Mi.Nr. 161 auf P 153 I. Marken-Porto-Spanne 1:6

Friedrich Florstedt, Oberstudienrat, war Verfasser des bekannten mehrbändigen Werkes "Neue Deutsche Sprachlehre".



Gruß
Josh

(Datenbank # 8022)
 
inflamicha Am: 01.06.2015 21:27:54 Gelesen: 545080# 4080 @  
Guten Abend,

eine Ansichtskarte aus Merscheid (Kreis Solingen) zeige ich heute:



Die Karte ging am 30.8.1923 (PP 16) nach Berlin auf die Reise, gerade noch rechtzeitig vor dem nächsten Portosprung. Frankiert wurde mit 4mal 2000 Mark Queroffset (Mi 253 a). Die vierte Marke passte nur noch auf die Bildseite.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 01.06.2015 22:32:07 Gelesen: 545038# 4081 @  
Guten Abend,

dann will ich doch auch mal wieder etwas zur Schau stellen. Hier eine Fernpostkarte vom 2.11.23 (Portoperiode 22) aus Esslingen nach Edelfingen:



Mit der Karte wurde dem Empfänger kund getan, dass eine Eilüberweisung über 200 Milliarden Mark an ihn erfolgt ist. Die Karte wurde portorichtig mit 2 Marken der 319 AP frankiert.

Hübsche Grüße
Harald
 
Magdeburger Am: 02.06.2015 10:04:37 Gelesen: 544696# 4082 @  
Hallo in die Runde,

da ich noch ein paar Minuten Zeit habe, noch folgender Beleg:



Fernbrief vom 07.12.1923 von Magdeburg nach Cöthen., portogerecht mit 100 Milliarden Mark frankiert. Siegelseitig ist nichts.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JoshSGD Am: 03.06.2015 19:02:28 Gelesen: 544291# 4083 @  
Guten Abend,

heute sehen wir einen Fernbrief bis 20g, gelaufen am 27.09.23 (PP 18; 20.9. - 30.9.23)von Neuendorf nach Greifswald und portorichtig frankiert mit 250.000 Mark, MiF Mi.Nr. 279a und 280.

Markenspanne: 1:1,33
Marken-Porto-Spanne: 1:16,67

Bahnpoststempel "Z357 - Ducherow-Swinemünde-Wolgast"



Gruß
Josh

(Datenbank # 7995)
 
inflamicha Am: 03.06.2015 21:00:23 Gelesen: 544266# 4084 @  
Guten Abend,

bei meiner heutigen Postkarte steht der Stempel im Vordergrund:



Die Karte wurde am 15.3.1920 (PP 4) von Leipzig nach Dortmund gesandt, das Porto betrug 15 Pfennig. Frankiert wurde mit einem waagerechten Paar der Mi 99 b, die Marken wurden mit dem Maschinen-Sonderstempel zur Leipziger Mustermesse (Bandstempel mit drei Stempelköpfen, Filbrandt 180) entwertet. Den Maschinenstempel gibt es auch mit nur 2 Stempelköpfen, hier ist dann das Zwischenstück mit dem Werbeeinsatz breiter.

Gruß Michael
 
petzlaff Am: 04.06.2015 11:12:57 Gelesen: 544187# 4085 @  
Moin,

anbei ein schöner Brief portogerecht frankiert mit 120 Mark (Fernbrief Gewichtsklasse 2) kurz vor dem Ende der Tarifperiode 1.3.1923-30.6.1923 - leider kein Letzttag; der 28. Juni war ein Donnerstag. Interessant ist aber der Eingangsstempel der Deutschen Bank mit dem Vermerk "Beantwortet"/30.6.1923 "V"ormittag - Die Banken haben damals am Samstag noch richtig gearbeitet. :-)

Die Marken sind mit der Firmenlochung "MAN" des Absenders versehen.



Ich wünsche einen schönen und sommerlichen Fronleichnams(feier)tag.

Gruß
Stefan
 
Magdeburger Am: 04.06.2015 17:11:14 Gelesen: 544075# 4086 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute von mir mal wieder eine Paketkarte:



Aufgegeben am 22.05.1920, PP05, wurde ein 7 kg 500 Gramm schweres Paket nach Memel. Für Memel galt eigentlich der Auslandstarif, jedoch im Zeitraum vom 06.05.1920 bis 30.06.1923 und vom 01.08.1923 bis 31.12.1923 der normale Inlandstarif. Danach waren bei über 75 km bis 7,5 kg ein Betrag von 4 Mark zu entrichten. Ein Auslieferungsvermerk ist leider siegelseitig nicht vorhanden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 

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