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Thema: Motiv Flugzeuge
Das Thema hat 443 Beiträge:
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wajdz Am: 28.07.2013 15:45:04 Gelesen: 87595# 119 @  
Zwei Briefausschnitte Luftpostmarken Belgisch-Kongo mit jeweils einer 1.50 und 4.50 F Marke, Rundstempel LEOPOLDVILLE I POSTES -7.10.38



Auch hier fehlen mir Unterlagen zur näheren Bestimmung.

MfG wajdz
 
saintex Am: 28.07.2013 19:45:58 Gelesen: 87582# 120 @  
@ wajdz [#119]

Die beiden Luftpostmarken aus Belgisch-Kongo (Mi. Nr. 149 und 151) zeigen einen 3-motorigen Hochdecker vom Typ Fokker F.VIIb/3m [1].

Das auf den Briefmarken abgebildete Flugzeug trägt die belgische Kennung OO-AIX. Diese Kennung war in der Realität an eine Fokker F.VIIb/3m vergeben, die von dem belgischen Flugzeugbauer Société Anonyme Belge de Constructions Aéronautique (S.A.B.C.A) in Lizenz gebaut wurde und für die belgische Fluggesellschaft SABENA in Belgisch-Kongo flog. Heimatflughafen der OO-AIX war Léopoldville (heute: Kinshasa) [2]. Der Stempel "passt" also.

Die SABCA existiert übrigens heute immer noch. Sie ist heute ein Unternehmen der Luftfahrtzulieferindustrie, das u.a. Teile für den Airbus A380 fertigt [3].

Quellen

[1]Stanley Gibbons, Collect Aircraft on Stamps, 2. Aufl. London 2009
[2]http://www.airhistory.org.uk/gy/home.html
[3]http://www.sabca.be/pages/012/Home.en.php

saintex
 
wajdz Am: 29.07.2013 22:18:09 Gelesen: 87536# 121 @  
@ saintex [#120]

Danke für die präzise Auskunft. Schön, wenn das abgebildete Objekt einer realen Vorlage zugeordnet werden kann.

MfG wajdz
 
kawa Am: 30.07.2013 10:48:41 Gelesen: 87513# 122 @  
Guten Tag,

schöne Briefe und Marken zeigt Ihr.

Auf dieser Bedarfspost von Leopoldville (Belgisch Kongo) 3.3.35 kann ich noch zwei weitere Werte zeigen. Mi 148 1f und Mi 150 3f.



Ein weiterer Beleg 1. Reguläre Verbindung von Brüssel nach Leopoldville 23. Februar 1935 mit Sabena mit Mi 148 1f und Mi 149 1.50f.

Die Marke ab Belgien ist die Mi 281 1f50 mit der Einmotorigen Fokker F.VII.



Der ganze Satz aus Belgisch Kongo enthält 9 Werte Mi 147-55. Weitere Werte mit dem gleichen Bild.

Mi 164



Mi 245



Mi 245K



Gruss
kawa
 
Wim Ehlers Am: 30.07.2013 18:06:27 Gelesen: 87497# 123 @  
Beim Thema "Karton-Philatelie" sind der deutschen Postverwaltung kaum Grenzen gesetzt.



MiNr 1543, Block 24 der Deutschen Bundespost erschien zur Europäischen Luftpostausstellung Lilienthal '91.

Beste Grüße
Wim
 
volkimal Am: 30.07.2013 19:03:42 Gelesen: 87491# 124 @  
Hallo zusammen,

hier scheint ein Luftfahrt-Sammler kreuz und quer in der DDR herum gefahren zu sein, um diese Stempel zu erhalten:



Mich interessiert dabei vor allem die Marke und der Stempel zu Hans Grade, dem ersten deutschen Flieger.

Viele Grüße
Volkmar
 
kawa Am: 30.07.2013 19:32:32 Gelesen: 87486# 125 @  
@ volkimal [#124]

Guten Abend,

was interessiert dich besonders an dieser Marke ? Die Marke aus der DDR von 1977 hat die Mi-Nr.2256.

Zu diesem Flugzeug habe ich ein Blatt entworfen mit Hand-Zeichnungen wie das Flugzeug gebaut wurde.

BRD 1991

Mi 1522 30pf Junkers f-13
Mi 1523 50pf Hans Grade's Eindecker
Mi 1524 100pf Fokker F.III
Mi 1525 165pf LZ-127 Graf Zeppelin



Gruss
kawa
 
kawa Am: 30.07.2013 19:39:33 Gelesen: 87484# 126 @  
@ volkimal [#124]

Der Stempel von Magdeburg 1978 zeigt der Grade Dreidecker.

Im Oktober 1908 war der erste Flug und endete mit einer Bruchlandung.

Gruss
kawa
 
volkimal Am: 30.07.2013 20:10:49 Gelesen: 87479# 127 @  
@ kawa [#125]

Hallo Kawa,

Du fragst, was mich daran besonders interessiert. Das ist ganz einfach zu beantworten. Mein Urgroßvater hat Hans Grade in der frühen Zeit sehr stark unterstützt. Er hat in Köslin, dem Wohnort von Hans Grade, eine Motorenfabrik eingerichtet und Hans Grade nach Abschluss des Studiums als Direktor eingesetzt. Damals baute Grade z.B. Motoradmotoren. Hier eine Karte von Urgroßvater aus Köslin an Großmutter. In Köslin hat er bestimmt Hans Grade besucht.



1905 zieht die Fabrik mit Unterstützung von Urgroßvater nach Magdeburg um. Zeitweise war auch Urgroßvater als Direktor der Grade-Werke Magdeburg tätig, ansonsten war er im Aufsichtsrat der Grade-Werke. Hier ein Brief von ihm an seine Tochter (meine Großmutter) auf einem Bogen der Grade-Motorenwerke Magdeburg:



Diese Verbindung von Hans Grade und Urgroßvater war der Grund dafür, dass ich einen philatelistischen Lebenslauf von Hans Grade zusammengestellt habe. Wegen des nichtphilatelistischen Beiwerks wie z.B. diesen Brief kann ich die Sammlung aber nur in der offenen Klasse ausstellen.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 30.07.2013 22:11:18 Gelesen: 87449# 128 @  
Manchmal kann ich mir auch dank Katalog und Wiki selber helfen.

Die MiNr 386 (40), Litauen, gehört zu einer Gedenkausgabe mit 4 Werten vom 13.5.34, die an die im Juli 1933 bei einer Ozeanüberquerung 650 km vor ihrem Ziel in Litauen abgestürzten Piloten Steponas Dariu und Stasys Girënas erinnert.

Abgebildet ist die „Bellanca CH-300 Pacemaker“, Seriennummer 137, Model Nr. Nc-688 E, für den Langstreckenflug umgebaut.



http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:6vOuFsqc7JsJ:http://de.wikipedia.org/wiki/Darius_und_Gir%25C4%2597nas&hl=de

MfG wajdz
 
filunski Am: 03.08.2013 13:57:55 Gelesen: 87298# 129 @  
@ wajdz [#128]

Hallo wajdz,

ein sehr interessantes Flugzeug und seine Geschichte hast Du da ausgewählt! :-)

Zu diesem Flugzeug und seiner Geschichte hatte ich mal für ein anderes, heute leider nicht mehr existierendes Forum, einen Artikel geschrieben und kann Euch hier dazu noch etwas Informationen und Bilder (über den genannten Wikipedia link hinaus) anfügen.

Das "knallorange" gestrichene Flugzeug war weniger unter seiner Registriernummer/Kennung NC-688E bekannt als unter dem Namen auf welchen es die beiden aus Litauen stammenden Piloten Steponas Darius und Stasys Girėnas getauft hatten: LITUANICA (lateinisch: die Litauische). Die Geschichte des leider so kurz vor dem Ziel abgestürzten Fluges ist bis heute Teil des Litauischen Kulturguts und dort überall bekannt. Die beiden Piloten Darius und Girėnas sind bis heute vom Volke hoch verehrte Helden des Landes und meist besser bekannt als Lindbergh. Bis heute noch zieren Bilder der beiden sowie der LITUANICA einen Litauischen Geldschein (bis wohl auch dieser dem Euro geopfert wird):



Das Flugzeug selbst gibt es wieder als flugfähigen Nachbau:



Die damalige fliegerische und vor allem navigatorische Leistung der beiden Piloten ist unter den heutigen technischen Mitteln kaum mehr vorstellbar und gar nicht hoch genug zu würdigen. Es gab damals (insbesondere für die lange Atlantiküberquerung) weder GPS, Funkfeuer oder bordeigene Trägheits-Navigationsanlagen. Einzig einen mehr oder weniger zuverlässigen Kompass und eine Stoppuhr, gepaart mit den navigatorischen Fähigkeiten der beiden Piloten. Bis kurz vor dem Ziel verlief der Flug auch planmässig und hat dann im damaligen preussischen Soldin (heute Pszczelnik/Polen) nur noch knapp 640 km vom Ziel Kaunas entfernt wohl durch Schlechtwetter ein jähes Ende genommen.

Bereits 1934 verausgabte Litauen im Gedenken an das Ereignis einen Satz mit sechs Marken (Mi.Nr. 385-390), eine davon hat wajdz schon gezeigt:





Besonders tragisch beeindruckend dabei der 1 LIT Wert mit der Darstellung des Todesengels über dem Wrack der LITUANICA.

Bis heute "mogelt" sich die "wiederauferstandene" LITUANICA in aktuelle Briefmarkenausgaben, so wie hier auf ein Zierfeld einer Ausgabe mit Flugzeugmotiven aus Litauen aus dem Jahre 2003:



Zum Abschluss noch eine Originalaufnahme der LITUANICA über New York:



Beste Grüße,
Peter
 
wajdz Am: 03.08.2013 17:12:12 Gelesen: 87279# 130 @  
@ filunski [#129]

Erst mal Danke für die weiterführenden Informationen, so ein Forum führt doch viel Fachwissen zusammen.

Mit der rasanten technologischen Entwicklung auf allen Gebieten des Lebens kann man nur noch partiell mithalten. Dramatisch ist die Entwicklung ja besonders bei der Militär- und Passagierluftfahrt. Da sind Entwicklungen schon wieder beendet, wie am Beispiel der Concorde zu sehen ist.



1987 ein viel bestauntes Ereignis am gesamtberliner Himmel, der Flughafen Tegel war für mich damals nicht erreichbar, hat dieses Technische Wunder schon seinen Platz im Museum (Sinsheim) gefunden.

Ein Unternehmen wie der Atlantikflug der beiden litauischen Piloten vor nun fast 80 Jahren hört sich da schon wie eine Sage aus grauer Vorzeit an.

MfG Jürgen -wajdz-
 
axelotto Am: 06.08.2013 16:31:37 Gelesen: 87149# 131 @  
1. Deutscher Polarflug



Und was das für ein Flugzeug ist, keine Ahnung.



Gruß Axel
 
filunski Am: 06.08.2013 17:13:59 Gelesen: 87142# 132 @  
@ axelotto [#131]

"Und was das für ein Flugzeug ist, keine Ahnung."


Hallo Axel,

das ist ein Farman III Doppeldecker (auf dem Stempel).

Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Farman_III

Nur der Vollständigkeit halber, auf der oberen Karte (Sonderstempel zur Erinnerung an den Polarflug von 1923) ist eine Junkers F 13 abgebildet (mit diesem Flugzeug führte Flugkapitän Arthur Neumann als erster deutscher Flieger einen Flug von Spitzbergen zum Nordpol durch).

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_F_13

Schönen Gruß,
Peter
 
Mondorff Am: 07.08.2013 11:46:57 Gelesen: 87092# 133 @  
Ein schöner Ganzsachen-Umschlag mit einer B 737 der polnischen Fluglinie LOT.



Stempeldatum 5.4.1994

DiDi
 
Angelika2603 Am: 07.08.2013 19:02:32 Gelesen: 87029# 134 @  
Guten Abend

liebe Flugzeugbegeisterte, bitte nicht steinigen. den habe ich vor kurzem gefunden.



Gruss
Angelika
 
filunski Am: 07.08.2013 19:48:20 Gelesen: 87023# 135 @  
@ Angelika2603 [#134]

Liebe Angelika,

wieso denn steinigen, passt doch auch zum Thema! Müssen ja nicht alle diese "Krachmacher" lieben (außer dann wenn sie selbst damit in Urlaub fliegen!). ;-)

Schönen Gruß,
Peter
 
Angelika2603 Am: 08.08.2013 12:39:44 Gelesen: 86988# 136 @  
@ filunski [#135]

Hallo Peter,

stimmt, dann haben die wenigsten was dagegen.

GLG
Angelika
 
axelotto Am: 08.08.2013 15:48:49 Gelesen: 86967# 137 @  
@ filunski [#132]

Danke für Deine Infos.

Gruß Axel
 
philapit Am: 09.08.2013 17:14:36 Gelesen: 86910# 138 @  
@ filunski [#16]

Hallo Filunski!

Dein Beitrag liegt ja schon einige Zeit zurück aber ich habe noch einen schönen Beleg zum Thema Dornier Superwal. Als erstes der sehr gelungene Sonderdruck als Jahresgabe 2004 der Deutschen Post und eine echt gelaufene und geflogene Sonderkarte der Deutschen Luftpost vom 26.7.32. Wer kann das dazugeschriebene entziffern? Sind solche Karten selten? Ich habe so etwas jedenfalls noch nicht gesehen.

Als weiteres möchte ich eine sehr alte Fotomontage der Besatzung vom ersten OstWest Flug über den Antlantik 1928 vorstellen. Ich hoffe, dass ich den Motivsammlern eine kleine Freude mit den Belegen machen konnte.

Philagrüße von Philapit








 
saintex Am: 09.08.2013 20:07:48 Gelesen: 86886# 139 @  
@ philapit [#138]

Hallo philapit,

eine interessante Postkarte, die Du uns da zeigst, aber nicht wegen der Abbildung des Flugbootes Dornier Superwal sondern wegen des Textes auf der Anschriftseite der Postkarte. Geschrieben wurde die Postkarte von 3 Personen, die sich am Nachmittag des 26.7.1932 auf dem Berliner Flughafen Tempelhof eingefunden hatten. Das war nach dem Kartentext jedoch kein Zufall. Die Drei warteten auf die Ankunft einer vierten Person: Elly Beinhorn, der berühmten deutschen Fliegerin und späteren Ehefrau des Rennfahrers Bernd Rosemeyer [1]. Elly Beinhorn kam am 26.7.1932 von ihrer Weltumrundung im Alleinflug zurück, zu der sie am 4.12.1931 in Berlin gestartet war, und landete um 17 Uhr auf dem Flughafen Tempelhof.

Dort wurde sie, wie die Vossische Zeitung in ihrer Ausgabe vom 27.7.1932 unter der Überschrift „ Elli Beinhorn wieder in Berlin – Der Empfang auf dem Flughafen Tempelhof“ berichtete, – so wörtlich – „nach allen Regeln der Kunst begrüßt und interviewt“. Mit Blumensträußen beladen –so der Bericht in der Vossischen weiter-, stand Elly Beinhorn vor dem Mikrofon der Tonfilmgesellschaften und gab in deutscher und englischer Sprache einen kurzen Bericht über ihre Erlebnisse. Unsere drei Kartenschreiber/innen haben das alles natürlich live miterlebt.

Hier ist die berühmte Fliegerin auf einer Briefmarke der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 2010 abgebildet.



Wie sich aus dem Kartentext weiter ergibt, landete Elly Beinhorn während die Postkarte noch geschrieben wurde. Ganz aufgeregt fügt der zweite Schreiber (links unten) hinzu: “ Soeben ist sie angekommen !!!" Auch der Poststempel „Berlin-Zentralflughafen 26.7.1932 18-20“ passt thematisch absolut dazu. Selbst von der Uhrzeit her dokumentiert er die Ereignisse dieses Tages exakt.

Dass Deine Postkarte vermutlich nicht mit der Luftpost von Berlin zu ihrem Bestimmungsort Aurich/Ostfriesland befördert wurde, ist dabei nur ein kleiner „Schönheitsfehler“. Gegen die Luftpostbeförderung spricht, dass die Postkarte nur mit 0,06 RM frankiert ist, dem seit 15.1.1932 gültigen Tarif für Postkarten im Inlandsverkehr, so dass der Luftpostzuschlag fehlt[2]. Auch der damals bei einer Luftpostbeförderung vorgeschriebene Luftpostbestätigungsstempel fehlt.

Für eine Luftpostsammlung, die die Rekordflüge von Elly Beinhorn zum Gegenstand hat, ist Deine Postkarte natürlich ein „Schmankerl“. Das ist reinster Bedarf ! Da hier alles zusammenpasst, Postkartenmotiv, Anlass, Text und Poststempel würde ich den Wert Deiner Postkarte im mittleren bis oberen 2-stelligen Eurobereich einordnen.

Anmerkungen:

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Elly_Beinhorn
[2] MICHEL Postgebühren-Handbuch Deutschland, 2. Aufl. München 2004

saintex
 
philapit Am: 10.08.2013 09:48:55 Gelesen: 86846# 140 @  
Hallo Sammlerfreund!

Das ist ja eine echte Überraschung. Vielen Dank für Deine Mühe. Schön das es die Philaseiten gibt.

Schönes Wochenende wünscht
philapit
 
filunski Am: 10.08.2013 10:56:30 Gelesen: 86830# 141 @  
@ philapit [#138]

Hallo Philapit,

mein Glückwunsch zu diesen ungewöhnlich reizvollen und auch historisch bemerkenswerten Belegen zu Elly Beinhorn. Wie Wolfgang (saintex) schon treffend bemerkte ein wahres "Schmankerl".

Ergänzend hier noch ein Ersttagsbeleg zu der gezeigten Marke aus dem Jahre 2010. Sowohl auf dem Beleg, als auch auf dem Ersttagssonderstempel ist Elly Beinhorns damaliges Rekordflugzeug, ihre Messerschmitt Bf 108 "Taifun" zu sehen ([1] und [2]):



Schöne Grüße,
Peter

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_108
[2] http://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_bf108_dt.php
 
T1000er Am: 11.08.2013 18:55:59 Gelesen: 86713# 142 @  
Hier noch etwas ganz modernes zum Thema:



Der A380 der Lufthansa hier in einem FRANKIT-AFS.

Gruß,
T1000er
 
filunski Am: 16.08.2013 17:53:51 Gelesen: 86556# 143 @  
McDonnell Douglas F-4 Phantom II

Liebe Flugzeugfans,

aus Anlass eines nun auch schon wieder einige Wochen zurückliegenden Ereignisses stelle ich Euch hier mal ein mir besonders am Herzen liegendes Flugzeug vor (die mich kennen wissen schon warum, und wer noch neugierig ist, den verweise ich auf Beitrag #12 dieses Themas).

Das Flugzeug selbst, die McDonnell Douglas F-4 Phantom II, so die genaue Bezeichnung. Eines der erfolgreichsten Kampfflugzeuge der westlichen Welt wovon fast 6000 Stück gebaut wurden. Dieser ursprünglich für die US Navy als Trägerflugzeug konzipierte Überschalljet hatte seinen Erstflug bereits vor 55 Jahren im Jahre 1958 und flog seitdem bei zahlreichen Luftstreitkräften, u.a. auch in Staaten wie Israel, Japan, Türkei, Griechenland, Spanien, Großbritannien, etc. und über 40 Jahre (eine gewaltige Zeitspanne!) bei der Deutschen Luftwaffe. Dieser Jet wurde des Öfteren auch auf Briefmarken abgebildet, wie auf ein paar der folgenden Beispiele zu sehen ist, nur nicht in Deutschland, wo dieses Flugzeug über Jahrzehnte das Rückgrat der Luftverteidigung darstellte und in allen drei Einsatzrollen, als Jäger, Jagdbomber und Aufklärer für Jahrzehnte am Himmel über Deutschland zu sehen war.
Aber auch diese Ära ist seit dem 30. Juni diesen Jahres, sozusagen nach Verlängerung, zu Ende gegangen. An diesem Tag wurde die „gute alte Phantom“ unter Anteilnahme tausender Besucher auf dem Fliegerhorst des Jagdgeschwaders 71 „Richthofen“ im ostfriesischen Wittmund außer Dienst gestellt.

Hier nun ein paar philatelistische Beispiele:



Eine britische Phantom FGR II der Royal Air Force auf einer Ausgabe der Falkland Inseln aus dem Jahre 1993.



Zwei F-4G „Wild Weasel“ der US Air Force, die ein letztes Mal Im Irak Krieg bei der Operation „Desert Storm“ zum Einsatz kamen. Die abgebildeten Maschinen waren ursprünglich übrigens im rheinland-pfälzischen Spangdahlen stationiert. Ausgabe von Palau aus dem Jahre 1991.



Eine Phantom beim Abschuss einer Sidewinder Luft-Luft Rakete auf einer Ausgabe von Antigua/Barbuda aus dem Jahre 1989.

Einen solchen Abschuss eines Sidewinder (AIM 9B) Infrarot-Lenkflugkörpers ist hier auch auf einem Foto dokumentiert und zeigt eine Phantom F-4F des Jagdgeschwaders 74 „Mölders“ bei einer Übung über der Nordsee, ca. im Jahre 1992.



Bei diesem Jagdgeschwader ging die „Phantom-Ära“ schon früher zu Ende, nämlich bereits im Juni 2008 als anlässlich der Außerdienststellung der Phantom diese Maschine in Jubiläumslackierung zum „Fly-out“ startete.



Endgültig Schluss war dann vor Kurzem in Wittmund mit der F-4 F Kennung 37+01 bei ihrem Verabschiedungsflug:



Horrido,
Peter
 

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