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Thema: Deutsches Reich Germania Belege bis 31.7.1916
Das Thema hat 129 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 15.08.2013 20:44:15 Gelesen: 20580# 105 @  
@ reichswolf [#104]

Alle Karten die ich heute gesichtet habe, waren mit 10 frankiert. Drei habe ich gekauft. Bei einer fehlt eindeutig eine 5 Pfg Marke (unten rechts).



Wusste nicht dass für Luxemburg Inland Porto galt. Da muss ich das Handbuch wohl besser durch sehen - in der Tat auf Seite 60 ist es vermerkt !

@+ und danke
Lulu
 
Germaniafan Am: 21.09.2013 20:12:17 Gelesen: 19738# 106 @  
Schönen guten Abend ins Forum.

Hier mal ein eingeschriebener Fernbrief der 2. Gewichtsstufe (bis 250g) an eine bekannte Adresse.



Brief An Seine Majestät den Deutschen Kaiser u. König von Preussen vom 11.4.1910 frankiert mit einer EF Mi.Nr.90I



Ankunftstempel BERLIN C Kabinetspostamt

Schöne Grüße
Guido
 
Germaniafan Am: 30.11.2013 18:03:34 Gelesen: 17992# 107 @  
Schönen guten Abend ins Forum.

Heute mal eine Ansichtskarte vom 21.3.1913 frankiert mit einer Mi.Nr. 85 Ia, die ich nun durch einen Zufallsfund mein eigen nennen darf.





Die Marke zeigt an der Markenoberseite ein grünes Leerfeld vom Rollenanfang. Diese Leerfelder waren nötig damit die Rolle vollständig aus einem Automaten abgewickelt werden konnte. Diese Leerfelder kommen in den Farben grün, blau und grau vor, wobei grün am seltensten ist. So ein Teil habe ich in meiner langen Sammeltätigkeit noch nie auf einem Beleg gesehen.



Zur Vollständigkeit hier noch die Bildseite der Karte.

Schönen Abend noch
Guido
 
rostigeschiene Am: 30.11.2013 20:31:16 Gelesen: 17942# 108 @  
@ Germaniafan [#107]

Herzlichen Glückwunsch zu diesem seltenen Stück.

Gebührend begleitet von Cecilie Auguste Marie Herzogin zu Mecklenburg und Ihren Söhnen Wilhelm und Louis Ferdinand.

Werner
 
Germaniafan Am: 02.12.2013 08:53:52 Gelesen: 17857# 109 @  
@ rostigeschiene [#108]

Danke Werner,

dieser Beleg bekommt natürlich auch einen Ehrenplatz in meiner Germania-Sammlung.

Hier noch ein einfacher Fernbrief vom 19.9.1907 von Arnstadt nach Geschwenda im damaligen Landkreis Arnstadt.



Der mit einer Mi.Nr.86Ia portorichtig frankierte Retour-Brief war keinesfalls 12 Jahre unterwegs wie vom Verkäufer vermutet. Dieser hatte den handschriftlichen Vermerk in Blaustift 19/9 zurück als 1919 zurück interpretiert.



Die dekorative Rückseite des amtlich säuberlich mit einer Schere geöffneten Briefs zeigt dass weder Absender noch Adressat zu ermitteln waren.

Schöne Grüße
Guido
 
Marcello Am: 01.02.2014 17:09:43 Gelesen: 16876# 110 @  
@ Germaniafan [#109]

Hallo miteinander,

auch ich möchte mal einen Beleg vorstellen, der in der oben genannten Zeit liegt. Eine Nachnahme/Einschreibenkarte nach Luxemburg, wo ja das Inlandsporto galt. Und da sind wir auch schon beim Thema.

Mit dem Porto komme ich nicht wirklich zurecht. Entweder ist es mal zu wenig oder genau richtig, je nachdem welchen Maßstab man anlegt. Nur als Einschreiben würde das Porto passen, nur als Nachnahme wären es 10 Pfg. zu viel und als beides zusammen, würden 10 Pfg fehlen. Vielleicht kann mir da jemand helfen ?



Vielen Dank und schönes Wochenende wünscht
Marcel
 
christel Am: 14.02.2014 15:46:05 Gelesen: 16550# 111 @  
Mal das Thema wieder nach oben holen.

Endlich konnte ich mal wieder einen "weißen Fleck auf der Landkarte" in meiner Sammlung dieser Tarifperiode schließen.

Breslau - 07.12.1909

an Dr. Pius DOWLING, den 6. Erzbischof von Port of Spain, Trinidad und Tobago.
mit Leitvermerk " via London to the Br(itish) W(est) I(ndies)".



Allen ein wunderschönes Wochenende wünscht

Christel
 
christel Am: 14.02.2014 16:08:02 Gelesen: 16546# 112 @  
Und schnell noch einen Beleg:

Chemnitz, 22.07.1908

Adressträger einer schweren Drucksache der 27. Gewichtsstufe (über 1300gr bis 1350gr), per Einschreiben nach Victoria, British Columbia, Canada. Kanada als Empfangsland kommt relativ selten vor, als eingeschriebene Drucksache dieser Gewichtsstufe sicherlich kaum zu finden.



Und das könnte wohl der Sendungsinhalt gewesen sein:



Christel
 
Marcello Am: 14.02.2014 16:34:21 Gelesen: 16537# 113 @  
@ christel [#112]

Sehr, sehr schöne Belege. Da kann man ja richtig neidisch werden. :o) Ich steige jetzt gerade in die Materie ein. Siehe auch mein Beitrag [#110].

Schönes Wochenende

Gruß
Marcel
 
Altdeutschland Am: 14.02.2014 17:37:20 Gelesen: 16518# 114 @  
Hallo zusammen,

dann zeige ich auch mal einen Beleg. Paketkarte aus Potsdam 1907 nach Chihuahua/Mexico. Porto 2,40 vds. in rot ausgewiesen.



Viele Grüße
Altdeutschland
 
BD Am: 14.02.2014 19:53:36 Gelesen: 16486# 115 @  
@ Marcello [#110]

Hallo Marcello,

die Antwort auf deine Frage steht im ersten Beitrag dieses Themas. Die Vorzeigegebühr für Nachnahmen ins Ausland wurde nicht vorausbezahlt.

Hallo Christel,

wunderbare Belege mit einer Traumdestination.

Anbei 2 Belege von 1903, die eine Besonderheit des Aversvertrages 21 darstellen.

Beste Grüße Bernd


 
christel Am: 14.02.2014 20:52:53 Gelesen: 16461# 116 @  
Aller Guten Dinge sind drei -

also schnell noch einen zeigen.


Stuttgart 6.JUL.1909 nach Auckland - Neuseeland (Ankunft 16.Aug.09)



und dann innerhalb Neuseeland über Whangarei (17.Au.09) nach KAMO (Ankunft 19.Au.09) weitergesendet.



Christel
 
Marcello Am: 20.03.2014 18:18:05 Gelesen: 15631# 117 @  
Hallo miteinander,

heute möchte ich einen Ortsbrief innerhalbs Berlins vorstellen. Das Porto in der 1. Gewichtsstufe bis 20 g betrug 5 Pfg + Einschreiben 20 Pfg, macht zusammen 25 Pfg. Der Ortsbrief zeigt eine Mi.Nr. 88 II b. Sie zeigt das Datum 24.6.15. Somit Vorersttag ! Ich habe Vorder- und Rückseite abgebildet.



Grüße
Marcel
 
Manne Am: 12.04.2015 12:52:24 Gelesen: 9481# 118 @  
Hallo,

hier eine Drucksache vom 28.5.06 aus Schwenningen.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 13.04.2016 20:03:59 Gelesen: 2323# 119 @  
Das Nonplusultra ("Scherzchen") für den engagierten Germania-Sammler zeige ich heute:

Ansichtskarte geschrieben am 1.Weihnachtsfeiertag 1902 aus Berlin nach München, dort angekommen am 2. Weihnachtstag.



VG an alle Germania-Sammler
hajo22
 
Briefmarkentor Am: 14.04.2016 19:57:54 Gelesen: 2232# 120 @  


Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 5. August 1903 aus Bantin (Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin - 1901 insgesamt 228 Einwohner) nach Netzkater. Das Porto für eine Inlandspostkarte im Fernverkehr betrug seit dem 1. April 1900 5 Pfennige und wurde durch Verwendung eines Postwertzeichens zu 5 Pfennigen (1 x Mi.-Nr. 70 - Ausgabe vom 1. April 1902) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Kreisstempel BANTIN / * *.


 
Briefmarkentor Am: 15.04.2016 21:59:46 Gelesen: 2169# 121 @  


Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 13. Juni 1911 aus Strasen (Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz - 1901 insgesamt 412 Einwohner) nach Neuruppin. Das Porto betrug ab dem 1. Juli 1906 5 Pfennige und wurde durch Verwendung eines Postwertzeichens zu 5 Pfennigen (1 Ganzsache Mi.-Nr. P 90 I - Ausgabe ab 1910/1911) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Kreisstempel STRASEN / * *.


 
Briefmarkentor Am: 26.04.2016 17:40:02 Gelesen: 1914# 122 @  


Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 9. Oktober 1901 aus Gresse (Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin - 1941 insgesamt 713 Einwohner) nach Oldenburg. Das Porto betrug seit dem 1. Januar 1875 5 Pfennige und wurde durch Verwendung eines Postwertzeichens zu 5 Pfennigen (1 x Mi.-Nr. 55 - Ausgabe vom April 1900) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Kreisstempel * GRESSE *.


 
wuerttemberger Am: 27.04.2016 07:48:32 Gelesen: 1865# 123 @  
Wer kennt die Portostufe?



Gruß

wuerttemberger
 
Claudius Kroschel Am: 27.04.2016 08:48:37 Gelesen: 1850# 124 @  
@ wuerttemberger [#123]

Das dürften Geschäftspapiere oder eine Mischsendung im Ortsverkehr/Nachbarortsverkehr sein, 500-1000 g, wenn man die geschriebene Adresse berücksichtigt. Die Papiere/Waren o.ä. gingen vom heutigen Bad Waldsee nach Otterswang (zwischen Aulendorf und Bad Schussenried ca. 10 km auseinander). Warum da eine Registrierungsnummer mit Taxierungsquadrat verklebt ist, da bin ich jetzt überfragt. Es ist auch bei den selteneren Versendungsformen durchaus möglich, dass eine falsche Frankierung vorliegt.

Es gibt schon einige Nachbarortsverkehrsbriefe, bei denen zuviel verklebt wurde, genauso umgekehrt, dass man dachte es wäre Nachbarortsverkehr und es wurde nachtaxiert. Diese Tarifbesonderheiten und welche Nachbarortsverkehre zugelassen waren, stehen im Romberg-Riemer "Der Nachbarortsverkehr der Deutschen Reichspost", herausgegeben von der ArGe Germania. Habe meinen leider nicht zur Hand, da schon für den Umzug verpackt. Es ist also zu prüfen, ob es diesen Nachbarortsverkehr gab, oder ob es eine andere Tarifmöglichkeit gab, evtl. auch postlagernd ?
 
wuerttemberger Am: 27.04.2016 12:25:09 Gelesen: 1810# 125 @  
@ Claudius Kroschel [#124]

Das hat mit dem Nachbarortsverkehr der Deutschen Reichspost rein gar nichts zu tun! Hier ist die württembergische Postverwaltung zuständig. Was ist das denn für eine "Registrierungsnummer" und wo kommt die immer drauf? Ein Teil des Zettels dürfte jedem bekannt sein und warum ist der Zettel überhaupt grün?

Gruß

wuerttemberger
 
Claudius Kroschel Am: 28.04.2016 06:28:51 Gelesen: 1740# 126 @  
Oh ja, das ist ja innerhalb Württembergs, da kommt kein Nachbarortsverkehr zur Anwendung. Die grünen Registrier-Zettel waren eigentlich für Auslandspakete, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Ich denke, man hat grüne Zettelfarbe gewählt, da die Zollabfertigungen auch sehr oft in grüner Stempelfarbe ihre Stempel zum Eintrag der Bearbeitungsvermerke abschlugen. Es dürfte mit der Einführung der Marken des Deutschen Reiches in Württemberg ab 1902 zu tun haben, da man jetzt an den Marken nicht eindeutig erkennen konnte, ob das Paket aus Württemberg oder dem Deutschen Reich kam, wegen den Ausgleichsverrechnungen mit den ausländischen Postanstalten. Wie lange aber grüne Zettel verwendet wurden, das ist mir nicht bekannt. Somit hätte der grüne Registrierzettel eigentlich auf einem Inlandspoststück auch nichts verloren ?!
 
Briefmarkentor Am: 29.04.2016 19:41:35 Gelesen: 1643# 127 @  


Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 17. Februar 1902 aus Hohen Demzin (Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin - 1946 insgesamt 251 Einwohner) nach Güstrow. Das Porto für eine Inlandspostkarte im Fernverkehr betrug seit dem 1. April 1900 5 Pfennige und wurde durch Verwendung eines Postwertzeichens zu 5 Pfennigen (1 x Mi.-Nr. 55 - Ausgabe vom 1. April 1900) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Kreisstempel HOHEN-DEMZIN / * *.


 
Briefmarkentor Am: 30.04.2016 10:41:07 Gelesen: 1580# 128 @  


Inlandspostkarte in Fernverkehr vom 19. Juni 1908 aus Torgelow (Preußische Provinz Pommern - 1946 insgesamt 9.952 Einwohner) nach Sassnitz. Die Postkarte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 5 Pfennigen (1 x Mi.-Nr. 85 I - Ausgabe aus 1905) frankiert und mit dem Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten TORGELOW / * * * abgeschlagen.


 
wuerttemberger Am: 01.05.2016 20:26:02 Gelesen: 1465# 129 @  
@ Claudius Kroschel [#126]

Eigentlich ist es ganz einfach, denn es ist genau das nach was es aussieht: Ein Paket.

Gruß

wuerttemberger
 

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