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Thema: Kuriose Briefe, Postkarten und Frankaturen
Das Thema hat 129 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 26.09.2013 16:24:07 Gelesen: 21928# 80 @  
@ reichswolf [#79]

Danke, Christoph
 
Sachsendreier53 Am: 07.10.2013 08:58:40 Gelesen: 21685# 81 @  
Unzustellbarer "Liebesbrief" ohne Adresse aus 1300 EBERSWALDE-FINOW 3 vom 2.12.1988 (Bundesland Brandenburg)



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 21.01.2014 11:08:32 Gelesen: 19924# 82 @  
SBZ - Kleinfaltbrief (6 x 10,5 cm) aus BERLIN N 54 vom 15.1.1948, MiNr.951 24(Pfg), Rückseitig ist das Amtssiegel des Polizeipräsidenten der Abt.II von Berlin abgeschlagen.

Der Inhalt betrifft die Entnazifizierung einer Person.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 17.02.2014 09:11:04 Gelesen: 19473# 83 @  
Kleinbrief (12,2 x 7,5 cm) mit R1 VORDERRISS (Karwendelgebirge) vom 7. Dez. 1935, auf DR - MiNr.598 3(Pf), Ausgabe vom 5. Nov. 1935.



Fernbrief bis 20g = 12 Pfennig. 9 Pfg. unterfrankiert

mit Sammlergruß,
Claus
 
ginonadgolm Am: 17.02.2014 12:12:59 Gelesen: 19441# 84 @  
@ Sachsendreier53 [#83]

Der Brief ist als Drucksache gelaufen, und damit portorichtig. Es fehlt nur die entsprechende Kennzeichnung.

Fast frühlingshafte Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
reichswolf Am: 17.02.2014 12:23:23 Gelesen: 19440# 85 @  
@ ginonadgolm [#84]

Ein wichtiges Kriterium, um deine Aussage zu unterfüttern, wäre der Verschluß des Briefes. War der mal verklebt, kann es keine Drucksache gewesen sein. War er dagegen offen, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, daß du richtig liegst.

LG,
Christoph
 
Sachsendreier53 Am: 17.02.2014 13:47:16 Gelesen: 19423# 86 @  
Hallo Ingo und Christoph,

wahrscheinlich als nicht erkennbare DRUCKSACHE gelaufen. Die Spitze der Briefklappe war etwa 1 cm angeklebt gewesen.

Claus
 
DL8AAM Am: 28.05.2014 22:32:23 Gelesen: 17851# 87 @  
Auch so kann man die Laufzeit eines Briefes in die Länge ziehen, das kommt davon wenn man unbedingt einen Cent sparen will. ;-)



Der Absender hat hier einen gebrauchten POSTSACHE-Umschlag der DPAG (Geschäftsbereich 12) für ein Einwurf-Einschreiben wiederverwendet. Dafür hat er eine 240 Cent-Marke ("Prachtkerze") über den Postsache-Eindruck geklebt und den Brief in der Postfiliale im Einzelhandel "Nahlauf" in 37619 Hehlen (Hauptstr. 40) abgegeben. Dort wurde das nötige Einschreibe-Label aufgebracht und die Marke am 28.01.2014 korrekt per Handstempel ("HEHLEN / ?? / 37619") entwertet. Alles soweit gut und richtig, aber ...

... aber nun ging dann alles seinen üblichen DPAG-Lauf, d.h. ab zum zugehörigen Briefzentrum 37 nach Göttingen (noch alles gut), dort wurde natürlich, wie fast immer, aber unnötigerweise eine zusätzliche Entwertung am 29.01.2014 (21 Uhr) drübergestempelt. Vermutlich jetzt hat sich bei dem Chaos jemand gedacht, da stimmt wohl etwas nicht und man einen handschriftlichen blauen Nachgebühr-Angabe zu "111" Cent vermerkt. Später hat man scheinbar die Franktur doch noch gefunden und letztlich auch für gültig befunden und man hat den Nachgebühr-Vermerk gestrichen - und dann gleich noch einmal durch die Sortier- und Stempelmaschine (Stempel vom 30.01.14 24 Uhr) gejagt, doppelt - genauer dreifach - hält besser und ist eben viel besser gestempelt.

Wenn der Brief nun noch am folgenden Tag 31.01.2014 den Empfänger erreicht hätte, hätte der Absender echtes Glück gehabt - hätte. Der rückseitige Eingangsstempel datiert aber auf den 03.02.2014 ;-) Einen Umschlag gespart und fast eine Woche verloren, Hauptsache man wollte mit dem Einschreiben nichts terminlich wichtiges [was mit Einschreiben eh keine gute Idee ist]. ;-)

Gruß
Thomas

Nachsatz: Woher stammt eigentlich das längliche "Stempelrelikt" an den Zacken oben links? Etwa auch ein ökologisch, umweltbewusstes Altpapier-Recycling?
 
Jahnnusch Am: 29.05.2014 11:33:54 Gelesen: 17798# 88 @  
Es soll Sammler geben, die schneiden den klitzekleinen Stempel von der Marke ab und können die Marke noch mal verwenden.
 
reichswolf Am: 29.05.2014 19:32:29 Gelesen: 17754# 89 @  
@ DL8AAM [#87]

"Das längliche Stempelrelikt" dürfte Schmutz sein. Vgl.: http://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=21376 Bei diesem Abschlag ist es deutlich zu sehen, bei anderen etwas schwächer, aber die Verschmutzung ist charakteristisch für diesen Werbeeinsatz. Sie kommt nicht nur bei dem Gerät des BZ37, sondern bei vielen (allen?) Einsätzen in diversen BZ vor.

LG,
Christoph
 
Baber Am: 19.06.2014 15:43:13 Gelesen: 17416# 90 @  
Kann man sich wirklich vorstellen, dass dieser Brief am 20.7.1957 von München nach Hilden gelaufen ist?



Gruß
Baber
 
Richard Am: 19.06.2014 18:59:49 Gelesen: 17389# 91 @  
@ Baber [#90]

Hallo Bernd,

gibt es einen Absender, Stempel oder sonstige Vermerke auf der Rückseite und kannst Du diese zeigen ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Baber Am: 20.06.2014 07:19:37 Gelesen: 17352# 92 @  
@ Richard [#91]

Hallo Richard,

Absender steht auf der Rückseite.



Gruß
Bernd
 
ginonadgolm Am: 20.06.2014 09:15:19 Gelesen: 17340# 93 @  
@ Baber [#90]

Da der Brief mit 39 Pf sogar überfrankiert war (keine Luftpostbeförderung!,) ist alles in Ordnung. Die Spielerei mit den nicht gültigen Marken wurde einfach ignoriert.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Baber Am: 20.06.2014 10:23:09 Gelesen: 17323# 94 @  
@ ginonadgolm [#93]

Die Spielerei mit den nicht gültigen Marken wurde einfach ignoriert.

Nach den damals strengen Regeln der Deutschen Bundespost hätten diese Marken aber nicht gestempelt werden dürfen.

Gruß
Baber
 
filunski Am: 20.06.2014 14:04:18 Gelesen: 17288# 95 @  
@ Baber [#94]

"Nach den damals strengen Regeln der Deutschen Bundespost hätten diese Marken aber nicht gestempelt werden dürfen."

Hallo Baber,

stimmt schon, aber auch damals wusste vielleicht nicht jeder Schalterbeamte genau über die noch gültigen Marken Bescheid, oder es war ihm egal, oder er ließ sich vielleicht von einem guten Bekannten/Kunden überreden, oder ...

Würden sich immer alle stempelführenden Agenturen an ihre Vorschriften halten, hätten wir hier in diesem Thema viel weniger zum Zeigen und auch Prüfer und Fälschungsbekämpfer hätten weniger zu tun.

Ein schon etwas "heftigeres" Beispiel zu diesem Thema ist der folgende Beleg:



Ein Einschreiben, aufgegeben in Dortmund im Jahre 1979 (Datum Poststempel) nach Basel. Bei der Frankatur fällt eine Marke ganz besonders auf, die Berlin Mi.Nr. 70. Diese Marke wird gestempelt ziemlich hoch bewertet und dies war wohl auch der Hintergedanke des ansonsten recht "doofen" Gesellen der diesen Brief fabrizierte. Natürlich lässt sich schon alleine am Stempeldatum die Falschstempelung nachweisen, aber damit nicht genug, die Marke selbst ist auch falsch!

Der Brief stammt aus einem Prüfernachlass in dem sich noch eine ganze Reihe weiterer solcher Werke befanden (aus dem Inventar der Poststempelgilde).

Beste Grüße,
Peter
 
drmoeller_neuss Am: 20.06.2014 16:41:39 Gelesen: 17253# 96 @  
@ filunski [#95]

Auf diesem Brief war nur die 100 Unfallverhütung Berlin noch gültig. Das Einschreibeporto für einen Standardbrief betrug damals 2,10 DM, es fehlten also 1,10 DM und die gültige 100-Pfg.-Marke kommt mir auch nicht koscher vor. Wurde da mit aller Gewalt der Stempel abgeschrubbt?
 
filunski Am: 20.06.2014 17:17:53 Gelesen: 17238# 97 @  
@ drmoeller_neuss [#96]

Hallo Uli,

der ganze Beleg ist nicht "koscher"! Es stellt sich wohl auch die Frage ob er überhaupt gelaufen ist. Die Absenderangabe auf der Rückseite ist unkenntlich gemacht, ob vom Prüfer oder schon vorher ist unbekannt. Bei der Prüfung ging es lediglich um die Berliner Währungsgeschädigtenmarke. Auf einem weiteren, ähnlichen Beleg ist überhaupt keine zum Stempeldatum noch frankaturgültige Marke aufgeklebt.

Der Stempel und auch der Einschreibezettel sind echt, unbekannt bleibt aber, ob sie regulär verwendet wurden.

Leider liegen keine weiteren Informationen dazu vor.

Beste Grüße,
Peter
 
Richard Am: 24.06.2014 09:06:22 Gelesen: 17121# 98 @  
@ Baber [#92]

Hallo Bernd,

der Absender Wolf-Werner Langkau [1] könnte ein seriöser Buchautor (gewesen) sein. Das erklärt aber nichts zu dieser Frankatur.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://d-nb.info/gnd/125047495/about/html
 
Pepe Am: 19.10.2014 20:25:14 Gelesen: 15057# 99 @  
Marken bestimmen

Eine Frage will ich mit der nachfolgenden Karte und Marke stellen.



2014 08 10, Mallorca Karte nach Deutschland mit schweizer unbekannter Marke ? War ganze 15 Tage unterwegs.



Kann jemand diese Marke bestimmen?

Nette Grüße
Pepe
 
volkimal Am: 19.10.2014 21:06:02 Gelesen: 15045# 100 @  
@ Pepe [#99]

Hallo Pepe,

schau mal beim Thema Thema: Kuriose Briefe, Postkarten und Frankaturen die Beiträge ab Nr. 45 an:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&CP=0&ST=4034&page=0

Volkmar
 
Pepe Am: 19.10.2014 21:26:17 Gelesen: 15037# 101 @  
@ volkimal [#100]

Vielen Dank und noch einen schönen Sonntag. Bei der nächsten Radtour bitte den Spreegurken Radweg nutzen und bei mir eine kleine Pause einlegen.

Nette Grüße
Pepe

[Beiträge [#99] bis [#101] in das in Beitrag [#100] verlinkte Thema verschoben]
 
Pete Am: 20.10.2014 10:33:27 Gelesen: 14968# 102 @  
@ volkimal [#100]

schau mal beim Thema Thema: Kuriose Briefe, Postkarten und Frankaturen die Beiträge ab Nr. 45 an:

"Einspruch!"

Das Thema gehört inhaltlich sehr gut auch hier hinein :-)

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4179&full=1

Die Schweizer Post ("Swiss Post") ist in Spanien als Postmitbewerber (Privatpost) tätig. Es kommen verschiedene Motive dieser Briefmarken/Aufkleber/Etiketten vor. Ich habe diese bisher ausschließlich auf Ansichtskarten gesehen.

Im Beispiel von Pepe wurde die Ansichtskarte in den Kreislauf der spanischen Post (Bsp. durch Einwurf in den falschen Briefkasten) gegeben. Die Marke der Swiss Post wurde durch einen spanischen Stempel entwertet. Normalerweise hätte die Karte mit Nachporto versehen werden müssen.

Gruß
Pete
 
Saguarojo Am: 20.10.2014 15:04:04 Gelesen: 14890# 103 @  
Kurios: Deutsche Schweinepost


 
DL8AAM Am: 20.10.2014 15:04:40 Gelesen: 14889# 104 @  
@ Pepe [#99]
Pete [#102]

Es wurde ja bereits (fast) alles zu dieser Karte gesagt. Nur ergänzend eine Idee von mir: Ich bin mir nicht mehr sicher, ob diese - von der spanischen Post maschinengestempelten - Karten auch wirklich über die spanische Post den Weg zum Empfänger gefunden haben. Inzwischen sehe ich doch sehr viele SPI-Karten, die statt über die Briefkästen der schweizer Post in Spanien über die der "Hoheitlichen" eingeliefert wurden. Ich kann mir aber nur schlecht vorstellen, dass die spanische Post - ohne die entsprechenden Portoeinnahmen - grundsätzlich für eine Weiterbeförderung ins Ausland gerade steht, vielmehr wäre es eine "Idee", dass die spanische Post diese (wenn/falls erkennt) aussondert und der SPI (ggf. gegen Gebühr) vor Ort noch in Spanien aushändigt. Es scheint sich hier auch nicht um 1-2 Einzelfälle (?) zu handeln, die die spanische Post vielleicht einfach nur durchrutschen lässt... (?), dafür häufen sich diese Belege in der letzten Zeit, auch hier im Forum.

Bisher habe ich auch noch keine Postkarte, die korrekt über die schweizer Post in Spanien eingeliefert wurde, gesehen, bei der die spanische Privatpostbriefmarke der schweizer Posttochter in Madrid ("SPI MAD") vor Ort oder anschließend in der Schweiz irgendwie entwertet wurde, d.h. eine Behandlung der Postkarten durch die schweizer Post in Spanien bzw. in der Schweiz ist nicht erkennbar. Für die schweizer Post in der Schweiz hat die spanische Privatpostbriefmarke ihrer spanischen Tochter dann auch nur noch den Charakter eines ordinären Entgeltbezahlt-Vermerkes (P.P. = Postage Paid = Porto bezahlt), der üblicherweise ja nicht weiter gestempelt wird.

Sollte das wirklich so sein, dann wäre es gut möglich, dass die spanische Post die von den Urlaubern (vermutlich wohl massenhaft?) falsch eingeworfenen Postkarten - nach der automatischen Stempelung in ihrem Briefzentrum - im Nachgang ausgesondert und anschließend der SPI übergeben werden, diese erhalten dann, wie sonst auch üblich, keine weitere schweizer Kennzeichnung - und jeder denkt die Karte ging allein den Weg über die spanische Post. Ein optisches Kuriosum ist entstanden.

Bisher ist das nur eine Idee.

Dieser Umweg könnte die Laufzeit erklären, wobei ich nicht ausschließen mag, dass zwei Wochen auch für regulär versandte Postkarten vollkommen üblich sein könnte.

Gruß
Thomas
 

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