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Thema: (?) (66/69) Deutsches Reich Paketkarten
Das Thema hat 77 Beiträge:
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Manne Am: 15.11.2013 15:48:45 Gelesen: 29033# 28 @  
Hier eine Paketkarte von Schwenningen nach Brüssel vom 30.11.1891.

Gruß
Manne


 
volkimal Am: 15.11.2013 16:11:41 Gelesen: 29020# 29 @  
@ christel [#27]

Hallo Christel,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Volkmar
 
doktorstamp Am: 15.11.2013 16:54:33 Gelesen: 29008# 30 @  


Portogerecht in die Schweiz, und ausnahmsweise vom Zoll und sonstigen Gebühren befreit.

Aber warum ist der Paketaufkleber grün?



Auch hier portogerecht, aber wieder mit den grünen Auklebern, warum? Diese sind aber nicht von der Verzollung befreit.

Beide sind aus dem Jahre 1904, beide sind aus dem Postgebiet Württembergs, hat es damit zu tun?

Eine weitere Frage, hat wer von Euch eine Liste der Goldfrankenkurse ab 1918 bis 1923.

mfG

Nigel
 
christel Am: 15.11.2013 17:25:28 Gelesen: 29000# 31 @  
@ doktorstamp [#30]

Nachstehend die Liste der Umrechnungsfaktoren des Goldfranken zur Mark, die zur Berechnung der Frachttarife angewendet wurden. Falls du die komplette Auflistung der Kurse im Devisenhandel suchst, schreibe mir bitte eine PN.


 
Hatten Am: 15.11.2013 17:47:04 Gelesen: 28993# 32 @  
Hallo,

hier eine Paketkarte an die Deutsche Bank von Ohligs über Dresden-Altstadt 7 nach Constantinopel, Filiale Stambul. Abgeschickt am 23.8.17, ausgehändigt am 11. bzw. 13.10.17.



Gruß
Hatten
 
christel Am: 15.11.2013 17:48:20 Gelesen: 28991# 33 @  
@ doktorstamp [#30]

Zur 1. Paketkarte: Die Sendung war nicht von Zoll und sonstigen Gebühren befreit, die Entrichtung dieser Gebühren wurde durch den Absender übernommen, diesem wurde dann nach Zustellung der Sendung an den Empfänger der Zoll und die gebühren durch "Franko-Zettel" belastet.

Zur 2. Paketkarte: Diese drei Pakete waren vom Empfänger zu verzollen, das Zollamt des Empfängers in Rohrschach hat die zu zahlenden 4,40 Franken ausgewiesen, diese wurden beim Empfangspostamt dem Empfänger abverlangt.

Für die grünen Paketnummernzettel gibt es eine schöne Abhandlung von Thomas Lauterbach und Ulrich Schülein.

http://www.xn--arge-wrttemberg-4vb.de/Rundbrief-168.html
 
Cantus Am: 07.02.2014 00:39:26 Gelesen: 28354# 34 @  
Hier eine Nachnahme-Paketkarte mit Wertangabe über zweitausend Mark, gelaufen am 31.12.1921 mit Poststempel von Wietzen im Kreis Nienburg nach Osnabrück. Die Frankatur beläuft sich auf insgesamt 30 Mark, dargestellt durch vorderseitig Mi. 152, 153(2), rückseitig Mi. 152(10).



Viele Grüße
Ingo
 
DerLu Am: 07.02.2014 07:30:05 Gelesen: 28338# 35 @  
Eine Paketkarte aus der PP7: Am 30.5.1922 von Schkeuditz (Nähe Leipzig) nach Frankfurt a.M. gelaufen. Die Portorechnung: Paket bis 5kg in der Fernzone = 9 Mark, da als "Dringend" gekennzeichnet verdreifachte sich das Porto und hinzu kam noch die Eilbestellgebühr im Ortsverkehr von 6 Mark. So wurden aus 9 Mark 23 Mark, frankiert mit drei Mi. 157 und einer Mi. 155. Dafür war das Paket aber auch innerhalb eines Tages zugestellt, aufgegeben 5-6N, zugestellt am nächsten Tag um 12-1N.

Viele Grüße
DerLu


 
Cantus Am: 06.03.2014 22:24:06 Gelesen: 28111# 36 @  
Heute von mir eine Paketkarte für ein Paket im Wert von 500 Mark, aufgegeben am 7.7.1922 in Hundshübel im Erzgebirge und an ein Stickereihaus in Frankfurt am Main adressiert. Zur Frankatur wurden vorderseitig drei Marken zu je 5 Mark verwendet (Mi. 156), rückseitig 10 x Mi. 145 zu je 40 Pfennig.



Viele Grüße
Ingo
 
kauli Am: 10.05.2014 11:55:21 Gelesen: 27589# 37 @  
Hallo Paketkartenspezies,

ein Sammlerfreund warf mal die Frage auf was es mit der Nummer auf den Aufklebezetteln auf sich hat. Sieht aus wie eine Art Postleizzahl, für Berlin wohl 1061. Ich zeige zwei Karten mit dieser Zahl und ohne, beide vom PA C 45. Mit Zahl vom 29.11.1912, ohne Zahl vom 3.1.1912.

Weiss jemand wann diese Zahlen eingeführt wurden?





Viele Grüße
Dieter
 
Claudius Kroschel Am: 10.05.2014 12:31:06 Gelesen: 27574# 38 @  
@ kauli [#37]

Hallo Dieter,

das zweite Beispiel mit der 1061 zeigt einen Klebezettel eines Selbstbuchers. Diese Klebezettel brauchten 2 Seriennummern; die grosse Nummer, die SerienNummer der Post unter der abgerechnet wurde und die SerienNummer unter der die selbstbuchende Firma das Paket in ihr Ausgangsbuch notierte und somit im Abgleich sehen konnte, ob das Paket mit der Post bereits abgerechnet wurde.

Selbstbucher mussten vertrauenswürdig und solvent sein und ein entsprechendes Sendungsvolumen aufweisen, damit die Postverwaltung einer solchen Abrechnungsart zustimmte.

Die versendende Firma bekam dann eine Sammelrechnung nach Vereinbarung.
 
doktorstamp Am: 10.05.2014 12:43:05 Gelesen: 27569# 39 @  
@ kauli [#37]

Hallo Dieter,

interessant, hat der Absender bei der zweiten Karte den Leitweg über St Petersburg bestimmt, daher lief er über Eydtkühnen. Den russischen Stempel kann ich leider nicht entziffern, ist wohl ein weiterer Leitvermerk.

Mit der Nummer 1061 ist dies die Seriennummer der Rolle/Büchleins in dem die Aufkleber lagen.

Zweitens die Karte ist von einem Selbstbucher angefertigt worden.

mfG

Nigel
 
kauli Am: 10.05.2014 23:09:16 Gelesen: 27519# 40 @  
@ Claudius Kroschel [#38]
@ doktorstamp [#39]

Erstmal besten Dank. Ich muß nochmal nachhaken wegen der Zettel. Ist die Nummer 1061 nur bei Selbstbuchern vermerkt? Ich zeige noch eine Karte aus Rixdorf, auch mit 1061, aber ohne Firmeneindruck. Auch ein Selbstbucher? Ab wann gab es diese Zettel?



Viele Grüße
Dieter
 
BD Am: 10.05.2014 23:42:58 Gelesen: 27505# 41 @  
Hallo,

ich glaube das Berlin 45 und Rixdorf im Taxquadrat 1061 lagen. Diese Angabe war wohl keine Pflicht, deshalb gibt es Aufkleber ohne und mit. Bei der Ausdehnung von Berlin sind 14 km keine Welt, so das für Berlin Steglitz im Süden 1116 passen könnte. Je weiter ein Ort im Süden Deutschlands lag, umso höher die Nummer.

Beste Grüße Bernd


 
BD Am: 10.05.2014 23:51:29 Gelesen: 27496# 42 @  
Paketkarte 1943 Zehlendorf 1061. Ab 1933 war die Angabe des Taxquadrates Pflicht, ab wann davor ?


 
DerLu Am: 11.05.2014 07:46:40 Gelesen: 27467# 43 @  
@ BD [#41]

Hallo Bernd,

ich kann übrigens bestätigen, daß Berlin und einige seiner damaligen Vororte im Taxquadrat 1061 lagen.

Einen schönen Sonntag wünscht
DerLu
 
Claudius Kroschel Am: 11.05.2014 11:10:31 Gelesen: 27439# 44 @  
@ kauli [#37]

Den Selbstbucher erkennst Du am zugedruckten Namen "Michalski & Striemer" unter Berlin 45.

Ab wann es Selbstbucher gibt, da bin ich überfragt, aber ich denke, dass das in den 1890ern schon Gang und Gäbe war, dass Vielversender den Status Selbstbucher beantragen konnten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob mir eine Postverordnung vorliegt, wo ich das nachlesen könnte.
 
Manne Am: 08.08.2014 10:59:25 Gelesen: 26604# 45 @  
Hallo,

hier eine Paketkarte aus Schwenningen in die Schweiz. Die Fa. Schär belieferte ihre Kunden mit Zeigern, auch noch heute. Gestempelt wurde die Karte am 18.08.1925 in Schwenningen, 19.08.25 in Singen und dann traf die Lieferung am 22.08.25 in La-Chaux-De-Fonds ein.

Gruß
Manne


 
inflamicha Am: 04.12.2014 22:04:36 Gelesen: 25904# 46 @  
Guten Abend,

heute mal wieder eine Paketkarte:



Für das Paket mit 3 kg Gewicht waren von Berlin nach Frankfurt am Main (Entfernung über 75 km) am 23.6.1922 (PP 7) 9 Mark zu entrichten, wofür hier ein senkrechter Dreierstreifen der Mi-Nr. 192 verklebt wurde.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
dr.vision Am: 21.02.2015 13:30:02 Gelesen: 25280# 47 @  
Moin zusammen, liebe Paketkartenfreunde,

frisch vom heutigen Tauschtag eine Eil-Paketkarte von Bannewitz nach Oslo. Datiert vom 26.10.1926 in Bannewitz mit diversen Transitstempeln und Bahnpoststempel. Als Porto sind 14,15 Mark verklebt. Das Gewicht ist mit 3 KG ? notiert.

Kann vielleicht jemand das Porto bestätigen?



Danke für die Hilfe.

Allen ein schönes Wochenende und beste Grüße von der Ostsee.
Ralf
 
christel Am: 21.02.2015 16:32:40 Gelesen: 25252# 48 @  
Ich konnte einen kleineren Posten an Karten für Postfrachtstücke über Elkan & Co., Hamburg "ergattern".

Neben Constantin Würrtemberger war Elkan & Co. einer der größten Frachtführer und Spediteure, die den Transport von Paketen über den Gewichten und Massen in der Vereinbarung des Weltpostvereines, im Auftrage der Deutschen Reichspost übernahmen.

Hier mal die erste gezeigt.

12.9.1931 - Berlin 19 >>> Christchurch - Neu-Seeland

13 1/2 kg - 19,40 Mark


 
christel Am: 21.02.2015 17:01:47 Gelesen: 25239# 49 @  
Und hier die zweite gezeigt.

12.12.1929 - Minden (Westf.) >>> Lagos - Federation of Nigeria (unter britischem Mandat)

2 1/2 kg - 15,30 Mark


 
Marcello Am: 23.02.2015 17:19:25 Gelesen: 25191# 50 @  
Hallo,

ich habe hier eine Paketkarte frankiert mit einer 50 Pfg Reichspost. Die Paketkarte weist ein Gewicht von 3 1/2 Kg aus und ging nach Österreich. Soweit ich weiß, war der Tarif über 10 Meilen und bis 5 Kg. 50 Pfg. Warum das die österreichische Nachtaxe ? Weiß jemand mehr ?



Vielen Dank im voraus.

Grüße
Marcel
 
Magdeburger Am: 01.10.2015 18:32:16 Gelesen: 23366# 51 @  
Liebe Sammelfreunde,

nachfolgende Paketkarte bereitet mir ein wenig Kopfschmerzen:



Sie stammt vom 17.07.1905 aus Magdeburg und lief nach Tarasp / Engadin Schweiz.
Das Paketgewicht - ja 1 Kg? und eine Nachnahme von 12 Mark 55 Pfennig.

Soweit ich weiss, kostete ein Paket bis 5 kg 80 Pfennig - da 1 Mark (Mi-Nr. 78A) verklebt wurden, sind die restlichen 20 Pfennig zu klären.

Die 12 Mark 55 entsprachen 15,70 Franken, wenn ich es richtig interpretiere und es waren noch 70 Rappen an Zollgebühren vom Empfänger zu entrichten.

Kann jemand den Rest klären?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
DerLu Am: 02.10.2015 07:01:55 Gelesen: 23327# 52 @  
@ Magdeburger [#51]

Die fehlenden 20 Pf. waren die Nachnahmegebühr: je 1 Mark Nachnahme 1 Pf. Nachnahmegebühr, mindestens aber 0,20 Pf.

In deinem Fall: 12,55 M Nachnahmebetrag = 0,13 Pf. Nachnahmegebühr, also der Mindestsatz von 20 Pf.

Der maximale Nachnahmebetrag war auf 800 Mark begrenzt.

Gruß DerLu
 

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