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Thema: Fiskalmarken, Wertmarken und Gebührenmarken auf Dokumenten
Das Thema hat 79 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 01.08.2013 15:15:12 Gelesen: 32461# 30 @  
Geburtsschein aus dem Jahr 1936 mit zwei Wertmarken zu je 10 Reichspfennig.



Das sächsische Standesamt Leipzig III hat das Dokument am 15.4.1936 ausgestellt und mit 20 Reichspfennig Gebühren belegt.



Wertmarke Sächsischer Gemeinden mit Aufdruck: Gilt nur mit Tagesstempel

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 08.11.2013 17:58:15 Gelesen: 32241# 31 @  
Geburtsurkunde aus Leipzig aus dem Jahr 1943.



Für die Ausstellung der Urkunde wurden 0,60 Reichsmark fällig. Entwertet ist die Gebührenmarke Nr.234202 vom Standesamt Leipzig III am 26.März 1943.



Die Markeninschrift über dem eingeprägten Stadtwappen:

Der Oberbürgermeister der Reichsmessestadt Leipzig

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 24.01.2014 12:07:34 Gelesen: 31473# 32 @  
Verkaufskontrakt vom 11.3.1899 zwischen dem Gutsbesitzer F.Nürnberg aus Neustadt und dem Ehepaar Schönekäs aus Beuren, sowie Hedwig Eckart, Beuren.



12 Mark in Steuermarken kostete das Dokument. Am 22.3.1899 ist der Betrag von den Käufern des Grundstückes am K.PR. STEUER-AMT II. KL. WORBIS beglichen worden.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 21.02.2014 10:07:17 Gelesen: 30952# 33 @  
Totenschein mit amtlicher Gebührenmarke aus Polen vom 20.Oktober 1945.



Totenschein des Invaliden Franz Beschorner aus Walbrzych (Waldenburg, Niederschlesien). Die Gebührenmarke von 5 Zloty mit abgebildeten Eichbaum im Stadtwappen der Stadt Waldenburg, ist auf der Rückseite des Dokuments handschriftlich entwertet. Unterzeichnet bzw. beglaubigt wurde mit dem Amtsstempel des Waldenburger Standesamt im Schloss Fürstenstein (Dolny Slask).



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 01.03.2014 18:40:02 Gelesen: 30787# 34 @  
Schuldurkunde aus dem Jahr 1937 über ein bares Darlehn von 2.500.- Reichsmark.

Eine Reichsmark war gleich einer Goldmark, gleich dem Preis von 1/2790 kg Feingold.



Beglaubigt und gesiegelt ist das Dokument von Dr.Theodor Schmiedel, Notar in Langensalza.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 04.03.2014 14:18:03 Gelesen: 30735# 35 @  
Auflassungsvollmacht vom 16.3.1906, sowie umseitige, berichtigte Vollmacht vom 12.April 1906, zwischen dem Veräußerer Amandus Trognitz aus Grossengottern und dem Erwerber Paul Bertold Julius Bang aus Darmstadt.



Das ausgefertigte Dokument wurde mit 2 Mark in hessischen Stempelmarken belegt, sowie mit Unterschrift und Siegel des Großherzoglich Hessischen Justitzrat- und Notars
OTTO HALLWACHS aus Darmstadt geschlossen.



Justitzrat Hallwachs beglaubigt noch, dass Bang sich mit seinem Soldbuch legimitierte. Bang war Vizefeldwebel im Großherzoglichen Hessischen Infanterie (Leibgarde) Regiment Nr.115.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 19.04.2014 23:40:10 Gelesen: 30071# 36 @  
Eine Aufgebotsbescheinigung vom 14.9.1944 mit Gebührenmarke und Dienstsiegel der Stadt Duisburg. Rückseitig findet sich der Eintrag, dass für die Hochzeitsfeier Lebensmittelkarten für 12 Personen erteilt worden sind.





Viele Grüße
Ingo
 
abrixas Am: 20.04.2014 12:34:33 Gelesen: 30049# 37 @  
Zum Osterfeste will ich etwas Bayerisches präsentieren!

Frohe Oster-Grüße aus Oberbayern!


 
Marcel Am: 09.06.2014 13:19:26 Gelesen: 29244# 38 @  
Hallo !

Hier mal 3 Beitragsmarken zu 30 RPf. aus einem Mitgliedsbuch des Deutschen Reichskriegerbundes (Kyffhäuserbund e.V.). Die erste Marke zeigt die Umrisse des Kyffhäuserdenkmals, das Symbol dieses Vereins.





Das Mitgliedsbuch stammt aus Scheffau in der Gemeinde Scheidegg bei Lindau am Bodensee. Ausgestellt am 01.04.1937 durch Michael Sinz dem damaligen Kameradschaftsführer der am 11. April 1954 die Neugründung des Vereins veranlasste. 27 Männer waren der Einladung von Michael Sinz gefolgt, der von der Versammlung als 1. Vorstand gewählt wurde.

1954 wurde somit die heutige Krieger und Soldatenkameradschaft Schaffau, damals Kriegerkameradschaft, erneut gegründet. Vorläufer war der Veteranenverein, der im Dritten Reich in den Kyffhäuserbund integriert und Vorläufer der heutigen Soldatenkameradschaft war.



mehr dazu findet Ihr hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userbund
http://www.kyffhaeuserbundev.de/geschichte/
http://www.scheffau-allgaeu.de/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=61

schöne Grüße
Marcel
 
Sachsendreier53 Am: 05.08.2014 10:24:56 Gelesen: 28278# 39 @  
Abtretungserklärung/ Hypothekensache über einen Wertgegenstand (Land) von 25.000 Mark. Verhandelt und beglaubigt ist das Dokument vom Notar des Preuss.Oberlandesgerichts Naumburg / Saale, Georg Winkler .
Die Stempelgebühr betrug 13 Mark. Am 2.1.1919 wurde die Abtretungserklärung in Langensalza durch die Beteiligten unterschrieben und rechtskräftig gemacht.



mit blauer 3 Mark Stempelmarke Preussen, Ausgabejahr 1895

mit Sammlergruß,
Claus
 
Marcel Am: 09.08.2014 14:29:34 Gelesen: 28148# 40 @  
Hier ein römisch-katholischer Geburts- und Taufschein (Rodný a krestní list) vom 09.04.1940 aus dem mährischen Vracov. Die Gebühr betrug 5 Kronen und das Ausgabejahr der Stempelmarke ist von 1939.



schöne Grüße
Marcel
 
Sachsendreier53 Am: 28.08.2014 08:45:39 Gelesen: 27735# 41 @  
Nachlaßvollmacht von 1924



Auflassung eines Nachlaßgrundstücks in Clettstädt (Thüringen). Der Wertgegenstand beträgt unter 100 Goldmark. Den Erbschein erwirkte der Landjägermeister Alwin Steuckardt mit seiner Unterschrift.

Das Dokument wurde mit 6 Franken in Stempelmarken belegt. Kassiert und beglaubigt ist das Schreiben vom Notar & Justizrat Dr.jur.Carl Mathieu aus Saarlouis am 12.7.1924.



Zwei blaue Stempelmarken aus dem Saarland über je 3 Franken. Schwarzer Aufdruck

Wasserzeichen im Dokumentenpapier: REICHSADLER PAPIER

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 10.09.2014 11:14:40 Gelesen: 27457# 42 @  


Stempelpapier aus Preussen mit Wertaufdruck ACHTZEHN MARK, darunter der farblose Reichskontrollstempel mit sitzender Siegelgöttin, aufgeklebt eine Stempelmarke zu 1 1/2 Mark.

Insgesamt kassierte das K.PR.UNTER STEUER AMT aus HEILIGENSTADT am 14.2.1883 für einen abgeschlossenen Kaufvertrag 19,50 Mark: 18 Mark für den Stempelbogen und 1,50 Mark für die Marke.



Wasserzeichen im Dokument: 1875 A LEINHAAS 1875

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.09.2014 09:42:57 Gelesen: 27298# 43 @  
Dokument ohne Werteindruck mit Stempelmarke aus Preussen zu 1 1/2 Mark. (wie oben)



Abtretung einer Grundschuld über 1.500 Mark, zwischen der Wittwe Christiane Döring aus Großrudestedt (Thüringen) und dem Lithograph & Steindruckereibesitzer Friedrich Kirchner aus Erfurt.

Das Schreiben wurde kassiert und notariell beglaubigt am 20.1.1888 in Erfurt, durch den Königlich Preussischen Notar Xaver Küster.



Notarsiegel und handschriftliche Entwertung der Stempelmarke durch den Notar Xaver Küster

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 26.09.2014 14:49:25 Gelesen: 26991# 44 @  
Auszug, Kaufvertrag aus Langensalza / Clettstedt vom 23.11.1894. Der vorläufige, gerichtliche Vertrag wurde noch nicht notariell beglaubigt, er folgte im Januar 1895. Der Verkaufswert des Grundstückes wurde mit 620 Mark angegeben.



Das Königliche Haupt-Steuer-Amt Langensalza kassierte 6,50 Mark für das Dokument. Es wurden zwei rötlich / braune, preussische Stempelmarken entwertet, 1x mit roten Aufdruck 5 M und 1x mit roten Aufdruck 1 1/2 M



mit Sammlergruß,
Claus
 
lueckel2010 Am: 26.09.2014 16:57:32 Gelesen: 26970# 45 @  
Abgebildet ist ein polnisches Formular, beklebt mit drei Gebührenmarken á 1.50 Zl, ausgestellt 1957 in Chorzów (Königshütte/Oberschlesien?).

Bedeutung? Wer kann mich "aufklären"?

Vielen Dank im Voraus für Eure / Ihre Bemühungen, "lueckel2010"


 
bignell Am: 26.09.2014 18:37:43 Gelesen: 26954# 46 @  
@ lueckel2010 [#45]

Hallo,

versuch mal den Google Übersetzer [1], da kommt für die Überschrift raus:

verkürzt Kopie der Akt der Eheschließung,

also eine gekürzte Heiratsbestätigungskopie.

Lg, Harald

[1] https://translate.google.de/#pl/de/
 
lueckel2010 Am: 27.09.2014 16:35:33 Gelesen: 26906# 47 @  
Guten Tag, Harald!

Der von Dir genannte Link funktioniert irgendwie nicht, da abschließend nur folgender Hinweis erscheint: Die von Ihnen angegebene Seite enthält einen Dateityp, der nicht übersetzt werden kann. Allerdings reicht mir Deine Kurzauskunft auch. Daher vielen Dank für Deine Hilfe!

Ein schönes Wochenende und viele Grüße, Gerd
 
Sachsendreier53 Am: 08.10.2014 09:20:02 Gelesen: 26632# 48 @  
Vollmacht aus Altenstadt in Hessen vom 30.3.1928, mit rötlicher Stempelmarke.

Der Richtwert der zu verkaufenden Grundstücke betrug unter 500 Reichsmark. Für das Dokument wurden 30 Reichspfennig vom Ortsgericht Altenstadt, Vorsteher Wagner kassiert.



Stempelmarke mit schwarzen Aufdruck VOLKSSTAAT HESSEN, Ausgabe von 1925, 30 Reichspfennig. Entwertung mittels Amtssiegel des Ortsgericht Altenstadt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 21.10.2014 17:09:24 Gelesen: 26293# 49 @  
Stempelmarke 1 MARK aus Sachsen-Altenburg (Herzogtum)



Der aufgesetzte Vertrag/Auflassung von Grundstücken ist von Justizrat Ogilvie aus Schleusingen gefertigt.

Die Unterschriften aller Beteiligten wurden am 9.6.1906 durch das Herzogliche Amtsgericht Eisenberg beglaubigt. 1 Mark Stempelgebühr/Gerichtsgebühr wurde erhoben.



Die Entwertung der Stempelmarke erfolgte am 9.6.1906 mittels Gummistempel, Steueramt Eisenberg.



mit Sammlergruß,
Claus
 
10Parale Am: 03.12.2014 14:44:23 Gelesen: 25414# 50 @  
Hallo,

ich habe auf einem alten Brief vom Februar 1870 eine 5 kr. Gebührenmarke entdeckt, die ich nicht bestimmen kann.

Der Brief lief zeitlich während der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn in Tranleithanien. Abgeschlagen wurde er mit einer 5 Kreuzer Marke rot, Kaiser Franz Joseph, Michel Nr. 37I.

Stationen waren RUSZKBERG (heute Rucsa Montana) -- LUGOSCH -- und HERMANNSTADT (Siebenbürgen) - Wegstrecke ca. 290 Kilometer.

Es müsste sich meines Erachtens um eine ungarische Gebührenmarke handeln, weil dieses Gebiet in jener Zeit der königlichen Regierung in Budapest unterstand. Der Aufdruck ÖT KRAJCZAR spricht meines Erachtens dafür, evtl. eine Kreisgebührenmarke oder dgl.

Liebe Grüsse

10Parale


 
Sachsendreier53 Am: 16.03.2015 09:30:47 Gelesen: 23214# 51 @  
Vollmacht / Auflassung in der Grundstückssache Anton Dunkel aus Beuren (Eichsfeld).



Das Dokument ist am 20.7.1893 zwischen dem Arbeiter Dunkel und dem öffentlichen Notar aus Bremen, William Eduard Leonard Koels, mittels Papiersiegel und 25 Pfennig Stempelabgabe beglaubigt worden. Die grünlich / graue Bremer Stempelmarke wurde am 20.Juli 1893 handschriftlich und mit dem Notarstempel entwertet.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 13.04.2015 10:58:50 Gelesen: 22595# 52 @  
Kaufcontract / Kaufvertrag vom 24.8.1876 aus Nordhausen mit preussischen Stempelmarken.



Der Vertrag bezieht sich auf einen Grundstückskauf. Der Wert des Objektes wird mit 9300 Mark beziffert.

Der Königliche Rechtsanwalt & Notar August Kropff aus Nordhausen beglaubigte und kassierte für die Urkunde am 24.8.1876 die Gebühr von 121 Mark und 50 Pfennig.



Es sind 96 Mark in preussischen Stempelmarken verklebt. Am 1.9.1876 wurden die Marken handschriftlich und mit dem Siegelstempel des Notars entwertet.

mit Sammlergruß,
Claus
 
abrixas Am: 13.04.2015 19:14:12 Gelesen: 22554# 53 @  
Frachtstempel mit Luxusstempeln - auch das gibt es!

Dieser Tage erstand ich einige Frachtstempelmarken, deren ungewöhnlich saubere Abstempelungen mir auffielen. Auch die Stempeldaten der Zweikreisstempel machten mich neugierig. Alle, die mir vorliegenden Marken, wurden von der Station Mesmerode, einem Bahnhof der Steinhuder Meer-Bahn entwertet. Ich dachte anfänglich an Gefälligkeitsabstempelungen, wie diese mir in zwei Fällen aufgefallen waren, aber als ich nachlesen konnte, dass diese meterspurige Kleinbahn - mit einer bedeutungsvollen Ausnahme, nämlich einer die Kalibahn, die von von Anfang an mit einer dritten Schiene für den normalspurigen Güterverkehr angelegt war, kam ich zu einer anderen Überlegung.

Diese im Jahr 1905 angelegte, rund 6 Kilometer lange Zweigstrecke von Wunstorf zum Kalibergwerk nach Bokeloh/Mesmerode, bewältigte offenbar ein hohes Frachtaufkommen des Kalibergwerks. Also kann ich davon ausgehen, dass es sich um keine Gefälligkeitsabstempelungen handelt, sondern, dass ein "Sauberstempler" am Werk war.








 
Sachsendreier53 Am: 28.04.2015 09:49:49 Gelesen: 22237# 54 @  
Vollmacht von 1936 mit Stempelmarken aus dem Freistaat Oldenburg



Vollmacht aus Delmenhorst vom 13.05.1936, beglaubigt und kassiert vom Notar Hermann Hemken, Delmenhost, im Landesteil Oldenburg des Freistaats Oldenburg.



Zwei Stempelmarken mit schwarzen Wertaufdruck 0,50 RM, Ausgabe von 1924, Farbe: orange auf grau, Inschrift: Freistaat Oldenburg / Landesteil Oldenburg, handschriftlich und mit Siegelstempel entwertet vom Notar am 13.5.36.

mit Sammlergruß,
Claus
 

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