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Thema: Rumänien für Sammler
Das Thema hat 420 Beiträge:
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zonen-andy Am: 29.10.2014 08:24:07 Gelesen: 68250# 246 @  
@ 10Parale [#245]

Hallo 10Parale,

vielen Dank für die Beurteilung der beiden Marken. Zur Papierstärke kann ich nichts sagen da ich keine echt geprüfte Marke der Mi.14-16 habe. Anbei meine Marken Mi.14 gestempelt und 16 postfrisch ohne Falz bzw. gestempelt siehe Steckkarte.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
10Parale Am: 29.10.2014 20:55:07 Gelesen: 68201# 247 @  
@ zonen-andy [#246]

Besonders das waagrechte Paar 20Parale gefällt mir ausgesprochen. Wäre natürlich gerade hier schön, die Stempel gut erkennen zu können, was bei diesen Marken echt eine Herausforderung ist.

Ich verfolge in anderen Beiträgen mittlerweile mit großem Interesse die Diskussionen über das Prüfwesen. Ich bin froh mir ein wenig Wissen angeeignet zu haben und kann damit leben. Ich kaufe sehr selten bei Auktionshäusern ein, aber ich erwarte dann, echte Ware zu bekommen. Ich verstehe, dass Auktionshäuser und Prüfer gut zusammen arbeiten müssen. Als Endverbraucher (oder Kunde) wäre mir ein Dienstleistungscharakter des Prüfwesen jedoch sehr angenehm (und würde der Rettung der Philatelie im allgemeinen zuträglich sein).

Diese Staffette hier heisst ja "Rumänien für Sammler" und zur Auflockerung stelle ich mal einen zeitgenössischen Brief ein, der mir heute ins Haus flog. Ich habe durchaus auch meine Freude an modernen Erscheinungen in der Philatelie und bei diesen Marken 2 x Michel Nr. 6336 (Wasserschnecke) und Michel Nr. 6355 (Türkenbund), frankiert zu 9,30 Lei für ein Einschreiben ins Ausland ist "Echtheit" garantiert.

Liebe Grüße

10Parale


 
wahewa Am: 31.10.2014 20:27:02 Gelesen: 68125# 248 @  
@ zonen-andy [#257]

Leider sind die beiden Marken mit ALEXANDRIA Stempel FALSCH ! Die 2 PAR Marke ist echt der Stempel aber falsch, die 15 Bani Marke ist kein Steindruck und auch der Stempel ist falsch - übrigens beide Stempel sind 25/6 datiert (Zufall ?).

@ Marcel

Der Stempel wurde auch nach 1900 benutzt, siehe den Beleg zur Bukarester Jubiläums-Ausstellung mit Ersttagsstempel 29 Oct 09.



Mit freundlichen Grüßen

wahewa
 
zonen-andy Am: 31.10.2014 20:58:58 Gelesen: 68117# 249 @  
@ wahewa [#248]

Hallo wahewa,

vielen Dank für die Beurteilung. Ich habe natürlich auch nicht glauben können, dass diese schönen Briefstücke echt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
10Parale Am: 31.10.2014 21:34:44 Gelesen: 68108# 250 @  
@ zonen-andy [#249]
@ wahewa [#248]

Glauben und Wissen sind zwei verschiedene Sachen, wie ich sehe. Im Steindruck gibt es meist unscharfe Bilder und matte, weiche Farben. Mag sein, dass die Abbildung der 15 Bani Marke [#244] für eine Fälschung spricht. Würde aber gerne von wahewa wissen, was ihn bei der Beurteilung so sicher macht ?

Die Stadtstempel von Bukarest [#248] waren lt. Kiriac Dragomir bis 1910 im Gebrauch. Der Beitrag von wahewa zeigt eine späte Verwendung. Dabei scheint mir der gezeigte Stempel sehr oft aufzutreten. Noch nie gesehen habe ich einen Stempel mit der Aufschrift "BUCURESCI No. 1 - CALEA MOSILOR". Wer hat so was?

Wir bewegen uns hier in der digitalen Welt und es ist nicht immer einfach, mittels Abbildungen auf die Echtheit einer Marke zu schließen. Wer selbst einen rumänischen Fingerhutstempel in seiner Sammlung hat, sollte den Stern prüfen. Ist das Innere hell, kann es sich um eine Fälschung handeln - sagt das Buch.

Ich zeige hier noch einen Ex Officio Behördenbrief aus dem Jahr 1876. Abgeschlagen wurde er mit einem Fingerhutstempel von Slatina am 20. Juni 1876. Links oben sieht man einen Rathaus-Stempel mit der Inschrift "PRIMARIA COMUNEI SLATINA JUD. OLTU 1864". - "Rathaus der Stadt Slatina im Kreis Olt 1864" - fei übersetzt.

Schönen Halloween Abend wünscht

10Parale


 
wahewa Am: 01.11.2014 09:24:08 Gelesen: 68072# 251 @  
Hallo 10Parale,

bei der 15 Bani Marke fehlen die weichen Farben und Linien und ich kann sie keinem der 4 Umdrucktypen zuordnen.



Bei gestempelten Marken ist es etwas schwieriger den Typ festzustellen. Aber wenn man es über Jahre bei allen Steindruckmarken macht, merkt man irgendwann mal wenn eine Marke nicht "richtig" aussieht.

Schönen Gruß

wahewa
 
10Parale Am: 01.11.2014 13:07:51 Gelesen: 68023# 252 @  
@ wahewa [#251]

Vielen Dank. Ich lerne ja gerne. Ich habe mal ein paar Exemplare der 15 Bani Marke nach den Umdrucktypen hin untersucht und nur Type Nr. I gefunden. Bei gestempelten Marken ist es sehr schwer. Natürlich kann man auch noch die Farbe und das Papier hinzuziehen.

Es ist schon wahr, wenn man über die Jahre hinweg übt, bekommt man ein Blick dafür.

Liebe Sammlergrüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 02.11.2014 04:20:27 Gelesen: 67938# 253 @  
@ wahewa [#251]
@ zonen-andy [#244]
@ 10Parale [#252]

Liebe Kollegen,

ich verfolge Eure Meinungen höchst interessiert. Ich bin ebenfalls ein erfahrener Rumänien-Sammler, aber ich tue mich immer wieder schwer mit so sicheren Aussagen wie "echt" oder "falsch", ausser ich kann es wirklich beweisen weil ich z.B. die Fälschungsmerkmale kenne.

Es ist ja erstaunlich, wie viele der frühen Rumänienmarken gefälscht wurden, auch die eher billigen Stücke. Wenn ich das richtig im Kopf habe gibt es laut Stiedl/Billig keine (!) Marke der ersten 12 Ausgaben, von der es KEINE Fälschung(en) gibt! Die Schriftenreihe der Beiden über Fälschungen aus den 1930er-Jahren umfasste ja für Rumänien gleich DREI Hefte!

Ich habe im Moment keinen Zugriff zu meinen Heften, aber ich versuche später einmal, die 15 Bani-Marke zu "scannen", was denn da (gemäss "Waheha") "nicht stimmt". Im Moment will ich mich nicht festlegen, beim ersten Hinsehen würde ich die Marke als "möglicherweise echt" durchgehen lassen.

Ich hoffe nun, dass ich mich nun nicht soeben schrecklich blamiert habe. Aber im Forum dürfen wir uns ja auch mit Fragen/Unsicherheiten zu Worte melden und etwas dazulernen.

Herzliche Grüsse

Heinz
 
Heinz 7 Am: 02.11.2014 04:40:14 Gelesen: 67936# 254 @  
@ 10Parale [#247]

10 Parale hat recht, dieses Thema ist wirklich sehr weit gefasst. darum stelle ich heute auch etwas "Exotisches" hinein.



Diese zwei Telegraphenmarken wurden im späten 19. Jahrhundert herausgegeben; es gab nur 5 Werte, wovon die ersten drei (tiefere Werte) ein kleineres Format hatten.

Diese Marken sind bei Michel, Zumstein (Europa), usw. nicht aufgeführt, aber in den ganz alten Katalogen wir z.B. Moens oder auch im Spezialkatalog Rumänien CMPR '74.

Die Marken sind mangels Nachfrage sehr günstig zu kaufen, wenn sie denn einmal offeriert werden. AUF EINEM TELEGRAPHEN-FORMULAR habe ich diese Marken noch nie angeboten gesehen. Für einen solchen Hinweis wäre ich dankbar.

Freundliche Grüsse Heinz
 
10Parale Am: 02.11.2014 20:36:00 Gelesen: 67891# 255 @  
@ Heinz 7 [#254]

Die Telegraphenmarken faszinieren mich auch schon längstens. Vielen Dank Heinz für die Einführung. Ich habe mich heute noch etwas damit beschäftigt. Auf einem Telegraphen-Formular habe ich diese Marken auch noch nie gesehen, werde die Augen offen halten.

In der Literatur habe ich nun gelesen, dass für diese Art von Frankaturen 3 Abstempelungen obligatorisch bzw. gesetzlich verfügt wurden.

1. ein Datumsstempel (meistens eine Fingerhutstempel in blauer Farbe ((auch Gitterstempel soll es geben)).
2. ein Kontrollstempel COMPT.CONTROLATU aus schwarzer Tinte (D16)
3. ein diagonaler händischer Entwertungsstempel

Sehr gesucht sind Telegraphenmarken mit nur zwei oder einem Stempel, also solche, wo ein obligatorischer Stempel fehlt. Dies lag wohl auch daran, dass es Telegraphenbüros gab, die kein Fingerhutstempel besassen oder der Beamte die händische Entwertung vergaß. Den Höchstwert, den du hier zeigst, müsste demnach schon ein gesuchtes Stück darstellen. In einem rumänischen Katalog habe ich diesen Höchstwert ungebraucht mit einer Bewertung von 500,-- Euro entdecken können, der 2 Lei-Wert steht am günstigsten ungebraucht mit 10,-- Euro zu Buche. Mir scheint es seltsam, dass man nie Telegraphen-Formulare sieht - wo sind diese?

Ich zeige hier die Komplettserie gestempelt und ein 2 Lei Wert ungebraucht (Katalog Bewertung der gestempelten Werte 2006: 380,-- Euro?). Sicher auch ein interessantes Sammelgebiet. Interessant ist sicher auch der seltene Fingerhutstempel von Mihaileni.

Liebe Grüsse 10Parale


 
10Parale Am: 06.11.2014 22:17:26 Gelesen: 67702# 256 @  
Hallo,

zurück zu den ersten Stempel der Moldau, die kleinen M1 Stempel.

Hier der M1 BAKEU - MOLDOVA Abb. 271 Seite 81 bei Stampilografie Postala von Kiriac Dragomir.

Die Marke wurde auf einer Michel Nr. 10 abgeschlagen, bestimmt Handeinzeldruck 10I. Interessant, die Marke wurde entlang der Randlinien geschnitten.

Suche Vergleichsstempel um die Risse und Deformationen des Stempels zu untersuchen.

Liebe Grüße

10 Parale


 
Heinz 7 Am: 08.11.2014 19:16:01 Gelesen: 67596# 257 @  
@ 10Parale [#255]

Guten Abend,

es freut mich, dass mein Beitrag [#254] Dein Interesse gefunden hat. Deine Info betreffend den drei vorgeschriebenen Entwertungen war mir nicht bekannt, das ist sehr interessant! Wo hast Du das gelesen?

Diese Info ist wichtig für mich, da ich ein paar Telegraphen-Marken habe, die tatsächlich diese drei verschiedenen Entwertungen auf einer einzigen Marke aufweisen. Die handschriftlichen Entwertungen erfolgten offenbar in der Regel durch ein Kreuz mit Tinte oder Farbstift. Normalerweise sind Marken, die handschriftlich durchstrichen sind, gar nicht beliebt; aber wenn das amtlich vorgeschrieben war, ist das natürlich kein "Mangel", wie oft vermutet wird.



Auf dieser 1 Leu Marke ist der "Compt. Controlatu"-Stempel unklar (D 16 nach CMPR '74, Seite 422); interessant ist aber das Nebeneinander der drei Entwertungen, wie von Dir beschrieben. Es ist dies die einzige Marke wenigstens auf einem Fragment, ein ganzes Formular habe ich, wie erwähnt, leider nicht.



Auch dieser Höchstwert (5 Lei) hat alle drei Stempel, den Fingerhutstempel "CRAIOVA" gleich vier Mal!



Der tiefste Wert (25 Bani) hat ebenfalls Fragmente aller drei Entwertungen.



Dieser 50-Bani trägt anscheinend keinen handschriftlichen Entwertungsvermerk, aber den recht seltenen Stempel "SUCURS. MIN. FINANC." (OS72 nach Dragomir, Seite 152, fig. 788) "20. SEP. 73"

Eine schöne Serie, diese Telegraphenmarken!

Herzliche Grüsse - Heinz
 
10Parale Am: 09.11.2014 16:33:54 Gelesen: 67511# 258 @  
@ Heinz 7 [#257]

Gelesen habe ich diese Informationen natürlich bei Kiriac Dragomir "Catalogul Marcilor Postale Romanesti", Seite 422-23 und unabhängig davon auch in einem rumänischen Briefmarkenkatalog von Lazar Carjan und Mircea Manole (Catalogul Timbrelor Postale Romanesti 1858 - 1947).

Den Passus bei Dragomir habe ich Dir abgebildet. Nach Übersetzung vor allem bei Carjan (mit Hilfe meiner Frau) würde ich von 3 "obligatorischen" Entwertungen sprechen. Als handschriftlichen Entwertungsvermerk galt auch eine Zahl mit Tinte geschrieben, was ich noch nie gesehen habe.

Bleibt die Frage, weshalb man so wenige Telegrafen-Formulare findet. Ich glaube es liegt daran, dass die Telegrafenmarken lediglich zwischen 1871 und Ende 1873 in Gebrauch waren. Ab Januar 1874 wurden die Gebühren "bar" entrichtet.

Bewertet werden ungebrauchte Marken, besonders der Höchstwert zu 5 Lei, höher als entwertete Marken. (5 Lei * = 500 Euro im rumänischen Katalog 2006 - 2 Lei * = 10 Euro - 1 Lei * = 150 Euro - 50 Bani * = 110 Euro - 25 Bani = 80 Euro).
Auf dem Formular werden die Marken wie folgt bewertet: 25 Bani = 40 Euro; 50 Bani = 60 Euro; 1 Lei = 50 Euro; 2 Lei = 40 Euro; 5 Lei = 190 Euro)

Mit allen 3 obligatorischen Entwertungen wird die 5 Lei Marke mit 9 Euro bewertet. Die Kataloge geben solchen entwerteten Marken einen höheren Wert, wenn obligatorische Entwertungen fehlen (z.B. ein stampile degetar - Fingerhutstempel) beim Postamt nicht vorrätig.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 09.11.2014 19:22:04 Gelesen: 67491# 259 @  
@ 10Parale [#258]

Guten Abend,

danke für die Angaben. Auch auf Seite 114-115 von Dragomir habe ich nun Hinweise auf die Telegrafen-Entwertungen gefunden, aber ich verstehe nicht alles. Vielleicht finde ich eine gute Seele (Viorica?), die uns da einmal weiterhilft? ;-)

Die Angaben zu den Preisen sind interessant. Es ist klar, dass ich ALLE diese Preise für Marken auf Formulare GERNE bezahlen würde, aber ... wir haben es beide schon gesagt: Solche Formulare scheinen praktisch nie auf dem Markt zu erscheinen. Ich werde weitersuchen.

Anbei noch eine sehr schöne Marke:



Es ist nur eine von drei nötigen Entwertungen angebracht, aber diese ist besonders schön: der "Degetar"-Stempel "OLTENITA" (fig. 557 Dragomir, Seite 112). Sehr klar abgeschlagen, und mit kopfstehender Zeile Monat (NOV = November), innerhalb der drei Jahre, die Du oben vermerkt hast (1871).

Ich bin nun gespannt, ob auch noch weitere Leser etwas zu diesem "seltenen" Thema beitragen können.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 11.11.2014 23:00:49 Gelesen: 67404# 260 @  
@ zonen-andy [#232]

Hallo Andi,

ich habe den von Dir gezeigten Stempel ebenfalls in meiner Sammlung und stelle ihn hiermit gerne vor:



Der Stempel wurde hier verwendet auf einem Einschreibe-Brief von 1900 nach Wien. Frankiert ist der Brief mit zwei Werten aus der Serie "Spic de Griu" (Ährenausgabe).

@ Marcel [#241]

hat den Stempel bereits gezeigt, er entspricht der fig. 814 im Stempelbuch Kiriac Dragomir (Seite 155). Eine Bewertung dafür habe ich aber nicht gefunden.

Freundliche Grüsse - Heinz
 
10Parale Am: 14.11.2014 20:06:56 Gelesen: 67279# 261 @  
@ Heinz 7 [#260]

Das ist ja wirklich ein toller Einschreibe-Brief, Heinz, die beiden Stempel sind ja schon allein ein Zubrot wert.

Die Ährenausgaben bzw. "Spic de Griu" sind ein schwieriges Thema, an das ich mich noch nicht traue.

Ich habe hier auch noch 2 schöne Stempel parat.

Michel Nr. 13 Fürst Cuza mit A65 Agraffenstempel Botosani (blau)

Michel Nr. 175 (Wohlfahrtsmarke: Engel / Ingeri(rum.) mit Stempel B5 Abb. 761 Seite 146 Kiriac Dragomir Stampilografie Postale "CABINETUL DIRIGINTULUI" - schwierig zu übersetzen evtl. "CHEF-KABINETT oder FÜHRUNGS-KAMMER", dürfte etwas mit Militär zu tun haben.

Vielleicht hat jemand noch andere Stempel, gerne bin ich auch behilflich, sie zu erkennen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 24.11.2014 22:28:47 Gelesen: 66847# 262 @  
@ 10Parale [#1]

Die 8. Ausgabe gezähnt fristet ja eher ein Schattendasein neben all den phantastischen Rumänien-Seltenheiten 1858 ff. Sehr hoch bewertet sind sie nicht im Michel-Katalog, aber wenn man versucht, schöne Briefe davon zu finden, oder grössere Einheiten, dann ist das gar nicht einfach.

Mit grosser Freude zeige ich Dir nun eine kürzliche Neuerwerbung eines Briefes, die Dir ganz bestimmt gefällt.



Als Einzelfrankatur ist diese Marke fast nicht auf Brief zu finden, auch als Paar finden wir sie nur selten. Dieser Brief von 1872 von Bukarest nach Giurgiu ist sehr schön mit dem Fingerhutstempel entwertet. - Hinten ist der Ankunftstempel von "GIURGIU 30 / 7" (Agrafe)

Freundliche Grüsse - Heinz
 
zonen-andy Am: 26.11.2014 13:13:09 Gelesen: 66731# 263 @  
Hallo,

ich möchte auch mal Stempel zeigen wozu ich Fragen habe. Michel Nrn. von links oben: 59, 85, 50/51 und 91.

1.Was bedeutet in den beiden rechten Stempeln "Cursa"?
2.Was für ein Stempel ist der rechts oben: Galatz-Braila?

Ich sage schon mal danke im voraus.



Viele Grüße

Andreas
 
ligneN Am: 26.11.2014 17:23:22 Gelesen: 66703# 264 @  
@ zonen-andy [#263]

Es sind Bahnpoststempel. Cursa = Strecke, vgl. die ältere Bezeichnung "Bahnpostkurs".
 
zonen-andy Am: 26.11.2014 17:37:41 Gelesen: 66698# 265 @  
@ ligneN [#264]

Vielen Dank für die Erklärung.

Grüße Andreas
 
10Parale Am: 26.11.2014 19:54:13 Gelesen: 66676# 266 @  
@ zonen-andy [#263]

Der Bahnpostkurs Galatz ---- Braila bzw. Braila ---- Galatz bietet eine Anzahl von Stempelvarianten NFR6 - NFR10 (Quelle: Kiriac Dragomir)

Der Stempel CALAFAT hat die Bezeichnung B3 (fig. 719 / Seite 140 Kiriac Dragomir "Stampilografie Postala")

@ Heinz 7 [#262]

Dieser Brief ist einmalig, Heinz. Die beiden Stempel müssten B1 fig. 603 Seite 132 bei o.g. Buch sein (monocerc - K1). Ich sehe hier zum ersten Mal einen Brief mit dieser Marke. Gratulation!


 
zonen-andy Am: 27.11.2014 14:47:15 Gelesen: 66619# 267 @  
@ 10Parale [#266]

Hallo 10Parale,

herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung der Stempelabschläge, die ich mir gleich notiert habe. Anbei nochmals schöne Stempel auf schlecht gezähnten Marken bis auf Mi.Nr.36 siehe Scan.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
Heinz 7 Am: 27.11.2014 21:20:23 Gelesen: 66561# 268 @  
@ 10Parale [#266]

Vielen Dank, 10 Parale,

für die begeisterte Anteilnahme. Geteilte Freude ist doppelte Freude, sagt man so schön; darum ist es ein Geschenk, wenn man Gleichgesinnte findet, die sich an denselben Dingen erfreuen können.

Dir auch viel Glück beim Weiter-Suchen und -Sammeln !

Heinz
 
10Parale Am: 28.11.2014 21:13:54 Gelesen: 66490# 269 @  
@ zonen-andy [#267]

wow, die Stempel sind das i-Tüpfelchen der Marken - wie ich finde.

Die folgende Marke sollte ich eigentlich unter dem Titel "Weltrekorde der Philatelie" einstellen. Während der Michel Katalog sich mit 2 Farbunterscheidungen "ziegelrot" und "karminrosa" begnügt, habe ich für die Michel Nr. 20 in einem rumänischen Katalog sage und schreibe
27 Farbunterscheidungen wahrgenommen.

1. roz - rosa (10 Farbunterscheidungen innerhalb rosa)
2. rosu-roz - rosa-rot ( 2 Farbunterscheidungen innerhalb rosa-rot)
3. rosu - rot (12 Farbunterscheidungen zzgl 1 Papierunterscheidung)
4. cinabru - zinnober (3 Farbunterscheidungen zzgl. 1 Papierunterscheidung)

Was mich mehr interessiert, ist das Zeichen bei der linken oberen Marke rückseitig = vielleicht hat dies jemand schon mal gesehen und kann Auskunft darüber geben?

Liebe Grüße

10Parale


 
zonen-andy Am: 29.11.2014 18:13:51 Gelesen: 66437# 270 @  
@ 10Parale [#269]

Hallo 10Parale,

was für eine schöne Farbenvielfalt der 18 Bani Marken. Bei meiner rechten Marke sieht mir die Kopfzeichnung etwas anders aus z.B. Ohr und Haare.



Viele Grüße

Andreas
 

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