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Thema: (?) (4) Marken bestimmen: Finnland
127c Am: 05.08.2017 08:57:52 Gelesen: 360# 1 @  
Im Michelkatalog m.E. nach nicht verzeichnete Briefmarke aus Russland

Hallo,

ich bin auf eine Briefmarke, unzweifelhaft aus dem russischen Kaiserreich (Zeichnung sehr ähnlich wie z.B. bei Michel Nr. 50-54) gestoßen, die ich aber nicht im Michel Katalog finden kann. Es muss sich um eine Briefmarke aus den Jahren 1889-1917 handeln (Blitz im Staatswappen). In der gesamten Zeit des Zarenreiches gab es keine einzige Briefmarke, die einen Nennwert mit "40" hatte. Da aber ohne Zweifel die Briefmarke die Länderbezeichnung des russischen Kaiserreiches in kyrillischer Schrift, die ich auch in den Abbildungen des Michel-Kataloges sehe, enthält, bin ich etwas verwirrt.

Außerdem hat sie die Währungseinheit PENNIA/ PENNI, also keine Briefmarke mit einem Wert in Kopeken/Rubel, obwohl in allen drei Staatsformen Russlands (Monarchie/ Sowjetunion/ Republik) diese Währung benutzt wird/wurde.

Kann mir jemand mit der Bestimmung der Briefmarke helfen? Vielen Dank im voraus.


 
olli0816 Am: 05.08.2017 09:06:54 Gelesen: 355# 2 @  
Hallo,

die Marke ist aus Finnland.

Hier der Auszug aus dem Michel Online:

65 A 40 P lila/blau (14.1.1911) s / gez. K 14 1/4 bzw. 14 1/4:14 0,30 € 0,30 €

65 B 40 P lila/blau (14.1.1911) s / gez. K 14 1/4:14 3/4 6000,00 € 6000,00 €
 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit die A.

Viele Grüße
Oliver
 

Markdo Am: 05.08.2017 09:10:34 Gelesen: 350# 3 @  
Da war der Olli schneller. Ist eine Marke aus Finnland was ja zu der Zeit zum russischen Zarenreich gehörte.
 
Heinrich3 Am: 13.09.2017 11:34:24 Gelesen: 117# 4 @  
Hallo an die Finnland-Spezialisten,

die Postkarte unten kam bei mir an. Was ist an der Briefmarke zu bemängeln, so daß Nachporto fällig wurde?

Danke im voraus und mit philat. Grüßen
Heinrich


 
DL8AAM Am: 13.09.2017 19:23:38 Gelesen: 72# 5 @  
@ Heinrich3 [#4]

Hi Heinrich,

ich vermute mal, weil die Postkarte nicht in Finnland eingeworfen wurde, sondern erst in Deutschland bzw. sie ist irgendwie nach Deutschland gelangt und wurde hier eingeworfen, weil u.U. fehlzugestellt. Nur hat dann der "falsche Empfänger" diese Karte leider kommentarlos (ich schreibe in diesen Fällen immer in schwarz "Fehlzustellung" [+ Handzeichen & Datum] drauf) einfach wieder in den nächsten gelben Kasten geworfen. Neben irgendeinen Poststempel fehlt mir aber irgendwie auch die Kodierung auf der Karte? Deshalb bin ich mir recht sicher, dass diese aus einer "deutschen Briefkastenleerung" stammt.

Gruß
Thomas
 
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