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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 6294 Beiträge:
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inflamicha Am: 11.07.2017 21:36:01 Gelesen: 19883# 6270 @  
Guten Abend,

an die bereits wohlbekannte Schuldeputation in Berlin-Reinickendorf ging dieser Brief:



Absender war wiederum die Kreisschulinspektion des Landkreises Berlin. Am 5.10.1923 (PP 19) kostete der Ortsbrief in der 2. Gewichtsstufe 1,2 Mio Mark, wofür hier 16 Exemplare der D 91 verklebt wurden. Es wird deutlich, dass schon einige Rechenkünste nötig waren um hier richtig zu frankieren.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 12.07.2017 21:18:32 Gelesen: 18666# 6271 @  
Guten Abend,

heute ein Brief aus der PP 15:



Die Schuhfabrik Gebrüder Seiz aus Ebingen sandte den Brief am 16.8.1923 nach Stuttgart, Portoerfordernis 1000 Mark. Frankiert wurde mit Mi 208 P (3), 220 (2), 238 (2) und 251. Auch hier wurde gespart - der Umschlag wurde gewendet und war schon einmal unterwegs - Absender die Firma Plombenhirsch aus Berlin.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 12.07.2017 22:47:12 Gelesen: 18469# 6272 @  
Servus,

heute hätte ich mal wieder einen eingeschriebenen Ortsbrief:



Gelaufen am 17.11.23 (Portoperiode 24) von Berlin N4 nach Lichterfelde und tarifrichtig mit je einer Marke der MiNrn. 327 AP und 328 AP frankiert.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Gerhard Am: 13.07.2017 11:31:27 Gelesen: 17720# 6273 @  
@ muemmel [#6272]

Hallo mümmel,

sehe ich das richtig und die 5 des Werteindrucks der Rosette fehlt zur Hälfte, oder täuscht der Stempel dies vor? Wie auch immer ein schöner Brief, allemal.

mphG
Gerhard
 
muemmel Am: 13.07.2017 18:27:26 Gelesen: 17379# 6274 @  
@ Gerhard [#6273]

Moin Gerhard,

der Wertdruck ist insgesamt sehr schwach bzw. porös ausgefallen, also nicht nur bei der 5, sondern auch beim Schriftzug "Milliarden". Kam mitunter schon mal vor.

Grüßle
Mümmel
 
muemmel Am: 13.07.2017 21:55:18 Gelesen: 17196# 6275 @  
Salut,

heute gibt es einen Dezemberbrief:



Das Staatliche Polizeiamt in Witten (Ruhr) sandte den Brief am 3.12.23 an die Polizeiverwaltung in Herne. Das Porto für den einfachen Fernbrief betrug ab 1.12. nun 10 Rentenpfennig oder 100 Milliarden und wurde hier mittels 5 Marken der MiNr. 328 AP und 25 Marken der MiNr. 326 AP erbracht.

Die Verwendung von Inflationsmarken mit Wertstufen kleiner 5 Milliarden findet man auf Dezemberbriefen nicht sonderlich häufig, da sie recht viel Platz benötigten. Um so schöner hier die Verwendung des 25er-Blocks der Wertstufe 2 Milliarden.

Sommerliche Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 14.07.2017 22:09:00 Gelesen: 14752# 6276 @  
Bevor das Wochenende anbricht hätte ich hier noch einen einfachen Brief ins Ausland:



Dieser ging am 17.12.23 aus Darmstadt nach Brugg in der Schweiz. Das Porto dafür betrug in dieser Zeit 300 Milliarden oder 30 Rentenpfennig, das hier auch ordnungsgemäß verklebt wurde. Auf der Vorderseite sehen wir vier Rentenpfennigmarken zu je 5 Pfg., rückseitig sieben Marken je 10 Milliarden und eine Marke zu 3 Rentenpfg. Die Marken auf der Rückseite wurden bei Aufgabe des Briefes offensichtlich übersehen und nachträglich mittels Grobsendungstempel mit 2 Ringen entwertet. Nach den bisherigen Informationen gab es diese nur bei Sendungen in die Schweiz.

Insgesamt eine nette "Übergangsfrankatur" aus dieser Zeit.

Schöne Grüße
Mümmel
 
inflamicha Am: 15.07.2017 11:53:22 Gelesen: 13733# 6277 @  
Hallo,

heute mal etwas nicht Alltägliches:



Posteinlieferungsschein für 8 Pakete von Elberfeld nach Medellin (Kolumbien) vom 13.1.1923 (PP 11), die Ausfertigungsgebühr hierfür betrug 12 Mark. Interessant dabei ist, dass diese Gebühr nicht für den Beleg an sich, sondern für jedes einzelne Paket erhoben wurde. Also 8 X 12 M = 96 Mark, dargestellt mit Mi 207 P (2), 228 P und 246 a. Die Erhaltung des Beleges ist zwar nicht mehr ganz so optimal, aber wann bekommt man so etwas schon mal in die Finger...

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Gruß Michael
 
HWS-NRW Am: 15.07.2017 13:17:12 Gelesen: 13655# 6278 @  
@ inflamicha [#6277]

Hallo Michael,

trotz des Zustandes ein herrlicher Beleg, den ich gerne in meinem "Gebühren-Buch" aufgenommen hätte. Damals mußte die Gebühr (nicht Porto) für jedes einzelne Paket auf dem Einlieferungsschein ausgewiesen werden, daher kommen solch tolle Belege vor, wenn sie erhalten geblieben sind.

Aus meinem Buch zwei weitere Belege aus den PP 10 und 11:



(links) (PP 10) MiNr 229P NÜRNBERG 11.12.1922 (4 Pakete)
(rechts) PP 11) MiNr 173 BERLIN 11.01.1923, der Beleg war wohl abgeheftet worden

mit Sammlergruß
Werner
 
inflamicha Am: 15.07.2017 14:45:44 Gelesen: 13586# 6279 @  
@ HWS-NRW [#6278]

Hallo Werner,

als du dein Buch geschrieben hast, hatte ich den Beleg noch nicht, der ist eine relativ neue Errungenschaft. Sonst hätte ich dir gerne die Abbildung zur Verfügung gestellt.

Wie ich schon schrieb, ist so etwas selten, da muss man die Mängel schon mal akzeptieren. Es sind halt Bedarfsstücke, die ihre Spuren haben - so wie auch deine beiden tollen Stücke. Allerdings hat der rechte Schein zu wenig Gebühr verklebt, auch da gehörten 12 Mark drauf. Beim linken ist alles ok, 4 Pakete X 6 Mark in der PP 10 macht 32 Märker.

Gruß Michael
 
Magdeburger Am: 15.07.2017 16:55:39 Gelesen: 13423# 6280 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal wieder ein Ortsbrief von mir:



Am 27.08.1923, PP16, wurde er innerhalb Magdeburg versendet, wofür 8000 Mark erforderlich waren. Dargestellt wurde das Porto mit 40 Marken a 200 Mark.
Auffallend ist zusätzlich, dass das Stempeldatum der 27.07.23 ist, also eine fehlerhafte Monatseinstellung.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
HWS-NRW Am: 15.07.2017 18:15:53 Gelesen: 13358# 6281 @  
@ inflamicha [#6279]

Hallo Michael,

Du hast Recht, bei dem linken Beleg fehlt tatsächlich die Rückseite (leider nicht mehr vorhanden), als Ausgleich noch ein weiterer Schein aus der Periode 11:



MiNr 187+206 BERLIN NW 7 - 28.12.1922 für die Aufgabe einer Paketsendung

mit Sammlergruß
Werner
 
inflamicha Am: 16.07.2017 19:42:39 Gelesen: 11916# 6282 @  
Guten Abend,

zum Wochenausklang ein eingeschriebener Ortsbrief:



Dieser war von Neukölln nach Berlin S 42 unterwegs, aufgegeben am 8.11.23 abends (PP 23) und am 9.11. morgens am Ziel. Porto 500 Mio und Einschreibgebühr 1 Mrd. Mark summieren sich auf 1,5 Mrd. Mark. Frankiert wurde mit je 5 Exemplaren der Mi 322 AP und 323 APa.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 17.07.2017 21:01:55 Gelesen: 10634# 6283 @  
Guten Abend,

ein einfaches Briefchen aus der PP 18:



Von der Zigarrenfabrik Kirner aus Untergrombach wurde der Brief nach Darmstadt am 22.9.1923 in Karlsruhe aufgegeben. Für die nötigen 250.000 Mark Porto wurden 2 Exemplare der Mi 291 a aufgeklebt.

Gruß Michael
 
hajo22 Am: 17.07.2017 21:22:10 Gelesen: 10614# 6284 @  
@ inflamicha [#6283]

Sie haben Post.



R-Bf. aus W 8 vom 13.12.22 nach Stuttgart (Ankunft 15.12.). Die Marken mit Firmendurchlochung.

hajo22
 
inflamicha Am: 19.07.2017 21:03:49 Gelesen: 7960# 6285 @  
Guten Abend,

hier musste noch ein alter Feldpost-Vordruckumschlag herhalten:



Der Brief wurde am 4.11.1923 (PP 22) von Berlin-Friedenau nach Neiden bei Torgau gesandt. Beim Porto hat sich der Absender vertan. Frankiert wurden 170 Millionen Mark (20mal Mi 317 AP, 319 AP und 321 Wa). Wahrscheinlich handelte es sich um einen Fernbrief der 2. Gewichtsstufe bis 100 g, 140 Mio Mark wären dafür ausreichend gewesen.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 21.07.2017 15:27:10 Gelesen: 5475# 6286 @  
Hallo in die Runde,

vom Ersttag der PP 20 (10.10. - 19.10.1923) ein einfacher Fernbrief von Goslar nach Halle, portorichtig frankiert mit 5 Mio Mark, MiF Mi.Nr. 295 und 312 A a.



Markenspanne: 1:8; Marken-Porto-Spanne: 1:20

Frau Georg war scheinbar für längere Zeit Patientin und hatte ihre vorläufige Adresse in der Chirurgischen Klinik in Halle. Das Gelände beherbergt noch heute zahlreiche unterschiedliche Kliniken, auch Lehrgebäude der MLU Halle-Wittenberg.

Das Gebäude der damaligen Magdeburger Straße 18 steht seit einigen Jahren leer.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7999)
 
inflamicha Am: 21.07.2017 20:32:57 Gelesen: 5220# 6287 @  
Guten Abend,

eine Drucksache aus der PP 21:



Das Depeschenbüro "Herold", in Berlin ansässig und Bestandteil des Hugenberg-Konzerns, sandte am 23.10.1923 dringende Neuigkeiten an die Bad Nauheimer Zeitung. Drucksachen bis 25 g verlangten nach 2 Mio Mark Porto, wofür hier zwei Mi 314 AP verklebt wurden. Entwertet sind die Marken mit dem Bahnpoststempel "CASSEL-FRANKFURT (MAIN) Z. 777".

Gruß Michael
 
muemmel Am: 21.07.2017 21:16:30 Gelesen: 5187# 6288 @  
Hallöle,

ich würde ja auch gerne wieder mal was zeigen, aber leider ist bei mir momentan absolute Ebbe. :-(

Phile Grüße
Mümmel
 
inflamicha Am: 21.07.2017 21:46:08 Gelesen: 5170# 6289 @  
@ muemmel [#6288]

Hallo Harald,

sei nicht traurig, es kommen auch wieder bessere Tage. ;-)

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 23.07.2017 11:23:33 Gelesen: 3365# 6290 @  
Hallo,

zur Überbrückung des Sommerloches ein "Traum in violett":



Hier ist noch nichts davon zu sehen, da alle Marken umseitig verklebt sind- so wie es der Absender oben rechts vermerkte.

Der Brief an die Redaktion der "Illustrierten" in Berlin betr. Preisaufgabe (heute würde man eher Preisausschreiben sagen) wurde am 30.12.1922 (PP 11) in Dresden-Altstadt aufgegeben. Das Porto betrug 25 Mark.

Nun kommt die Rückseite ins Spiel:



Frankiert wurde mit 20 kleinen Werten, malerisch drapiert. Wir sehen je 10 mal die Mi 183 a und 224.

Einen schönen Sonntag wünscht

Michael.
 
Magdeburger Am: 23.07.2017 13:35:07 Gelesen: 3249# 6291 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute eine Postkarte:



Am 15.03.1920, PP04, lief diese von Dessau nach Kopenhagen, weiter nach Sevennigegaardt Sevenninge. Prinzipell hätten die 15 Pfennig der Ganzsache als Porto schon genügt, aber weitere 15 Pfennig wurden zufrankiert. Eventuell war der Absender der Meinung, dass Porto für einen Auslandsbrief frankieren zu müssen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
inflamicha Am: 24.07.2017 15:34:58 Gelesen: 2089# 6292 @  
Hallo,

heute gibt es einen Beleg von der "Gurkentruppe":



Drucksache bis 20 g von der Vereinigung der Gurken-Einlege- und Sauerkohl-Fabrikanten zu Grossengottern nach Seebach vom 25.7.1922 (PP 8).

50 Pfennig Porto waren zu entrichten, hier geschah die Freimachung durch 2 Exemplare der Mi 180.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 24.07.2017 16:19:05 Gelesen: 2034# 6293 @  
@ Magdeburger [#6291]

Hallo Ulf,

ich vermute auch, dass der Absender zum Brieftarif frankiert hatte. Ob versehentlich oder aus Unwissenheit, werden wir aber nicht mehr ermitteln können.

Oder hat jemand evtl. eine andere Idee dazu?

Regnerischen Gruß
Mümmel
 
erron Am: 24.07.2017 20:05:26 Gelesen: 1809# 6294 @  
Guten Abend,

eine Mischfrankatur, frankiert mit einer Marke Nr. 167 und zwei Marken Nr. 155 mit stumpfem Aufdruck ist heute zu sehen. Der Versand erfolgte als Einschreiben und Zusatzleistung Eilboten. Als Gebühr waren 7 Mark zu entrichten. Somit portogerecht.



Abgestempelt am 3.3.22 (PP 7) in Lauchhammer; Adressat war ein Bankgeschäft in Cassel.

mfg

erron
 

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