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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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muemmel Am: 08.10.2017 22:07:33 Gelesen: 15208# 6421 @  
Hallo zusammen,

hier ein weiterer Fernbrief aus der Portoperiode 7:



Gelaufen am 3.3.22 aus Frankfurt am Main nach Erfurt, portorichtig frankiert mit 2 Marken der MiNr. 167. Die Vorderseite ist unspektakulär, aber dafür entschädigt die dekorative Rückseite.

Schöne Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 09.10.2017 19:47:30 Gelesen: 13989# 6422 @  
Guten Abend,

ein weiterer Fernbrief aus der Portoperiode 7 ging am 2.1.22 aus Lindau im Bodensee ins vogtländische Pausa:



Hoffentlich war das Obst, das Herr Wurm verschickte, auch wirklich wurmfrei.

Schöne Grüße
Mümmel
 
inflamicha Am: 09.10.2017 21:32:02 Gelesen: 13912# 6423 @  
Guten Abend,

heute habe ich einen Flugpost-Eilbrief an Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Semmler, Geheimer Regierungsrat und Mitglied der Nationalversammlung:



Prof. Semmler war Abgeordneter des Wahlkreises 8 (Breslau) und Mitglied der deutschnationalen Volkspartei. Das Datum 12.7.1919 stellt den Beginn des Luftpostverkehrs zwischen Weimar und Berlin dar. Am gleichen Tag wurde der Luftpostzuschlag gesenkt, was bei der Freimachung dieses Briefes wohl noch nicht berücksichtigt wurde. Selbst wenn man ein höheres Gewicht voraussetzt (in der hier vorliegenden PP 3 wäre ein Brief bis zu 250 g Gewicht für 25 Pfg. möglich) ist der Brief überfrankiert: Briefporto 25 Pfg., Eilzustellung im Ortszustellbezirk 25 Pfg. und Luftpostzuschlag bis 50 g Gewicht 40 Pfg. machen 90 Pfg. Gesamtgebühren, frankiert ist mit je 2 Stück der Mi 107-09 und damit 10 Pfg. zu viel. Bis zum Vortag kostete ein Flugpostbrief bis 20 g Gewicht einschließlich Eilzustellung 1 Mark, deshalb meine Vermutung dass noch zum alten Tarif frankiert wurde. Dennoch ein attraktiver Beleg mit einer schönen Buntfrankatur der "neuen" Markenserie zur Eröffnung der Nationalversammlung. Auch die Verschlussoblate auf der Rückseite, welche mit der Inschrift "Reichstag / Abgeordneter" auf einen ebenfalls der Nationalversammlung angehörenden Absender hinweist macht den Brief interessant. Nun gibt es zwar einen August Jordan von der SPD in den Listen des Parlaments, aber keinen R. Jordan. Wer weiß wie das alles zusammenhängt.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 10.10.2017 20:45:03 Gelesen: 12673# 6424 @  
Guten Abend,

aus der Portoperiode 7 ist noch ein weiterer Fernbrief der 1. Gewichtstufe bis 20g vorhanden:



Da Herr Zuppinger seines Zeichens mechanische Holzspulen fabrizierte gab es wohl geschäftliche Beziehungen zum Empfänger. Gelaufen am 30.4.22 aus Freyung nach Füssen, portorichtig frankiert mit einer MiNr. 200.

Weiterhin herbstliche Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 11.10.2017 20:46:26 Gelesen: 11447# 6425 @  
Servus,

heute wird es ein wenig schwerer:



Dieser Fernbrief wog zwischen 21 und 100 Gramm und kostete 3 Mark Porto, das hier mit 2 Marken der MiNr. 114 verklebt wurde. Gelaufen am 31.1.22 (Portoperiode 7) aus Nürnberg nach München.

Schöne Grüße
Mümmel
 
inflamicha Am: 11.10.2017 20:48:31 Gelesen: 11443# 6426 @  
Guten Abend,

von mir heute eine Paketkarte:



Die Paketkarte war für ein Paket mit 5 kg Gewicht ab Breslau 1.9.1920 (PP 5) nach Gefle in Schweden. Freigemacht wurde mit einer Mi A 113 b (früher als römisch I katalogisiert und hier auch so geprüft) und 6mal Mi 115 b, Gesamtgebühren also 16 Mark. Unten finden sich Transitstempel vom Berlin N 4 (hier wurde auch die erhobene Paketgebühr überprüft- siehe violetter Stempel links) und Trälleborg in Schweden.

Gruß Michael
 
volkimal Am: 11.10.2017 21:11:51 Gelesen: 11404# 6427 @  
Hallo zusammen,

aus meiner kleinen Heimatsammlung ein Brief vom Postamt Selm 2 (Selm-Beifang) in die USA:



Der Brief vom 29.01.1923 geht nach Brothers (Oregon). Leider trägt er keinen Ankunftsstempel, denn der dürfte nicht häufig sein. Nach Wikipedia:

Brothers ist eine nicht rechtsfähige Gemeinde in Deschutes County im US-Bundesstaat Oregon, USA. Sie gehört zum Statistischen Bundesstaat Bend (Oregon). Es liegt in einer Höhe von 4.639 Fuß (1.414 m) über dem Meeresspiegel. Die Stadt besteht derzeit aus einem kleinen Restaurant mit Zapfsäule, einer Post, einer Schule, einer Autobahnabteilung und einer öffentlichen Raststätte. Brothers Post wurde 1913 gegründet. https://en.wikipedia.org/wiki/Brothers,_Oregon

Wenn man sich den Ort bei Google Maps ansieht, so erkennt man, dass dort nicht einmal 10 Häuser stehen. Wie viele es 1923 waren weiß ich natürlich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
2huhu Am: 12.10.2017 19:48:54 Gelesen: 10184# 6428 @  
Hallo,



Inlandsbrief (226 g) mit Wertangabe (2 280 Milliarden Marke) vom 13.11.1923 (PP 24) von Berlin W 8 nach Dortmund portogerecht frankiert mit 71 600 000 000 Mark. Die Postgebühr setzt sich wie folgt zusammen:

16 Milliarden Brief 100-250 g
10 Milliarden Einschreibegebühr
45,6 Milliarden Versicherungsgebühr (je angefangene 1 Milliarde 20 Millionen Mark).

Alle Marken haben die Firmenlochung (Perfin) "Dr.B".

Grüßle
Holger Reichert
 
muemmel Am: 12.10.2017 20:34:00 Gelesen: 10135# 6429 @  
Guten Abend,

heute ein eingeschriebener Fernbrief:



Gelaufen am 10.6.22 (Portoperiode 7) aus Haltingen (Amt Lörrach) nach Berlin. Porto für den Brief >20-100g war 3 Mark und R-Gebühr 2 Mark. Tarifrichtig mit einer Marke der MiNr. 174 frankiert.

Schöne Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 13.10.2017 18:32:40 Gelesen: 8827# 6430 @  
Guten Abend,

diesmal noch einen Brief, bei dem es schnell gehen musste:



Gelaufen am 8.3.22 (Portoperiode 7) aus meiner Geburtsstadt Guben nach Stargard in Pommern. Das Porto betrug 2 Mark für den einfachen Fernbrief, für die Eilzustellgebühr im Ortsbereich waren 3 Mark zu bezahlen.

Hübsche Grüße und einen guten Start ins Wochenende
Mümmel
 
inflamicha Am: 14.10.2017 17:15:08 Gelesen: 7442# 6431 @  
Hallo,

nicht sonderlich schön, aber sicher nicht häufig:



Zeitungssache von Dortmund nach Aurich mit dem Ersuchen, die bereits erschienenen Exemplare der "Ostfriesischen Nachrichten" nachzuliefern, aufgegeben am 30.10.1922 (PP 9). Die Gebühr hierfür betrug 3 Mark. Das Formular wurde hier auf die Vorderseite eines Kartenbriefes (K 21) geklebt- die Postämter waren bestrebt, solche Ganzsachen mit kleinen Wertstempeln noch aufzubrauchen. Papier war knapp. Nicht umsonst durften die Ganzsachen mit Germania-Wertstempeln im Gegensatz zu den Marken mit diesem Bild noch bis zum 30.9.1923 aufgebraucht werden- zumindest theoretisch. Im September 1923 waren diese "Wert"stempel ja kaum noch etwas wert. In diesem Falle wurden die 40 Pf. des Kartenbriefes voll mit integriert und die Gebühr mit je einer hinzugeklebten Mi 165 und 224 insgesamt erbracht.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 14.10.2017 21:41:17 Gelesen: 7241# 6432 @  
Salut,

hier ging am 3.5.22 (Portoperide 7) ein Nachnahmepaket aus Osterhever auf die Reise nach Frankfurt am Main:



Porto war 18 Mark für Paket bis 7,5 kg und 2. Entfernungsstufe über 75 km. Hinzu kam die Vorzeigegebühr von 1,50 Mark.

Noch einen schönen Sonntag wünscht
Mümmel
 
DERMZ Am: 15.10.2017 19:03:38 Gelesen: 6190# 6433 @  
Guten Abend,

ich zeige heute einen kleinen unbedeutenden Brief aus der Tarifperiode 17, er lief von Marburg (Lahn) nach Leipzig und wurde portorichtig mit 75.000 Mark frankiert.



Absender war die Marburger Tapetenfabrik, Empfänger die Farbenfabrik von Berger & Wirth.

Einen schönen Abend wünscht

Olaf
 
muemmel Am: 15.10.2017 19:53:24 Gelesen: 6139# 6434 @  
Nach einem herrlichen Sonnentag heute eine Paketkarte:



Von Limbach in Sachsen ging es am 16.1.22 (Portoperiode 7) ins schweizerische Aarau. Die Berechnung der Gebühr erfolgte über den Goldfranken, die ich aber momentan leider nicht parat habe. Jedenfalls hat mir ein Paketspezialist gesagt, dass die 41,40 Mark genau richtig waren.

Schöne Grüße
Mümmel
 
2huhu Am: 15.10.2017 20:53:57 Gelesen: 5969# 6435 @  
Hallo,



Inlandsbrief mit Wertangabe (20.000 Mark) (161 g) vom 26.2.1923 (PP 12) von Berlin SW 75 (Versandstelle) nach Küps in Bayern portogerecht frankiert mit 4 Marken (= 290 Mark, 90 Brief, 40 Einschreiben 160 Wert).

Grüßle
Holger Reichert
 
kauli Am: 15.10.2017 21:24:47 Gelesen: 5915# 6436 @  
Hallo zusammen,

da gerade Paketkarten angesagt sind, eine nach Schweden mit einer netten Frankatur aus der PP 5. Den Ort kann ich nicht entziffern, kenne mich in Schweden nicht so gut aus. Vielleicht kennt jemand den Ort. Für mich interessant das Siegel Vom PR. HAUPTZOLLAMT BERLIN-PANKOW. Hatte ich bisher auf einer Paketkarte noch nicht gesehen (was nichts heißen soll).



Viele Grüße
Dieter
 
muemmel Am: 15.10.2017 21:32:10 Gelesen: 5906# 6437 @  
@ muemmel [#6434]

Hier die Berechnung des Portos für das Paket in die Schweiz:

Paket in die Schweiz vom 16.01.1922, 4,900 kg;
WPV-Tarif 01.04.1921 - 31.01.1922, >1 - 5 kg: 1,15 GF;
Kurs des GF 15.12.1921 - 28.02.1922: 1GF = 36,00 M;
1,15 GF = 41,40 M;

WPV = Weltpostverein
GF = Goldfranken

Grüßle
Mümmel
 
inflamicha Am: 16.10.2017 21:13:46 Gelesen: 4513# 6438 @  
Guten Abend,

etwas einfacher war die Berechnung dieses Portos:



Eine Ganzsachenpostkarte P 142 I, ursprünglich für den Auslandsverkehr vorgesehen und deshalb eine nicht ganz so häufig vorkommende Postreiterkarte, wurde als Fernpostkarte von Moringen nach Wertheim verwendet. Am 12.12.1922 (PP 10) waren dafür 6 Mark zu entrichten. Also wurde auffrankiert: Mi 159 a (2), 163, 184 und 224 (2).

Gruß Michael
 
muemmel Am: 16.10.2017 21:15:04 Gelesen: 4511# 6439 @  
Guten Abend,

hier eine Nachnahme-Drucksache:



Herr Renner wollte gerne 2.247 Mark haben, der Empfänger verweigerte jedoch. Gelaufen am 21.7.22 (Portoperiode 8) in Hamburg. Porto 0,50 Mark, Vorzeigegebühr 1,50 Mark, tarifrichtig mit einer Marke der MiNr. 200 frankiert.

Weiterhin sommerliche Grüße
Mümmel
 
2huhu Am: 16.10.2017 23:36:14 Gelesen: 4344# 6440 @  
Hallo,



Inlandsbrief (32 g) mit Wertangabe (3 000 Mark) und Nachnahme (3 363 Mark) vom 21.11.1922 (PP 10) von Berlin N 58 (Versandstelle für Sammlermarken) nach Güstrow portogerecht frankiert mit 4 Marken (= 48 Mark, 16 Brief 6 Nachnahme 8 Einschreiben 18 Wert).

Grüßle
Holger Reichert
 
muemmel Am: 17.10.2017 19:36:44 Gelesen: 3242# 6441 @  
Guten Abend,

heute eine ganz einfache Drucksache aus der Portoperiode 8:



Gelaufen am 14.9.22 aus Berlin W8 nach Charlottenburg, portorichtig mit einer MiNr. 164 frankiert.

Schöne Grüße
Mümmel
 
JoshSGD Am: 17.10.2017 20:49:29 Gelesen: 3099# 6442 @  
Guten Abend,

nach längerer Pause heute ein Fernbrief bis 20g von Bad Kreuznach nach Halle, gelaufen am 30.9.1923 (PP 18; 20.9. - 30.9.1923) und mit 250.000 Mark portorichtig frankiert, MiF Mi.Nr. 288 II und 290.



Glücklicherweise hat der Absender den Empfänger mit Schreibmaschine aufgetippt, so dass als Empfänger die "David & Söhne AG", eine Umbenennung erfolgte 1943 in Mignon Schokoladenfabrik. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Unternehmen enteignet und in "Halloren" umbenannt. Unter diesem Namen wird bis heute produziert, u. a. die bekannten Hallorenkugeln.



Gruß
Josh

(Datenbank # 11369)
 
inflamicha Am: 18.10.2017 20:56:23 Gelesen: 1628# 6443 @  
Guten Abend,

heute ein Postkärtchen an die Frau Baronin von Spesshardt:



Der Absendeort ist leider nur mit W. angegeben, aber es wird sich wohl um Weimar handeln. Die Karte ist nach Aschenhausen bei Kaltennordheim (Rhön) adressiert und wurde am 20.9.1920 (PP 5) mit dem Bahnpoststempel EISENACH-LICHTENFELS ZUG 473 versehen. Das nötige Porto wurde mit dem Wertstempel der verwendeten P 116 I in Verbindung mit je einer Mi 85 II und 141 erbracht.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 18.10.2017 22:15:49 Gelesen: 1560# 6444 @  
Grüezi,

eine Postkarte habe ich auch anzubieten, und zwar aus der Portoperiode 8:



Gelaufen am 16.9.22 aus Bad Reichenhall nach Wiesbaden, portorichtig mit 1,50 Mark frankiert. Leider ist der hübsche Werbezudruck durch die Rückstände eines Klebezettels beschädigt.

Weiterhin sonnige Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 19.10.2017 21:08:31 Gelesen: 417# 6445 @  
Hallöle,

heute ein einfacher Fernbrief aus der Portoperiode 9:



Dieser ging am 30.10.22 aus Demen nach Regensburg. Das Porto von nun 6 Mark wurde mit je zwei Marken der MiNrn. 115 und 153 verklebt.

Schönen Gruß
Mümmel
 

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