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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5937 Beiträge:
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inflamicha Am: 14.02.2017 09:39:14 Gelesen: 3716# 5913 @  
@ kauli [#5912]

Hallo Dieter,

einen kleinen Wermutstropfen muss ich dir leider doch in deine Begeisterung träufeln- der Brief ist nicht mit 4, sondern mit 6 Mark bepflastert und damit überfrankiert. Theoretisch ginge das zwar für einen Brief über 100 g, aber so sieht mir dieser (philatelistisch natürlich völlig unbeeinflusste) Beleg nicht aus. Sorry.

Gruß Michael
 
kauli Am: 14.02.2017 11:36:20 Gelesen: 3570# 5914 @  
@ inflamicha [#5913]

Hallo Michael,

eigentlich sollte ja auch stehen Briefporto 4.-M 100-250 g. So habe ich es auf meinem Begleitzettel geschrieben. Man wird alt. Ob es nun zutrifft steht in den Sternen, stört mich aber nicht.

Viele Grüße
Dieter
 
dr.vision Am: 14.02.2017 19:46:21 Gelesen: 3170# 5915 @  
@ inflamicha [#5905]

Moin Michael,

die Größe der Karte hast Du sicherlich nachgemessen, oder?

Ich habe auch eine Karte, die auf Grund von Übergröße das Briefporto bekommen hat.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
2huhu Am: 14.02.2017 20:40:18 Gelesen: 3141# 5916 @  
Hallo,

heute möchte ich hier einen einfachen aber nicht uninteressanten Inlandsbrief mit einer schönen Aufbrauchfrankatur vorstellen.

Bis zum 31.12.1921 bekam man für 1,60 Mark einen Inlandsbrief (1-20 g) mit Einschreiben. Ab dem 01.01.1922 kostete diese Briefsendung 4 Mark. Da die Briefmarken zu 1,60 Mark nun nicht mehr wirklich sinnvoll verwendet werden konnten, wurden diese in Kombination mit einer Briefmarke zu 40 Pfennig als Inlandsbrief 1-20 g aufgebraucht.

Grüßle
Holger Reichert


 
inflamicha Am: 14.02.2017 21:15:15 Gelesen: 3127# 5917 @  
@ dr.vision [#5915]

Hallo Ralf,

mit der Größe hat die Überfrankatur nix zu tun, das Stück hat "Postkarten-Gardemaß". Die größeren Postkarten fielen ja eigentlich nur ins Ausland aus der Norm, wegen der Weltpostvereinsmaße. Im Inland war man schon längst toleranter.

Guten Abend an alle,

schon damals spielten bei Sammlerbelegen die Postgebühren eher eine untergeordnete Rolle, so wie hier:



Die seltene Ganzsache P 152 II fand hier lediglich als Stempelunterlage für den ebenfalls seltenen Hauspostamtsstempel "GÜSTROW-HEIMKEHRERLAGER" (Filbrandt Nr. 13) Verwendung, auch wenn eine Adresse draufgeschrieben wurde. Am 6.2.1923 (PP 12) kostete eine Drucksache bereits 10 Mark Porto, die 75 Pf. der Ganzsache reichten also bei weitem nicht mehr aus. Das Heimkehrerlager, ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager des I. Weltkrieges, diente ab 1919 als provisorische Unterbringung für Flüchtlinge aus dem Baltikum und aus den polnisch gewordenen Gebieten Posens und Westpreußens.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 14.02.2017 21:50:46 Gelesen: 3098# 5918 @  
Hallöle,

heute ein einfacher Fernbrief von Nathan:



Gelaufen am 31.10.23 (Letzttag der PP 21) aus München nach Erlangen. So konnte man die 10 Millionen für das Porto auch zusammen stückeln, aber wenn denn zwei Marken der MiNr. 316 AW drauf kleben, ein nettes Sahneteilchen.

Grüßle
Mümmel
 
inflamicha Am: 15.02.2017 20:49:43 Gelesen: 2641# 5919 @  
Guten Abend,

heute eine Nachnahme-Postkarte:



Die Nachnahme über 1322 Mark vom 24.7.1923 (PP 14) von Suhl nach Heidersbach (Kreis Schleusingen) erforderte 120 Mark Postkartenporto und 150 Mark Vorzeigegebühr, zusammen 270 Mark. Frankiert wurde mit Mi 209 P, 241 und 2mal 268 a. Ohne die handschriftlichen Hinweise für den Empfänger auf dem linken Abschnitt wäre ein Versand als Drucksache möglich gewesen.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 15.02.2017 21:21:18 Gelesen: 2626# 5920 @  
Guten Abend,

heute mal wieder ein Brief ins Ausland:



Der Brief ging am 24.10.23 (PP 21) aus Schmölln auf die Reise in die ungarische Hauptstadt Budapest. Für Briefe bis 20g nach Ungarn und in die CSR betrug das Porto statt der üblichen 30 Millionen nur 24 Millionen Mark. Für das Porto wurden hier 4 x MiNr. 317 AP und ein senkrechtes Paar der MiNr. 312 BP verklebt.

Sonnige Grüße
Mümmel
 
Magdeburger Am: 16.02.2017 12:28:53 Gelesen: 2196# 5921 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute kamen wieder mal einige Belege bei mir an, so wie dieser:



Gelaufen innerhalb Magdeburgs am 02.08.1923, also PP15. Die Gebühren der Postzustellungsurkunde, Brief bis 20 Gramm 400 Mark, Gebühr der Zustellung 1000 Mark und nochmals 400 Mark für die Rücksendung der Urkunde = 1800 Mark, welche durch 6 Marken a 300 Mark dargestellt wurden. Siegelseitig ist nichts.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
inflamicha Am: 16.02.2017 21:19:18 Gelesen: 1974# 5922 @  
Guten Abend,

von mir dieses Kärtchen:



In der PP 1 war diese Ganzsachenpostkarte von Zitschewig (Bezirk Dresden) nach Dresden am 18.6.1910 unterwegs, das Porto in Höhe von 5 Pf. war durch den Wertstempel der verwendeten P 78 erbracht. Der Sammler freut sich natürlich vor allem über den sauber abgeschlagenen Kreisobersegmentstempel.

Gruß Michael
 
Cantus Am: 17.02.2017 00:53:42 Gelesen: 1884# 5923 @  
Von mir eine Ortspost vom 16.7.1923, gelaufen innerhalb von Elberfeld, freigemacht mit Mi. 230, 268.



Viele Grüße
Ingo
 
Magdeburger Am: 17.02.2017 15:35:18 Gelesen: 1467# 5924 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal eine Paketkarte:



Gelaufen ist sie am 30.04.1923, PP13, für ein 6 1/2 kg schweres Paket, welches per Einschreiben von Magdeburg in das ca. 160 km entfernte Pössneck gesendet wurde. Die Kosten der 1480 Mark setzen sich aus 1400 Mark für das Paket zwischen 6 bis 7 kg und einer Entfernung zwischen über 75 bis 375 km und der Gebühr für die Einschreibung von 80 Mark zusammen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
muemmel Am: 17.02.2017 20:52:17 Gelesen: 1309# 5925 @  
Guten Abend,

so konnte man das notwendige Porto von 10 Millionen Mark auch zusammenstellen:



Fernbrief bis 20 Gramm, gelaufen am 20.10.23 (Ersttag der PP 21) von Hannover nach Potsdam. Frankiert wurde mit Marken der MiNrn. 291a und 308.

Schönen Gruß
Mümmel
 
inflamicha Am: 17.02.2017 21:09:56 Gelesen: 1295# 5926 @  
Guten Abend,

etwas weniger Marken kleben hier drauf:



Die Drucksache mit Firmenreklame des führenden Bandeisenverschlussherstellers Herkules-Gesellschaft Weniger & Co. ab Murg (Baden) nach Suhl (Thüringen) vom 30.6.1923 (Letzttag der PP 13) verlangte nach 20 Mark Porto, die hier mit 2 Exemplaren der Mi 239 erbracht wurden.

Gruß Michael
 
Magdeburger Am: 18.02.2017 16:50:46 Gelesen: 796# 5927 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal eine Ortspostkarte:



Karte lief in den Stadtteil Westerhüsen am 01.11.1923, dem Ersttag PP22. Das Porto von 20 Millionen Mark wurde durch 1x 4 Mio. + 8x 2 Mio. dargestellt. Leider ist die Karte gelocht worden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
2huhu Am: 18.02.2017 18:40:36 Gelesen: 755# 5928 @  
Hallo,



Inlandsbrief (1-20 g) vom 14.11.1923 (PP 24) von Bayreuth nach Chemnitz frankiert mit 30 Marken (= 10 Milliarden Mark).

Grüßle
Holger Reichert
 
Totalo-Flauti Am: 18.02.2017 22:11:45 Gelesen: 660# 5929 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein einfacher Eil-Brief vom 15.03.1919 aus Leipzig nach Berlin. Aus der 3. Porto-Periode mit 1,00 Mark portogerecht freigemacht.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
muemmel Am: 18.02.2017 22:30:29 Gelesen: 645# 5930 @  
@ Totalo-Flauti [#5929]

Moin Michael,

mit einfachem Fernbrief war ja wohl nischt. Der Brief ging per Luftpost von Leipzig nach Berlin. wobei hier das Porto, die Eilzustellgebühr und der Luftpostzuschlag mit 1 Mark insgesamt tarifrichtig frankiert ist. Nach der Ankunft in Berlin wurde er dann weiter mit der Rohrpost nach Schöneberg befördert, wie der rückseitige Minutenstempel aussagt.

Glückwunsch zu dem Fund.

Schönen Gruß
Mümmel
 
inflamicha Am: 18.02.2017 22:35:05 Gelesen: 642# 5931 @  
@ Totalo-Flauti [#5929]

Na ganz so einfach ist der "Eil-Brief" denn doch nicht, schließlich kommt noch Luftpostbeförderung hinzu. Nur so entstand eine seltene (und tarifgerechte) Einzelfrankatur der 1 Mark-Marke. Und wenn man weiter schaut sieht man den roten Vermerk "Sch" für Schöneberg und den Minutenstempel des dortigen Postamtes- der Brief reiste also teilweise mit der Berliner Rohrpost. Also wahrlich tiefgestapelt ;-) Schönes Stück!

Guten Abend an alle,

von mir gibt es diese Karte:



Postkarte von Nürnberg nach Neumarkt (Oberpfalz), verwendet wurde eine Ganzsachenpostkarte P 124 mit Zusatzfrankatur. Auf den ersten Blick denkt man an eine Übergangsfrankatur, schließlich durften die bayerischen Marken zunächst aufgebraucht werden. Leider nur bis zum 30.6.1920, somit war diese Marke (Bayern Mi 181 I) am Verwendungstag 8.9.1920 (PP 5) nicht mehr gültig. Der Absender klebte also nochmals eine 20 Pfennigmarke (DR Mi 122) hinzu, diesmal die "Richtige" mit dem Aufdruck Deutsches Reich. Nun war die Karte mit 30 Pf. portogerecht frankiert.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 18.02.2017 22:54:27 Gelesen: 629# 5932 @  
Guten Abend,

dafür zeige ich an dieser Stelle einen gänzlich unscheinbaren Brief:



In Ziegenbrück gab es am 3.11.23 (PP 22) anscheinend keine passenden Marken und so wurde das Porto bei der Einlieferung bar bezahlt. Eigentlich hätte neben dem Gebühr-bezahlt-Stempel auch noch die Angabe des Betrages und ein Namenskürzel des Postlers gehört. Aber in Ziegenbrück hat man das wohl nicht so eng gesehen.

Noch nen spannenden Sonntag wünscht
Mümmel
 
inflamicha Am: 19.02.2017 11:41:45 Gelesen: 201# 5933 @  
@ muemmel [#5932]

Hallo Harald,

das Namenskürzel ist doch da, guckst du. ;-)

Gruß Michael
 
2huhu Am: 19.02.2017 12:11:01 Gelesen: 183# 5934 @  
Hallo,



Inlandsbrief (1-20 g) von Triberg nach Hamburg vom 31.8.1923 (PP 16) frankiert mit 20 Marken a 500 Mark und 5 Marken a 2 000 Mark (75 000 Mark). Diese wurden entweder mit dem Sonderstempel oder einem Notstempel entwertet.

Einen guten Start in die Woche wünscht
Holger Reichert
 
inflamicha Am: 19.02.2017 12:24:23 Gelesen: 172# 5935 @  
@ 2huhu [#5934]

Hallo Holger,

es sind und bleiben nur 20.000 Mark, so wie es ein freundlicher Vorbesitzer und Banause dir schon in rot draufgeschrieben hat...

Gruß Michael
 
muemmel Am: 19.02.2017 12:43:11 Gelesen: 159# 5936 @  
@ inflamicha [#5933]

Moin Michael,

hast ja recht und ich hab mal wieder nicht richtig hingeguckt.

Gruß Mümmel
 
inflamicha Am: 19.02.2017 16:34:14 Gelesen: 35# 5937 @  
Hallo allerseits,

dann bringe ich mal diesen Beleg hier:



Nachnahmepostkarte vom 22.9.1921 (PP 6) von Mühlhausen nach Arnstadt, aus Porto 40 Pf. und Vorzeigegebühr 50 Pf. ergeben sich die 90 Pf. Gesamtgebühren, für die je eine Mi 148 II und 160 aufgepappt wurde. Laut handschriftlichen Angaben auf dem linken Abschnitt wurde der Empfänger am 23.9. nicht angetroffen, am 24.9. verlangte er eine Frist für ein erneutes Vorzeigen. Somit wurde nochmals die Vorzeigegebühr von 50 Pf. erhoben, für die eine Mi 146 II verklebt und in Arnstadt abgestempelt wurde.

Gruß Michael
 

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