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Thema: Briefe deutscher Banken
Das Thema hat 466 Beiträge:
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Totalo-Flauti Am: 19.04.2017 15:34:10 Gelesen: 31927# 442 @  
Liebe Sammlerfreunde,

bei meiner "Bearbeitung" der Belege ist mir ein Brief der Staatsbank der DDR vom 9.1.1984 in die Hände gefallen. Die Kreisfiliale in Leipzig schrieb Herrn Meyer in Hatten bei Oldenburg an. Ob Herr Meyer noch ein Konto bei der Staatsbank von seinem letzten Messebesuch hatte? Wer weiß. Jedenfalls hat die Staatsbank den Brief für's Ausland mit 35 Pfennigen frei gemacht.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
GSFreak Am: 17.05.2017 22:02:12 Gelesen: 27847# 443 @  
Hier ein kleinformatiger Brief aus Aachen vom 18.08.1947 an die Deutsche Bank in Köln. Absender war die "Reichsbank Aachen".

Gruß Ulrich


 
Fips002 Am: 09.06.2017 10:10:51 Gelesen: 22780# 444 @  
Einschreibbrief von der Deutschen Bauern Bank Greiz an die Gewerbebank Werdau/Sachsen Poststempel Greiz 28.02.1955.

Freigemacht ist der Brief mit Dienstmarken der 1.Ausgabe vom 15.8.1954 im Offsetdruck und Zirkel nach links.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 15.06.2017 21:52:51 Gelesen: 21976# 445 @  
Brief von der Landeszentralbank Radolfzell/Bodensee 17.6.1948 an die Landeszentralbank in Dillenburg.

Die Gebühr von 24 Pfennig wurde bezahlt.

Verwendet wurde ein Umschlag der Reichsbank vor 1945.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 23.06.2017 20:46:38 Gelesen: 21081# 446 @  
Brief von der Sparkasse in Bremen mit Gebühr bezahlt Stempel vom 28.7.1945.

Die Sparkasse in Bremen wurde 1825 gegründet.

Nach 1945 wurde unter primitiven Bedingungen der Betrieb wieder aufgenommen. Mobile Sparkassen vertraten die zerstörten Nebenstellen.



Gruß Dieter
 
GSFreak Am: 09.07.2017 20:59:00 Gelesen: 18674# 447 @  
Hier ein noch etwas früherer Ortswerbestempel vom 19.10.1946 aus Bad Gandersheim am Westrand des Harzes.



In beiden Stempeln wird Bad Gandersheim als "Roswithastadt" bezeichnet. Dies bezieht sich auf die Dichterin Roswitha von Gandersheim (10. Jahrhundert). Hat also nichts mit dem Soleheilbad zu tun.

Gruß Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Werbestempel von Kurorten"]
 
muemmel Am: 10.07.2017 21:52:39 Gelesen: 18493# 448 @  
Alltäglich bekommt man solche einen Brief auch nicht in die Finger:



Es handelt sich um einen einfachen Fernbrief, der am 2.11.23 (Portoperiode 22) aus Bochum nach Berlin ging. Das Porto betrug 100 Millionen Mark und wurde hier mit 10 Marken je 10 Millionen frankiert, zwei Tagesstempel sind vorhanden, der Rest wurde per Grobsendungstempel entwertet.

Da es sich hier aber um Marken der MiNr. 318 BP, also die durchstochene Variante handelt, nimmt man solche Mängel in Kauf.

Weiterhin sommerliche Grüße
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema " Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Max78 Am: 07.08.2017 01:34:19 Gelesen: 13483# 449 @  
@ bayern klassisch [#361]

Moin Ralph,

es ist zwar schon ne' Weile her als Du diesen Beitrag verfasst hast, aber man stösst bei der Recherche automatisch und gerne auf solche. ;-) Zu der rückseitigen 3 kann ich nichts beitragen, da fehlt mir einfach das Wissen. Sieht auch französisch aus. Falls dieses hier noch unklar sein sollte:

Im Inneren des Briefes lese ich unzweifelhaft: "..., und überreiche Ihnen in der Anlage Francs 5.000 auf M. Hennin dort per 3. May und 450 Francs auf J. Lefebvre & Co. ditta ...". Ergo sollten dem Brief, was auf höheres Gewicht deuten sollte, zwei Wechsel beigeschlossen worden sein. Der Versand von Wechseln war aber üblicherweise per Fahrpost (= Wertbrief) vorzunehmen.

Wenn man das "davor und danach" liest, kann man denke ich davon ausgehen, dass er von einer geplanten Sendung in naher Zukunft spricht, es also um keine Anlage in diesem Brief geht. Eine rege Korrespondenz, bestimmt 1x pro Woche.

mit Grüßen Max
 
Fips002 Am: 10.08.2017 16:03:49 Gelesen: 12566# 450 @  
Ortsbrief von der Deutschen Investitionsbank, Zweigstelle Schönebeck an den Rat des Kreises Schönebeck/Elbe.

Der ZKD-Wertstreifen Nr. 18 (10 Pf.) ist entwertet mit dem Stempel Schönebeck (Elbe) 1 vom 01.7.1958.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 18.08.2017 17:25:44 Gelesen: 9138# 451 @  
Orts Einschreibbrief der Sächsischen Landeskreditbank Leipzig vom 10.3.1950.

Die Landesbank Sachsen war die Landesbank des Freistaates Sachsen mit Sitz in Leipzig.

Von 1945 bis 1950 war es das bestehende Kreditinstitut in der Sowjetischen Besatzungszone.

Im Sommer 1947 wurde die Bank zur Sächsischen Landeskreditbank umbenannt und 1950 in die deutsche Notenbank eingegliedert.



Gruß Dieter
 
Sachsendreier53 Am: 24.08.2017 13:24:55 Gelesen: 8395# 452 @  
Ergänzend zu [#393] noch zwei FRANKIT der DSL Bank aus 51149 Köln:



FRANKIT 1D150004A0 vom 02.10.2014 zu 0,60 EUR



FRANKIT 1D15000470 vom 01.10.2015 zu 0,62 EUR, konsolidiert 3 K4000 00184

Legende: https://www.zapmeta.de/wiki/page/DSL_Bank

mit Sammlergruß,
Claus
 
Max78 Am: 28.08.2017 22:45:20 Gelesen: 7989# 453 @  
@ bayern klassisch [#361]

Hallo Ralph und alle anderen,

noch einmal möchte ich auf den von Dir vorgestellten Brief eingehen, da ich unter meinen Belegen einen ähnlichen gefunden habe (da hat wohl einer ein große Kiste aufgemacht. ;-)

Zwar lief dieser ein paar Jahre früher, aber das Äusserliche ähnelt sich eben (Berlin-Reims 1836):



Bei diesem Beispiel ist es nun eindeutig, dass ein Wechsel in der Sendung lag, siehe Vermerk unten links (bei Ralph's Beispiel war das etwas undeutlich vom Schreiberling formuliert):



Die 7,5 haben beide Briefe gemeinsam, doch was könnten sie bedeuten? Auf folgender Seite findet man einen Beleg aus Potsdam nach Rheims, also die nahezu identische Strecke einen Monat später (mit gleichem Zahlenstempel "10", was 10 decimes für die erste Gewichtsklasse ausdrücken soll):

http://www.exponate-online.de (Prof. Wigand Bruns, die preussischen Rayonstempel) ein direkter link funktioniert leider nicht

Nun beläuft sich das Gesamtporto bei dortigem Beispiel auf insgesamt 14 decimes, bei meinem Beleg sind es 21, was stark darauf hindeutet, dass das 1,5-fache Porto berechnet wurde. Nun könnte ich mir bei Ralph's Beispiel ähnliches denken. 11 (oder 10) decimes über dem CPR4-Stempel handschriftlich vermerkt und nach Paris eventuell ebenfalls das 1,5-fache Porto berechnet, da der Brief + Einlage mehr wog (auf- oder abgerundet)!?

Bin auf Meinungen gespannt, mit Grüßen Max
 
Fips002 Am: 29.08.2017 10:48:25 Gelesen: 7944# 454 @  
Einschreiben von der Landeskreditbank Brandenburg,Rathenow, am 17.8.1948 nach Klein Lüben, über Bad Wilsnack 18.8.1948.



Gruß Dieter
 
wajdz Am: 06.09.2017 01:57:44 Gelesen: 6734# 455 @  
Ende der 20er Jahre konnte der Abriss des Geburtshauses von Wilhelm Busch in letzter Minute verhindert werden.1930 wurde daraufhin die Wilhelm-Busch-Gesellschaft gegründet, und zum 100. Geburtstag von Busch 1932 eine Ausstellung mit 252 Gemälden im Landesmuseum ausgerichtet. Das Wilhelm-Busch-Museum wurde 1937 eröffnet, 1943 durch Bomben zerstört und 1950 schließlich im Wallmodenpalais neu eröffnet.

MiNr 466



Entwertet mit Rollstempel vom -7.5.32, im Werbeteil der Hinweis auf die Wilhelm Busch Ausstellung Hannover, verziert mit einem Abbild der noch jungen „frommen“ Helene.

MfG Jürgen -wajdz-

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv: Wilhelm Busch, Max und Moritz, Struwwelpeter & Co."]
 
Manne Am: 06.09.2017 09:40:44 Gelesen: 6691# 456 @  
Hallo,

ein Brief von der Reichsbank in Schwenningen vom 21.10.1946 an die Fa. Irion & Vosseler.

Gruß
Manne


 
10Parale Am: 15.09.2017 21:44:20 Gelesen: 5162# 457 @  
@ Manne [#456]

Schöner Fünferstreifen Tschechien Nr. 237 (Präsident Masaryk) auf einem Einschreiben von Reichenberg (Liberec), freigmacht mit 5 x 1 = 5 Koruna der Deutschen Agrar- und Industriebank.

Liberec liegt in Nordböhmen. Unter dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/Liberec gibt es noch mehr Informationen über diese Stadt.

Interessant für mich, der Stempel und das Einschreibezettelchen zweisprachig deutsch und tschechisch.

Liebe Grüße

10Parale


 
muemmel Am: 15.09.2017 22:15:07 Gelesen: 5154# 458 @  
Moin Moin,

wie es der Zufall will, habe ich auch soeben einen Bankbrief in den Fingern:



Gelaufen am 11.10.23 von der Deutschen Raiffeisenbank A.G., Filiale Erfurt nach Neuwied.

Grüßle
Mümmel
 
10Parale Am: 23.09.2017 21:18:05 Gelesen: 3986# 459 @  
@ muemmel [#458]

Das ist ein interessanter Beleg aus der Zeit der Inflation.

Nach dem deutsch-französischen Krieg von 1871 wurde Straßburg Hauptstadt des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Aus dieser Zeit stammt der Brief vom 22.12.1885 mit der dezentrierten 10 Pfennig Marke an die Sparkasse in Mülhausen i.E.

Nach dem I. Weltkrieg und laut dem Versailler Vertrag von 1919 wurde das Elsass nun wieder Frankreich zugesprochen. Eine Räterepublik davor war nur von sehr kurzer Dauer.

Dies dauerte aber auch nicht mehr als 21 Jahre. Während des 2. Weltkrieges wurde nach dem Waffenstillstand von Campiègne (22. Juni 1940) das Elsass wieder dem deutschen Reich eingegliedert. Im November 1944 eroberten amerikanische Truppen das elsässische Territorium und wie es dann weiterging, kennen wir alles aus dem Geschichtsunterricht.

Der Fensterumschlag mit dem linksseitigen Sparkassenbuch ruft auf zum Sparen, Hindenburg-Marken mit dem Aufdruck Elsaß zu 3 und 5 Pfennig als stumme Zeugen dieser Zeit, abgeschlagen am 16.12.41.

Liebe Grüße

10Parale


 
muemmel Am: 23.09.2017 22:08:05 Gelesen: 3975# 460 @  
@ 10Parale [#459]

Freut mich doch sehr, dass er Dir gefällt. Auch Deine Abhandlungen zur Historie passen gut (hätte ich auch selber drauf kommen können). :-)

Es werden auch nach und nach einige weitere Bankbelege aus einem größeren Posten Inflationsbelege folgen, aber alles mit der Ruhe. Die meisten davon gehen an zockerpeppi für ihre "Bankensammlung".

Grüßle
Mümmel
 
muemmel Am: 23.09.2017 22:26:37 Gelesen: 3970# 461 @  
Und wenn wir gerade schon dabei sind, hier ein Brief der Württembergischen Vereinsbank:



Dieser machte sich am 26.11.1923 aus Stuttgart auf den Weg nach Berlin.

So weit so gut, aber dies war der Ersttag der "Vierfachperiode", in der die Reichspost die Marken zum vierfachen des Nennwertes verkaufte. Das Porto betrug zu der Zeit 80 Milliarden Mark und eigentlich hätte aufgrund der Vierfachaufwertung eine Marke zu 20 Milliarden gereicht. Anscheinend hatte das aber jemand nicht so richtig verstanden und den Brief "voll" frankiert. Hoffentlich hat man den damaligen Mitarbeiter nicht regresspflichtig gemacht, denn das Geld war damals ja eh nichts mehr wert.

Noch nen schönen Sonntag
Mümmel
 
volkimal Am: 28.09.2017 20:19:35 Gelesen: 3268# 462 @  
Hallo zusammen,

ein Brief (leider nur die Vorderseite) der Dresdner Bank in Berlin:



Absenderfreistempel (Francotyp A) mit der Abbildung eines Banksparbuchs und dem Werbespruch "Spare bei der Dresdner Bank". Ähnliche Stempel aus Hannover im Beitrag [#268] und aus Leipzig im Beitrag [#160].

Viele Grüße
Volkmar
 
muemmel Am: 28.09.2017 20:49:09 Gelesen: 3245# 463 @  
Hallöle,

dazu habe ich auch was:



Gelaufen am 30.10.23 von der Braunschweiger Filiale der Deutschen Bank an die Zentrale in Berlin.

Grüßle
Mümmel
 
10Parale Am: 29.09.2017 14:41:01 Gelesen: 3065# 464 @  
Die Gemeinde-Sparkasse Zeiskam nutzte einen hauseigenen Umschlag und überschreibt einfach den Empfangsort, hier Mülhausen im Elsass.

Nun gibt mir als Unwissender dieser Brief doch zu denken, denn

Zeiskam befindet sich in Rheinland-Pfalz, weshalb kommt dann eine bayerische Dienstmarke zum Einsatz? (Dienstmarke Michel Nr. 27)

Liebe Grüße

10Parale


 
volkimal Am: 29.09.2017 15:42:11 Gelesen: 3052# 465 @  
@ 10Parale [#464]

Hallo 10Parale,

Zeiskam lag damals im Bereich der Bayerischen Pfalz, einem von Bayern losgelösten Gebiet im Westen Deutschlandes. Siehe

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rheinkreis#/media/Datei%3APfalz1900.jpg

Einen Beleg mit einem Bayerischen Stempel aus dem benachbarten Germersheim siehe

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=94461#M92

Etwas weiter oben im Beitrag 87 bei demselben Thema siehst Du einen Brief aus Limbach (Pfalz) mit einer bayerischen Marke. Limbach (heute bei Homburg Saar) liegt sogar im Saarland. Auch einige saarländische Orte gehörten damals zu Bayern.

Viele Grüße
Volkmar
 
muemmel Am: 29.09.2017 21:06:48 Gelesen: 3001# 466 @  
Moin moin,

ein Brief der Kreissparkasse Schleswig an die Deutsche Bank in Berlin vom 16.11.1922:



Schönen Gruß
Mümmel
 

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