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Thema: Sansibar: Marken und Belege
Das Thema hat 34 Beiträge:
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Cantus Am: 16.12.2012 21:23:05 Gelesen: 12540# 10 @  
Heute weitere Frankaturen mit Marken aus dieser Serie.

Zunächst ein Luftpostbrief, gelaufen am 18.7.1941 von Zanzibar nach Guildford in England. Als Frankatur dienten vier Marken zu je 30 Cents sowie eine Marke zu 5 Cents, die auf der Briefrückseite aufgeklebt wurden.



Mi. 177C, 182C(4)

Ein weiterer Brief lief im Jahr 1951 auf einfachem Postweg von Zanzibar nach Norden; die Frankatur wurde durch zwei Marken zu 5 und 25 Cent abgedeckt.



Mi. 177C, 181C

Nun noch ein Luftpostbrief, den von Zanzibar nach Braunschweig geschickt wurde und dort am 4.11.1933 eintraf. Hier wurde die Frankatur durch eine Einzelmarke zu 75 Cents abgedeckt.



Mi. 176

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 26.09.2013 21:39:07 Gelesen: 11369# 11 @  
Von mir auch einmal ein Beitrag zu Zanzibar.

Schreiben vom 7.6.1938 - Absender S.A. Dewjee Philatelist - Dealer in Zanzibar Stamps and near East. Frankiert mit 30cents. Ankunft in Luxemburg am 26.6.38. Der Inhalt ist noch erhalten.





Habe ich letzten Sonntag auf einer Tauschbörse gefunden. Das Schreiben ging an Omas Mann. Ich frage mich immer wo Mëtt nur diese Kontakte her hatte.

Tschü
Lulu
 
Fips002 Am: 29.12.2014 21:06:58 Gelesen: 10019# 12 @  
Heute von mir eine Ganzsache und eine Ansichtskarte von Zansibar.

Der Schreiber der Belege war ein Maschinenmaat auf dem Kleinen Kreuzer
"Bussard" der Kaiserlichen Deutschen Marine. Die "Bussard" befand sich auf der Ost-Afrikanischen Station und lief Häfen in Deutsch Ostafrika, Zansibar, Kenia, Mocambique und Südafrika an. Weiterhin Häfen im Indischen Ozean und bis nach Ost-Asien. Von diesen Fahrten schickte der Maschinenmaat an seinen Bruder von jeden Hafen Belege, auch an sich selber, für die Briefmarkensammlung seines Bruders.



Karte nach Apolda an seinen Bruder



Zansibar, 12.Dezember 1904. Ganzsachen Karte P 14, Ausgabe 1904.

Gruß Dieter
 
Cantus Am: 30.12.2014 01:51:51 Gelesen: 9980# 13 @  
Hier ein Ersttagsbrief vom 13.10.1949 aus Zanzibar, vermutlich nicht echt gelaufen, aber dennoch nett anzuschauen.



Mi. 202, 205

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 30.12.2014 02:10:01 Gelesen: 9977# 14 @  
Hier sind noch die anderen beiden Marken auf FDC, die, glaubt man Michel, zu einem vierteiligen Satz gehören, aber bereits drei Tage früher zum Einsatz gelangten; die Marken wurden bereits am 10.10.1949 abgestempelt.



Mi. 203, 204

Viele Grüße
Ingo
 
Pete Am: 30.12.2014 09:53:25 Gelesen: 9961# 15 @  
@ Cantus [#14]

Nachfolgend ein Beleg aus Sansibar, der auch als "Incoming Mail" in eine Sammlung Deutsch Ostafrika passen könnte. Es handelt sich hier um eine Zeitungsschleife (Ganzsache) zu einem Anna. Der Wertstempel der Ganzsache wurde am 03.01.1901 in Zanzibar entwertet. Die Zeitungsschleife war an die "Deutsch Ostafrikanische Zeitung" in Dar-Es-Salaam adressiert, seinerzeit Hauptstadt der Kolonie Deutsch-Ostafrika.



Gruß
Pete
 
Mondorff Am: 13.09.2015 22:19:09 Gelesen: 8515# 16 @  
Eine Ansichtskarte vom 27.12.1900 ab Zansibar mit eher ungewöhnlicher Destination und Ankunftstempel Luxembourg-Ville vom 18.1.1901.

Schönen Gruß
DiDi


 
volkimal Am: 09.10.2015 14:05:09 Gelesen: 8167# 17 @  
Hallo zusammen,

heute meine älteste Karte aus Sansibar:



Auf Sansibar gab es vom November 1868 bis zum April 1869 ein indisches Postamt. Am 01.10.1875 wurde das Postamt wiedereröffnet. Es kamen indische Briefmarken zum Einsatz.

Marken aus Britisch-Indien mit dem Aufdruck „Zanzibar“ gibt es seit November 1895. Ein halbes Jahr später werden Marken aus Britisch-Ostafrika überdruckt. Seit 1896 gibt es eigene Marken für Sansibar.

Beim Indischen Postamt konnten aber auch weiterhin indische Briefmarken verwendet werden, denn auch dieser Beleg aus dem Jahr 1889 ist eine indische Postkarte ohne Aufdruck.

Literatur: http://stamps.org/userfiles/file/MyAPS/Exhibits/IndianPOinZanzibar-330561.pdf und https://en.wikipedia.org/wiki/Postage_stamps_and_postal_history_of_Zanzibar

Informationen zum Schiffspoststempel und eine zweite Karte aus derselben Korrespondenz siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=114395

Viele Grüße
Volkmar
 
Mondorff Am: 09.10.2016 17:37:59 Gelesen: 4104# 18 @  
Den unten abgebildeten Umschlag hatte wir am Verkaufs- und Werbestand der Insel Mayotte auf der FIP-Ausstellung PHILEXFRANCE 99 in Paris erstanden. Die netten Leute nahmen ihn mit und schickten ihn uns dann mit Stempel SCE POSTAL-MAYOTTE - 976 MAMOUDZOU zurück.



Zwei Bekannte, die dahin in Urlaub flogen, baten wir, uns doch bitte eine Karte, frankiert mit Mayotte-Marken, zu senden.



Hier der Text:

Kuckkuck ihr Beiden. Schade, es gibt keine Mayotte-Marken mehr. Küsse ...

Die Karte, vom 12.4.2013, ist mit Marken des französischen Mutterlandes frankiert.

Schönen Gruß
DiDi
 
hajo22 Am: 09.10.2016 19:05:43 Gelesen: 4087# 19 @  
Die Deutsche Postagentur Zanziber war eine selbständige deutsche Postanstalt im Ausland und gehörte nicht zur Kolonie Deutsch-Ostafrika. Sie unterstand der OPD Hamburg und wendete über die Dauer ihres Bestandes den Weltposttarif an. Die Postagentur bestand vom 31.8.1890 bis 31.7.1891 und wurde dann im Zuge des Deutsch-Britischen Helgoland-Zanzibar-Vertrages geschlossen.

Ganzsache zu 10 Pf. Krone/Adler gestempelt Zanzibar am 4.(1)2.1890 nach Biebrich an einen Leutnant bei der Unteroffiziers-Schule als Neujahrsgrußkarte, geschrieben am 3.12.90 (der Absender hatte die Laufzeit der Karte mit einkalkuliert).



Im Handbuch und Katalog der deutschen Kolonial-Vorläufer von Dr. Steuer (1. Auflage von 1973) weist der Autor auf Seite 210 darauf hin, daß im Dezember 1890 die "1" der Monatszahl 12 schwach oder (wie hier) gar nicht zum Abdruck kam.



Abstempelungen der Deutschen Postagentur Zanzibar sind nicht häufig und sehr gesucht.

VG, hajo22
 
Mondorff Am: 10.10.2016 10:12:25 Gelesen: 4040# 20 @  
Nachdem 1964 das Sultanat durch die Republik abgelöst worden war, kamen Marken mit schwarzem Aufdruck JAMBURI 1964 (Republik) heraus.



Hier ein Flugpostbrief mit Stempel Zanzibar vom 29.5.1964 mit drei Wertstufen dieser Ausgabe nach Luxemburg-Bonnevoi.

Schönen Gruß
DiDi
 
hajo22 Am: 10.10.2016 14:46:08 Gelesen: 4008# 21 @  
Ich bringe wieder was Älteres aus Zanzibar. Ansichtspostkarte vom Englischen Konsulat auf Zanzibar, 1899 per Einschreiben nach Deutschland. Frankiert mit 3 Annas (1+2 Annas), gestempelt Zanziber 6.12., Ankunft Zellin/Oberschlesien (heute Zielina in Polen) am 28.12.99.

Eine eingeschriebene Ansichtspostkarte aus Zanzibar als Grußkarte zur Jahrhundertwende 1900 sieht man auch nicht alle Tage. Der Grund dafür, daß ich sie aus meiner Sammlung hier präsentiere.



VG, hajo22
 
Mondorff Am: 28.10.2016 13:23:36 Gelesen: 3706# 22 @  
Eine Frage:

Welche Postanstalt auf Sansibar hat wohl diesen Stempel gebraucht?



Er befindet sich als Transitstempel auf einer deutschen Kolonialkarte.

Mit Dank im Voraus
DiDi
 
hajo22 Am: 06.11.2016 14:07:53 Gelesen: 3503# 23 @  
@ Mondorff [#22]

Kannst Du mal die komplette Karte zeigen?

---

1937 Erstflug Daressalam-Zanzibar



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 06.11.2016 15:19:43 Gelesen: 3494# 24 @  
Der kleine Kreuzer S.M.S. Condor befand sich von Juni 1897 bis Dezember 1900 im Küstenbereich von Deutsch-Ostafrika. Natürlich wurde auch Zanzibar angelaufen.

Brief vom 19.5.(1899) nach Kroitsch, Ankunft 9.6.99. Die 10 Pf. Krone/Adler-Marke (aus dem Briefmarkenvorrat des Kreuzers) wurde mit Marine-Schiffspost-Stempel Nr. 10 entwertet. Absender ist ein Ober-Maschinen-Maat, der als Adresse SMS Condor, Zanzibar angibt.



VG, hajo22
 
saeckingen Am: 25.02.2017 22:32:41 Gelesen: 1559# 25 @  
Meine frühster Zanzibar Beleg ist ein Brief aus Salem/Massachusetts an den amerikanischen Geschäftsmann und Vize-Konsul Albert P. Goodhue auf Zanzibar. Der Brief wurde am 27. März 1866 in Salem eingeliefert und lief über Boston (28.3.), Großbritannien (4 1/2d Stempel), Marseilles und durch den Forwarder Brooks auf den Seychellen.

Zu dieser Zeit gab es in Zanzibar noch keine Post.

Der Brief ist mit der bis Ende 1867 geltenden einfachen Briefgebühr von 45 Cent freigemacht.


 
saeckingen Am: 25.02.2017 22:47:18 Gelesen: 1553# 26 @  
Meine frühster Beleg aus Zanzibar ist ein Einschreiben das am 9. August 1885 beim indischen Postamt Zanzibar nach Bombay (20.8.85) eingeliefert wurde.

Das Briefporto nach Indien betrug 3a, die Einschreibegebühr 2a.


 
saeckingen Am: 07.03.2017 17:10:16 Gelesen: 1383# 27 @  
Vom 31.8.1890 bis zur Schließung am 31.7.1891 gab es in Zanzibar für 11 Monate auch eine deutsche Postagentur.



Einschreibebrief (bis 15 g) zum Auslandstarif von 40 Pf (20 Pf + 20 Pf Einschreibegebühr) frankiert. R-Zettel Nr. 62.

Firmenumschlag der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft, Zanzibar; rückseitig mit Papiersiegel der Gesellschaft verschlossen. Von Zanzibar KDPA 16.9.90 nach Breslau; rückseitig Ankunft-St. Breslau 5.10.90.


 
saeckingen Am: 16.03.2017 17:12:31 Gelesen: 1241# 28 @  
Hier ein Aerogramm aus Zanzibar vom 6. September 1962 nach Leeds/UK. Neben dem Poststempel wurde von Seiten der Post auch der Slogan-Stempel "Buy Zanzibar Cloves" (Kauft Nelken aus Zanzibar) angebracht.


 
saeckingen Am: 17.03.2017 18:00:23 Gelesen: 1158# 29 @  
@ Mondorff [#22]

Welche Postanstalt auf Sansibar hat wohl diesen Stempel gebraucht?

Das war die Sultanatspost. Wenn ich den Stempel richtig lese ist er vom 5.1.98.

Die Karte trägt den Stempel D5 (nach Proud - The Postal History of Uganda and Zanzibar) der vom 5.11.94 bis 15.1.98 belegt ist.
 
saeckingen Am: 17.03.2017 19:03:14 Gelesen: 1146# 30 @  
Nachdem ja jetzt schon das indische, das deutsche und das zanzibarische Postamt (Sultanatspost) mit Belegen vertreten sind, möchte ich die Lücke schließen und auch noch das französische Auslandspostamt Zanzibar vorstellen. Hier gibt es drei Phasen.

1. Vorläuferzeit

Das im Januar 1889 eröffnete französische Postamt verwendete anfangs normale Marken Frankreichs, die nur am Poststempel als in Zanzibar verwendet erkennbar sind. Diese Marken werden "Vorläufer" bezeichnet.



Streifband mit 25 Centimes (10 Centimes schwarz + 15 Centimes blau) am 31.10.93 an die Deutsch-Ost-Afrikanische Gesellschaft in Bagamoyo/Deutsch Ostafrika. Die Wertstufe zu 15 Centimes ist im Maury bisher nicht als in Zanzibar verwendet bekannt.

2. Eigene Markenausgaben

Ab 1893 verwendete Zanzibar Marken mit Aufdruck der Wertangabe in der in Zanzibar gültigen indischen Anna, später auch um die Ortsangabe Zanzibar ergänzt. Ab 1902 gab es sogar Marken mit der Landesangabe Zanzibar in der Zeichnung integriert.



Postkarte mit 1 Anna (2x 1/2 Anna grün) am 27.2.01 in Zanzibar gestempelt und per französischer Schiffspost "La Reunion a Marseille" Linie U No. 1 nach Augsburg (Ankunft 18.3.01). Dabei handelt es sich um den Dampfer Iraouaddy, der am 17.3. in Marseille ankam [1].

3. "Nachläuferzeit"

Frankreich beschloss dem Drängen der Engländer zu folgen und das Postamt zum 31.7.1904 zu schließen. Die Markenvorräte der eigenen Marken für das Auslandspostamt gingen vorzeitig zu Ende, daher wurden in den letzten Tagen vor der Schließung wieder gewöhnliche französische Marken verwendet. Diese "Nachläufer" sind auf Grund der sehr kurzen Verwendungszeit sehr selten.



Einschreibebrief mit 50 Centimes (2x 25 Centimes blau) - die sich aus 25 Centimes Briefporto und 25 Centimes Einschreibegebühr zusammensetzen - am 26.7.04 in Zanzibar gestempelt nach Oberursel. Rückseitig fränzösischer Schiffspost "La Reunion a Marseille" Linie U No. 2 26.7.04 vom Dampfer Djemnah, der am 13.8. in Marseille ankam und Ankunftsstempel von Oberursel vom 15.8.04 6-7V.*

[1] Raymond Salles, La Poste Maritim Francaise, Tome VI, Les Paquebots de L'Ocean Indien.
 
saeckingen Am: 31.03.2017 11:06:00 Gelesen: 771# 31 @  
Heute zeige ich zur Abwechslung mal ein Panoramabild von Zanzibar:



Allerdings hat dieses Panorama auch einen philatelistischen Aspekt. Nur gewöhnliche Postkarten durften zum UPU Tarif von 10 Centimes verschickt werden. Solche zwei- oder gar dreiteilige Panoramakarten mussten zum Brieftarif von 25 Centimes freigemacht werden, was der Absender hier aber nicht beachtete.



Die Karte wurde 1902 mit einer Frankatur von 10 Centimes beim französischen Auslandspostamt nach La Bresse/Frankreich geschickt. Auf Grund der Unterfrankatur wurde in Zanzibar der dreieckige Taxstempel angebracht und in La Bresse der doppelte Fehlbetrag von 30 Centimes mit einer französischen Portomarke erhoben.
 
Gerhard Am: 31.03.2017 11:09:35 Gelesen: 768# 32 @  
@ saeckingen [#31]

Abgesehen von der bemerkenswerten (Riesen-)Postkarte ein fantastischer Portomarkenbeleg; - Glückwunsch hierzu!

MphG
Gerhard
 
saeckingen Am: 11.04.2017 04:08:38 Gelesen: 390# 33 @  
@ Gerhard [#32]

Nachportobelege interessieren mich aus meinen Sammelgebieten immer ganz besonders. Bei Zanzibar sind die Belege alles andere als häufig, besonders wenn es sich um Eingangspost handelt, für welche in Zanzibar Nachporto erhoben wurde. Bedarfspost mit zanzibarischen Portomarken ist schwer zu finden und sehr gesucht.

Hier zeige ich eine Postkarte die drei meiner Sammelgebiete - Uganda, Zanzibar und Kenia - miteinander verbindet.



Postkarte von Kabale/Uganda nach Zanzibar mit 10c um 5c unterfrankiert. Die Marken wurden am 7. März 1945 mit dem Doppelkreisstempel D3 von Kabele (verwendet von 1925 bis 1961) entwertet.

Die Karte wurde in Zanzibar mit 10c Nachporto belegt, welches am 24. März mit einer Portomarke zu 10c der dritten Portomarkenserie von 1936 (Michel P 20) erhoben wurde. Die Anzahl der bekannten Belege mit Portomarken dieser Serie kann man sich an den Fingern abzählen.

Allerdings war der Empfänger leider nicht mehr im English Club in Zanzibar anzutreffen, sondern nach Nairobi/Kenia weitergereist. Daher wurde die Portomarke mit dem Stempel I18 "Charges not paid" mit Kreuz annulliert und die Karte nach Nairobi umadressiert. Der dabei angebrachte Hinweisstempel "Gone away / Parti" ohne Rahmen ist in dieser Form noch nicht in der Literatur belegt, er passt aber zu ähnlichen Stempeln mit anderen Hinweistexten. Der Tagesstempel vom "Returned Letter Office Zanzibar" ist auch nur in wenigen Exemplaren ab 1941 bis nach der Unabängigkeit un dem Zusammenschluß mit Tanganjika bekannt.
 
saeckingen Am: 21.04.2017 07:43:40 Gelesen: 77# 34 @  
Da das Thema hier ja "Sansibar: Marken und Belege" lautet, zeige ich heute mal etwas zum bisher sehr kurz wegkommenden Thema Marken - in diesem Fall vom französischen Auslandspostamt Zanzibar.

Die Marken Frankreichs zur Jahrdundertwende wurden in Teilbogen mit Zwischenstegen gedruckt, auf denen teilweise das Druckjahr in Form der letzten Ziffer der Jahreszahl angebracht wurde - diese nennt man Millesime.

Gebraucht sind diese Millesime-Zwischenstegpaare nicht häufig zu finden. Hier einige Exemplare aus meiner Sammlung, die zufällig Beispiele aller Ausgaben von Zanzibar mit umfassen: Vorläufer, 1. und 2. Aufdruckausgabe, Zanzibar-Serie und Nachläufer. Besonders interessant ist dabei der 5A auf 50 Centimes-Wert der 2. Aufdruckausgabe, bei dem der Aufdruck der rechten Marke massiv nach links verrückt angebracht wurde.



Auch von den Portomarken gibt es Millesime:


 

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