Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Die neuen Philastempel Seiten - Dokumentation und Auswertung
Das Thema hat 939 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 8 18 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37   38  oder alle Beiträge zeigen
 
Genosis Am: 05.08.2017 23:33:33 Gelesen: 4511# 915 @  
@ JohannesM [#911]

Hallo Johannes,

es ist alles relativ. Du mußt nicht alles eintragen. Nur das, was du auch selbst als notwendig und richtig erachtest.

Wenn z.B. ein Firmenlogo als Abkürzung, vorhanden ist und das im Text so nicht erklärt wird, kannst unter Anmerkung oder Beschreibung immer noch etwas dazu eintragen.

Bei der Texteingabe gebe ich manchmal, wenn es im Textzusammenhang ist, den Text von einem Logo oder Symbol mit ein.

Grundsätzlich macht das auch Sinn, aber manchmal ist das auch schwierig. Bei den Gelegenheitsstempel gilt das gleiche. So viel wie nötig und der Rest in der Beschreibung/Anmerkung.

Meine Meinung

Gruß
Michael
 
jmh67 Am: 06.08.2017 16:00:11 Gelesen: 4306# 916 @  
@ JohannesM [#911]

Ich neige dazu, einzelne Zierbuchstaben und Logos mit wenig Text (bis ca. 5 Buchstaben) in der Bildbeschreibung zu benennen (z. B. wenn es sich um "Royal cyphers" aus dem Vereinigten Königreich handelt, so etwas wie "G VI R"), aber den Inhalt von Spruchbändern, Wappenmottos und dergleichen in der Beschreibung des Textes zu nennen (z. B. die Devise "ich dien" aus dem Wappen des jeweiligen Fürsten von Wales). Buch- und Zeitungstitel wiederum nenne ich in der Bildbeschreibung (z. B. "Titelblatt der Zeitung 'The Times'"). Das sind natürlich jetzt alles konstruierte Beispiele, aber vielleicht sind sie illustrativ genug.

-jmh
 
JohannesM Am: 06.08.2017 17:52:49 Gelesen: 4273# 917 @  
@ jmh67 [#916]

Wenn ich aber in der Bildbeschreibung "DB-Logo" oder "BDPh-Logo" schreibe, dann kann man ja auch danach suchen, wozu müssen die dann im Textinhalt nochmal erscheinen?

Beste Grüße
Eckhard
 
jmh67 Am: 07.08.2017 10:28:50 Gelesen: 4090# 918 @  
@ JohannesM [#917]

Bei mir wären das Logos mit wenig Text, siehe oben. Da schreibe ich also in die Bildbeschreibung z. B. "Logo: Rechteck mit abgerundeten Ecken und Inschrift DB" und in die Textbeschreibung gar nichts weiter. Muss vielleicht auch gar nicht so ausführlich sein, wenn etwas allgemein bekannt ist. "DB-Logo" reicht sicher auch.

Mein Vorschlag: Reich' den Stempeleintrag so ein, wie Du es für richtig hältst, im Zweifelsfall kann es immer noch ein Redakteur korrigieren.

-jmh
 
LOGO58 Am: 07.08.2017 12:25:37 Gelesen: 4060# 919 @  
@ JohannesM [#911]
@ LOGO58 [#914]

Liebe Stempelfreunde,

unser Stempelreporter JohannesM möchte wissen, wie mit Buchstaben in Logos und Emblemen in Stempeln bei Eingabe in die Felder 'Bildbeschreibung' und 'Stempeltext' die Stempeldatenbank umgegangen werden soll. Seine Frage ist berechtigt und ich habe seine Behauptung überprüft, ob sowohl Reporter als auch Redakteure diesen Bereich unterschiedlich behandeln. Sie stimmt! Es geht also darum, ob die Buchstaben z.B. eines Logos in einem Stempel im Textinhalt oder der Bildbeschreibung aufgeführt werden sollen.

Welche Vorgaben gibt es?

Leitfaden

Eingabefeld Textinhalt bei Gelegenheitsstempeln

Die Texteingabe erfolgt so wie der Text im Stempel erkennbar ist. Groß- und Kleinbuchstaben sind genau so einzugeben, wie sie im Stempel erscheinen...

Eingabefeld Bildbeschreibung

Keine Anweisungen.

Was sagt/macht Bochmann (Orientierungshilfe)

In der Einführung zum Grundwerk heißt es auf Seite 23:

Nach der Katalognummer beginnt die genaue Angabe der über die postalischen Zweckangaben hinausgehenden Stempeltexte. Die Aufgliederung dieser Texte im Stempel in Zeilen ist durch einen Zeilentrennungsstrich / angegeben.
Unter den Textangaben erfolgt eine ausführliche Beschreibung der Zeichnungen und bildlichen Darstellungen...


Wie wird verfahren?

Trotz der gemachten Vorgaben verfährt Bochmann selbst uneinheitlich. D.h., Textangaben in Zeichnungen oder bildlichen Darstellungen werden mal in den Stempeltexten und mal überhaupt nicht angegeben. Aber auch in der Datenbank ist die Verfahrensweise, trotz eigentlich klarer Regelung (s.o.) wie bei Bochmann, uneinheitlich.

Fazit

Aus vorgenannten Gründen haben Reporter/Redakteure Wahlfreiheit, wie sie diesen Text handhaben. Das erspart langwierige Diskussionen bei Einzelfällen (siehe z.B. das Logo von VW oder das Messeemblem MM). Ferner müsste nicht auch noch eine Vielzahl von Stempeln überprüft und nachbearbeitet werden.

Durch die Volltextsuche in den genannten Feldern ist ein Wiederauffinden gesichert.

Hierzu folgendes Beispiel:



Möglichkeit 1:

Bildbeschreibung: Fregatte Niedersachsen mit Schiffskennung "F 122"

Text: Stapellauf Fregatte "Niedersachsen"

oder

Möglichkeit 2:

Bildbeschreibung: Fregatte Niedersachsen

Text: F 122 / Stapellauf Fregatte "Niedersachsen"

Beide Varianten sind also möglich und werden von der Redaktion, die sich am Wochenende kurzfristig abgestimmt hat, akzeptiert.

Der Leitfaden wird entsprechend ergänzt.

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
Cantus Am: 07.08.2017 14:01:56 Gelesen: 4034# 920 @  
@ LOGO58 [#919]

Hallo Lothar,

für mich stellt sich - unabhängig von deinem Beispiel - immer dann ein Problem, wenn ein Buchstabe selber, künstlerisch verzerrt, das eigentliche Bild darstellt. Ist das dann ein Bild oder ein Text? Ein zweites Problem hatte ich vereinzelt, wenn das Bild z.B. ein Wappen zeigt, in dem, stark vergrößert, einzelne Buchstaben zu erkennen sind, die jedoch bei normaler Darstellung einzeln nicht zu lesen sind. Wie sollen wir damit verfahren?

Viele Grüße
Ingo
 
LOGO58 Am: 07.08.2017 14:25:21 Gelesen: 4027# 921 @  
@ Cantus [#920]

Hallo Ingo,

schön, dass du wieder 'online' bist.

Zu Frage 1:

Die Entscheidung wirst du selbst treffen müssen. Eine Generallinie kann es da nicht geben. Ggf. mit der Redaktion absprechen.

Zu Frage 2:

Im Leitfaden heißt es Die Texteingabe erfolgt so wie der Text im Stempel erkennbar ist.

Sind z.B. Buchstaben eines Wappens nicht erkennbar, genügt sicher auch "Wappen der Stadt ...". Ggf. forscht man im Internet nach, welche Buchstaben o.ä. sich in einem Wappen befinden.

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
Max78 Am: 07.08.2017 14:48:00 Gelesen: 4016# 922 @  
@ jmh67 [#918]

Liebe Sammlerfreunde,

meines Erachtens könnte man das komplette Eingabefeld "Bildbeschreibung" löschen. Es hat keinen Nutzen (ausser für "Stempelmotivsammler"). Es würde doch ausreichen eine solche Sache im Beschreibungsfeld zu vermerken.

Eher sollten wir uns Gedanken machen über eine noch genauere Vereinheitlichung des Stempeltextes. Hier sehe ich immer noch Probleme. Ich habe mir bei der Recherche schon angewöhnt, über andere Felder die Suche zu starten, weil zuvor bei ca. 60% der Fälle ein identischer Stempel auf der Datenbank erfasst wurde, aber halt einfach anders geschrieben.

Lasst Euch nicht beirren: Die Welt war und bleibt eine Scheibe. Läuft man immer geradeaus, am besten ohne nach rechts und links zu schauen, erreicht man irgendwann den Rand. Eine Frage kommt auf: Geht man ein paar Schritte zurück oder taucht man ein in die Unendlichkeit des Ozeans? Beides ein neuer Weg. ;-)

Geniesst die Ferienzeit und lauen Abende,

mit Grüssen Max
 
Max78 Am: 08.08.2017 11:40:42 Gelesen: 3836# 923 @  
Hallo zusammen,

nach meinem letzten etwas freier ausgelegten Beitrag möchte ich die Kritik gerne noch ein wenig konkretisieren, auch damit sich keiner auf den Fuß getreten fühlt. ;-)

1. Bei den Gelegenheitsstempeln bin ich wirklich der Auffassung, dass die Bildbeschreibung keinen Sinn macht. Hauptargument ist, dass es meines Wissens so gut wie keine Stempel eines Ortes gibt, bei denen der Stempeltext (+ Text im Gelegenheitsstempel) identisch sind, aber das Bild voneinander abweicht. Es ist also kein Unterscheidungsmerkmal.

2. Zum Stempeltext, der meiner Ansicht nach wesentlich wichtiger ist: Hier habe ich gemerkt, dass ich im Laufe der Zeit selbst "unterschiedlich" erfasst habe, die Kritik ist also nicht nur an andere, sondern auch an mich selbst gerichtet. Man ändert im Laufe der Zeit seine Gewohnheiten, und daher erscheint es mir logisch, wenn man den Leitfaden zu manchen Punkten ausbauen würde.

a.) Leerzeichen im Stempeltext größerer Städte mit mehreren Postämtern und Bezirken (wie z.B. Berlin NW 7 oder Dresden A 24). Bei den Berliner Stempeln habe ich bereits gemerkt, das Kauli sich der Sache angenommen hat und je nach Fall entscheidet, wo das Leerzeichen im Stempeltext gesetzt wird (z. B. BERLIN SW 11 oder BERLIN SW11). Was ist aber mir den anderen großen Städten? Meiner Meinung nach sollte man hier nicht nach dem Erscheinungsbild im Stempeltext unterscheiden, sondern eine klare Definition haben, wie man bei der Eingabe von Postämtern/Bezirken vorgeht. Ein Leerzeichen zwischen dem Buchstaben und der Zahl erscheint mir logisch (z. B. STUTTGART PA 1, und nicht STUTTGART PA1, egal ob ein/kein Leerzeichen im Stempeltext zu sehen ist). Es wäre die einzige Möglichkeit, eine klarere Struktur in diesem Bereich zu schaffen.

b.) Sonderzeichen, die man eventuell doch nur im Beschreibungsfeld setzen sollte, oder im Leitfaden genauer definiert. Beispiel: ich hatte einige Stempel mit dem Sonderzeichen "№" im Stempeltext. Als ich die Stempel vor einer Woche kontrolliert habe, ist mir aufgefallen, dass ich die ersten ca. 50 % mit den normalen Zeichen "No" eingegeben hatte. Nicht gut, da ich nun über das Eingabefeld Stempeltext nicht wirklich alle Stempel gefunden habe. Dieses Zeichen ist meines Erachtens deswegen wichtig, weil es nicht nur bei Schweizer Bahnpoststempeln, Stuttgarter Tagesstempeln, usw. vorkommt, sondern auch bei vielen Ankunftstempeln früherer Tage und Tagesstempeln ausländischer Posämter.

Das Gleiche mit Sonderzeichen für Unterscheidungsbuchstaben. Im Stempeltext oder in der Beschreibung? Ich habe mich für Zweiteres entschieden, da Ersteres zu gleichem Problem führt (siehe oben). Auch hier wäre eine klare Regel im Leitfaden sinnvoll.

mit Grüßen Max
 
JohannesM Am: 08.08.2017 20:38:32 Gelesen: 2790# 924 @  
@ Max78 [#923]

Hallo Max,

1. Bei den Gelegenheitsstempeln bin ich wirklich der Auffassung, dass die Bildbeschreibung keinen Sinn macht. Hauptargument ist, dass es meines Wissens so gut wie keine Stempel eines Ortes gibt, bei denen der Stempeltext (+ Text im Gelegenheitsstempel) identisch sind, aber das Bild voneinander abweicht. Es ist also kein Unterscheidungsmerkmal.

Da muß ich dir widersprechen, als Beispiel nehme ich diesen Stempel von Bochum:



Das Radioteleskop hat weder direkten Bezug zum Stempelort noch zum Textinhalt, wer also nach Stempeln mit Abbildung von Radioteleskopen sucht, würde den ohne Bildbeschreibung nie finden.

Beste Grüße
Eckhard
 
jmh67 Am: 08.08.2017 21:00:28 Gelesen: 2784# 925 @  
Mir scheint, Max wollte nur die Felder "Bildbeschreibung" und "Beschreibung" zusammenfassen. Kann man vielleicht sogar machen, muss man aber nicht. Kommt drauf an, wie man nach bestimmten Stempeln sucht; für Motiv- und thematische Sammler (ich bin keiner) ist eine gesonderte Bildbeschreibung wahrscheinlich aber hilfreich.

-jmh
 
Genosis Am: 12.08.2017 20:35:12 Gelesen: 1254# 926 @  
Hallo an alle,

ich habe ein Problem der Zuordnung bei AFS.

Wenn im Ortstempel/Tagesstempel BZ steht ist für mich eigentlich klar dass der Stempel vom BZ verwendet wird.

Offensichtlich sind hier aber auch andere Meinungen vorhanden. Ich habe mich bis jetzt immer gefügt aber ich frage mich immer öfters warum ?

Hier nur zwei Beispiele von Stempel.

Warum sollte ein Werber den Orts- Tagesstempel von dem BZ verwenden ?

Ich gehe davon aus dass der Nutzer/Anwender das BZ ist da bei einer Eigennutzung immer die eigene PLZ oder des Postfaches angegeben ist. Manchmal auch ein Subunternehmen.

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/166705
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/14555

Vielleicht kann mir das mal einer erklären.

Mit lieben Gruß
Michael
 
Uwe Seif Am: 12.08.2017 21:12:00 Gelesen: 1234# 927 @  
@ Genosis [#926]

Hallo,

im Absenderklischee ist die Straßen-, Postfach- oder Großempfänger-PLZ angegeben. Im Tagesstempel die PLZ der Filiale/des BZ. Im genannten Beispiel 166 705: 09097 = Großempfänger-PLZ des Absenders; im Stempelkopf: 09116 = Straßenpostleitzahl des BZ 09.

Bei der im Tagesstempel genannten Stelle ist die Maschine angemeldet und dort wird in der Regel auch die Post eingeliefert.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Genosis Am: 12.08.2017 21:55:21 Gelesen: 1219# 928 @  
@ Uwe Seif [#927]

Hallo Uwe,

wer ist denn nun der Anwender ? Absender oder BZ ?

Gruß
Michael
 
filunski Am: 12.08.2017 22:19:25 Gelesen: 1206# 929 @  
@ Genosis [#928]

Hallo Michael,

wie Uwe schon schreibt, Anwender ist derjenige, der die Maschine im Büro stehen hat und damit seine Post frankiert. Angemeldet ist die Maschine beim jeweils zuständigen BZ.

Hier mal ein Beispiel dazu, bei dem ich es zufällig genau weiß:



Im Stempelkopf steht "BRIEFZENTRUM 59" und die PLZ des BZ 59457, dort ist die Maschine angemeldet/registriert. Die Maschine selbst stand aber in der Geschäftsstelle der Poststempelgilde in 59494 Soest und dort wurde damit die ausgehende Post frankiert. Die Poststempelgilde und nicht das BZ waren also der Anwender. Vielleicht ist es so klarer? ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Genosis Am: 12.08.2017 22:21:48 Gelesen: 1204# 930 @  
Ich will hier gleich noch was nachlegen.

Anwender BZ oder Oberfinanzdirektion ?



Gruß
Michael
 
Tuffi Am: 13.08.2017 08:04:20 Gelesen: 1097# 931 @  
@ filunski [#929]

Hallo Peter,

mit dem Problem "Briefzentrum im Stempelkopf" befasse ich mich schon längere Zeit, weil der Konsolidierer In Haus (K 4000) zunächst nur Poststellen in großen Firmen übernommen hat und erst später (ab 2001) mit dem Konsolidieren begonnen hat. Ich bin mir sicher, daß einige Stempel dieser Art so in die Hand der Posttochter geraten sind. Hier ist erheblicher Forschungsbedarf.

Gruß Walter
 
Max78 Am: 13.08.2017 11:18:36 Gelesen: 1030# 932 @  
@ Genosis [#926]

Lieber Michael,

zu folgendem Satz ein Gedanke:

Offensichtlich sind hier aber auch andere Meinungen vorhanden. Ich habe mich bis jetzt immer gefügt aber ich frage mich immer öfters warum ?

Stehen wir kurz vor einer Revolution, in der sich eine eingeschworene Gruppe von "Stempelwissenschaftlern" gegen einen Meister und dessen Lehre aufbäumt, um sich der Schüler-Rolle zu entledigen? Etwa vergleichbar a.) mit der Spaltung des Stefan-George-Kreises in Zeiten des NS-Regimes, als einige antisemitisch-orientierte Mitglieder der Ansicht waren, man könne die Mitgliedschaft jüdischer Anhänger nicht mehr tragen oder b.) mit dem Jugendbuch Krabat, in dem ein junger Lehrling und dessen Streben nach Erneuerung mit der Liebe eines jungen Mädchens belohnt wurde? (darf ironisch aufgefasst werden ;-)

Um was geht es bei philastempel? Was bedeutet das Wort Datenbank?

Zu Deiner Frage (und im Allgemeinen) eine Gegenfrage: Was würde ein Nutzer der Datenbank im Feld "Anwender" eintragen, wenn er als wenig orientierter Sammler Daten abrufen möchte zu einen Stempel, der gerade vor ihm liegt?

Auch hier folgender Gedanke: "Anwender" und "Text des Werbeklischees" sind meist deckungsgleich. Was ist der Nutzen des Feldes "Anwender" und in wie weit ergibt es Sinn, wenn von vornherein nicht ausgeschlossen werden kann, das genannter Anwender auch wirklich Anwender war?

mit Grüßen Max

PS: Die Fragen zum "Stempeltext" stehen weiterhin im Raum.
 
Christoph 1 Am: 13.08.2017 12:56:15 Gelesen: 991# 933 @  
@ Genosis [#926]
@ Genosis [#930]

Offensichtlich sind hier aber auch andere Meinungen vorhanden. Ich habe mich bis jetzt immer gefügt aber ich frage mich immer öfters warum ?

Hallo Michael,

Dein Satz hat mich auch irritiert. Wir sind doch hier nicht im Erziehungslager?

In Beitrag [#927] und [#929] wurden schlüssige Erklärungen geliefert, wie mit Deiner Frage umzugehen ist. Insofern erübrigt sich eigentlich die Frage in [#930]: Natürlich ist dort mit 99%iger Wahrscheinlichkeit auch die Oberfinanzdirektion der Anwender. Und wenn zu irgendeinem späteren Zeitpunkt jemand mit "Insider-Kenntnissen" diese Einschätzung widerlegen kann, dann ist es ja überhaupt kein Problem, den Datenbankeintrag nachträglich entsprechend zu ändern.

Also: Frage abschließend geklärt, oder?

Viele Grüße
Christoph
 
filunski Am: 13.08.2017 13:02:51 Gelesen: 986# 934 @  
@ Max78 [#932]
@ Genosis [#930]

Lieber Max, lieber Michael,

danke Max für deinen "ironisch-spritzig-intelligenten" Kommentar (meine ich auch wirklich so!) ;-)

Mal grundsätzlich ein paar Worte dazu aus der Tastatur eines Stempelredakteurs der sich jeden Tag durch eine Unmenge solcher Angaben klickt und oft recht schnell, manchmal mit etwas mehr Überlegungen oder auch tieferen Recherchen, dann entscheidet das Geschriebene so stehen zu lassen, abzuändern, rückzufragen, zur Karteileiche zu verdammen oder gar ganz zu löschen.

Einige Felder können auf verschiedenste Art und Weise ausgefüllt werden ohne dass wir seitens der Redaktion feste Regeln vorgeben. So nach Lothars letzter "salomonischer" Formulierung für den Leitfaden auch der Stempeltext bei Gelegenheitsstempeln. Wichtig ist im Prinzip, dass alle Begriffe auftauchen um über eine Internet oder auch Datenbanksuche fündig zu werden. Wir haben ja immer noch den großen Vorteil, dass wir ein Bild des beschriebenen Objekts mit dabei haben und so jeder sehen kann "wo, was steht".

Dann müssen ja nicht alle Felder zwingend ausgefüllt werden. ;-)

Es kann nicht immer jeder Reporter bei jedem vielleicht noch so exotischen Stempel wissen was da nun ausgefüllt werden soll/müsste (im Übrigen auch nicht jeder Redakteur). ;-)

Lösung dazu: frei lassen, der Redakteur wird's schon richten oder nachfragen oder auch frei lassen. Insbesondere bei dem Michael wohl Kopfzerbrechen machenden Feld "Anwender" bietet sich dies an, oder auch eine Formulierung wie "unbekannt", "nicht bestimmt" etc. Wie Walter (Tuffi) dankenswerterweise sehr schön ergänzt hat, ist dies insbesondere bei den AFS mit BZ Angabe noch ein weites Feld bei dem Forschungsbedarf besteht und es eben nicht immer gleich passend und richtig angegeben werden kann.

Also, kein Redakteur möchte einem Reporter seine Meinung "aufzwingen" und auch kein Redakteur, auch kein Reporter, weiß immer alles ganz genau zu jedem Stempel. Aber manchmal weiß vielleicht der Eine oder Andere ein Detail etwas besser und dann kann man sich ja im Zweifelsfall dazu austauschen. ;-) Liebe Reporter dazu nutzen wir auch oft das Feld Bemerkungen, schreiben dort eine Mitteilung/Frage etc. an den Reporter (manchmal auch an die Redakteure untereinander) bevor wir den Stempel frei geben und warten dann (oft umsonst) auf eine Rückmeldung. Das gleiche Mittel steht natürlich auch jedem Reporter offen, wenn er meint dort noch zusätzliche Hinweise oder Fragen an die Redaktion geben zu müssen. Gerade Max nützt diese Möglichkeit oft und es ist auch immer hilfreich. ;-)

In diesem Sinne mit den besten Grüßen,
Peter
 
Christoph 1 Am: 13.08.2017 13:07:41 Gelesen: 984# 935 @  
@ Max78 [#923]
@ Max78 [#922]

Hallo Max,

Deinen Vorschlag, das Feld "Bildbeschreibung" bei Gelegenheitsstempeln komplett wegzulassen, finde ich nicht gut. Das wesentliche Argument wurde von Eckard in [#924] bereits benannt. Deine Hinweise zum Stempeltext kann ich hingegen gut nachvollziehen (Leerzeichen, Sonderzeichen). Eine Vereinheitlichung wäre hier sicherlich wünschenswert, ist aber aufwändig, weil - ganz egal, welche Einheitlichkeitsregel man wählt - eine große Menge bereits eingestellter Datensätze "händisch" korrigiert werden müsste.

Viele Grüße
Christoph
 
Genosis Am: 13.08.2017 13:58:00 Gelesen: 958# 936 @  
@ Tuffi [#931]

Hallo Walter,

das kann ich mir gut vorstellen.

Ich habe hier etwas was eine Frage ist.

Hat die BHW Bank Geräte an die freesort GmbH in Pattensen abgegeben ? Ist so etwas schon vorgekommen ?

Alle nachfolgende Stempel sind als Absender von der BHW Bank Hameln (zeitlich gesehen rückwärts).

Den untersten Stempel würde ich der BHW in Hameln zuordnen, aber die anderen Stempel nicht unbedingt.







Das macht die Arbeit hier spannend aber auch manchmal schwer.

Schönen Sonntag noch an ALLE

Gruß
Michael
 
Pete Am: 14.08.2017 08:12:25 Gelesen: 734# 937 @  
@ Genosis [#936]

Hat die BHW Bank Geräte an die freesort GmbH in Pattensen abgegeben ? Ist so etwas schon vorgekommen ?

Ja, Vergleichbares ist bereits vorgekommen, nachgewiesen für verschiedene Geräte von TNT Post, siehe [1]. Allerdings dürfte in [1] wahrscheinlich kein direkter Verkauf zwischen beiden Absendern vorgekommen sein.

Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=107993#M961 (dort Beiträge [# 961]; [# 963] und [# 965])
 
Tuffi Am: 14.08.2017 12:09:35 Gelesen: 678# 938 @  
@ Genosis [#936]

Hallo Michael,

auch ich kann mit so einem Fall dienen: Die F 717747 hat 2005 in Heuweiler bei DHL Express gestanden. 2006 finden wir sie bei In Haus in Dortmund. Sie wird 2007 nach Williams Lea in Bochum umgesetzt. Bochum wird 2008 geschlossen. Einen neuen Standort für diese Maschine habe ich noch nicht gefunden.

Gruß Walter
 
Tuffi Am: 14.08.2017 14:37:42 Gelesen: 644# 939 @  
@ Tuffi [#938]

Leider fehlerhafte Meldung:

Die F 717747 stand bereits seit 2006 in Bochum und war dort bis Ende 2009 in Betrieb. Eine zweite Maschine (F 367409) wurde von Dortmund nach Bochum umgesetzt. Auch sie könnte vorher irgendwo anders gestanden haben.

Walter
 

Das Thema hat 939 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 8 18 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37   38  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht