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Thema: (?) (49/51/54) Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten
Das Thema hat 67 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 10.05.2015 22:09:56 Gelesen: 12559# 43 @  
@ merkuria [#42]

Hallo Kollege,

da krümmt man sich vor Bedauern ("Schmerzen" wollen wir es nicht nennen, aber es geht "in die Richtung").

Heinz
 
M. Rhein Am: 17.10.2015 18:43:05 Gelesen: 11159# 44 @  
Hallo Ägyptensammler,

ich habe gerade folgenden Beleg erworben. Der Stempel erschien mir sehr interessant, obwohl ich überhaupt nicht Ägypten sammele:
Heliopolis / Aerodrome vom 13.2.1910.

Eine kurze Internetsuche ergab, dass zu diesem Zeitpunkt in Heliopolis die erste Flugwoche auf afrikanischem Boden stattfand [1]:

Vielleicht interessiert sich jemand für die Entwicklung des Flugwesens in Afrika.



[1] http://www.thefirstairraces.net/meetings/he1002/events.php
 
Mondorff Am: 17.10.2015 21:06:39 Gelesen: 11137# 45 @  
@ Cantus [#38]

Hier ein Gegenstück zu dem gezeigten Brief - diesmal an den damaligen Präsidenten der F.I.P. Dr. Léon Pütz gerichtet.

Der R-Flugpostbrief mit Tagesstempel vom 6.5.76 erreichte Luxemburg am 11.5.1976.

Freundlichen Gruß
DiDi


 
fogerty Am: 17.10.2015 21:57:03 Gelesen: 11129# 46 @  


Brief von der US-Botschaft in Kairo an die Kurverwaltung in Meran. Kann leider nicht feststellen, aus welchem Jahr, da auch der Ankunftsstempel auf der Rückseite unleserlich ist! Könnte eventuell 1960 sein.
 
Saguarojo Am: 18.10.2015 09:39:12 Gelesen: 11101# 47 @  
Brief mit Werbeaufdruck vom 4.12.1948


 
Saguarojo Am: 18.10.2015 09:40:36 Gelesen: 11100# 48 @  
Brief vom 8.4.1993 und Einschreibebrief vom 24.6.1993



Viele Grüße
Joachim
 
DL8AAM Am: 19.10.2016 17:38:41 Gelesen: 5810# 49 @  


Dienstsache aus Ägypten nach Deutschland, Mischfrankatur mit ägyptischen und nachverwendeten UAR Dienstmarken "OFFICIAL". Absender ist der deutschsprachige Überseedienst des staatlichen ägyptischen Auslandsrundfunks ("RADIO CAIRO / GERMAN OVERSEAS PROGRAMME"). Stempeldatum "2012•78 11", ich tippe also auf den 20.12.1978. Da der Brief am mich selbst ging und das in den Zeitraum meiner frühen Jahre als kurzwellenhörenden 12-13jährigen Schülers passt, könnte das recht gut hinkommen. Ich hatte damals irrtümlich auf meiner hypermodernen Stereoanlage mal die Kurzwellentaste gedrückt und dann mit ein paar Metern Klingeldraht im Kinderzimmer Sender aus aller Welt gefunden. Das war dann über viele, viele Jahre weitaus spannender, als jede Hitparade vom NDR ;-) Und zum Glück hat mein Vater die Antwortumschläge (die auf meine Empfangsberichte reichlich eintrudelten) seinerzeit vor mir gerettet, nun habe ich vor ein paar Wochen diesen Schatz dort wieder gehoben. ;-)

Gruß
Thomas

Kann jemand den Hiroglyphentext im Umschlagrahmen übersetzen? Auf der Rückseite lese ich MISR, was auf Arabisch Ägypten heisst? Auf der Vorderseite könnte (...) NASUR (Nassar?) stehen?
 
Michael Mallien Am: 23.10.2016 21:59:46 Gelesen: 5684# 50 @  
Einschreiben aus dem Ausland / Rückseitiger Eingangsstempel vom 26. Juni 1995

Von Kairo nach Hamburg


 
fogerty Am: 23.10.2016 22:21:36 Gelesen: 5680# 51 @  
Brief von Kairo(laut Absender)nach Meran, Ankunftstempel 9.5.54 Bei der Briefmarke mit Überdruck links müßte es sich um König Faruk handeln. Kann mir jemand verraten, wie lange diese Briefmarken noch verwendet wurden?



Grüße
Ivo
 
Seku Am: 24.10.2016 21:18:10 Gelesen: 5653# 52 @  
Wer bitte kann erklären, wie eine badische Lokomotive auf diese Marke kam ?



Die Lok LÖWE war eine der ersten Lokomotiven der badischen Staatsbahn und hat mit Ägypten nichts am Hut !
 
Vernian Am: 29.10.2016 17:46:01 Gelesen: 5531# 53 @  
Kategorie "Echt gelaufen"

Postkarte aus Ägypten gestempelt am 13.5.1976 in Alexandria "Station Maritime" nach Deutschland:



LG

Vernian
 
bayern klassisch Am: 04.12.2016 08:21:09 Gelesen: 4936# 54 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich einen netten Auktionskauf, der es mir optisch und postgeschichtlich sehr angetan hat.







Ein Brief der Firma Sam(uel) Hirt & Co. aus Alexandria vom 26.11.1870 (Kriegszeit) für 20 Soldi an die Gebrüder Braendlein in Rapperswyl in der schönen Schweiz. Es gibt nur einen einzigen Stempel zu sehen - den Ankunftsstempel von Rapperswyl vom 3.12.1870 9 Uhr Abends, so dass der Brief genau eine Woche unterwegs war.

Kann mir jemand die Gebührenperiode und den Laufweg/Schiffsverbindung nennen?

Leider hat der Inhalt nichts mit dem Kriegsverlauf zwischen den deutschen Staaten und Frankreich zu tun, worauf ich gehofft hatte. Aber als "Symphonie in blau" (Marke, Briefpapier, Absenderstempel) gefällt er mir auch so. Schön auch zu sehen, dass man in Ägypten in deutscher Currentschrift schrieb, was so nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Marcel Am: 04.12.2016 23:03:02 Gelesen: 4885# 55 @  
@ bayern klassisch [#54]

Hallo,

der Postweg von Alexandria führte über den Seeweg nach Triest durch den österreichischen Lloyd und dauerte ca. 3 Tage. 1836 konnte der "Österreichische Lloyd Triest" eine Dampfschifffahrtsgesellschaft mit der Auflage gründen, die österreichischen Seehäfen mit der Levante zu verbinden. Die hatten seit 1845 den Rang einer Staatspostanstalt und beförderten die Levantepost [1]. Der weitere Weg von Triest ist nur Mutmaßung. 2] Über die entsprechenden Gebühren kann ich keine Aussage treffen. Leider kann ich dir nicht weiter helfen.

schöne Grüße
Marcel

[1] http://austria-forum.org/af/AEIOU/%C3%96sterreichischer_Lloyd
2] http://www.oberegger2.org/enzyklopaedie/e-hafen_triest.htm
 
wajdz Am: 29.12.2016 18:34:09 Gelesen: 4269# 56 @  
Für den ägyptischen Sammlerfrewund sind die europäischen Buchstaben mindestens genauso schwierig zu schreiben wie für uns arabische Schriften.



Mangels Katalog leider keine Zuordnung TSt vom 16.16.12.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 25.01.2017 00:43:33 Gelesen: 3902# 57 @  
@ Mondorff [#45]

Die gleichen Marken in etwas anderer Konstellation. Dank des Eingangsdatumtempels ist der Brief zeitlich einzuordnen, die Marken wurden 1973/74 herausgegeben. Der Dreierstreifen zeigt den Pharao Menkaure (griechisch Mykerinos), der sechste König (Pharao) der altägyptischen 4. Dynastie im Alten Reich. Er herrschte etwa von 2530 bis 2510 v. Chr.[3] Über seine Person und seine Regierungszeit existieren nur sehr wenige Zeugnisse. Bekannt ist er vor allem durch den Bau der dritten Pyramide von Gizeh.



Vorderseite



Rückseite

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 25.01.2017 18:23:08 Gelesen: 3868# 58 @  
Hallo zusammen,

eine hübsche Buntfrankatur aus meiner Familiensammlung:





Onkel Hans war auf dem Weg zurück aus China nach Deutschland. Um etwas Abwechslung zu bekommen, sind viele Passagiere nicht mit dem Schiff durch den Suez-Kanal gefahren. Sie stiegen stattdessen in Suez aus und fuhren mit dem Auto oder dem Zug nach Kairo. So konnten sie z.B. das Ägyptische Museum oder die Pyramiden besichtigten. Von Kairo schickte er diesen Brief mit einer Buntfrankatur von 6 Marken der Ausgabe König Fuad an meinen Großvater und seine Schwester Dora. Nach diesem Abstecher ging er in Port Said wieder an Bord des Dampfers Scharnhorst. Die Ansichtskarte an meinen Vater hat er in den Brief eingelegt.

Vermutlich ist er überfrankiert. Kann jemand etwas zum Porto sagen?

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 26.01.2017 22:31:31 Gelesen: 3835# 59 @  
Auch hier ist die zeitliche Zuordnung durch den Eingangsdatumstempel möglich. Welche Bewandtnis es wohl mit dem Zahlenstempel .. 686 auf der Vorderseite auf sich hat?

Vorderseite



Rückseite



Seti I (oder Sethos I wie in Griechisch ) war ein Pharao des Neuen Reiches von Ägypten. Sohn von Ramses I. und Sitre und der Vater von Ramses II. Die Daten seiner Regierung werden für 1290 vor Christus bis 1279 vor Christus vermutet.

Seti I führte Feldzüge gegen das Hethiterreich, um Gebiete des ägyptischen Reichs in alter Größe zurück zu gewinnen, die in der Zeit des Echnaton verloren gegangen waren. Er hat ein eindrucksvolles Kriegsdenkmal hinterlassen, das ihn verherrlicht, zusammen mit einer Reihe von Texten, die dazu neigen, seine persönlichen Leistungen auf dem Schlachtfeld zu vergrößern.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Michael Mallien Am: 03.03.2017 14:12:49 Gelesen: 3303# 60 @  
Brief aus dem Jahr 1996 nach Apeldoorn, Holland zu 80 Piaster


 
Michael Mallien Am: 18.06.2017 13:36:45 Gelesen: 274# 61 @  
Zugegeben nicht sehr schön aber doch interessant ist dieser Brief nach Mainz vom 26.4.1974 zu 140 Millimes:



Rückseitig noch ein Vermerk und die Adresse des Absenders:



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 18.06.2017 16:00:18 Gelesen: 268# 62 @  
Von mir ein Brief, gelaufen am 24.2.1958 von Bab Elluq (auch Bab el-Louk oder Bab al-Luq), einer Ortschaft am Rand von Kairo gelegen, nach Dohna in Sachsen. Zur Frankatur dienten Mi. 404,413 sowie zwei Dienstnarken.



Viele Grüße
Ingo
 
GSFreak Am: 19.06.2017 01:24:09 Gelesen: 248# 63 @  
Von mir ein interessanter Beleg aus 1907:

Briefumschlag frankiert mit Pärchen der Mi.-Nr. 38 (gestrichenes Papier) vom Oberrand und entwertet PORT-SAID am 23.11.1907. Adressiert ist der Beleg nach Hannover, wo er auch am 30.11.1907 ankam (Ankunftstempel HANNOVER 1 auf der Rückseite).

Handschriftlich notiert ist zudem auf der Rückseite: "nachs. nach Berlin Reichstag". Die neue Adresse wurde dann auch auf der Vorderseite notiert: Berlin NW7 und der Brief weist auch einen entsprechenden Ankunftstempel vom gleichen Tag auf. Ein konkreter Absender ist nicht angegeben. Der Briefumschlag stammt gemäß Eindruck von der Hamburgischen Reederei D.O.A.L. (Deutsche Ost-Afrika-Linie).

Der Adressat war der Mediziner, Kolonialpolitiker und (von 1907 bis 1912) Mitglied des Deutschen Reichstags Dr. (Heinrich Friedrich) Wilhelm Arning (geb. 20.12.1865 in Hannover, gestorben 11.11.1943 in Hannover), siehe Wikipedia.




Gruß und gute Nacht
Ulrich
 
Gerhard Am: 19.06.2017 10:39:09 Gelesen: 231# 64 @  
@ Cantus [#62]

Hallo Ingo,

das ist ist ja eine interessante Frankatur. Hatte das "Amt" nicht ausreichend Dienstmarken zur Verfügung, sodass ergänzend Freimarken hinzu genommen wurden, oder hat da jemand Dienstmarken unerlaubt verwendet? Von wem stammt das Schreiben? Der Umschlag sieht ja von vorne so aus als könnte die arabische Schrift oben in der Mitte einen Hinweis auf den Absender geben, erschließt sich mir als Nichtarabischlesenden aber nicht. Auf jeden Fall ein schöner Beleg; - GW.

MphG
Gerhard
 
GSFreak Am: 19.06.2017 21:22:40 Gelesen: 191# 65 @  
@ Gerhard [#64]

Hallo Gerhard,

ich habe hier auch einen Beleg mit Mischfrankatur Dienstmarken (Mi-Nr. 52, 56 und 58) und Freimarken (Mi-Nr. 401). In der Summe sind es ebenfalls 52 Milliemes wie beim Beleg von Cantus [#62]. Der Luftpost-Brief ging am 22.08.1957 nach Enschede in den Niederlanden. Leider kein Absender. Auf der Rückseite findet sich auch kein weiterer Stempel.

Der Text unter dem Datum auf dem Poststempel könnte "COMITE DU CAIRO REVOLUTION" oder ähnlich lauten. Leider teilweise etwas schwach abgeschlagen.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.06.2017 22:27:10 Gelesen: 183# 66 @  
In der Freimarkenausgabe 1953 (Mi-Nr. 395 – 407) wurde der 10 Milliemes-Wert zunächst mit der Inschrift „DEFENCE“ (Mi-Nr. 399) gedruckt. Es gab eine Nachauflage mit der Inschrift „DEFENSE“ (Mi-Nr. 400), Schreibweise wie bei übrigen Marken mit diesem Bild (Mi-Nr. 401 - 403) in dieser Freimarkenausgabe . Beides bedeutet "VERTEIDIGUNG", das eine ist mehr die amerikanische, das andere die britische Schreibweise.

Ich kann beide Varianten auf Belegen zeigen:

Mischfrankatur 3x 399 und 1x 423 auf Luftpostbrief von Alexandria am 18.09.1953 nach Deutschland

Mehrfachfrankatur 6x 400 auf Luftpostbrief von Moascar/Suez am 15.01.1956 in die Schweiz





Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 20.06.2017 23:25:54 Gelesen: 126# 67 @  
Hallo,

passend zu den heutigen Temperaturen habe ich noch einmal meine Ägypten-Belege durchgeschaut und einen R-Brief mit einigermaßen lesbaren Stempeln gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten will:

Luftpostbrief von der "Banque Belge et Internationale en Egypte" in Alexandria an die "Rheinisch-Westfälische Bank" in Köln mit folgenden Stempeln:

Abgangsstempel Alexandria vom 10.02.1951, 11:00 Uhr vormittags
Durchgangsstempel Cairo vom 10.02.1951, 04:00 - 05:00 Uhr nachmittags
Durchgangsstempel Aeroport Farouk vom 11.02.1951, 09:00 Uhr vormittags
Ankunftstempel Köln 1 vom 13.02.1951, 06:00 Uhr
Eingangsstempel der Bank -einzeilig rot - vom 13.02.1951
dazu noch ein ovaler Stempel in arabischer Schrift

Frankiert mit 1x Mi-Nr. 268, 2x Mi-Nr. 271 und 2x Mi-Nr. 319, insgesamt 69 Milliemes,
R-Zettel auf rotem Papier ohne Ortsname, Nummerator 7614



Gruß Ulrich (gut, dass ich mit meinem Rechner 1 m von der geöffneten Balkontüre entfernt sitze. Ab und zu kommt ein kühleres Lüftchen hinein ins Zimmer).
 

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