Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (1) (2) (3) Saarland: Portobestimmung
Martinus Am: 08.07.2013 20:21:23 Gelesen: 2531# 1 @  
Habe diesen Beleg am Wochenende eingetauscht, jetzt würde ich gern wissen, ob die Gema Adresse stimmt, damit der Beleg auch portogerecht abgelegt werden kann?



mit Sammlergruß Martinus
 
Franz-Karl Lindner Am: 02.12.2013 22:11:29 Gelesen: 2363# 2 @  
Da ich kein Saarspezialist bin, bitte ich hier um Nachhilfe. Habe einen Brief aus dem Saarland nach Dresden vom 5.2.47 in der Hand gehabt. Laut Aufschrift auf der Vorderseite wurde dieser Brief als Blindenbrief deklariert. Frankiert ist er mit 12 Pf. (Mi 211). Habe ein Problem damit, diese Portostufe zuzuordnen. Das MICHEL-Postgebühren-Handbuch sagt hierzu auch nicht viel aus. Wer kann mir helfen?

Danke Franz-Karl Lindner
 
Franz-Karl Lindner Am: 11.12.2013 18:58:28 Gelesen: 2305# 3 @  
Hallo zusammen,

wer kann mir bei der Interpretation der Portostufe 12 Pf. des abgebildeten Briefes (Blindenbriefes?) aus Richlingen vom 5.2.47 nach Dresden helfen. Der MICHEL-Briefekatalog gibt keine passende Erklärung. Danke für die Hilfe!

Franz-Karl


 
Eilean Am: 15.10.2014 22:45:53 Gelesen: 1963# 4 @  
Wie komme ich denn für eine Postkarte 10Pfg (?) Nachgebühr, wenn auf der Rückseite mehr als 5 Wörter stehen? Lese den Text auf der Karte, wo das Porto fehlt.



Schöner Stempel von Dudweiler.

Gruß
Andrease
 
volkimal Am: 16.10.2014 07:44:13 Gelesen: 1946# 5 @  
@ Eilean [#4]

Hallo Andreas,

kannst Du bitte auch die Rückseite zeigen? Dann ist die Antwort vielleicht einfacher zu finden.

Volkmar
 
Eilean Am: 16.10.2014 08:21:55 Gelesen: 1940# 6 @  


@ volkimal [#5]

ich frage mich ja, wenn es eine Postkarte ist, wieso man beschränkt sei in den Worten. Bei fehlenden 7Pfg wären es ja eher 11Pfg. Das Saarland war ja schon deutsch, also dort kommt es auch nicht her.

Gruß
Andreas
 
volkimal Am: 16.10.2014 09:29:29 Gelesen: 1933# 7 @  
@ Eilean [#6]

Hallo Andreas,

ich frage mich ja, wenn es eine Postkarte ist, wieso man beschränkt sei in den Worten.

Das Porto von 7 Pfg. ist das Drucksachenporto. Wenn man nicht mehr als 5 Worte geschrieben hatte galt das Drucksachenporto. Waren es mehr als 5 Worte war es eine Postkarte. Hier waren also 10 Pfg. Porto erforderlich.

Bei einer Gebühr von 10 Pfg. ist also überhaupt keine Zusatzgebühr erhoben worden. Weshalb weiß ich nicht. Vielleicht kann das ja ein anderes Mitglied des Forums erklären.

Viele Grüße
Volkmar
 
Max78 Am: 18.06.2017 15:23:36 Gelesen: 291# 8 @  
Servus zusammen,

auch wenn die Frage schon 'ne Weile im Raum steht, folgende Vermutung meinerseits: die Nachgebühr betrug 10 Pf. für das reine Porto einer Postkarte (obwohl sich der Postbeamte nicht ganz sicher war, schließlich schrieb er zuerst eine "8" auf). Bei diesen Sonderbestellkarten kann ich mir nicht vorstellen, dass die Post einem Vertrieb/Verlag eine Strafgebühr aufdrückte. Ich möchte nicht wissen wie viele solche unfrankierten Karten z. B. der Ring der Buchfreunde im Laufe der Zeit zugesendet bekam. Zumindest kann man das bei vergleichbaren "Sonderbestellkarten" im Netz ebenfalls feststellen. Es gab hierzu bestimmt Sonderregelungen.

Um das Thema weiter zu spinnen, hier ein Brief "3. Gewichtsklasse" in die Schweiz, gelaufen 1952:



Portobestimmung: gewöhnlicher Brief bis 20 g Ausland = 30 F + jede weitere 20 g = 2x 18 F = 66 F + Zusatzleistung Eilzustellung 65 F = 131 Franc. Schön auch die rückseitigen Transit-, Bahnpost- und Ankunftstempel bis zum Ziel. Absender war das Werk des Motorrad-, Automobil- und Maschinenherstellers Gutbrod mit den Standorten Plochingen am Neckar und Bübingen an der Saar. In Bübingen betrieb man jahrelang den Nutzfahrzeugbau, der im Jahre 1954 wegen finanziellen Schwierigkeiten eingestellt wurde.

allen einen schönen Sonntag mit Grüßen Max
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht