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Thema: Landpoststempel / Poststellenstempel
Das Thema hat 818 Beiträge:
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jmh67 Am: 15.12.2016 14:37:44 Gelesen: 18177# 794 @  
@ Sachsendreier53 [#793]

Osterode am Harz hat ein eigenes Postamt, im Poststellenstempel steht kein Zusatz zum Ortsnamen, die Stadt kann's also nicht sein, sondern der Stempelort muss eins der gleichnamigen Dörfer sein, und jedenfalls nicht das bei Osterwieck (falsche Seite, und Post ging über Heudeber oder Halberstadt). Die Post hat sich damals anscheinend so strikt an die Kreisgrenzen gehalten, dass man die nächstgelegene größere Stadt nicht als Leitort in Frage kam.

Jan-Martin
 
Cantus Am: 16.12.2016 00:04:20 Gelesen: 18023# 795 @  
Heute habe ich nur drei Stempel aus verschiedenen Bundesländern, die ich auf Briefausschnitten vorgefunden habe.

Schleswig-Holstein:

Esgrusschauby über Süderbrarup (Angeln)

Esgrus (dänisch: Eskeris) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1973. Birzhaft (Berrishave), Brunsholm, Esgrusschauby (Eskeris Skovby), Frauenhof und Wippendorf (Vippentorp) liegen im Gemeindegebiet [1}. Esgrusschauby hatte um 1935 herum etwa 340 Einwohner [2].



Poststempel vom 5.8.1941

Hessen:

ILBENSTADT über FRIEDBERG (HESS)

Ilbenstadt ist ein Ortsteil von Niddatal im Wetteraukreis in Hessen. Ilbenstadt gehört zu den drei Gründungsgemeinden, aus denen die neue Stadt Niddatal am 1. Dezember 1970 hervorgegangen ist [3].



Poststempel vom 6.4.1949

Niedersachsen:

2161 Hörne

Balje ist eine niedersächsische Gemeinde im Landkreis Stade und seit 1971 Teil der Samtgemeinde Nordkehdingen. Neben dem eigentlichen Ort Balje gehören zur Gemeinde folgende Ortschaften:

Elbdeich
Hörne
Neuenhof
Altenwisch
Kukenbüttel
Mühlenwisch
Wisch
Feldhof
Faulenhofe
Außendeich
Wehlken
Baljerdorf
Rittershausen
Süderdeich-West
Süderdeich-Ost
Rosenkranz
Hünkenbüttel
Eggerkamp
Breitendeich
Wetterdeich
Vogelschutzgebiet Hullen
Eierdorf

Die Gemeinde Balje hat insgesamt nur etwa 1.000 Einwohner [4].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Esgrus
[2] http://www.verwaltungsgeschichte.de/flensburg.html#ew39flnsresgru
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Ilbenstadt
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Balje#Geografie
 
Cantus Am: 25.12.2016 13:05:19 Gelesen: 14570# 796 @  
Heute wieder ein kleines Sortiment sicherlich seltenerer Stempel.

Sachsen:

Braunsdorf Dresden-A.28 Land

Braunsdorf ist seit dem 1.3.1994 ein Ortsteil der sächsischen Stadt Wilsdruff im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge [1].



Poststempel vom 10.4.1933

Braunsdorf über Dresden A 28



Poststempel vom 21.6.1934

Niedersachsen:

Burgdorf über Wolfenbüttel

Burgdorf ist eine Gemeinde im Norden der Samtgemeinde Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel [2].



Pststempel vom 21.6.1937

Sachsen:

Halsbach über Freiberg (Sachs)

Halsbach ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Freiberg im Landkreis Mittelsachsen (Freistaat Sachsen). Er wurde am 1. Januar 1979 eingemeindet.



Poststempel vom 25.6.1939

Baden-Württemberg:

Friedrichshafen 1 A

Friedrichshafen ist eine Mittelstadt am nördlichen Ufer des Bodensees und die Kreisstadt des Bodenseekreises, zugleich dessen größte Stadt und nach Konstanz die zweitgrößte Stadt am Bodensee [4].



Poststempel vom 27.1.1959

Niedersachsen:

Hülperode Gem. Klein Schwülper

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Schwülper durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Groß Schwülper, Klein Schwülper, Lagesbüttel und Walle neu gebildet.[5].



Poststempel vom 28.12.1962

Sachsen:

Höfgen über Lommatzsch (Bz Dresden)

Seit dem 1.1.2014 ist Höfgen ein Ortsteil von Nossen im sächsischen Landkreis Meißen an der Freiberger Mulde [6].



Poststempel vom 17.2.1943

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Braunsdorf_(Wilsdruff)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Burgdorf_(Landkreis_Wolfenb%C3%BCttel)
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Halsbach_(Freiberg)
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrichshafen
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%BClper
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Ketzerbachtal
 
Sachsendreier53 Am: 04.01.2017 11:02:31 Gelesen: 11405# 797 @  
Neujahrskarte mit Landpoststempel Bockwitz über Torgau, Poststempel TORGAU LAND vom 30.12.1958





Bockwitz, Ortsteil der Stadt Belgern-Schildau im Landkreis Nordsachsen in Sachsen.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 10.01.2017 00:41:18 Gelesen: 9266# 798 @  
Ich habe mich aufgerafft und wieder ein paar Stempel formatiert, überwiegend aus Sachsen.

Sachsen:

Ockrilla über Meißen

Ockrilla ist seit dem 1.1.1994 ein Ortsteil der Gemeinde Niederau im Landkreis Meißen [1].



Poststempel vom 17.11.1939

Sachsen:


Nieschütz über Meißen

Nieschütz ist seit dem 1.3.1974 ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Diera-Zehren im Landkreis Meißen [2].



Poststempel vom 4.2.1931

Sachsen:

Naundörfel über Meißen

Naundörfel ist bereits seit dem 1.7.1950 ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Diera-Zehren im Landkreis Meißen [3].



Poststempel vom 19.10.1939

Sachsen:

Lehndorf über Bischofswerda (Sachs)

Lehndorf, obersorbisch Lejno, ist ein Dorf im Zentrum des Landkreises Bautzen in der Oberlausitz und gehört seit 1974 zur Gemeinde Panschwitz-Kuckau. Lehndorf befindet sich im sorbischen Kernsiedlungsgebiet etwa vier Kilometer südöstlich von Panschwitz-Kuckau an der Landstraße von Bautzen nach Kamenz sowie am Bach Satkula. Bis heute spricht ein Großteil der Einwohner Sorbisch [4].



Poststempel vom 18.9.1936

Sachsen:


Proschwitz Meißen Land


Proschwitz ist bereits seit dem 1.10.1939 ein Stadtteil von Meißen im Landkreis Meißen [5].



Poststempel vom 30.12.1931

Niedersachsen:

Langwarden=Bahnhof über Nordenham Eckwarderhörne

Langwarden ist ein Ort auf der Halbinsel Butjadingen im Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen in Deutschland. Zu Langwarden gehörten einst auch die Inseln Mellum und Minsener Oog [6].



Poststempel vom 3.8.1941

Sachsen:

Lüttichau über Königsbrück

Thiendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Meißen in Sachsen. Die Ortsteile von Thiendorf sind Dobra, Kleinnaundorf, Lötzschen, Lüttichau, Lüttichau-Anbau, Naundorf bei Ortrand, Ponickau, Sacka, Stölpchen, Tauscha, Tauscha-Anbau, Thiendorf, Welxande, Würschnitz und Zschorna [7].



Poststempel vom 2.2.1942

Im Landpoststempel ist ein Druckfehler; ich lese da Königs bräck statt Königs brück.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ockrilla
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Niesch%C3%BCtz
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Naund%C3%B6rfel
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Lehndorf_(Panschwitz-Kuckau)
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Proschwitz_(Mei%C3%9Fen)
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Langwarden
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Thiendorf
 
zonen-andy Am: 16.01.2017 12:14:18 Gelesen: 8326# 799 @  
Hallo Stempelfreunde,

kann mir jemand weiter helfen? Habe diesen Stempel in keiner Stempeldatenbank gefunden. Grosswittensee über ???. Für eine Antwort wäre ich dankbar.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
volkimal Am: 16.01.2017 12:27:37 Gelesen: 8323# 800 @  
@ zonen-andy [#799]

Hallo Andreas,

im Postleitzahlverzeichnis von 1961 heißt es "Groß Wittensee über Eckernförde". Das passt auch zu den Buchstaben die man unten erkennen kann.

Ich schicke Dir noch eine Mail mit dem kompletten Stempel von Delcampe.

Viele Grüße
Volkmar
 
zonen-andy Am: 16.01.2017 13:03:37 Gelesen: 8304# 801 @  
@ volkimal [#800]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Bei diesem Stempel war ich etwas hilflos.

Grüße Andreas
 
jmh67 Am: 16.01.2017 13:22:42 Gelesen: 8298# 802 @  
@ Cantus [#798]

Im Landpoststempel ist ein Druckfehler; ich lese da Königs bräck statt Königs brück.

Nö, der ist bloß ein bißchen kaputt an der Stelle. Die linke Seite des "ü" ist eingedrückt. Das würde auch sonst nicht zu dem "a" in der oberen Zeile passen.

Jan-Martin
 
Cantus Am: 16.01.2017 19:59:16 Gelesen: 8245# 803 @  
Heute nur ein Stempel aus Baden-Württemerg.

Langenenslingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Am 1. Januar 1975 wurden Andelfingen, Billafingen, Dürrenwaldstetten, Emerfeld, Friedingen, Ittenhausen und Wilflingen eingemeindet [1].



Poststempel vom 25.5.1963

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Langenenslingen
 
Cantus Am: 30.01.2017 14:41:31 Gelesen: 5696# 804 @  
Heute kommt nochmals eine größere Darbietung verschiedener Stempel, danach muss ich aber erst einmal wieder scannen, um ausreichend Material für zukünftige Beiträge zu haben.

Sachsen:

Quohren / Dresden A 28 Land

Quohren ist ein Stadtteil von Dresden. Er liegt im Osten der sächsischen Landeshauptstadt in der Gemarkung Bühlau und gehört zum Ortsamtsbereich Loschwitz. Das Dorf Quohren war im Laufe der Jahrhunderte mit Bühlau zusammengewachsen und bildete deshalb mit diesem seit 1839 die Landgemeinde „Bühlau mit Quohren“, die seit 1907 nur noch „Bühlau“ hieß und 1921 nach Dresden eingemeindet wurde [1].



Poststempel vom 27.2.1932

Quohren / über Dresden A 28



Poststempel vom 16.8.1934

Räckelwitz / Kamenz (Sachsen) Land

Räckelwitz, sorbisch Worklecy, ist eine Gemeinde in der sächsischen Oberlausitz. Sie ist Mitglied im Verwaltungsverband Am Klosterwasser (Zarjadniski zwjazk „Při Klóšterskej wodźe“). Der Ort Räckelwitz selbst hat 504 Einwohner und liegt im sorbischen Kernsiedlungsgebiet. Im Jahre 2001 waren 63,2 % der Einwohner der Gemeinde des Sorbischen mächtig [2].



Poststemmpel vom 3.1.1933

Räckelwitz / über Kamenz (Sachsen)



Poststempel vom 22.11.1933

Schmorkau / über Königsbrück

Schmorkau (obersorbisch Šmorkow) ist seit dem 1.3.1994 ein Ortsteil der Gemeinde Neukirch in Sachsen, an der Bundesstraße 97 zwischen Dresden und Hoyerswerda [3].



Poststempel vom 3.8.1934

Steinbach bei Kesselsdorf / Dresden-A.28 Land

Steinbach ist seit dem 1.1.1999 ein Ortsteil im Westen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Er befindet sich am Stadtrand in der gleichnamigen Gemarkung und gehört zur Ortschaft Gompitz. Steinbach gehört zum statistischen Stadtteil Gompitz/Altfranken, innerhalb dessen der Ortsteil den statistischen Bezirk 995 Steinbach bildet [4].



Poststempel vom 8.7.1932

Steinbach bei Kesselsdorf / über Dresden A 28



Poststempel vom 5.7.1939

Steinbach bei Mohorn / Dresden-A.28 Land

Steinbach ist ein zur Ortschaft Neukirchen gehöriger Ortsteil der Gemeinde Reinsberg im Landkreis Mittelsachsen (Freistaat Sachsen). Er wurde am 1. Juli 1950 nach Neukirchen eingemeindet, mit dem er am 1. März 1994 zur Gemeinde Reinsberg kam [5].



Poststempel vom 30.1.1933

Wilmsdorf / Dresden A 28 Land

Wilmsdorf ist bereits seit dem 1.4.1938 ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Bannewitz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge [6].



Poststempel vom 14.12.1931

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Quohren_(Dresden)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4ckelwitz
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Schmorkau
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Steinbach_(Dresden)
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Steinbach_(Reinsberg)
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Wilmsdorf_(Bannewitz)
 
JohannesM Am: 06.02.2017 12:32:45 Gelesen: 4069# 805 @  
Meine Ausbeute vom Tauschtag in Thale:

Gistenbeck / über Lüchow vom Nov. 1946



Wulfelade / üb. Neustadt a. Rübenberge vom Juni 1946



Stöckendrebber / über Schwarmstedt vom Dez. 1943



Gienau / über Dahlenburg vom Sept. 1948



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 08.02.2017 03:22:38 Gelesen: 3772# 806 @  
Sachsen:

Zottewitz / über Priestewitz (Bz Dresden)

Zottewitz ist seit dem 1.1.1994 ein Ortsteil von Priestewitz.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 12.02.2017 04:15:25 Gelesen: 3133# 807 @  
Niedersachsen:

Barterode / über Göttingen

Barterode ist seit dem 1.1.1973 eine Ortschaft der Gemeinde Adelebsen im Süden von Niedersachsen, gelegen etwa 12 km westlich von Göttingen auf der Dransfelder Hochfläche im Naturraum Sollingvorland. Die umgrenzenden Bergkuppen des Ossenberges (428 m) und der Grefenburg (ehemals 394 m, nach dem Basaltabbau 321 m) sind vulkanischen Ursprungs [1].



Poststempel vom 14.5.1941

Sachsen:

Altfranken / über Dresden A 28

Altfranken ist seit dem 1.1.1997 eine Ortschaft der Stadt Dresden in Sachsen [2].



Poststempel vom 7.2.1940

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Barterode
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Altfranken
 
Zeitlos Am: 12.02.2017 10:47:06 Gelesen: 3057# 808 @  
Hallo ihr Landpostkundigen,

ich habe eine Mi 90 mit Landpoststempel und ich würde gern wissen, woher der Stempel kommen könnte. Die Marke ist ja nicht groß, eine 23 und O ? Wer hat Infos dazu ?



Gruß und Danke Helmut
 
Cantus Am: 12.02.2017 13:23:18 Gelesen: 3023# 809 @  
@ Zeitlos [#808]

Hallo Helmut,

selbst nach einer Bearbeitung deines Bildes (der Stempel ist viel zu hell abgebildet!) lässt sich nicht mehr erkennen, als dass hinter dem "O" möglicherweise ein "b" steht, das aber ist viel zu wenig, um daraus den Namen eines kleinen Dorfes herleiten zu können. Vielleicht können Andere da weiterhelfen, ich muss passen.

Viele Grüße
Ingo
 
jmh67 Am: 13.02.2017 15:36:50 Gelesen: 2829# 810 @  
@ Zeitlos [#808]

Das sieht sehr nach einem Poststellenstempel aus der DDR nach Einführung der Postleitzahlen aus. Hat da jemand "gespielt"?

-jmh
 
Zeitlos Am: 13.02.2017 20:21:55 Gelesen: 2775# 811 @  
Hallo interessierte Landpostkundige,

ja jmh, dass hab ich auch gedacht - aber zuerst habe ich gedacht, dass wäre ein Pilgerstempel oder sowas. Haha.

Gespielt hat da jedenfalls die letzten 35 Jahre keiner mit und dran und davor bei Opa Jahre im Schrank - auch wohl keiner um das mal auszuklammern.

Landpoststempel auf Briefmarken selbst, hab ich bisher nicht so viele gesehen. Eigentlich nur einen weiteren.

Ich hab das mit der Helligkeit und Farbspiel nachgebessert - wenn es hilft.



Grüße Helmut
 
JohannesM Am: 13.02.2017 21:05:20 Gelesen: 2754# 812 @  
@ Zeitlos [#811]

Hallo Helmut,

du meinst es ist ein Kreisspatelstempel, die ab 1964 in der DDR verwendet wurden. Das glaube ich aber nicht, die waren nur 11-12 mm hoch und wenn ich die Relation zur Marke sehe könnte ich mir vorstellen, das es ca. 14 mm sind. Dann wäre es ein Landpoststempel, der ab 1944 eingesetzt wurde mit der PGZ 22 oder 23. Die sollten zwar auch nicht auf den Marken abgeschlagen werden, bei Zustellung im gleichen Landpostbereich wurde aber immer wieder dagegen verstoßen.



ab 1964



ab 1944 leider passen die Größenrelationen nicht, der obere ist kleiner.



Beispiel für unvorschriftsmäßige Entwertung

Beste Grüße
Eckhard
 
jmh67 Am: 14.02.2017 06:50:41 Gelesen: 2618# 813 @  
Der alte Landpoststempel passt vom Layout her besser als der neue, dann hat die Sache wohl doch ihre Richtigkeit. Die Maße dieser Gummistempel schwankten vielleicht auch herstellungsbedingt, durch Abschlag auf unebenen Sendungen und durch Abnutzung. Ordnungsgemäße Entwertungen mit diesen Stempeln gab es übrigens auch, so auf Telegrammformularen, Paketkarten und dergleichen.

Das Postleitgebiet scheint 33 zu sein. Welche Orte mit "O" gab es dort?

-jmh
 
jmh67 Am: 15.02.2017 13:29:30 Gelesen: 2246# 814 @  
Tippfehler, Postleitgebiet 23 meinte ich. Bei genauerem Hinsehen scheint der Ortsname mit Q(u) anzufangen. Hm, Quendorf bei Bad Bentheim oder Quernheim bei Diepholz vielleicht?

-jmh
 
Zeitlos Am: 15.02.2017 15:28:13 Gelesen: 2220# 815 @  
Hallo -jmh,

danke, dass du dabei bist, 14 mm ist richtig und der Stempel ist wohl dem Zweizeiler 19 ähnlich mit Mittellinie. Wenn man nun rausbekommt, welcher Buchstabe unter dem O ist hilft es ja weiter und die 23, welchem Gebiet kann die zugeordnet werden einem oder mehreren Bezirken ?

Gruß Helmut
 
jmh67 Am: 15.02.2017 20:19:38 Gelesen: 2172# 816 @  
Die 23 war das Gebiet um Bremen und Oldenburg siehe [1], da gibt es auch eine Umrisskarte. Der erste Buchstabe in der unteren Zeile muss ein "ü" sein, man gab ja an, dass ein Ort "über" das Leitpostamt in einem größeren Ort zu erreichen sei. Das hilft uns also nicht viel.

Auf den Beginn des Ortsnamens mit "Qu" brachte mich das Fragment des zweiten Buchstabens. Die meisten Orte in der Gegend mit "O" fangen (so meine Schnellsuche) mit "Os", "Ol", oder "Ob" an, das passt alles nicht von der Form her, und rechts unten im ersten Buchstaben ist ein Klecks oder Strich, der ihn wie ein "Q" aussehen lässt. Daher meine Vermutung, dass es einer der beiden oben genannten Orte sein könnte. "Schätzometrie" anhand der Schriftgrößen und die Annahme, dass erste und zweite Zeile fast gleich lang sind, helfen auch nicht so recht weiter. Quernheim sieht freilich groß genug aus, dass es ein eigenes Postamt oder wenigstens eine Poststelle I gehabt haben könnte (heute hat es keine Postfiliale), Quendorf ist eine Streusiedlung. Kennt sich jemand in der Ecke besser aus?

Jan-Martin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Postleitregionen_in_Deutschland
 
mumpipuck Am: 15.02.2017 21:25:08 Gelesen: 2156# 817 @  
Ich habe mal das letzte Ortsverzeichnis der Reichspost aus 1944 zu Rate gezogen. Wir werden das Rätsel nicht lösen können, da es - zumindest im Mai 1944 - im Postgebiet 23 die folgenden drei Poststellen II, die mit "Qu" beginnen, gab. Es liegt nahe, dass diese auch noch wenige Jahre später bestanden:

Quelkhorn über Lilienthal (Bz. Bremen)
Quendorf über Salzbergen
Querlenburg über Lohne (Oldb.)

Helfen würde also erst der vierte Buchstabe!

Ferner Quakenbrück, aber das war ein Postamt und hatte richtige Tagsstempel.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Zeitlos Am: 15.02.2017 22:29:48 Gelesen: 2138# 818 @  
Hallo Burkhard - Jan-Martin,

das ist der Hit - der Buchstabe Q könnte echt hinhauen - Opa stammt aus dem bremischen Umland zwischen Quellkorn Worpswede und Lilientahl. Das Haus / Bauernhof wurde zerbombt und er zog als einziges überlebendes Kind nach Bremen. Eventuell ist die Marke aus einem Briefverkehr von dort (z.B. von Nachbarn) an Opa gesendet worden.

Ich finde, dass das Rätsel gelöst ist. Danke !

Gruß Helmut
 

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