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Thema: Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe: Frühverwendungen aus 1948 gesucht
Das Thema hat 93 Beiträge:
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Berlinbogen Am: 11.06.2016 17:23:14 Gelesen: 11823# 69 @  
Leipzig 27.12.48



Schwerin R-Brief 10.11.48, Ankunft Seestadt 12.11.48



R-Satzbrief Berlin 35 29.11.48, Ankunft Berlin NW7 30.11.48



R-Satzbrief Berlin 35 06.12.48, Ankunft Berlin NW 7 9.12.48


 
Berlinbogen Am: 11.06.2016 23:28:24 Gelesen: 11791# 70 @  
Hallo Hannibal,

oben taucht der Satzbrief ein zweites Mal auf.
 
hannibal Am: 12.06.2016 16:22:51 Gelesen: 11759# 71 @  
Hallo Berlinbogen,

Kurt Geier hat von den Satzbriefen K 1 einige "angefertigt", was man sehr schön an den Nummern der R-Zettel auf den bisher bekannten Briefen mit Datum 29.11.48 sehen kann.

Näheres dazu auf der Seite Koepfe1 von Dr. Carsten Burkhardt. Verwendungen der 226 und 227 mit früherem Datum als 29.11.48 sind mir bisher nicht bekannt.

Viele Grüße
Peter
 
Berlinbogen Am: 14.06.2016 16:36:28 Gelesen: 11713# 72 @  
Hallo Peter,

beide Satzbriefe mit 226 und 227 haben das Stempeldatum 06.12.48.
 
Berlinbogen Am: 14.06.2016 16:47:08 Gelesen: 11711# 73 @  
R-Brief/Einschreiben Berlin Charlottenburg vom 04.11.48 nach Bad Oldesloe.

Ankunft 19.11.48, SBZ 202, 218 und Berlin 16

;
 
Berlinbogen Am: 14.06.2016 17:17:38 Gelesen: 11706# 74 @  
Zeitz 31.12.48



Berlin Spandau 22.11.48



Leipzig 30.11.48, Rückseite russischer Zensurstempel


 
Berlinbogen Am: 07.07.2016 18:16:26 Gelesen: 11302# 75 @  
Einschreiben/Rückschein Leipzig 21.10.48, 60 Pf. Farbe b, Ankunft Basel 27.10.48


 
hannibal Am: 06.09.2016 21:34:53 Gelesen: 10286# 76 @  
Hallo,

nachfolgend drei Belege aus den Monaten Oktober, November 1948 mit Marken aus der Koepfe-1-Serie - teils in MiFr mit Marken SBZ-Aufdruck auf Bären oder Arbeiter.



213(2) in MiFr mit 201(2) und A 195 auf portogerechtem Einschreiben (1) Berlin SW 11 ai 23.10.48 - 15, also in nicht so häufiger frühen Verwendung in Westberlin.



212a(2) in MiFr mit 185/2) portogerecht (15a) Weimar f 10.11.48 - 20



213 VB auf portogerechtem Brief SST Lutherstadt-Wittenberg 16.11.48

Vielleicht kann ja ein Forenteilnehmer Briefe mit absoluten Frühverwendungsdaten (siehe Tabelle Dr. Burkhardt) zeigen. Das würde uns in unserer Arbeit in der Fachgruppe "Köpfe/Pieck" sehr helfen.

Viele Grüße
Peter
 
Max78 Am: 10.10.2016 14:54:25 Gelesen: 9654# 77 @  
@ hannibal [#30]

Hallo zusammen,

es wird ja zu dem Thema "Katalogisierung Köpfe" gerade sehr viel diskutiert, schade nicht nur für die, die den Michelbewertungen hinterherlaufen, sondern vor allem für die Sammler, die Freude "am Ganzen" haben. Um mal wieder etwas Sachlichkeit und Freude an diesem Gebiet zu entwickeln, ohne auf "technische" Einzelheiten einzugehen, hier ein Beleg aus Leuna (Kreis Merseburg) nach Möser (Bezirk Magdeburg), zwar keine Frühverwendung, aber trotzdem geschichtich interessant. Etwas mager abgeschlagen am 22.11.48:



Nun, nachdem ich den vorgestellten Beleg Nr.4 von Hannibal aus Beitrag [#30] gesehen habe (Berlin N54 - 19b Magdeburg aus dem Jahre 1948), fand ich den hier abgeschlagenen Nebenstempel sehr interessant:



Er wurde, wenn man den Schriftstil betrachtet, mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder aus der Schublade gezogen, denn mit Einführung der Postleitzahlen im Jahre 1941 bedurfte es bestimmt einer ersten Eingewöhnungsphase. Bis Ende des Krieges stand die Postgebietszahl 19 für den RPD-Bezirk Magdeburg. In der Sowjetischen Besatzungszeit soll es laut wikipedia erst 1949 zu der Aufteilung 19a und 19b gekommen sein, was mit den Belegen von Hannibal und diesem eindeutig falsch sein dürfte. Bereits Ende 1948 musste es zu dieser Splittung kommen, sonst hätte man diesen Nebenstempel nicht abgeschlagen, schließlich lagen Merseburg und Magdeburg vormals im gleichen Postgebiet. Gerade auf Einschreibebelegen mit R-Zetteln läßt sich diese Unterteilung bestens nachvollziehen. Es ist also manchmal nicht nur die Frühverwendung der einzelnen Marken interessant, sondern der ganze Beleg an sich.

mit herzlichen Grüßen Max
 
Carsten Burkhardt Am: 10.10.2016 19:29:16 Gelesen: 9606# 78 @  
Hallo Hannibal,

kannst Du bis zu unserem Treffen in Leipzig die hier vorgestellten Belege kurz zusammenfassen?

Welche Wertstufe in welchem OPD Bereich zu welchen Daten?

Vielen Dank im Voraus.

Carsten
 
Briefmarkentor Am: 10.10.2016 20:11:04 Gelesen: 9589# 79 @  
Die Mi.-Nr. 216 auf eine überfrankierten Drucksache vom 27. Oktober 1948 aus Woldegk (OPD Schwerin).




 
Carsten Burkhardt Am: 10.10.2016 20:55:52 Gelesen: 9573# 80 @  
Na das geht ja lustig weiter.

Alle Köpfe-Enthusiasten treffen sich am Samstag in Leipzig, Dieskaustr. 140 um 11 Uhr. Gaststätte Martinseck.

Viele Grüsse

Carsten
 
Ben 11 Am: 10.10.2016 21:56:10 Gelesen: 9554# 81 @  
Hallo Carsten,

ich würde gern an dem Treffen teilnehmen und mir Eure Arbeit anhören. Ist das möglich?

Viele Grüße. Ben.
 
Carsten Burkhardt Am: 10.10.2016 22:40:44 Gelesen: 9538# 82 @  
Natürlich, Du bist herzlich willkommen. Ich würde mich sehr freuen, ich komme aber ohne jegliche Unterlagen.

Carsten
 
hannibal Am: 08.01.2017 13:35:49 Gelesen: 7419# 83 @  
Allen Lesern dieses Forums noch alle guten Wünsche für 2017 insbesondere beste Gesundheit und viel Freude an unserem schönen Hobby.

Heute möchte ich drei Belege mit Frankaturen der Köpfe-Serie aus den Monaten Oktober bis Dezember 1948 vorstellen.

Beginnen möchte ich mit einer wunderschönen Dreifarben-Bedarfsfrankatur aus dem Dezember 1948 frankiert mit 216,218a(3)sowie 220a portogerechter Einschreibbrief von Böhlitz-Ehrenberg nach Düsseldorf-Büderich.

Stempel (10) BÖHLITZ-EHRENBERG d 22.12.48.-17 und rückseitig Ank.-Stempel.

Bemerkenswert auch der provisorische R-Zettel. Mal kein Sammlerbrief, sondern Firmenbedarf.



Dann eine Verwendung aus dem November 1948 als portogerechter Auslands-Einschreib-Brief (50+60)nach Sibiu Rumänien.

Frankiert mit 187a, 191(2), 205, 207a, 212, 213 und 228 gestempelt (10)Netzschkau c 22.11.48.-12 - auch hier der R-Zettel mit eingestempelter Ortsangabe und rückseitig Weiterleitungsstempel 2.12.48 und Ankunftstempel Sibiu 4.Dez.



Der dritte vorgestellte Beleg stammt aus dem Oktober 1948 und zeigt eine MiFr auf portogerchtem Auslandsbrief von Magdeburg-Buckau adr. an eine norwegische philatelistische Zeitschrift frankiert mit 202A, 212, 213, 214, 215OR und 218. Gestempelt MAGDEBURG-BUCKAU c 20.10.48.-18.

Trotz des leichten Stockansatzes bemerkenswert, weil für 215 und 218 das mir bisher bekannte früheste Verwendungsdatum. Rückseitig Ankunftstempel Oslo und vorderseitig mit Bleistift ergänzte Anschrift.



Viele Grüße
Peter
 
Carsten Burkhardt Am: 08.01.2017 15:01:12 Gelesen: 7406# 84 @  
Danke Peter, wieder zwei kleine Schritte vorwärts. 2016 hatten wir nur eine Verbesserung, 2017 sind es damit schon doppelt so viele.

Viele Grüsse
Carsten
 
prefico74 Am: 09.01.2017 16:33:58 Gelesen: 7337# 85 @  
Hallo,

auch von meiner Seite einen kleinen Beitrag zum Thema Frühverwendung.

Diese Frühverwendung dürfte wohl alle Erwartungen übertreffen und alle vorherigen Stempel und die Akten- Angaben in Frage stellen, doch ich gehe mal davon aus, dass der Postangestellte an diesem Tag seine Brille vergessen hatte oder in der Poststelle in Zella- Mehlis starker Nebel vorherrschte!



Gruß
 
Carsten Burkhardt Am: 09.01.2017 18:28:53 Gelesen: 7311# 86 @  
@ prefico74 [#85]

Sicher, das ist ein ganz normaler Drehfehler. Ich hatte schon Stempel aus den 30er Jahren, aber auch 1947.

Viele Grüsse
Carsten
 
hannibal Am: 20.03.2017 23:09:33 Gelesen: 6092# 87 @  
Hallo,

mal wieder ein Beleg mit einer sehr frühen Verwendung einer 2 Pfg- Marke aus der Dauerserie Koepfe 1, noch dazu aus Westberlin.

Portogerechte MiFr auf Drucksache nach Gräfenroda (Thür) SBZ-Aufdruck 182 (2) und 212a gestempelt Berlin SW 61g 20.10.48. 13-14. Vorschriftsmäßig Brief unverschlossen.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 29.03.2017 22:30:54 Gelesen: 5674# 88 @  
Heute drei portogerechte Einzelfrankaturen der 24 Pfg. Koepfe 1 (Mi. 220) aus den Monaten November und Dezember 1948.

Brief des Leipziger Messeamtes - gestempelt (10b) Leipcig C2 30.11.48.-19



Brief aus Bitterfeld nach Berlin - gestempelt Bitterfeld h 9.12.48.-12



Brief aus Leipzig nach Schwarzenberg - gestempelt Leipzig SO b 22.12.48.-17



Alle drei Belege in sauberer Erhaltung und reiner Bedarf.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 07.04.2017 16:01:49 Gelesen: 5292# 89 @  
Nachfolgend wieder zwei 1948er Belege mit Frankaturen aus der Köpfe-Serie.

Zuerst eine MeFr mit waagerechtem Paar der 216 auf portogerechtem Fernbrief von Halle nach Berlin gestempelt (19a) Halle(Saale) BPA 29 11.12.48.-14.



Interessant im Stempel auch die Postgebietszahl 19a für Halle schon aus der 1. Dezemberhälfte.

Der zweite Beleg aus dem Oktober ein portogerechter Auslandsbrief von Berlin in die Schweiz nach Bern - eine "bunte" MiFr mit 212, 213,214 und 216 sowie 182, 202 und 228 - sauber gestempelt Berlin W 66 h 26.10.48.18.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 03.05.2017 18:32:50 Gelesen: 4312# 90 @  
Wieder zwei Belege passend zum Thema mit Verwendung der 2 Pfg. Käthe Kollwitz im Dezember 1948.



SBZ 212 in MiFR mit SBZ 185 auf Ansichtskarte Wandersleben (Thür) 17.12.48



212a(5) portogerecht auf Ortspostkarte von Berlin Weißensee nach Berlin-Schöneberg

Berlin-Weißensee 1 l 14.12.48.-18.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 07.05.2017 16:18:40 Gelesen: 4209# 91 @  
Heute eine Postkarte frankiert mit einem waagerechten Paar der 6 Pfg-Marke (Mi 213) von Leipzig nach Ortenberg/Hessen - gestempelt (10)Leipzig O 5 -2.11.48.-11.



Ein schöner Beleg aus der 3. Woche nach Ausgabe.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 26.05.2017 15:42:41 Gelesen: 3405# 92 @  
Hallo,

heute eine EF 213 auf Briefumschlag als "Bücherzettel" wie Drucksache portogerecht frankiert und mit dem SST (15a) Schmalkalden 1848 mahnt Einheit Deutschlands 29.12.48.-11 entwertet nach Leipzig.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 18.08.2017 22:10:36 Gelesen: 229# 93 @  
Hallo,

heute wieder etwas weiter zum Thema mit einer "bunten" MiFr mit 4 Werten aus der Köpfeserie.

212, 213, 216 und 225b mit 2 x 184a sowie 228 auf Einschreiben der 2. Gew.-Stufe gestempelt (10) Chemnitz 4 ag 26.10,48.-10 - als frühe Oktoberverwendung. Die rechte 184a wohl mit dem AF VII ausgewechseltes größeres S von Sowjetische.



In den nächsten Tagen folgen weitere Belege, die noch früher aus dem Oktober stammen.

Viele Grüße
Peter
 

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