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Thema: Bund Dauerserie Unfallverhütung
Das Thema hat 32 Beiträge:
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Max78 Am: 31.01.2016 14:58:10 Gelesen: 3201# 8 @  
Hallo zusammen,

hier möchte ich Euch einen schönen Beleg zur Dauerserie Unfallverhütung vorstellen. Portogerecht frankiert mit 190 Pfennig (50 Pf. Fernbrief + 140 Pf. Einschreibegebühr) ging der Beleg 1977 auf den Weg. Zusätzlich läßt sich der Plattenfehler Mi. 694 I auf der äussersten linken 5 Pfennig finden. Als weitere Bestätigung, dass es sich um diesen Plattenfehler handelt, der in verschiedener "Ausprägung" ausschließlich auf Rollenmarken vorkommt, befindet sich auf selbiger Marke noch die Zählnummer auf Rückseite:





einen schönen Sonntag allen, mit Grüßen Max
 
Eilean Am: 22.08.2016 21:53:17 Gelesen: 2514# 9 @  


Ich zeige Euch mal ein Eckrandstück der 150 Pfennig aus dem Bogen als MiF. Dazu noch eine Berliner Marke vom Unterrand. Eilbrief von Berlin nach München mit einem leichten Abschlag des Briefträgers "43" von aus München 80.

Eine solche Marke ist sicher nicht so leicht als Eckrandstück auf Brief zu finden.

Gruß
Andreas
 
Michael Mallien Am: 17.03.2017 14:37:15 Gelesen: 2028# 10 @  
Von einem Paket verblieb dieser Aufkleber, frei gemacht mit 2 Exemplaren der 100 Pfennigmarke.

Stempel FULDA 1 / 23.1.76-22 / 64



Das Paket wurde offensichtlich beschädigt, wie durch den Zusatzstempel belegt:

Beschädigt
in Ahrensburg (Holst.)
am ... eingegangen
Verpacker:
Zeuge
 
Uwe Seif Am: 17.03.2017 15:42:32 Gelesen: 2012# 11 @  
@ Michael Mallien [#10]

Hallo,

ein Paket war es wohl nicht, da mit Briefmarken freigemacht. Wohl eher ein Großbrief oder Päckchen. Auf jeden Fall ein sehr interessanter Beleg!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Gerhard Am: 17.03.2017 18:09:07 Gelesen: 1970# 12 @  
@ Uwe Seif [#11]

1976 war es wohl ein Päckchen; 2,- Mark kommt meiner Erinnerung nach hin, hätte aber noch ein Paket sein können, die durften damals noch mit Briefmarken freigemacht werden. Das dieses seit einigen Jahren nicht mehr möglich ist halte ich persönlich für daneben, Privatisierung hin oder her. Bisherige Begründungen haben mich nicht überzeugen können.

MphG

Gerhard
 
drmoeller_neuss Am: 17.03.2017 21:09:54 Gelesen: 1937# 13 @  
@ Gerhard [#12]

Pakete durften bei der Deutschen Bundespost zu keiner Zeit mit Briefmarken frankiert werden. Pakete wurden am Schalter bar bezahlt. In kleinen Poststellen wurden aber die Paketkarten mit Briefmarken frankiert.

Mir sind aber Fälle bekannt, wo aus Kulanz versehentlich auf dem Paket aufgeklebte Briefmarken mit der Paketgebühr verrechnet wurden.
 
klinhopf Am: 17.03.2017 21:20:21 Gelesen: 1934# 14 @  
@ drmoeller_neuss [#13]

Mir sind aber Fälle bekannt, wo aus Kulanz (versehentlich) auf dem Paket aufgeklebte Briefmarken mit der Paketgebühr verrechnet wurden.

Genau, bzw. bestätigt.

Ingo Pfennig - Ex-Postler in den 60er-Jahren

@ Michael Mallien [#10]

Sicherlich wohl kein Paket, meine ich auch.
 
Bund-Briefe Am: 17.03.2017 22:33:19 Gelesen: 1919# 15 @  
@ klinhopf [#14]

Im Posttarif vom 1.7.1974 bis 31.12.1978 kostete ein Päckchen 200 Pf.

Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
 
Uwe Seif Am: 18.03.2017 05:40:28 Gelesen: 1902# 16 @  
@ drmoeller_neuss [#13]
@ klinhopf [#14]

Hallo,

kann ich auch so bestätigen. Frankaturen auf Paketen findet man am häufigsten auf Sendungen, die als Päckchen vorgesehen waren, aber dann wegen Gewichtsüberschreitung von 2kg zum Paket "aufgewertet" wurden. Sicherlich gab es Vorschriften, wie in diesen Fällen zu verfahren war. Kennt diese jemand? Auf den Paketkarten musste meines Wissens vermerkt werden, dass sich ein Teil der Gebühren in Form von Postwertzeichen auf der Paketsendung befanden.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Bund-Briefe Am: 18.03.2017 15:03:38 Gelesen: 1855# 17 @  
@ Bund-Briefe [#15]
@ Uwe Seif [#16]

Könnte aber auch ein normaler Brief gewesen sein, der kostete mit Gewicht zwischen 250 und 500 Gramm auch die 200 Pf !

Da der Hinweis auf "Päckchen" fehlt, kommt dies auch in Betracht.

Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
 
Uwe Seif Am: 18.03.2017 17:49:10 Gelesen: 1831# 18 @  
@ drmoeller_neuss [#13]

Hallo,

hierzu ist mir noch eingefallen, dass die Paketkarten auch vom Absender im voraus freigemacht werden konnten - mittels Postwertzeichen (wohl sehr selten) oder Absenderfreistempel. Der Postbeamte musste dann die Richtigkeit der Gebühr überprüfen. War die Paketkarte nicht ausreichend freigemacht, wurde kassiert, war die Paketkarte überfrankiert musste der Einlieferer hierauf hingewiesen werden - der Absender erhielt dann auf Antrag die zu viel verklebte/freigestempelte Gebühr erstattet. In diesem Falle musste dann wohl auf der Paketkarte "xy Pfennig zu viel entrichtete Gebühr erstattet" (oder so ähnlich) vom Postbeamten vermerkt werden.

Vielleicht kennt jemand die genauen Vorschriften hierzu?

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Manne Am: 19.03.2017 17:19:43 Gelesen: 1773# 19 @  
Hallo,

ein Einschreiben vom 27.05.1972, abgestempelt mit Sonderstempel auf dem Sonderpostamt der Südwest-Messe.

Gruß
Manne


 
Michael Mallien Am: 13.06.2017 21:41:08 Gelesen: 1366# 20 @  
Heute kann ich zwei Privat-Ganzsachenumschläge mit dem Wertstempel zu 50 Pf zeigen.

1. 20 Jahre DPhJ mit Sonderstempel vom 30.5.1976 aus Lich nach Frankfurt.



2. Deutsche Philatelistenjugend mit Stempel DÜSSELDORF 24 / 13.-7.78-13 / 4000



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 25.07.2017 21:36:11 Gelesen: 1092# 21 @  
Diese schöne Privat-Ganzsache trägt zwei Wertstempel der Dauerserie, die sich zu den erforderlichen 90 Pfennig für das Aerogramm summieren. Diese Portostufe für das Ausland galt ab dem 1.7.1972.

Das Aerogramm trägt einen Stempel aus Langenfeld vom 22.3.1973 und ging nach Zypern.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 24.09.2017 19:16:22 Gelesen: 683# 22 @  
Diese Privat-Ganzsache wurde offenbar vom BdPh in Auftrag gegeben. Mit 30 Pfennig ist das Porto für die Durcksache abgegolten.

Der Brief trägt einen Sonderstempel zum Lufthansa-Erstflug Frankfurt-Toronto am 10.5.1975.



Die handschriftliche 174 unter der Adresse kann ich nicht deuten.

Viele Grüße
Michael
 
Pete Am: 03.10.2017 14:41:16 Gelesen: 583# 23 @  
Nachfolgend eine Sendung vom 29.12.1971 aus Frankfurt am Main nach Schifflingen (Schifflange) in Luxemburg. Die Sendung wurde mittels einer Briefmarke zu 30 Pf. freigemacht und der Brief trägt einen Vermerk über ein zu erhebendes Nachporto (20 Pf.).

Postalisch galt der Staat Luxemburg (CEPT-Land) als Inland. Vermutlich war der Brief etwas schwerer als 20 Gramm, weshalb ein Nachporto als Differenz zur nächst höheren Portostufe angesetzt wurde (nächst höhere Portostufe von 50 Pf.).



Gruß
Pete
 
Michael Mallien Am: 11.10.2017 20:40:53 Gelesen: 429# 24 @  
Postkarte aus der zweiten Hälfte der 1970er Jahre, frei gemacht mit zwei Marken zu 20 Pf (1x oben geschnitten, 1x unten geschnitten).

Leider ist die letzte Ziffer der Jahreszahl nicht identifizierbar. Es könnte eine "5" sein. Die Portoperiode mit 40 Pf für Postkarten im Fernverkehr begann am 1.7.1974 und dauerte bis zum 31.12.1978.



Viele Grüße
Michael
 
Christoph 1 Am: 11.10.2017 22:39:45 Gelesen: 412# 25 @  
@ Michael Mallien [#24]

Hallo Michael,

ich lese eine 78. Schau doch mal auf die Rückseite der Karte, manchmal findet sich dort ein Datum? Wenn dort nur eine Gewinnspiel-Lösung steht, dann kannst Du diese evtl. mit anderen Karten des gleichen Empfängers vergleichen, um den Zeitraum, in dem das entsprechende Gewinnspiel stattfand, einzugrenzen.

Gruß,
Christoph
 
Manne Am: 12.10.2017 10:24:09 Gelesen: 379# 26 @  
Hallo,

ein Brief der in Schwenningen am 21.06.1977 nachträglich entwertet wurde. Unfallverhütung und Heinemann kombiniert.

Gruß
Manne


 
Markenhamster Am: 12.10.2017 12:28:55 Gelesen: 356# 27 @  
@ Michael [#24]
@ Christoph [#25]

Erstausstrahlung war am 22. Januar 1977. Folglich müßte dort eine "7" stehen. Ist aber offensichtlich nicht der Fall. Damit bleiben zwei Möglichkeiten:

- Versendung der Karte 1977 (portogerecht), Stempel falsch eingestellt
- Versendung der Karte unterfrankiert 1978/9

Hamsterliche Grüße!
 
Christoph 1 Am: 12.10.2017 13:35:03 Gelesen: 341# 28 @  
@ Markenhamster [#27]

Hallo Hamster,

richtig, die Sendung "Auf los geht's los" wurde erst ab Januar 1977 ausgestrahlt und lief dann alle 1-2 Monate bis 1986. Die Karte könnte also theoretisch aus dem Zeitraum zwischen 1977 und 1986 sein. Aber nur bis Ende 1978 galt das Postkartenporto von 40 Pfennig. Insofern muss der Stempel also von 1977 oder 1978 sein. Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Es ist der 10.3.1978. Das passt auch sehr gut zum Sendetermin der Show am 4.3.1978 [1]

Gruß,
Christoph

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_Los_geht%E2%80%99s_los#Ausstrahlungen_in_der_ARD
 
Michael Mallien Am: 13.10.2017 10:34:12 Gelesen: 290# 29 @  
@ Christoph 1 [#25][#28]
@ Markenhamster [#27]

Hallo Christoph, hallo Markenhamster,

ich danke euch für eure Analysen. Insbesondere die Relation zu der Sendung vom 4.3.1978 finde ich überzeugend. Auf der Rückseite der Karte steht nur das Lösungswort Postzusteller und ich habe keine weiteren Karten mit dem Lösungswort zum Datumsvergleich.

Die "78" als Jahreszahl wäre meine zweite mögliche Interpretation gewesen. Ich gehe davon aus, dass sie stimmt.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 13.10.2017 18:05:07 Gelesen: 255# 30 @  
@ Michael Mallien [#29]

Upps, stimmt gar nicht, was ich in [#29] geschrieben habe. Tatsächlich habe ich noch zwei weitere Karten mit dem Lösungswort und damit zum Datumsvergleich. Beide sind am 10.3.1978 gestempelt. Immerhin passen beide Karten wunderbar in dieses Thema!

1. Karte mit dem Zusammendruck W 51 = 10Pf + 30Pf oben geschnitten.



2. Karte mit dem Zusammendruck W 52 = 10Pf + 30Pf unten geschnitten.



Alle Karten stammen aus dem selben Haushalt. Da wurde ganz offensichtlich ein MH 20 mit dem Heftchenblatt 25 "verbraucht".



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 15.10.2017 11:04:02 Gelesen: 211# 31 @  
Ich kann einen weiteren Brief mit einem Zusammendruck aus dem Heftchenbaltt 25 zeigen.

Dieser Brief mit dem W 55 (30Pf + 20Pf oben geschnitten) ging am 10.2.1977 von 5820 Gevelsberg nach Lünen-Horstmar.



Der Beleg zeigt die Kodierung der Postleitzahl 4670 für die maschinelle Sortierung:



Mehr zum Thema "Kodierung" findet ihr in [1]. Im Beitrag #14 ist gezeigt, wie sich die PLZ aus der Kodierung ermitteln lässt.

Viele Grüße
Michael

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&CP=0&ST=366&page=0
 
Michael Mallien Am: 16.10.2017 17:54:28 Gelesen: 121# 32 @  
Möglicherweise bekommen wir noch Belege aller Zusammendrucke des Heftchenblatt 25 zusammen? Hier ist ein weiterer und zwar ein Brief mit W 47 (40 Pf + 10 Pf oben geschnitten), gestempelt in 467 Lünen am 2.12.1975.



Viele Grüße
Michael
 

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