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Thema: Deutsches Reich Sondermarken in Auslandsverwendung 1933-1945
Das Thema hat 53 Beiträge:
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cilderich Am: 15.01.2017 16:40:58 Gelesen: 4864# 29 @  
Ich hatte ja weiter oben geschrieben, dass ich die Wagner Ausgabe für sehr gelungen halte, daher möchte ich einfach auch mal wieder einen passenden Beleg zeigen. Dieser ist nicht nur dem Wagnersatz entnommen, sondern zeigt auch wieder eine Sonderportoverwendung. Es handelt sich dabei um die meines Wissens nach sehr seltene Ef der 20 RPF in die CSR.


 
cilderich Am: 15.01.2017 16:46:53 Gelesen: 4860# 30 @  
Na und dann möchte ich gleich noch dem Sonderportothema mit einem weiteren, durchaus nicht alltäglichem, Stück treu bleiben. Auch im sogenannten Ständesatz gab es eine 20 RPF Marke, die sich somit natürlich für eine Versendung in die CSR eignete, was hier auch erfolgte und dann auch noch im Eckrandstück, das macht das Ganze nochmals spektakulär.


 
cilderich Am: 15.01.2017 17:00:43 Gelesen: 4850# 31 @  
@ cilderich [#18]

Kürzlich las ich die Nachträge zum Zensurpostkatalog des 2. WK von Herrn Landsmann etwas aufmerksamer, und dort kann er zeigen, dass die Wiener Prüfstelle am 01.12.39 ihren Dienst aufnahm.
 
cilderich Am: 21.01.2017 14:36:42 Gelesen: 4789# 32 @  
Ränder und vor allem Eckränder von Marken auf Brief sind aus dem Deutschen Reich nicht so häufig, deshalb ist es auch immer schön mal wieder ein Stück zu finden. Jedenfalls gibt es hier mal den Höchstwert aus dem 2. Olympiasatz von 1936 in MiF mit dem 15 Pfennig Wert als portogerechtes Einschreiben mit Sondereinschreibezettel und Stempel jeweils vom Reitplatz, wozu natürlich der 40 Pfennigwert auch sehr gut paßt.


 
hajo22 Am: 02.02.2017 11:33:32 Gelesen: 4645# 33 @  
Einschreibbrief aus Hamburg vom 20.12.1937 nach New York, Ankunftsstempel 29.12., frankiert mit diversen Werten der WHW-Serie von 1937 zu insgesamt 1 RM (= Auslandsbrief der 4.Gewichtsstufe bis 80gr. = 70 Pf. + R-Gebühr 30 Pf.).

Leitvermerk auf dem Brief: Mit Dampfer "Hamburg" (Hamburg-Amerika-Linie).



VG, hajo22
 
cilderich Am: 03.02.2017 14:09:12 Gelesen: 4614# 34 @  
@ hajo22 [#33]

Hallo,

vielen Dank für die Einstellung. Höhergewichtige Stücke, vor allem mit Sondermarken sind nicht häufig!!
 
cilderich Am: 03.02.2017 14:16:35 Gelesen: 4613# 35 @  
Hallo,

ich komme nochmals auf den 2. Olympiasatz zurück. Hier die 25 RPF in ihrer Standardverwendung als einfacher Auslandsbrief, aber mit Sonderstempel aus dem Stadion vom 4. Tag der Spiele. So grüßte man relativ häufig ins Ausland, aber nichts desto trotz ist der Brief eine sehr hübsche Darstellung dieser Frankatur.


 
cilderich Am: 03.02.2017 16:21:50 Gelesen: 4595# 36 @  
Hier gilt wieder: Sieht unspektakulär aus, aber eine MEF dieser Marke gelingt nur über die Firmenpost, da die Zensur existierte, was der "Ad" Stempel darlegt.

Attraktiv.


 
cilderich Am: 18.02.2017 13:08:56 Gelesen: 4474# 37 @  
Hier nochmal etwas in Bezug auf die Sonderporti z.B. nach Ungarn. Eine Satzfrankatur mit Zusatz, aber korrekt portogerecht. So etwas finde ich hübsch und nehme es gerne in die Sammlung auf.

Herzliche Grüße cilderich


 
hajo22 Am: 18.02.2017 19:05:34 Gelesen: 4453# 38 @  
Ansichtskarte vom Olympischen Dorf frankiert mit 15 Pf. Olympiamarke in die Schweiz. Gestempelt mit SSt "Berlin Olympisches Dorf - XI. Olympiade 1936" 4.8.36.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 18.02.2017 22:06:02 Gelesen: 4432# 39 @  
Einschreib-Auslandsbrief mit Block 7 + Zusatzfrankatur auffrankiert zu insgesamt 55 Pf. (R-Gebühr= 30 Pf. + Auslandsbrief bis 20g= 25 Pf.) Couvert war wohl leer gewesen bzw. hatte ein Schreiben auf hauchdünnem Luftpostpapier beinhaltet (vermutlich reine Sammlerpost). Gestempelt Berlin 20.4.1937 SSt und Tagesstempel Berlin SW 68. Ankunftsstempel Davos-Platz 21.4.37.



Mein einziger Hitler-Block in Auslandsverwendung.

VG, hajo22
 
cilderich Am: 24.02.2017 12:48:28 Gelesen: 4348# 40 @  
Hallo,

hier noch ein Beispiel für die Verwendung von Eckrändern. Hier wurde der ganze Satz vom Eckrand stammend verklebt, das führt dann zwar zu einer gewissen Überfrankatur, ist aber so trotzdem ungewöhnlich.

Herzliche Grüße cilderich


 
cilderich Am: 24.02.2017 13:13:18 Gelesen: 4334# 41 @  
Auch noch eine Einzelfrankatur aus der Kriegszeit, zu dieser Zeit sind Auslandsfrankaturen relativ seltener, da der Versand stark reglementiert war und die Post zensiert wurde (Ad Stempel aus München). Hier die MiNr 837 in die Schweiz. Das ist sicherlich noch die häufigste Verwendung, gefolgt von Frankreich.


 
cilderich Am: 24.02.2017 13:49:28 Gelesen: 4326# 42 @  
Hier wäre dann eine Variante nach Frankreich. Diesmal die MiNr 880 mit Zensur über Frankfurt aus einem Arbeiterlager (s. Absender). Das es sich hier wohl nicht um einen Zwangsarbeiter handelte dürfte die Frankatur beweisen, denn wenn ich von jemandem gezwungen werde unterstütze ich ihn nicht auch noch finanziell, was ja hier durch den Zuschlag von 10 Rpf erfolgte. Diese Marke war die letzte des Deutschen Reiches, die explizit für den Auslandspostkartentarif aufgelegt wurde. Na ja, es schrieben ja auch nur noch wenige Personen ins Ausland auch nach Frankreich. Zirka 3 Wochen später, nachdem die Karte abgesandt wurde, erfolgte die Landung in der Normandie.


 
cilderich Am: 24.02.2017 14:59:16 Gelesen: 4316# 43 @  
Hier eine um 1 Rpf überfrankierte Versendung nach Frankreich mit einer nicht so häufigen Durchlaufzensur aus Frankfurt.


 
cilderich Am: 09.03.2017 15:46:37 Gelesen: 4135# 44 @  
Hallo,

heute mal wieder etwas "Buntes". Das Besondere daran ist per Stempel hervorgehoben. Der Brief lief aus der Ostmark nach Liechtenstein und es gab kein sog. Europaporto; allerdings gab es den Grenzverkehr und unter diese Regelung fiel dieser Brief, so dass er statt 55 Rpf mit 42 Rpf korrekt frankiert ist. Was allerdings diese gebührenbegünstigte Regelung konterkarierte war die Zensur. Die Regelung bestand ja, weil der Weg von einem Ort auf der einen Grenzseite zum anderen auf der Gegenseite so kurz war, dass quasi kein größerer Aufwand für die Beförderung bestand als z.B. für einen Ortsbrief, denn die Bearbeitung war damals dezentral, fand also vor Ort statt und nicht in einem "Briefzentrum".

Auch existierende Austauschpostämter für Auslandspost wurden nicht genutzt für den Grenzverkehr. Aber es gab die Zensur, und damit war die Regelung eigentlich hinfällig, denn egal wie nah sich die Orte waren, es ging bezüglich der Schweiz und Liechtenstein halt erst einmal nach München. Solche Briefe sind nicht so häufig und meist nur mit Dauermarken frankiert.

LG cilderich


 
cilderich Am: 09.03.2017 16:41:21 Gelesen: 4122# 45 @  
Hallo,

hier noch ein interessantes Stück, wenn auch wieder "etwas für die Nische". Eine Mischfrankatur in die Schweiz. Das Interessante daran ist die Marke zu Hitler´s Geburtstag 1942. Diese Marke war die Letzte des Deutschen Reiches, die eine vorbestimmte Gültigkeit aufwies, und zwar den 31.12.1942. Alle Marken, die danach erschienen, waren bis Mai 1945 gültig. Und dann wird diese Marke am 13.9.1943 verwendet. Sie war ungültig, wurde aber perfekt gestempelt und durchlief alle postalischen und zensorischen Kontrollen und kam an. Eher kurios aber nett.


 
olli0816 Am: 10.03.2017 12:56:04 Gelesen: 4159# 46 @  
Brief von 1934 von Efringen nach Sankt Gallen als Einschreiben mit den 3, 4, 8 und 40 Pfennig Marken.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945 "]
 
hajo22 Am: 05.04.2017 20:13:14 Gelesen: 3769# 47 @  
Kompletter Satz WHW 1937 (Schiffe) auf Einschreibbrief in die USA. Gestempelt Berlin W 8 qq am 22.11.37, Ankunft 30.11. in Concord. Der Absender verwendete ein Couvert des seinerzeit und auch heute sehr bekannten Hotels "Adlon".



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 13.04.2017 18:15:53 Gelesen: 3526# 48 @  
25 Pf. aus dem Winterhilfswerk-Satz 1937 (Schiffe) auf Brief nach Baltimore/USA. Gestempelt Bad Wilsnack am 10.11.37.

Der Brief wurde zur Devisennachschau zollamtlich geöffnet.



BG, hajo22
 
cilderich Am: 29.04.2017 13:42:08 Gelesen: 3135# 49 @  
Beste Grüße,

etwas Neues aus dem Bereich: Kurios. Es handelt sich um eine Postkarte zu ermäßigter Gebühr aus Lörrach nach Basel, somit 6 Rpf statt 15 Rpf. Da aber der 2. Weltkrieg begonnen hatte mußte die Karte, statt eben mal "über die Straße", nach Frankfurt, denn hier war zu dieser Zeit die Zensur für die Schweiz verortet. Die Karte direkt aus Frankfurt hätte eben 15 Rpf gekostet. Ein schönes Beispiel für das Vorgehen: " Alles kann gänzlich unlogisch sein, Hauptsache es ist politisch korrekt, oder politisch legitimiert".



Herzliche Grüße cilderich
 
cilderich Am: 19.05.2017 16:27:03 Gelesen: 2803# 50 @  
@ cilderich [#25]

Hallo,

in o.g. Beitrag hatte ich Block 7 vorgestellt. Auch die anderen Stücke gab es mit Auffrankatur ins Ausland. Eben fand ich in meinem Fundus Block Nr. 9, den ich hier zeige. Es ging nach Schweden, was keine so ungewöhnliche Destination darstellt.

Beste Grüße cilderich


 
cilderich Am: 10.08.2017 15:01:32 Gelesen: 1135# 51 @  
@ cilderich [#14]

Hallo mal wieder. In o.g. Beitrag hatte ich die besonderen Frankaturmöglichkeiten nach Ungarn, resp. der Tschechoslowakei angesprochen.

Hier möchte ich erneut einen solchen Beleg vorstellen. Eine MEF der 757. Schon des Portowertes her nicht so häufig, und dann per Einschreiben Luftpost nach Ungarn, mit Zensur. Von solch einer Frankatur wird es nicht allzu viele geben, was aber auf alle MEF dieser oder ähnlicher Marken zutrifft. Was natürlich auch interessant ist, der Absendeort im Sudetenland.

Herzliche Grüße cilderich

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cilderich Am: 14.09.2017 18:01:01 Gelesen: 201# 52 @  
@ cilderich [#15]

Hallo,

häufig sind die beiden Belege, die ich heute zeigen möchte nicht. Man sieht solche Frankaturen nicht selten auf Auktionen, aber dann nicht portogerecht.

Hier 2 PORTOGERECHTE Marken aus Block 2 in EF nach Ungarn wohin das Sonderporto von 10 Rpf für Karten und 20 Rpf für "Standardbriefe" galt, wie auch in die CSR. Beide Briefe sind gelaufen, wie über die Ankunftsstempel ersichtlich.
1. Brief (20 Rpf)
2. Einschreibebrief (20Rpf + 30 Rpf)

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Beste Grüße cilderich
 
Manne Am: 14.09.2017 21:04:39 Gelesen: 178# 53 @  
Hallo,

ein Einschreib-Brief nach Schaffhausen vom 25.03.1944.

Gruß
Manne


 

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