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Thema: (?) (95) Ein schöner Rücken kann auch entzücken - die Rückseite der Briefmarke
Das Thema hat 102 Beiträge:
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volkimal Am: 17.08.2017 23:31:53 Gelesen: 27722# 28 @  
@ Koban [#27]

Hallo Koban,

eine interessante Ergänzung. Deine Marke widerlegt meine Vermutung, dass Peter Skovgaard die Stempel auf die Rückseite der Marken angebracht hat, bevor er diese verschickt hat. Wenn ich es richtig sehe ist Deine Marke 1895 gestempelt. Peter Skovgaard kam aber erst 1913 nach Viborg. Demnach muss er die Marken nachträglich mit dem Stempel versehen haben. Wie sie dann in Umlauf gekommen sind weiß ich natürlich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 11.09.2017 17:41:52 Gelesen: 27482# 29 @  
Hallo zusammen,

es gibt eine Reihe von Briefmarken, bei denen auf der Rückseite eine Erklärung zum Markenbild vorhanden ist. Hier das erste Beispiel aus Gibraltar:



Wie man lesen kann, kommt die "Winged Asparagus Pea" zu Deutsch Spargelerbse in Gibraltar ziemlich selten vor. Sie blüht zwischen März und Mai.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 25.09.2017 19:09:46 Gelesen: 27329# 30 @  
Hallo zusammen,

hier ein Beispiel aus Portugal aus dem Jahr 1971 (Michel Nr. 1123):



Ende der 60-er bzw. Anfang der 70-er Jahre gab es in Portugal eine Reihe von Briefmarken mit einem rückseitigen Aufdruck. In drei Sprachen (Portugiesisch, Französisch und Englisch) ist dort eine Erklärung des Markenbildes.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 30.09.2017 18:07:08 Gelesen: 27251# 31 @  
Hallo zusammen,

dieser komplette Bogen aus Lettland mit einer Generalstabskarte auf der Rückseite lag in einem alten Buch:



Es handelt sich um die Karte des westlichen Russlands N14 mit dem Gebiet um Slok. Es ist ein Ort am Rigaischen Meerbusen.

Heute hat Slok den Namen Sloka und ist Ortsteil von Jūrmala.





Kann mir einer von Euch sagen, wie hoch so ein Bogen gehandelt wird? Falls Interesse besteht könnt ihr den Bogen erwerben.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 07.10.2017 10:32:09 Gelesen: 27144# 32 @  
Hallo zusammen,

schade, dass keiner von euch Informationen zum kompletten Bogen aus Lettland im letzten Beitrag hat.

Ich mache daher weiter mit den Briefmarken aus Portugal.



Auch auf Rückseite der Ausgabe zum 500 Geburtstag von Vasco da Gama aus dem Jahre 1969 ist eine Erklärung zum Markenbild in drei Sprachen.

Viele Grüße
Volkmar
 
hopfen Am: 07.10.2017 20:54:03 Gelesen: 27120# 33 @  
Ob das hier wohl stimmt mit dem Entzücken:



Berlin Mi.-Nr. 472:

1. Reihe Vorderseite gestempelter Marken besonders bei der Linken ganz stark,
2. Reihe Rückseite gestempelter (anderer) Marken
3. Reihe 2x vom gleichen Oberrand postfrisch (etwas schwach)

Bei den gestempelten Marken könnte man meinen, dass dies vom Abweichen kommt - doch auch bei den postfrischen Marken erscheint rückseitig dieser Farbkranz!

Mit phil. Gruß
Horst
 
volkimal Am: 21.10.2017 15:49:04 Gelesen: 26915# 34 @  
@ hopfen [#33]

Hallo Horst,

das ist mir auch schon aufgefallen, dass die goldene Farbe gelegentlich durchschlägt. Schlimmer ist es natürlich, wenn die Farbe auf der Vorderseite sichtbar verläuft. Hier zwei Beispiele von mir:



Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 31.10.2017 14:21:37 Gelesen: 26698# 35 @  
Hallo zusammen,

neben den Erklärungen [#30] bzw. [#32] gab es in Portugal zwischen 1972 und 1977 auf der Rückseite von Freimarken eine Schutzaufdruck:



Mit einer grauen Farbe wurde die Abkürzung CTT und die Jahreszahl vielfach aufgedruckt. CTT = "Correios, Telégrafos e Telefones". Es ist die übliche Abkürzung für die portugiesische Staatspost.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 13.11.2017 12:54:14 Gelesen: 26494# 36 @  
Hallo zusammen,

nach Portugal komme ich jetzt zum Nachbarland Spanien. Dort gibt es verschiedene Briefmarken mit Kontrollnummern auf der Rückseite. Am besten gefällt mir dieser:



Auf der Rückseite der Freimarkenausgabe von 1875 wurde spiegelverkehrt eine Kontrollnummer mit einer Zierumrahmung in blauer Farbe aufgedruckt. Die Nummer entspricht dem Bogenplatz (1 bis 100). Hier die Bogenplätze 82 und 47.

Viele Grüße
Volkmar
 
merkuria Am: 28.11.2017 10:56:56 Gelesen: 26312# 37 @  
Lettland ist wohl führend in der „Recycling“-Herstellung von Briefmarken. Nebst verwendeten Landkarten (siehe Beitrag [#31]) wurden auch unfertige Banknoten zur Herstellung von Briefmarken verwendet! Zwei solche Beispiele möchte ich hier vorstellen:



Am 27. November 1919 verausgabte Lettland eine Sonderausgabe zum 1. Jahrestag der Unabhängigkeit (Mi Nr. 33-35). Dabei wurde die 1 Rubel Wertstufe (Mi Nr. 35) auf unfertigen 5-Rubel Geldscheinen des Rigaer Arbeiter- und Soldatenrates gedruckt.

Eine weitere, ähnliche Verwendung von unfertigen Banknoten erfolgte 1920 mit der Ausgabe für das Rote Kreuz (Mi Nr. 51-54). Hier unterscheiden wir drei Auflagen mit drei verschiedenen unfertigen Banknoten:



18. März 1920 (Mi Nr. 51-54x) : Verwendung von Rosapapier des unfertigen 10-Rubel Scheines des Rigaer Arbeiter- und Soldatenrates (diese existieren nur geschnitten):



21. Mai 1920 (Mi Nr. 51-54y): Verwendung von blauem Papier des unfertigen 5-Rubel Scheines des Rigaer Arbeiter- und Soldatenrates.



18. August 1920 (Mi Nr. 51-54z): Verwendung von braunem/grünem Papier des unfertigen Zehnmarkscheines der Bermondt-Awaloff-Armee.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
volkimal Am: 07.01.2018 11:53:59 Gelesen: 25466# 38 @  
@ merkuria [#37]

Hallo Jacques,

mit der Aussage "Lettland ist wohl führend in der „Recycling“-Herstellung von Briefmarken." hast Du recht. Du zeigst in dem Fall die Briefmarken auf der Rückseite von halb fertigen Geldscheinen. Im Beitrag [#31] sieht man einen Briefmarkenbogen auf der Rückseite einer Generalstabskarte. Daneben gab es noch die Verwendung von Schreibpapier (erkennbar an den hellblauen Linien) und sehr dünnes Zigarettenpapier.

Danke fürs Zeigen
Volkmar
 
volkimal Am: 07.01.2018 12:08:47 Gelesen: 25460# 39 @  
Hallo zusammen,

in meinen letzten Beitrag habe ich mit den Kontrollziffern auf der Rückseite von spanischen Briefmarken begonnen. Die Aufdrucke auf der Ausgabe von 1875 im Beitrag [#36] waren am aufwändigsten. Von 1901 an hatten die Freimarken auf der Rückseite eine Kontrollnummer.



Bei der ersten Auflage war es nur eine sechsstellige Ziffer. Ab 1903 kam zusätzlich ein Vorbuchstabe dazu. Im Gegensatz zur Ausgabe von 1875 haben jetzt alle Marken im Bogen dieselbe Kontrollziffer.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 21.01.2018 11:02:18 Gelesen: 24350# 40 @  
Hallo zusammen,

bei der Ausgabe von 1922/30 mit dem Bild von König Alfons XIII gibt es die Marken sowohl mit als auch ohne rückseitige Kontrollziffer. Die einzige Marke, die es nur ohne Kontrollziffer gibt, ist die Marke zu 2 Céntimos:



Die Ausgabe "Berühmte Spanier" von 1931/32 ist die letzte Freimarkenserie, bei denen im Michelkatalog angegeben ist, dass sie mit rückseitiger Kontrollziffer herausgegeben wurde. Ab März 1932 gibt es diese Serie nur noch ohne Kontrollziffer.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 11.02.2018 12:53:56 Gelesen: 22682# 41 @  
Hallo zusammen,

auch wenn die Kontrollziffern 1932 bei den normalen Freimarken wegfielen, gab es diese bei anderen Ausgaben noch länger:



Die Zwangszuschlagsmarken für Barcelona hatten weiterhin Kontrollziffern auf der Rückseite. Links die Marke für die Weltausstellung 1930 mit Buchstaben und 6-stelliger Kontrollziffer. Die rechte Marke ist für das "Casa del Arcediano" = "Haus des Erzdiakons" aus dem Jahr 1945. Von diesen Marken gab es 16 Serien in vier verschiedenen Farben. Auf der Rückseite sieht man außer der 6-stelligen Kontrollziffer auch noch die Angabe zu welcher Serie die Marke gehört.



Auch bei den spanischen Fiskalmarken gibt es Kontrollziffern auf der Rückseite. In diesem Fall sieht sie so aus wie die Kontrollziffern der Freimarken im Beitrag [#39] bzw. [#40]. Hier eine Marke "Timbre movil". Wofür diese verwendet wurden weiß ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 24.02.2018 09:44:05 Gelesen: 22484# 42 @  
Hallo zusammen,

wenn es in Spanien Kontrollziffern auf der Rückseite von Briefmarken gibt, so können diese natürlich auch gut bei den spanischen Kolonien vorkommen. Bei zwei Gebieten wurde ich in meiner Sammlung fündig:



Spanische Besitzungen im Golf von Guinea MiNr. 1 (1909) und MiNr. 158 (1931).



Spanisch-Marokko MiNr. 326 und 327 (1951)



Bei den Ausgabe von Spanisch-Marokko MiNr. 250-259 (1946) und MiNr. 270-280 (1948) ist auf der Rückseite der Buchstabe "Z" in einem Kreis aufgedruckt. Bei der Ausgabe MiNr. 190-206 (1940) steht auf der Rückseite "ZONA" in schwarz. Ob das "Z" im Kreis die Abkürzung für "Zona" sein soll oder einfach ein Kontrollbuchstabe kann ich nicht überprüfen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.03.2018 10:08:19 Gelesen: 22257# 43 @  
Hallo zusammen,

in Griechenland wurden viele Briefmarken der Ausgaben zwischen 1861 und 1880 auf der Rückseite mit einer Kontrollziffer versehen, die dem Frankaturwert der Briefmarke entsprach. Die Farbe des rückseitigen Aufdrucks entsprach der Markenfarbe.



Sollte man sich beim Aufkleben der Marke nicht vertun und den Wert auch auf der Rückseite erkennen - ich weiß es nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 20.03.2018 13:53:22 Gelesen: 22111# 44 @  
Die österreichische Marke zur Euro-Einführung 2002 (Mi-Nr. 2368) zeigt auf der Rückseite die Geschichte des Schillings.



Gruß
Baber
 
volkimal Am: 08.04.2018 15:50:51 Gelesen: 21863# 45 @  
@ Baber [#44]

Hallo Baber,

ein sehr schönes Beispiel, das ich bisher noch nicht kannte. Danke fürs Zeigen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 08.04.2018 17:06:44 Gelesen: 21838# 46 @  
Hallo zusammen,

vorhin bin ich unterbrochen worden. Jetzt geht es weiter. Auf der Rückseite einer Briefmarke aus San Marino aus dem Jahr 1923 steht laut Michel auf der Rückseite ein Druckvermerk:



Im Netz fand ich Genaueres: Der Text weist auf den Designer Moraldi, den Graveur Blasi und die Petiti-Druckerei in Rom hin.

Viele Grüße
Volkmar
 
Ben 11 Am: 09.04.2018 22:35:56 Gelesen: 21771# 47 @  
@ volkimal [#9]
@ volkimal [#11]

Ich bin jetzt erst auf die beiden Beiträge gestoßen, und kann hier aus meinem Sammelgebiet ergänzend ein paar Informationen zu den "Underprints" der britischen "Machin"-Marken geben. In der Literatur wird darauf hingewiesen, dass die "Underprints" auf der Gummierung liegen. Nach dem Ablösen der Marken sind diese wahrscheinlich nicht mehr zu sehen.

Das erste Booklet mit dem rückseitigen Stern und Punkt in Blau wurde im November 1982 ausgegeben. Es ist eine Weihnachtsausgabe mit 10 x 12 1/2 Pence und 10 x 15 1/2 Pence.



Das zweite Booklet mit Stern in Doppellinien in Blau wurde ein Jahr später wieder im November ausgegeben und ist ebenfalls eine Weihnachtsausgabe. Diesmal mit 20 x 12 1/2 Pence.



Das dritte Booklet stammt aus der Serie "Britain's countryside" vom August 1983 und trägt rückseitig den Buchstaben "D" in Doppellinien. Das Booklet enthält 10 Marken à 16 Pence.



Es gibt ein viertes Booklet aus der Serie "social letters writing" von 1985 mit 17 Pence Marken, ebenfalls mit dem "D" in Doppellinien. Allerdings besitze ich dieses nicht.

Viele Grüße
Ben.
 
Baber Am: 13.04.2018 17:23:06 Gelesen: 21618# 48 @  
@ volkimal [#45]

Hallo Volkmar,

das Schillingbild [#44] zeigt sich leider nur auf der Rückseite der postfrischen Marke. Sobald sie verwendet und abgelöst wird, ist es unkenntlich.



Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 27.04.2018 11:34:43 Gelesen: 21279# 49 @  
Hallo zusammen,

auf der Freimarkenserie Schiffe aus Gambia aus dem Jahr 1983 ist auf der Rückseite ein blauer Aufdruck:



Im Michel wird der rückseitige Aufdruck als Blumenornament bezeichnet.

Der Aufdruck bei meinem Beispiel ist sehr blass. Ich vermute, dass sich die Farbe beim Ablösen zum Teil aufgelöst hat. Vielleicht hat einer von Euch ein postfrisches Exemplar.

Viele Grüße
Volkmar
 
GSFreak Am: 28.04.2018 12:16:49 Gelesen: 21239# 50 @  
Ende der 1950er Jahre experimentierte die britische Postverwaltung im Hinblick auf die Automatisierung der Postsortierung mit den sog. "Graphite Lines" auf der Rückseite von Briefmarken (nur auf Marken der Dauerserie QIIR "Wildings"). Im Michel wird von "Naphthadag-Aufdruck" gesprochen.

Bei den "Graphite Lines" handelt es sich um vertikale Linien aus elektrisch leitfähigem Graphit. Auf einigen Marken finden sich auch zusätzlich vorderseitig Phosphorstreifen. Letzere haben sich dann in der Praxis durchgesetzt. Insgesamt dienten die Aufdrucke dazu, zum einen Briefe/Karten in die richtige Position für die Stempelmaschinen zu bringen und zum anderen zum maschinellen Sortieren der Briefe/Karten in 1.-Klasse-Post (zwei Linien/Streifen) und in 2.-Klasse-Post (eine Linie/Streifen).

Hier die erste Ausgabe der "Graphite Lines" mit Wz. 21 (St.-Edwards-Krone mit E 2 R) aus dem November 1957, Mi.-Nrn. 282z bis 287z:



Mit geübtem Auge kann man diese "Graphite Lines" auch auf Belegen erkennen. Hier eine AK aus Ventnor (Isle of Wight) vom 12.10.1958 mit 282z und zweimal 283z (jeweils etwas dunklerer 2. und vorletzeter Zahn oben und unten).



Natürlich gibt es in der Anordnung der "Graphite Lines" gegenüber der normalen Stellung/Anordnung (die zwei linken Marken in der oberen Reihe) auch Abarten, wie z.B. zwei Linien links oder rechts oder gar "drei" Linien :



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 10.05.2018 19:26:53 Gelesen: 21014# 51 @  
@ GSFreak [#50]

Auch auf dieser AK von 1960 kann man die rückseitigen "Graphite Lines" bei der 4d Marke relativ gut erahnen. Es ist die Mi.-Nr. 324z.



Gruß Ulrich
 
Parachana Am: 27.05.2018 22:09:06 Gelesen: 20344# 52 @  
Hallo und guten Abend,

habe heute in einem alten Auswahlheft diese beiden Marken gefunden.

Cape of good Hope



New Zealand



Kann mir jemand etwas dazu sagen?

Eine schöne Woche
Uwe
 

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