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Thema: Neuheiten aus Deutschland
Das Thema hat 515 Beiträge:
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Brigitte Am: 13.01.2010 14:58:46 Gelesen: 581876# 1 @  
Unter diesem Thema stellen wir Ihnen die ab Januar 2010 erschienen deutschen Neuerscheinungen vor.

Die Michel-Nummern sind der monatlichen Michel-Rundschau entnommen.

Die Verwendung der MICHEL-Nummerierung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Schwaneberger Verlages, Unterschleißheim. Diesem stehen die ausschließlichen urheberrechtlichen Nutzungsrechte zu. Darüber hinaus ist die MICHEL-Numerierung durch wettbewerbsrechtliche Vorschriften geschützt.

Wenn Sie noch kein Mitglied im Philaseiten Club sind, lassen wir Ihnen nach Anmeldung gerne 3 Ausgaben der Michel Rundschau zusenden, sofern Sie diesen Wunsch auf der Anmeldung ankreuzen.

Freundliche Grüße,

Brigitte Ammon
 
Brigitte Am: 13.01.2010 15:03:11 Gelesen: 581874# 2 @  
200 Jahre Museum für Naturkunde Berlin

Das Museum für Naturkunde Berlin zählt zu den weltweit größten und bedeutendsten Museen seiner Art. Spektakuläre Attraktion des Hauses ist das 14 Meter hohe größte Dinosaurierskelett der Welt (siehe Briefmarke).

Mehr als eine halbe Million Besucher pro Jahr gehen durch die Ausstellungen, deren Schwerpunkte die Geschichte der Erde und des Lebens, die Vielfalt des Lebens sowie die Meteoritenforschung sind.

Viele Wissenschaftler nutzen die zirka 30 Millionen Sammlungsobjekte zoologischer, paläontologischer und mineralogischer Art für ihre Forschungen.

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung »Evolution in Aktion« stehen naturkundliche Originale, darunter auch eine weltberühmte Versteinerung des Urvogels »Archaeopteryx lithographica« - eine der bedeutendsten Fossilien der Welt.



Entwurf: Jünger + Michel, Berlin
Motiv: Biodiversitätswand und Dinosaurierskelett »Brachiosaurus brancai« © Museum für Naturkunde Berlin
Wert: 0,45 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2775
 
Brigitte Am: 15.01.2010 05:52:56 Gelesen: 581821# 3 @  
Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Nach London und Paris ist das Ruhrgebiet mit 53 Städten und 5,3 Mio. Einwohnern der drittgrößte Ballungsraum Europas. 2010 trägt das Ruhrgebiet den Titel »Kulturhauptstadt Europas«. In dieser Zeit finden im Rahmen von RUHR.2010 in den Städten an Ruhr, Emscher und Lippe insgesamt zirka 2.500 Kulturveranstaltungen statt.

Das Programm von RUHR.2010 ist den Kontrasten und den Menschen mit ihren Kulturen und Visionen gewidmet. Es gibt ein spannungsreiches Angebot zwischen Kunstausstellung und Straßenkunst, zwischen Theater und Kreativwirtschaft, zwischen Oper und Industriekultur. Hübsch und hässlich, Eckkneipe und Sterneküche, Comedy und Konzerthaus liegen hier nah beieinander - viele Gelegenheiten, Neues und Überraschendes kennenzulernen.



Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Motiv: Schriftzug »Ruhr 2010« - zusammengesetzt aus acht Foto-Ausschnitten aus dem Ruhrgebiet. Abbildung »0« unten rechts: © Skulptur »Hommage an Bottrop« von Marcello Moranchini
Wert: 0,55 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2776
 
Brigitte Am: 18.01.2010 10:39:07 Gelesen: 581787# 4 @  
1100 Jahre Limburg an der Lahn

2010 jährt sich zum 1100. Mal die erste schriftliche Erwähnung von Limburg an der Lahn.

Graf Konrad Kurzbold hatte an seiner Burg oberhalb der Lahn ein Stift eingerichtet. Von König Ludwig IV. bekam er am 10. Februar 910 Ländereien und Rechte für eine geplante Basilika auf dem nahen Berg Lintburk. Aufgrund der günstigen Lage des Stifts an einem Lahnübergang der Straße von Köln nach Frankfurt am Main entwickelte sich der Ort »Limburg« zu einer blühenden Handels- und Gewerbestadt.

Spätestens seit der Mitte des 12. Jahrhunderts gab es eine hölzerne, ab 1315 eine steinerne Brücke.

Die Briefmarke zeigt eine gemalte Stadtansicht von George Clarkson Stanfield (1828-1878) aus dem Jahr 1867.



Entwurf: Susanne Osterlee, Wuppertal
Motiv: Ausschnitt aus dem Gemälde »Limburg a. d. Lahn« von George Clarkson Staufield,1867
Wert: 1,45 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2773
 
Brigitte Am: 21.01.2010 04:56:42 Gelesen: 581755# 5 @  
1000 Jahre St. Michaelis Hildesheim

St. Michael zu Hildesheim wurde 1010 von Bischof Bernward (960-1022) als seine Grablege gegründet.

Bernward war ein einflussreicher Geistlicher, der engen Kontakt zu Herrschern seiner Zeit hatte. Er wurde bereits kurz nach seinem Tod von Papst Coelestin III. (Amtszeit 1191-1198) heilig gesprochen.

Die Kirche St. Michaelis zählt zu den bedeutendsten frühromanischen Sakralbauten nördlich der Alpen und birgt eine Reihe herausragender Kunstschätze. Seit 1985 zählt sie zum Welterbe der UNESCO.

Nach der Reformation wurde vereinbart, dass der Bereich des Grabes von Bischof Bernward der katholischen Kirche untersteht, der Rest des Bauwerks der lutherischen Landeskirche.

Am 22. März 1945 bis auf die Grundmauern zerstört, wurde St. Michaelis schnell auf bewundernswerte Weise wieder aufgebaut.



Entwurf: Bianca Becker und Peter Kohl, Hamburg
Motiv: Illustration Kirche St. Michaelis in Hildesheim; Foto: Eckhard Jordens, Hildesheim
Wert: 2,20 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2774
 
Brigitte Am: 25.01.2010 06:15:24 Gelesen: 581713# 6 @  
Sonderbriefmarken-Serie »Für die Wohlfahrtspflege«: Obst - »Apfel«

Die Briefmarken der Serie »Für die Wohlfahrtspflege« tragen das Gütezeichen mit dem »Plus«. Das Kreuz aus fünf Punkten kennzeichnet Marken, die gemeinnützige Arbeit und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft fördern. Das Thema der aktuellen Ausgabe ist Obst. Erstmals in der Geschichte deutscher Briefmarken tragen die Briefmarken Düfte - sie riechen jeweils nach der auf ihnen abgebildeten Frucht.

Der Apfel (Malus domestica) wird seit etwa 10.000 Jahren von Menschen genutzt. Die Wildart »Malus sieversii« gilt als Ausgangsform und verbreitete sich aus Zentralasien über die Seidenstraße und den Vorderen Orient bis nach Europa.

Eine konsequente Auswahl führte zu wohlschmeckenden, großen Früchten, die als Urformen der heutigen Sorten gelten. »Anacuta« und »Decio« sind zwei der ältesten noch existierenden Apfelsorten. Der weltweite Markt wird von wenigen Sorten dominiert, unter denen bekannte alte Sorten, wie »Boskoop« oder »Gravensteiner« neben neuen Sorten aus den USA, Japan oder den Niederlanden zu finden sind.





Entwurf: Karen Scholz, Bad Essen
Motiv: Apfel
Wert: 0,45 + 0,20 Euro
Druck: mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2769
 
Brigitte Am: 25.01.2010 06:17:32 Gelesen: 581712# 7 @  
Sonderbriefmarken-Serie »Für die Wohlfahrtspflege«: Obst - »Erdbeere«

Die Briefmarken der Serie »Für die Wohlfahrtspflege« tragen das Gütezeichen mit dem »Plus«. Das Kreuz aus fünf Punkten kennzeichnet Marken, die gemeinnützige Arbeit und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft fördern. Das Thema der aktuellen Ausgabe ist Obst. Erstmals in der Geschichte deutscher Briefmarken tragen die Briefmarken Düfte - sie riechen jeweils nach der auf ihnen abgebildeten Frucht.

Schon im 14. Jahrhundert wurden in Europa wild wachsende Erdbeeren kultiviert. Nach der Entdeckung Amerikas kamen 1623 die Scharlacherdbeere und 1712 die Chileerdbeere nach Europa. Eine zufällige Kreuzung dieser beiden Wildformen führte zur Auslese der heutigen Gartenerdbeere »Fragaria ananassa«, die sich seitdem über alle Gebiete mit gemäßigtem Klima verbreitet hat. Bis heute wurden mehr als 1.000 Sorten gezüchtet - einmal und mehrmals tragende, früh und spät reifende Sorten und einige mit festen und andere mit weichen Früchten.





Entwurf: Karen Scholz, Bad Essen
Motiv: Erdbeere
Wert: 0,55 + 0,25 Euro
Druck: mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2770
 
Brigitte Am: 25.01.2010 06:19:39 Gelesen: 581711# 8 @  
Sonderbriefmarken-Serie »Für die Wohlfahrtspflege«: Obst - »Zitrone«

Die Briefmarken der Serie »Für die Wohlfahrtspflege« tragen das Gütezeichen mit dem »Plus«. Das Kreuz aus fünf Punkten kennzeichnet Marken, die gemeinnützige Arbeit und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft fördern. Das Thema der aktuellen Ausgabe ist Obst. Erstmals in der Geschichte deutscher Briefmarken tragen die Briefmarken Düfte - sie riechen jeweils nach der auf ihnen abgebildeten Frucht.

Die Zitrone »Citrus limon« zählt zu den ältesten uns bekannten Fruchtarten. Sie wurde schon vor 4.000 Jahren in China angebaut. Vermutlich durch die Araber gelangte sie im 10. Jahrhundert aus Nordwestindien in den östlichen Mittelmeerraum, wo sie die Römer in Gärten kultivierten. Derzeit existieren zahlreiche Citrus-Formen in verschiedenen Sorten, die alle frostempfindlich sind und daher in unseren Breiten nur unter Glas kultiviert werden können. Hauptanbaugebiete sind Südeuropa, Kalifornien und Nordafrika. Die Zitrone wird wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes geschätzt.





Entwurf: Karen Scholz, Bad Essen
Motiv: Zitrone
Wert: 0,55 + 0,25 Euro
Druck: mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2771
 
Brigitte Am: 25.01.2010 06:21:12 Gelesen: 581710# 9 @  
Sonderbriefmarken-Serie »Für die Wohlfahrtspflege«: Obst - »Heidelbeere«

Die Briefmarken der Serie »Für die Wohlfahrtspflege« tragen das Gütezeichen mit dem »Plus«. Das Kreuz aus fünf Punkten kennzeichnet Marken, die gemeinnützige Arbeit und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft fördern. Das Thema der aktuellen Ausgabe ist Obst. Erstmals in der Geschichte deutscher Briefmarken tragen die Briefmarken Düfte - sie riechen jeweils nach der auf ihnen abgebildeten Frucht.

Die Heidelbeere - regional unter anderem auch Blaubeere, Schwarzbeere, Wildbeere oder Waldbeere genannt - ist ursprünglich in den nördlichen Gebieten der Nordhalbkugel beheimatet. Die Wildvorkommen »Vacciniu m myrtillus« sind geschmacklich den in den USA gezüchteten Hochbusch-Heidelbeeren »Vaccinium corymbosum« überlegen. Die Nachfrage nach wild gewachsenen Früchten ist größer als das Angebot, da kaum geschmackliche Alternativen existieren.





Entwurf: Karen Scholz, Bad Essen
Motiv: Heidelbeere
Wert: 1,45 + 0,55 Euro
Druck: mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 02. Januar 2010
MiNr. 2772
 
Brigitte Am: 11.02.2010 12:14:55 Gelesen: 581638# 10 @  
Serie »Für den Sport«: Winter-Paralympics 2010 (45+20)

Mit der Briefmarkenserie »Für den Sport« unterstützt das Bundesministerium der Finanzen die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die zusätzlichen Erlöse fließen in die Förderung des Spitzen- und Leistungssports. Die Sporthilfe unterstützt damit jährlich 4.000 Spitzen- und Nachwuchsathleten sowie 600 junge Talente in den Sportinternaten mit rund 12 Millionen Euro. Die Briefmarkenserie »Für den Sport« 2010 ist weltweiten Sportereignissen gewidmet. Sie besteht aus insgesamt 4 Briefmarken.

Nach den zwei Motiven, die am 11.Februar 2010 erscheinen, werden am 8. April 2010 die beiden anderen Motive dieser Serie herausgegeben.

Winter-Paralympics: Die X. Paralympics finden vom 12. bis 21. März 2010 in Vancouver statt. Bis zu 600 Athletinnen und Athleten kämpfen an zehn Wettkampftagen um Edelmetall. Dabei werden die Wettkämpfe an verschiedenen Orten ausgetragen: Wegen der beiden Austragungsorte, Vancouver und Whistler, sind die Athletinnen und Athleten auch in zwei Paralympischen Dörfern untergebracht. Die Eröffnungsfeier findet im rund 60.000 Zuschauer fassenden "BC Place Stadium" statt, die Abschlussfeier wird auf der Whistler Celebration Site ausgetragen.



Entwurf: Lutz Menze, Wuppertal
Motiv: Winter-Paralympics © gettyimages, Bild-Nr. 57129631
Wert: 45 + 20 Cent
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 11. Februar 2010
MiNr. 2781
 
Brigitte Am: 18.02.2010 05:06:07 Gelesen: 581592# 11 @  
Serie »Für den Sport«: Olymp. Winterspiele 2010 (55+25)

Mit der Briefmarkenserie »Für den Sport« unterstützt das Bundesministerium der Finanzen die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die zusätzlichen Erlöse fließen in die Förderung des Spitzen- und Leistungssports. Die Sporthilfe unterstützt damit jährlich 4.000 Spitzen- und Nachwuchsathleten sowie 600 junge Talente in den Sportinternaten mit rund 12 Millionen Euro. Die Briefmarkenserie »Für den Sport« 2010 ist weltweiten Sportereignissen gewidmet. Sie besteht aus insgesamt 4 Briefmarken.

Nach den zwei Motiven, die am 11.Februar 2010 erscheinen, werden am 8. April 2010 die beiden anderen Motive dieser Serie herausgegeben.

Olympische Winterspiele 2010: Bereits zum dritten Mal ist Kanada 2010 Gastgeber für olympische Wettkämpfe. Während der XXI. Olympischen Winterspiele vom 12. bis 28. Februar 2010 messen sich die besten Eishockeyspieler, Eisschnellund Eiskunstläufer der Welt in Vancouver.

Die Medaillenzeremonien finden im "BC Place Stadium" in Vancouver statt, wo auch die Eröffnungs- und Schlussfeier der Spiele Zehntausende Besucher anlocken. In den Bergen werden die Ski- Wettbewerbe in Whistler ausgetragen. Die Maskottchen sind traditionellen Kreaturen der kanadischen Kultur nachempfunden und heißen Miga (ein mythischer Seebär), Quatchi (ähnelt dem Bigfoot) und Sumi (ein Fabelwesen mit Flügeln).



Entwurf: Lutz Menze, Wuppertal
Motiv: Olympische Winterspiele 2010 © gettyimages, Bild-Nr. 84252604
Wert: 55 + 25 Cent
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 55,00 x 32,80 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 11. Februar 2010
MiNr. 2782
 
Brigitte Am: 22.02.2010 06:09:11 Gelesen: 581552# 12 @  
»Mensch ärgere Dich nicht«

Für viele ist es das Spiel der Spiele und ein überaus erfolgreicher Klassiker, der über Generationen hinweg in den deutschen Wohnzimmern für gute Unterhaltung und viel Schadenfreude sorgte: »Mensch ärgere Dich nicht«.
Der vor über 90 Jahren erfundene Spiel-Spaß mit den kleinen Würfeln und bunten Pöppeln hat es zu einer Auflage von mehr als 70 Millionen Exemplaren gebracht.

Der Siegeszug dieses berühmten Bestsellers startete während des Ersten Weltkriegs. Der Münchner Angestellte Josef Friedrich Schmidt bastelte zur Beschäftigung seiner Kinder ein Spiel auf der Grundlage von "Eile mit Weile" und "Ludo". Er verzichtete auf etliche taktische und strategische Finessen der Vorläufer und entwickelte so ein Würfelspiel, das auf einen schnellen Spielverlauf und das Hinauswerfen der Figuren angelegt war. Wirklich neu waren die einprägsame grafische Gestaltung und der originelle Titel.

1914 verschenkte Schmidt eine erste Auflage von 3.000 Exemplaren an die deutsche Armee - aus Solidarität mit den Frontsoldaten, aber auch aus einer gewissen Verärgerung heraus: denn bis dahin wollte niemand seine später als Jahrhundertspiel gefeierte Idee kaufen.

Das änderte sich jedoch, als die deutschen Soldaten nach Kriegsende nach Hause kamen und ihr Gepäck auspackten. Darin steckte neben vielen Erinnerungen auch jenes »Mensch ärgere Dich nicht«, das fortan bei Familien in ganz Deutschland mit seinem temporeichem Vorrücken, schadenfrohem Blockieren und mitleidslosem Rausschmeißen für fröhliche Spielrunden sorgte.
Hierzulande dürften sich viele an den langen Winterabenden "süchtig" gewürfelt haben bei der rasanten Jagd mit den farbigen Pöppeln über die 40 Kreise auf dem gelben Spielbrett. Über 90 Jahre hat sich »Mensch ärgere Dich nicht« nach diesem Prinzip in die Herzen der großen und kleinen Spielefans gespielt.



Entwurf: Prof. Henning Wagenbreth, Berlin
Motiv: Situation beim Brettspiel »Mensch ärgere Dich nicht«
Wert: 0,55 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei Gmbh, Berlin
Größe: 44,20 x 26,20 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 11. Februar 2010
MiNr. 2783
 
Brigitte Am: 25.02.2010 06:17:59 Gelesen: 581518# 13 @  
Jüdischer Hochzeitsring Erfurt

1998 wurde bei Grabungen im jüdischen Viertel Erfurts unter dem Eingang eines romanischen Kellers ein großer Silber- und Goldschatz mit einem Gewicht von ca. 30 Kilogramm entdeckt. Er setzt sich aus über 3.000 silbernen Münzen, 14 Silberbarren, silbernen Gefäßen und rund 700 Schmuckstücken sowie anderen wertvollen Objekten zusammen.

Durch die Münzen kann die Niederlegung des Schatzes kurz vor die Mitte des 14. Jahrhunderts datiert werden. Damit fällt die Verbergung in die Zeit des urkundlich überlieferten großen Pogroms vom 21. März 1349, bei dem die gesamte jüdische Bevölkerung getötet oder vertrieben wurde. Vermutlich war auch der Besitzer unter den Opfern und konnte den Schatz nicht mehr bergen.

Das bedeutendste Stück des Schatzes ist der jüdische Hochzeitsring aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts, einer von nur drei erhaltenen Ringen dieser Art aus dem Mittelalter.

Der Ring ist 4,7 cm hoch, besteht aus hochkarätigem Gold und setzt sich aus zahlreichen Einzelteilen zusammen. Die breite Ringschiene endet unten in zwei zusammengelegten Händen. Die Arme sind mit von kleinen Knöpfen geschlossenen Ärmeln bekleidet. Die Knopfleisten gehen in den Rückenkamm zwei geflügelter Drachen über, die ein Gebäude auf sechseckiger Grundfläche tragen, das mit gotischen Architekturelementen verziert ist. In die glatten Dachflächen des Gebäudes ist in hebräischen Buchstaben "Masel Tov" (im übertragenen Sinn "viel Glück") eingraviert. Dies ist der traditionelle Wunsch zur Hochzeit.

Der Ring wurde nur zur Hochzeitszeremonie getragen und der Braut vom Bräutigam an den rechten Zeigefinger gesteckt.
Der Schatz ist Teil von Erfurts einmaligem Komplex an jüdischen Zeugnissen aus dem Mittelalter. Darunter ist der Hochzeitsring im weltweiten Kontext als einmalig einzuordnen.



Entwurf: Corinna Rogger, Biberach
Motiv: Jüdischer Hochzeitsring Erfurt © Brigitte Stefan, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
Wert: 0,90 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 11. Februar 2010
MiNr. 2784
 
Brigitte Am: 03.03.2010 11:48:40 Gelesen: 581476# 14 @  
Marken-Set »Gartenrose« (10 Marken á 0,55 EUR)

Das neue Markenset »Gartenrose«, 10 gleichnamige selbstklebende Sondermarken
à 55 Cent mit Rosen-Duft für Standardbriefe bis 20 g.

Hinweis: Enthält verschiedene Duftstoffe (u. a. d-Limonen und Geraniol). Einfach über die Marken reiben!



MiNr. 2675
 
Brigitte Am: 11.03.2010 13:55:55 Gelesen: 581422# 15 @  
Serie »Deutsche Malerei«: Angelika Kauffmann - Die verlassene Ariadne

Neben der Venezianerin Rosalba Carriera ist Angelika Kauffmann die zweite bedeutende Künstlerin des 18. Jahrhunderts, von der die Dresdener Galerie Gemälde besitzt. Ihre Arbeiten umfassten verschiedene Gattungen: Historienbilder mit religiösen, mythologischen und allegorischen Inhalten, aber auch Bildnisse von Persönlichkeiten. Angelernt von ihrem Vater ging sie 1763 mit ihm nach Rom. Von 1766 bis 1781 lebte sie in England, was großen Einfluss auf ihr Schaffen hatte. Ihre Bilder sind klassizistisch und gefühlsbetont zugleich, ein Ausdruck des Zeitalters der Empfindsamkeit. 1781 ging sie wieder nach Italien. Das Bild müsste am Ende ihres London-Aufenthaltes entstanden sein, denn 1782 kam es bereits nach Dresden.

Die Geschichte von "Ariadne auf Naxos" war besonders durch antik-römische Wandmalereien bekannt geworden. Eine Veröffentlichung dieser Malereien könnte die Malerin gesehen haben. Woher Angelika Kauffmann jedoch die konkrete Anregung genommen hat, bleibt unklar. Ariadne, die Tochter des Königs Minos von Kreta, hatte Theseus geholfen, den menschenverschlingenden Minotauros in seinem Labyrinth zu besiegen.

Der "Faden der Ariadne", mit dessen Hilfe Theseus nach bestandenem Kampf wieder den Ausgang aus diesem Labyrinth fand, ist sprichwörtlich geworden. Theseus hielt jedoch sein Versprechen, Ariadne mit nach Athen zu nehmen, nicht. Auf dem Bild ist der Augenblick dargestellt, in dem Ariadne in der Ferne das Schiff des treulosen Theseus bemerkt.





Entwurf: Werner Hans Schmidt, Frankfurt am Main
Motiv: Gemälde von Angelika Kauffmann - Die verlassene Ariadne © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden, Foto: Estel/Klut
Wert: 2,60 Euro
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security Print GmbH & Co.KG, Mönchengladbach
Größe: 35,00 x 35,00 mm
Papier: Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Ausgabetag: 11. März 2010
MiNr. 2785
 

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