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Thema: Bund Dauerserie Posthorn
Das Thema hat 412 Beiträge:
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hajo22 Am: 26.07.2016 14:20:31 Gelesen: 183833# 288 @  
50 Pf. Einzelfrankatur aus Braunschweig vom 13.5.1952 nach Westberlin für einen Luftpostbrief bis 40g (Fernbrief über 20g = 40 Pf. + 10 Pf. für die Luftpostbeförderung: je 5 Pf. pro 20g). Keine Poststempel auf der Couvertrückseite.

Stempel "Nur mit Flugzeug zu befördern". Der Absender, das Finanzamt Braunschweig, wollte eine Überprüfung des Briefinhalts durch DDR-Behörden auf jeden Fall vermeiden.

Der Dreieckstempel mit der Zahl "23" und "Berlin" dürfte ein Eingangsstempel des Landesfinanzamtes in Berlin gewesen sein (so vermute ich). Wer es besser weiß, möge es erläutern.



VG, hajo22
 
volkimal Am: 04.08.2016 16:36:46 Gelesen: 182865# 289 @  
Hallo zusammen,

nachdem ich im Beitrag [#282] versehentlich eine Mischfrankatur Posthorn/Heuss gezeigt habe, jetzt wirklich zwei Mischfrankaturen Bauten/Posthorn von bzw. an meinen Vater:



Als eifrige Sammler haben er bzw. mein Großvater nicht nur 10 Pfg.-Marken verklebt sondern ab und zu auch solche netten Fankaturen verwendet.

Viele Grüße
Volkmar
 
10Parale Am: 10.08.2016 18:01:47 Gelesen: 182475# 290 @  
@ hajo22 [#283]

Hier eine Mischfrankatur aus den Kombinationen Posthorn, Heuss und St. Bonifatius (2 x ), ein Einschreiben freigemacht zu insgesamt 90 Pfennig von Bad Nauheim am 23.7.54 nach Mulhouse im Elsass. Ein rückseitiger Ankunftsstempel vom 24.7. belegt, dass der Brief gelaufen ist.

Liebe Grüße

10Parale


 
HWS-NRW Am: 10.08.2016 18:14:11 Gelesen: 182470# 291 @  
Von mir heute eine Seite aus einem Einlieferungsbuch, in dem die Aufgabe von Paketsendungen mit der jeweiligen Gebühr von 15 Pfennig ausgewiesen wurde.



mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 21.09.2016 13:56:42 Gelesen: 179527# 292 @  
Aus dem Urlaub erholt zurück, zeige ich heute mal eine wirkliche Besonderheit zu dieser Ausgabe:



(MiNr 134) Ortsstempel Schönwald (Oberfr) 05.08.1954

Derartige Formulare wurden bei Verlust der ersten, gebührenfreien Ausstellung erteilt, es war eine sogenannte "Schreibgebühr" für das Ausstellen eines Doppels.

mit Sammlergruß
Werner
 
Eilean Am: 03.10.2016 23:44:36 Gelesen: 178565# 293 @  
@ HWS-NRW [#292]

Danke fürs Zeigen, werde mir diese Verwendungsform für Stempel merken und für München auf meinen Speisezettel setzen. Hatte so etwas noch nicht gesehen.

Da kann ich nur eine portogerechte Mischfrankatur anbieten, Einschreiben plus Brief im Fernverkehr zu mehr als 50 g mit 80 Pfg.

Ein Posthörnchen vom Oberrand als Dreierstreifen.



Gruß
Andreas
 
HWS-NRW Am: 04.10.2016 11:11:08 Gelesen: 178465# 294 @  
@ Eilean [#293]

Hallo Andreas,

solche Sachen wirst Du leider kaum sehen, es ist für mich der erste Beleg in über 30 Jahren gewesen, das ist in dieser Form viiiel seltener als der "postfrische" 50-Pfennig-Wert.

mit Sammlergruß
Werner
 
Eilean Am: 05.10.2016 09:06:01 Gelesen: 178381# 295 @  
@ HWS-NRW [#294]

Ich verstehe, es geht um das "Doppel" und die Frankatur. Ohne eine solche findet man solche Belege - dann nur gestempelt - durchaus noch, wenn auch nur gezielt.

Um mal den Bogen zu spannen zu den "Köpfen" der DDR der Seite von Dr. Carsten Burkhardt:

http://www.koepfe1.de/kopfliteratur/top10/fs.html sowie zu den Köpfen hier http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=6436&CP=0&F=1

Auch dort werden Belege zu 50 Pfg eines Doppels der Runfdunkgenehmigung gezeigt und deren außerordentliche Seltenheit betont. Dies bei (echten!) Preisen von EUR 370 bis 450 EUR.

So treffen sich verschiedene Richtungen wieder bei den Verwendungsformen und Frankaturen.

Vielen Dank fürs zeigen, ich denke, 30 Jahre habe ich schon noch Zeit, einen solchen Beleg aus München zu finden. Tolles Stück!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 13.11.2016 12:35:00 Gelesen: 174933# 296 @  


Eine Postkarte im Ortsverkehr zu 8 Pfennig als waagrechtes Paar. Der Wert als MeF mit EUR 80,--. In der PPA für 8 EUR noch zu teuer, ging jedenfalls nicht weg.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 13.11.2016 12:53:23 Gelesen: 174921# 297 @  
@ Eilean [#296]

Servus Andreas,

ich kann bei Deinem Scan nicht alles genau erkennen, mir erscheint aber der untere Rand des Markenbildes der rechten Marke als sehr unregelmässig. Eventuell steckt dahinter ja ein Feldmerkmal oder Plattenfehler, der bis jetzt noch nicht gelistet ist. Sollte es sich unter der Lupe bestätigen, dann würde ich abwarten und eventuell erst später zum Verkauf anbieten,

ein schönes WE mit Grüssen Max
 
Eilean Am: 13.11.2016 13:20:34 Gelesen: 174912# 298 @  
@ Max78 [#297]

Seitdem ich meinen Scanner gewechselt habe, sind Auflösungen von 300 dpi sehr unscharf, erst recht in der Ansicht, bevor man draufklickt. Mein Original-Scan sieht nicht so aus. Hmm, 600 dpi und mehr geht natürlich bei der Größe dann nicht zum hochladen hier. Muss für die einfachen Bilder wohl bei meinem alten Scanner bleiben.

Es ist nur ein waagrechtes Paar, ich denke nicht, dass es Besonderheiten aufweist. Jedoch danke für die Info. Der Scan ist wirklich nicht so gut.

Gruß
Andreas
 
lueckel2010 Am: 18.01.2017 14:52:47 Gelesen: 169085# 299 @  
Bei einer PPA konnte ich kürzlich einen "normalen" Zusammendruck der Mi.-Nr. W 1 ** erwerben. Dadurch wird der sich bislang in meiner Sammlung befindliche W 1 mit dem katalogisierten Plattenfehler MH 1 PF 1 (Katalogwert Michel Spezial 2016: 1000.00 M€) nicht mehr benötigt und soll "verwertet" werden. Bei der Bewertung dieses Plattenfehlers durch "Michel" ergeben sich meiner Meinung nach allerdings einige Widerspüche:

1. Unter der Markenheftchen-Bewertung findet sich folgender Hinweis: Bewertung für H-Bl. und Zd: 10% Aufschlag auf Preise ohne PF, mindestens jedoch 100.00 M€.

2. Am Ende dieser Katalogseite:
Bewertungen der [...] Zusammendrucke mit Plattenfehlern (sofern im Einzelfall nicht anders angegeben): Zd = 50% des angegebenen Preises des MH mit Plattenfehlern (demnach also 500.00 M€).

Fragen an die "Spezialisten"):

1. Welcher Katalogpreis ist in diesem Fall realistisch? Michel-Preise sind ja in der Regel "Mondpreise", daher

2. Welcher Verkaufspreis könnte gegebenenfalls erzielt werden?

Freue mich über jede Antwort / Meinung und bedanke mich schon im Voraus dafür!

Noch einen schönen Tag, Gerd Lückert
 
Richard Am: 19.01.2017 16:01:01 Gelesen: 168985# 300 @  
@ lueckel2010 [#299]

1. Welcher Katalogpreis ist in diesem Fall realistisch? Michel-Preise sind ja in der Regel "Mondpreise", daher

Hallo Gerd,

diese Frage würde ich im Michel Forum stellen. Die Katalogpreise richtigen sich nach den Händlerangeboten im oberen Preissegment und die für die Katalogpreise notwendigen Preislisten der Händler liegen bei Michel vor.

2. Welcher Verkaufspreis könnte gegebenenfalls erzielt werden?

Derzeit könnten 15 bis 20 % des Katalogwertes erzielt werden.

Schöne Grüsse, Richard

http://www.philawert.de/index/inhalt/944/Bund%20Zusammendrucke
 
kalle67 Am: 16.04.2017 15:39:42 Gelesen: 161048# 301 @  
Hallo,

ich habe zwar keinen Umschlag, aber eine Karte mit der Reg. Nr. 50711. Bearbeitet am 26.06.1952.



Bienen-Blüten-Schleudernonig

LG
kalle67

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Bienen auf Briefmarken"]
 
Stefan Am: 23.04.2017 17:40:51 Gelesen: 160899# 302 @  
Der Absender aus Mannheim vermisste zum Ende des Jahres 1952 eine Reaktion des Empfängers und schrieb diesen (erneut) an. Der entsprechende Beleg ist erhalten geblieben. Zur Frankatur wurde u.a. ein Exemplar der Mi-Nr. 125 (Walzendruck) aus der linken oberen Bogenecke verwendet. Ausschlaggebend für den heutigen Erwerb auf einem Tauschtag war allerdings die Destination nach Georgetown in British Guyana. :-)



Gruß
Pete
 
Manne Am: 24.04.2017 21:14:28 Gelesen: 160786# 303 @  
Hallo,

eine Drucksache aus Schwenningen vom 29.10.1953 nach Schramberg.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 07.06.2017 18:36:47 Gelesen: 156962# 304 @  


Geschäftsbrief mit senkrechtem Viererstreifen der 20 Pf. Posthorn + Steuermarke Notopfer Berlin 2 Pf. per Eilboten nach Tegernsee. Die Marken entwertet mit Bahnpoststempel Köln-Heidelberg Zug 368 am 29.5.1953, Ankunft in Tegernsee am 30.5.53.

Kein Brief, der den Briefesammler direkt vom Hocker haut, aber Viererstreifen sind immerhin gar nicht so häufig.

Ich hoffe auf rege Beteiligung der Forumsmitglieder bei diesem thread.

hajo22
 
bovi11 Am: 07.06.2017 18:54:10 Gelesen: 156953# 305 @  
Auch hier können Notopfermarken mitreden:

5 Stück Notopfer Nr. 6 Z auf Postgutkarte an das Staatliche Bayerische Forstamt in Maut-Ost.

Die Karte ist frankiert mit 6 Posthornmarken á 80 Pf und einer 20 Pf Posthornmarke.

Aufgegeben und gestempelt (21a) MINDEN (WESTF) 6 - 23.10.53

Vorder- und Rückseite der Karte:


 
hajo22 Am: 07.06.2017 19:01:01 Gelesen: 156949# 306 @  


Ich schiebe noch einen schönen Bedarfsbrief aus Lenggries an die LVA nach München dem ersten Beitrag hinterher. Der Fernbrief ist frankiert mit einem waagrechten Dreierstreifen der 6 Pf. Posthorn + 2 Pf. aus der Bizone Bautenserie + 2 Notopfer Berlin 2 Pf. Farblich eine schöne Kombination.

Die Marken wurden mit Ortswerbestempel von Lenggries am 23.1.1953 entwertet. Absender ist die Gemeinde Lenggries.

Große Firmen und Behörden hatten und haben ihre eigenen internen Poststellen bei denen die Post zentral ein- und ausgeht. Die eingehenden Briefe werden geöffnet und anschließend die Post an die zuständigen SB/Abt. intern weitergeleitet. Daher ist es nicht zwingend notwendig bei großen Firmen/Behörden den betreffenden Sachbearbeiter bzw. die betreffende Abteilung bereits auf dem Couvert zu vermerken (dies zur speziellen Info für stampmix zum Thema "Bedarfsbrief, schöne Frankaturen und Sonderstempelentwertungen").

hajo22
 
bovi11 Am: 07.06.2017 19:04:46 Gelesen: 156948# 307 @  
Von der Notopferpflicht befreite Postwurfsendung der Ziegelwerke Schorndorf an alle Architekten, Baugeschäfte, Bauwarenhändler, Maurermeister, Bau- u. Siedlungsgenossenschaften in München, frankiert mit einer 2 Pfennig Posthornmarke.

Sonderstempel (13b) MÜNCHEN - DEUTSCHER RAIFFEISEN-TAG 1954 - 30.6.54

Besonderheiten: Postwurfsendungen durften eigentlich nicht mit Postwertzeichen frankiert werden; zudem war der 30. Juni 1954 der letzte Verkaufstag für Posthornmarken.


 
hajo22 Am: 07.06.2017 19:14:03 Gelesen: 156942# 308 @  
@ bovi11 [#305]

Ein Sechserblock der 80 Pf., chapeau! Erinnert mich an meine frühe Sammlertätigkeit in den 50iger Jahren als ich noch Paketkarten-Frankaturen ablöste und Einheiten der höheren Werte auftrennte für den Tausch mit anderen Schülern. Damals war Briefmarkensammeln noch "in".

@ bovi11 [#307]

Enorm seltenes Stück! Das geht ja schon gut los.

hajo22
 
bovi11 Am: 07.06.2017 19:17:02 Gelesen: 156940# 309 @  
@ hajo22 [#308]

Ist leider kein Sechserblock.
 
hajo22 Am: 07.06.2017 19:32:04 Gelesen: 156928# 310 @  
@ bovi11 [#309]

So kann der Scan täuschen. Sind es dann 2 senkrechte Dreierstreifen? Das ist auch nicht schlecht.



Hier eine eigenwillige Darstellung für einen Auslandsbrief zu 30 Pf. nach Innsbruck. Gestempelt Beuron 22.2.52, Notopfer nicht erforderlich.

Wenn man nachrechnet, es sind tatsächlich 30 Pf. mit den 5 kleinsten Posthornwerten (die 5 Pf. doppelt).

Einen Scan der Couvertrückseite spare ich mir, lediglich Absenderangaben.

hajo22
 
hajo22 Am: 07.06.2017 19:43:39 Gelesen: 156916# 311 @  
An Richard

Bitte Thread wieder löschen und Beiträge - sofern noch nicht gezeigt - auf den Thread "Bund Dauerserie Posthorn" überleiten, ansonsten laufen 2 Threads mit dem gleichen Thema parallel. Das muß ja nicht sein.

hajo22
 
bovi11 Am: 07.06.2017 19:44:47 Gelesen: 156915# 312 @  
Hier wurde die Notopferabgabe bar entrichtet:



Die Rückseite ist bei beiden Belegen gleich:


 

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