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Thema: Motiv Waffen
Das Thema hat 190 Beiträge:
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philapit Am: 12.12.2012 12:47:40 Gelesen: 102967# 1 @  
Hallo Sammlerfreunde!

Was in den 50er Jahren so alles möglich war. Ich glaube heute unvorstellbar. Schöner Beleg von 1958 mit Nachporto belegt. Bestellschein über eine Waffe COMMODORE-6 schüssig und Platzpatronen, Leuchtmunition, Rauchpatronen.


 
Cantus Am: 12.12.2012 13:32:14 Gelesen: 102961# 2 @  
Die Abbildung von Waffen oder deren Zubehör ist recht selten auf Poststücken anzutreffen. Es mag sein, dass man als Angehöriger eines Schützen- oder Jagdvereines häufiger damit in Berührung käme, das trifft auf mich aber nicht zu, und so ist es dem Zufall überlassen, ob und wann man derartiges Material zu sehen bekommt. Ich habe bei mir zwei Briefe der Firma Junghans & Kriegeskorte aus Hedelfingen-Stuttgart gefunden; diese Firma war auf die Herstellung von Patronen spezialisiert.

Der erste Brief, der vom 11.3.1911 datiert, war noch in zurückhaltendem dunklem graugrünem Papierfarbton gehalten. Dennoch war die aufgedruckte Werbung deutlich zu erkennen. Rückseitig findet sich nicht, wie sonst üblich, ein Absender, sondern weitere Werbung.





Zweieinhalb Jahre später ist das Umschlagpapier weiß, denn so lässt sich Werbung viel besser zur Geltung bringen. Auf diesem Umschlag vom 22.8.1913 findet sich vorderseitig zwar der Hinweis auf die bereits oben genannte Firma, gleichzeitig wird aber vorder- und rückseitig für die Produkte der Firma Cramer & Buchholz Pulverfabriken geworben.





Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 12.12.2012 13:44:11 Gelesen: 102955# 3 @  
Diese Waffe - inkl. der Postkarte (aber frankiert) - war schon einmal Thema bei http://www.co2air.de/wbb3/index.php?page=Thread&threadid=64391 . Dort ist dieser Revolver auch in echt gezeigt worden. ;-)

"philapit" aber eine wirklich nette Idee mit diesem Thema, als guter Niedersachse ist man ja auch im Schützenverein. ;-)

Gruß aus Göttingen



Thomas

http://www.sv-florian.de/Bilder/Bilder-1.html
 
Cantus Am: 19.12.2012 01:56:12 Gelesen: 102865# 4 @  
Auch in Dänemark wurde mit der Abbildung einer Pistole Werbung gemacht. Hier ein Brief vom 2.12.1932, gelaufen von Kopenhagen nach Lichtenberg im Erzgebirge.



Viele Grüße
Ingo
 
rostigeschiene Am: 19.12.2012 08:24:25 Gelesen: 102852# 5 @  
@ Cantus [#4]

Hallo Ingo,

tolle Themen, die du immer wieder auflegst.

Doch bei der Abbildung auf dem Brief der Firma Blum-Hansen handelt es sich nicht um eine Pistole. Es handelt sich hier um einen Gasanzünder wie er von Schweißern, auch heute noch, benutzt wird.

Werner
 
filunski Am: 19.12.2012 10:53:41 Gelesen: 102827# 6 @  
Hallo zusammen,

so selten ist die Darstellung von Waffen gar nicht auf Poststücken. Vor allem bei Belegen in Zusammenhang mit den Streitkräften.



Hier dargestellt das Flugabwehrraketensystem "HAWK" welches über Jahrzehnte einen Standpfeiler des NATO Luftverteidigungssystems in Mitteleuropa zur Zeit des Kalten Krieges bildete.

Gruß,
Peter
 
Cantus Am: 19.12.2012 11:05:12 Gelesen: 102826# 7 @  
@ rostigeschiene [#5]

Hallo Werner,

besten Dank für die Klarstellung. Ich war bei meiner Suche im Internet nach der Firma AKRIF auch nicht fündig geworden, war aber auch nicht auf die Idee eines Gebrauchsgegenstandes aus dem Bereich des privaten Haushalts gekommen. Das Thema hatte übrigens philapit gegründet, ich versuche nur, Motivthemen, zu denen wenig Beiträge kommen und die ich etwas ergänzen kann, am laufen zu halten.

Heute habe ich nun einen Brief, der am 10.8.1965 in Lissabon aufgegeben und an eine Adresse in Nürnberg gerichtet war. Der Umschlag trägt vorderseitig als Wasserzeichen oder Unterdruck schwach die Teilabbildung eines Gewehres, auf der Umschlagrückseite ist das Teil dann jedoch in voller Klarheit abgebildet.



Mi. 911



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 19.12.2012 11:08:12 Gelesen: 102825# 8 @  
@ filunski [#6]

Hallo Peter,

vielen Dank für deinen Beitrag. Als Normalbürger waren mir bei dem Stichwort "Waffen" nur Pistolen, Revolver, Gewehre und deren Zubehör in den Sinn gekommen, an große Waffen hatte ich bisher überhaupt noch nicht gedacht. Mal sehen, was ich dazu noch auftreiben kann.

Viele Grüße
Ingo
 
mausbach1 Am: 19.12.2012 11:50:28 Gelesen: 102819# 9 @  
@ Cantus [#7]

Hallo Ingo,

kleine Klarstellung: Die Zündpistole ist nicht für den Haushalt vorgesehen, sondern zum Zünden des Schweißgerätes bei den entsprechenden Handwerkern (Schweißern/Brennern).

Viele Grüße
Claus
 
Wachauer Am: 19.12.2012 12:48:26 Gelesen: 102807# 10 @  
Sonderstempel zum 150. Geburtstag des österreichischen Erfinders und Waffenschmiedes Josef Werndl auf der Festschrift zu einer Briefmarkenausstellung in Steyr 1981 mit Abbildung der Marke aus dem Satz "Österreichische Erfinder" ANK 634.



Wiki-Link zu mehr Information über Josef Werndl:

http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Werndl

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Sachsendreier53 Am: 19.12.2012 18:32:41 Gelesen: 102771# 11 @  
Persönlich bin ich ein Waffengegner.

Die Propagandakarte vom Tag der NSDAP im Generalgouvernement, zeigt bildlich, was passieren kann.

Die Sondermarke zeigt kein Waffenmotiv (passt vielleicht nicht ganz zum Thema).

Es ist eine Anlasskarte mit Sonderstempel und Ersttagsmarke von 1943, MiNr. 106 24+76 (Gr.).



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 19.12.2012 19:39:59 Gelesen: 102758# 12 @  
@ Sachsendreier53 [#11]

Hallo Claus,

die Marke ist völlig unwichtig, die Abbildung auf der Karte dagegen passt hier völlig zum Thema.

Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 20.12.2012 11:41:27 Gelesen: 102729# 13 @  
Sehr verehrte Interessierte an diesem Thema:

Den folgenden Beleg hatte ich vor längerer Zeit schon einmal in einem anderen Forum besprochen. Der Eine oder andere auch hier Mitwirkende erinnert sich vielleicht noch.

Da er von der gesamten Thematik her hier ganz gut rein passt möchte ich ihn auch hier präsentieren.

Plusbrief Individuell der DPAG im Auftrag des "Vereins der Freunde des Bayerischen Armeemuseums e.V.":



Die Waffen darauf findet sicher das geschulte Auge des Philatelisten, auch wenn sie nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen sind. Hier nochmals der Wertstempel/Werteindruck:



Zu erkennen sind zwei Kanonenrohre, rechts und links vom Wappen. Es handelt sich hier um das noch bis vor zwei Jahren benutzte Emblem des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt welches auch noch bis heute die Schriftstücke und Publikationen des Fördervereins ziert.

Leider ist auf dem Plusbrief nicht das komplette Emblem des Armeemuseums, sondern "nur" das Wappen in der Mitte abgebildet. Deshalb hier erst mal die komplette Ansicht:



Das Bild zeigt das Kurfürstliche Wappen von 1623 umrahmt von Regimentsfahnen, Kanonen, Trommeln und Orden welche als Symbole für das Armeemuseum stehen.

Wer sich für diese Einrichtung noch näher interessiert kann mal hier rein schauen:

http://www.bayerisches-armeemuseum.de/de/

Noch eine Anmerkung dazu für postgeschichtlich Interessierte. In der großen Ausstellung des Museums zum Ersten Weltkrieg befindet sich ein komplettes, original Bayerisches Feldpostamt aus jener Zeit!

Beste Grüße,
Peter
 
Sachsendreier53 Am: 21.12.2012 16:48:27 Gelesen: 102667# 14 @  
Eine DDR-Paketkarte mit Nachnahmefunktion, aus der Fahrzeug- und Waffenschmiede Suhl, freigemacht am 23.2.87 mit 2x MiNr.3045 20 (Pf), Weltmeisterschaften im Sportschießen.



mit Sammlergruß,
Claus
 
filunski Am: 23.12.2012 12:40:18 Gelesen: 102622# 15 @  
Hier ein Werbeklischee eines Maschinenstempels welches für das Panzermuseum in Munster wirbt.

Darauf abgebildet der Sturmpanzerwagen A7V, der einzige von deutscher Seite im 1. Weltkrieg in Serie gefertigte Panzer, der zum Einsatz kam.



Gruß,
Peter
 

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