Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Vorausentwertungen Deutschland
Das Thema hat 255 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10   11  oder alle Beiträge zeigen
 
Heinz 1 Am: 22.08.2023 15:25:16 Gelesen: 58906# 231 @  
@ Heinrich3 [#230]

Hallo Heinrich,

leider habe ich keine Abbildung von den Maschinennummern, sondern nur eine Liste.

Die meisten habe ich im Original. Einige nur als Kopie. Die Auflistung kann ich Dir gerne zusenden.

Gruß Heinz
 
Heinrich3 Am: 23.08.2023 14:51:45 Gelesen: 58747# 232 @  
@ Heinz 1 [#231]

Hallo Heinz,

mehr als eine Liste wollte ich ja auch gar nicht. Bitte schicke sie entweder an meine email oder auch an meine Adresse - wie es Dir besser paßt.

Schon jetzt vielen Dank!
Heinrich3
 
H.G.W. Am: 07.03.2024 13:41:44 Gelesen: 45966# 233 @  
Hallo,

hier zeige ich einen Stempel, den ich nicht kenne und auch nicht seine Funktion.

Kann hierüber jemand etwas sagen?

Ist das eine automatische Abstempelung oder ähnlich wie bei einem Handrollenstempel?

Gruß Horst


 
lueckel2010 Am: 07.03.2024 14:36:26 Gelesen: 45953# 234 @  
@ H.G.W. [#233]

Guten Tag,

Absenderfreistempelung von 7257 DITZINGEN 5 (Stadt in Baden-Württemberg, neue Postleitzahl 71254). Ditzingen-Absenderfreistempelungen sind öfter auf (älteren) Info-Postsendungen festzustellen. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass in Ditzingen eine (oder mehrere?) Firmen ansässig waren (oder noch sind), die bei Großversendern anfallende (Werbe-)Post gegen Bezahlung komplett bis zur Einlieferung bei der Post bearbeiteten.

Meines Wissens waren die Maschinen-Stempel Eigentum dieser Firmen. Im Prinzip handelt es sich bei diesem Verfahren um Vorausentwertungen.

Moin aus Ostfriesland, lueckel2010
 
Nordluchs Am: 07.03.2024 15:11:20 Gelesen: 45937# 235 @  
@ H.G.W. [#233]

@ lueckel2010 [#234]

Hallo zusammen,

bitte vorher mal schauen! [1]

Gruß
Hajo

[1] https://philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1001&CP=0&F=1
 
filunski Am: 07.03.2024 15:38:32 Gelesen: 45922# 236 @  
@ H.G.W. [#233]
@ Nordluchs [#235]

Hallo zusammen,

oder auch hier [1] in der Stempeldatenbank 35 Mal zu finden. ;-)

Viele Grüße,
Peter

[1] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1505
 
lueckel2010 Am: 07.03.2024 15:56:28 Gelesen: 45916# 237 @  
@ Nordluchs [#235]

Hallo,

Stempelthemen interessieren mich grundsätzlich überhaupt nicht.

Warum soll ich daher "bitte vorher mal schauen", wenn ich aufgetretene Fragen durch eigenes Wissen offenbar zufriedenstellend beantworten kann? Eine Rückmeldung des Fragestellers ist bislang noch nicht erfolgt. Ich gehe daher davon aus, dass er mit meiner Antwort zufrieden war.

Moin aus Ostfriesland, lueckel2010
 
Stefan Am: 07.03.2024 17:15:02 Gelesen: 45892# 238 @  
@ lueckel2010 [#234]

Absenderfreistempelung von 7257 DITZINGEN 5 (Stadt in Baden-Württemberg, neue Postleitzahl 71254).

Genau genommen handelt es sich hierbei um einen Absenderstempel, keinen Absenderfreistempel.

Gruß
Stefan
 
H.G.W. Am: 07.03.2024 17:30:24 Gelesen: 45882# 239 @  
Hallo,

herzlichen Dank an alle!

Schade, daß es zu einer kleinen Auseinandersetzung gekommen ist. Das habe ich so nicht gewollt!

Jedoch wurde mir geholfen.

Leider bin ich nicht fit im Umgang mit der Stempeldatenbank. Und wenn ich nicht weiß was für ein Stempel das ist, kann ich keine Eingabe machen wonach ich suchen soll. Deshalb habe ich mich ja an die Fachleute gewandt.

Gruß Horst
 
lueckel2010 Am: 07.03.2024 18:00:43 Gelesen: 45864# 240 @  
@ Stefan [#238]

Sorry, dass ich aus einer Absender- eine Absenderfreistempelung "gemacht" habe. Soll nicht wieder vorkommen. Versprochen!

Moin, lueckel2010
 
DL8AAM Am: 07.03.2024 22:21:10 Gelesen: 45827# 241 @  
@ alle

Hinter diesen typischen "DITZINGEN 5" Absender- (und auch Absenderfrei-) Stempeln steckte seinerzeit die Firma Schober, die im großen Stil Massen- bzw. Werbesendungen im Auftrag von diversen Auftraggebern (externen Absendern) produziert/eingetütet/frankiert und verschickt hat.

Dizingen 5 steht bei für den Ortsteil Hirschlanden.

Weitere Informationen zu diesem "Lettershop" findet sich bei Google [1]

Beste Grüße
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schober_(Unternehmen)

[Beiträge [#233] bis [#241] redaktionell in dieses Thema verschoben]
 
Nordluchs Am: 15.07.2024 10:36:51 Gelesen: 37488# 242 @  
Hallo zusammen,

von diesen Musterkarten sind ca. 25 Exemplare in die Datenbank eingestellt worden.

Hier mal das letzte Exemplar im Original gezeigt. Es war ein Bündel per Fadenbindung zusammengehalten und aus einer unbekannten Quelle. Dieses Konvolut tauchte erst vor ca. zwei Jahren in einem Nachlass auf.

Bei dieser Musterkarte handelt es sich um einen Freimarkenstempler der Firma Telefonbau- und Normalzeit, Frankfurt (Konstrukteur Erich Komusin).

Die Maschine schneidet Marken von der Rolle und klebt auf und entwertet in einem Arbeitsgang. Beispiel aus der Datenbank. [1]



HOLLABRUNN, Stadt Hollabrunn N.Ö., Nr. 1021

Im Wappen der Stadt Hollabrunn ist ein Schwan, Sterne und der Floriani Brunnen zu sehen. [2]

Viele Grüße
Hajo

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/362906
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Hollabrunn
 
bernhard Am: 28.10.2025 09:26:57 Gelesen: 12372# 243 @  
Hallo zusammen,

nachfolgend ein Freimarkenstempler aus Karwin (Oberschles) mit der Zulassungsnummer 1416.



Wenn man in den Katalog der ArGe Vorausentwertungen [1] schaut, sind bei den hohen Nummern relativ wenige Freimarkenstempler bekannt bzw. aufgeführt.

Vom Nummernbereich 1400-1599 (= 200 Maschinen), sind gerade einmal 18 Maschinen bekannt.

Nimmt man den Nachtrag 1 noch hinzu, sind es 19 Maschinen. In den weiteren Nachträgen in den Rundbriefen der ArGe konnte ich keine hohe Nr. ab 1400 finden.

Grundsätzlich sind Freimarkenstempler keine Massenware. Aber welches Rätsel steckt hinter den fehlenden, nach so langer Zeit nicht nachgewiesenen Nummern? Alles Stornierungen, weil kaum noch Rollenmarken zur Verfügung standen?

Bitte um weitere Vorstellung aus diesem Nummernbereich.

Viele Grüße
Bernhard

[1] Voraus-Entwertungen des Deutschen Reiches und der Bundesrepublik Deutschland. Von Max A. Brugmann, 2. Auflage, 1986 (Eich/Kaußen/Meier)
 
bernhard Am: 04.12.2025 20:36:35 Gelesen: 10999# 244 @  
Schade, dass das Thema offenbar wenig interessiert. Ich gebe trotzdem mal ein kleines Update.

Heinz sandte mir aus dem fraglichen Nummernbereich (1400-1599) die bisher bekannt gewordenen Zulassungsnummern. Demnach sind von den 200 möglichen Maschinen inzwischen 28 Maschinen bekannt, entweder durch Musterabdrucke oder Bedarfsverwendungen.

Auf der Website Postautomation.de sind Bedarfsverwendungen der Nrn. 1483 und 1515 zu sehen. Einige weitere habe ich in Auktionskatalogen gefunden; ein paar weitere sind in meinem Bestand.



Jaegerndorf (Ostsudetenland) 1, Landrat, 15.10.1941, Ausschnitt aus Postkarte

Viele Grüße
Bernhard
 
bovi11 Am: 04.12.2025 20:56:27 Gelesen: 10991# 245 @  
Ich habe unter [#188] eine Siemens Vorausentwertung der Notopfermarke gezeigt, die auf einer Reihe von Briefsendungen belegt ist.

Mir liegt ein ähnlicher Brief aus 1950 vor, der einen anderen Absenderfreistempel von Siemens Mannheim trägt. Die Notopfermarke ist mit einem schwarzen Balken entwertet.



Hat jemand einen ähnlichen Beleg?

Hat jemand eine Sendung mit diesem Siemens Absenderfreistempel aus dieser Zeit?
 
bovi11 Am: 04.12.2025 21:16:14 Gelesen: 10971# 246 @  
Und dann kann ich noch einen Brief mit der Vorausentwertung der Firma Flister zeigen:



Notopfermarke Nr. 6 Z - Vorausentwertung der Firma Flister in Herzogenaurach - Absenderfreistempel (13a) HERZOGENAURACH - 16.11.52
 
logi Am: 04.12.2025 21:59:10 Gelesen: 10939# 247 @  
Hallo Zusammen,

kann man hier auch von Vorausentwertung sprechen ?

Die Notopfermarke wurde mit dem AFS entwertet.



Gruß Lothar
 
bovi11 Am: 04.12.2025 22:02:55 Gelesen: 10937# 248 @  
@ logi [#247]

Das ist zwar grundsätzlich richtig, ist aber nichts Besonderes.
 
logi Am: 04.12.2025 22:40:00 Gelesen: 10917# 249 @  
@ bovi11 [#248]

Hallo bovi11,

Danke für die Antwort !

Gruß Lothar
 
bovi11 Am: 10.12.2025 19:21:33 Gelesen: 10556# 250 @  
Hat niemand eine Idee zu dem unter [#245] gezeigten Beleg?

Kann jemand Briefe mit Absenderfreistempel von Siemens Mannheim aus der Zeit 1949/50/51 zeigen?
 
Nordluchs Am: 11.12.2025 09:32:13 Gelesen: 10495# 251 @  
@ bovi11 [#250]

Hallo Bovi,

das Einzige, was möglich war ist ein Ausschnitt aus einer Archivkarte.



B 1960, 1950, (17a) Mannheim 1, Siemens

Die Maschine, eine Francotyp B, ist erst am 4. März 1950 ausgeliefert worden.

Ist zwar keine große Hilfe aber bietet ein Teil zur Aufklärung von Fragen.

Der schwarze Balken auf der Notopfermarke ist ja sehr exakt, evtl. ganze Bögen überdruckt?

Gruß Hajo
 
bernhard Am: 11.12.2025 11:34:09 Gelesen: 10474# 252 @  
@ bovi11 [#245]

Hallo Dieter,

die beiden gezeigten Siemens-Belege sind interessant und rätselhaft zugleich. Die hättest du als Sonntagsrätsel ohne Kenntnis der Lösung präsentieren können, nur um zu sehen welche Auflösungs-Ideen es dazu gibt!

Ich versuche es mal mit einer Theorie. Ich hoffe ich kann das verständlich rüberbringen, da ich ausholen muss und viele Annahmen und Möglichkeiten mit im Spiel sind:

Warum wurde nicht, wie bei viele andere Firmen auch, die Möglichkeit der Barzahlung/Scheck/Einzug der Gebühren gewählt?

Der Beleg vom 9.12.48 ist sehr früh. Ich denke die Möglichkeit der Barzahlung oder durch Abbuchung vom Postscheckkonto stand da noch nicht zur Verfügung. Der spätere Beleg zeigt, dass dieses Verfahren offenbar für den Standort nicht in Frage kam. Zum einen war die Zählung der Sendungen kompliziert (die Maschine war zudem auch nicht mit einem Stückzähler ausgestattet), zum anderen waren vermutlich zu viele Sendungen im Postausgang, welche nicht mit einer Notopfermarke freizumachen waren, wie Drucksachen, Sendungen nach Berlin …

Welchen Sinn hatte also diese Verfahrensweise?

Das Aufkleben konnte nicht eingespart werden und die Gebühr ebenfalls nicht. Der Vorteil dieser Verfahrensweise musste also wo anders liegen.

Wie war der Postausgang von Siemens in Mannheim organisiert?

Der Einsatz einer Francotyp B weißt schon alleine auf einen größeren Postausgang hin (an kleineren Standorten waren oft Postalia D2 im Einsatz). Wie war dieser Postausgang genau organisiert? Vielleicht standen in einem zentralen Postausgang mehrere Freistempler zur Verfügung, in der die Post verschiedener Abteilungen/Standorte zusammenlief. Vielleicht sogar eine Poststraße mit automatischer Kuvertierung, Briefverschluss usw. Hier wäre das Aufkleben der Notopfermarke im Vorfeld kaum sinnvoll oder im Sparsinne möglich gewesen. Vielleicht bot das NACHTRÄGLICHE Aufkleben der Notopfermarke eine gewisse Arbeitserleichterung oder überhaupt erst die Möglichkeit hier unnötige Gebühren zu sparen.

Das Aufkleben der Notopfermarke nach der Stempelung, Adressierung, verschließen könnte durchaus sinniger gewesen sein. Dies hätte auch von einem Lehrling nach kurzer Einführung, welche Sendungen Notopfermarken erhalten mussten und welche nicht, erledigt werden können. Die Maßnahme war evtl. so mit dem zuständigen Postamt abgestimmt worden. Und damit die Post nicht jede Notopfermarke dann erst nachträglich noch entwerten musste, bediente man sich der bereits im Bogen im Voraus entwerteten Notopfermarken.

Somit hätte sowohl das nachträgliche Aufkleben, als auch die bereits im Voraus entwerteten Notopfermarken eine Sinnhaftigkeit.

Viele Grüße
Bernhard
 
Reini46 Am: 17.01.2026 15:29:00 Gelesen: 8965# 253 @  
Hallo,



Vorausentwertung 1504 vom 23.4.1942 Firma Kapsamer in Schwanenstadt. Diese Entwertung habe ich im Handbuch der Arbeitsgemeinschaft Vorausentwertungen 2. Auflage nicht gefunden.

Grüße

Reini46
 
epem7081 Am: 01.03.2026 21:47:51 Gelesen: 6071# 254 @  
Hallo zusammen,

wenn in diesem Thread nicht ausschließlich tagesaktuelle Neuigkeiten vorgesehen sind, dann ist vielleicht mein Beitrag aus vergangener Zeit hier auch passend? Andernfalls bitte verschieben.

Anläßlich der NAPOSTA 85 - NATIONALE POSTWERTZEICHEN AUSSTELLUNG 11.-15 September 1985 im Congress-Centrum Hamburg verbunden mit der internationalen Ausstellung moderne Philatelie MOPHILA - wird im Werbeteil des Sonderstempels, hier aus LÜDENSCHEID 1/ 101 / 5880 vom 6.1.1985, die Deutsche Philatelisten-Jugend e.V. angemerkt. Das passt optimal zum Text der Rückseite, bei dem "Liebe Junge Sammlerin, lieber Junger Sammler!" über die Modalitäten zur Mitgliedschaft zur Deutschen Philatelisten-Jugend e.V. informiert werden.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Aus der Philatelisten Jugend"]
 
Journalist Am: 05.05.2026 14:37:00 Gelesen: 601# 255 @  
Hallo an alle,

beim Aufräumen, habe ich die folgenden Musterkarten mit Vorausentwertungsstempeln gefunden:



6209 Hohenstein, Untertaunus - das Datum dürfte hier falsch eingestellt sein, da die anderen Musterabschläge alle aus dem Jahr 1985 stammen.

Wer kann von diesem Abschlag einen echt gelaufenen Beleg zeigen ?



Auch diese beiden Musterabschläge stammen aus dem selben Fundus, einmal 2000 Hamburg 54 und einmal 4973 Vlotho 1

Weiter enthielt diese Fundus die folgenden 4 Orte 4300 Essen 1 - 201; 4400 Münster 48 - 201; 5060 Bergisch Gladbach 1 - 201; 8000 München 33 - 202

Viele Grüße Jürgen
 

Das Thema hat 255 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10   11  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.