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Thema: (?) (187/202) USA Belege
Das Thema hat 206 Beiträge:
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Gernesammler Am: 09.01.2022 17:46:22 Gelesen: 8978# 182 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Minneapolis vom 18.1.1875 über Chicago wo der Brief am 20.1.1875 eintraf und weiterspediert wurde an Herrn C.C. Buel in München, dort kam der Brief am 5.2.1875 zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man 2 Marken "George Washington", Scott A46 zu je 3 Cent und gestempelt wurde beide mit stummen Stempel sowie dem Einkreisstempel von Minneapolis beide in grün, auf der Rückseite der erwähnte Einkreisstempel von Chicago in rot und zur Ankunft der Einkreisstempel von München 1 (Helbig 21a) sowie dem Briefträgerstempel Nr. 2.

Schön zu sehen auf der Vorderseite der Daumenabdruck des Postbeamten in Minneapolis, er könnte uns jetzt sagen wer den Brief aufgegeben hat, denn einen Absender gibt es leider nicht.

Jetzt ist der Brief im richtigen Thread.

Gruß Rainer



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Eingehende Briefe" / für einen 147 Jahre alten darf er in 2 Themen gefallen]
 
lueckel2010 Am: 01.04.2022 23:32:44 Gelesen: 7224# 183 @  
Nachfolgenden Brief habe ich kürzlich für meine Sammlung erworben und versucht, ihn mit meinem Wissensstand zu "erklären":



Einige Fragen dazu:

- Ist meine Beschreibung richtig? Muss eventuell ergänzt werden? Sind vielleicht grundlegende Korrekturen erforderlich?

- Können Schiffspostexperten Näheres zu einem Dampfer "Mexico" sagen, der in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts zwischen Kuba und Häfen in den USA "geschippert" ist? "Linie"?

- Hat das blaue "Gekritzel" links neben New York irgendeine postalische Bedeutung?

Freue mich über jede Rückmeldung und bedanke mich schon einmal im Voraus dafür.

Wünsche ein schönes Wochenende.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Lars Boettger Am: 02.04.2022 09:44:48 Gelesen: 7205# 184 @  
@ lueckel2010 [#183]

Hallo Gert,

die folgenden Ausführungen basieren auf dem Buch "United States Incoming Steamship Mail, 1847 - 1875, Second Edition" von Theron J. Wierenga.

Am 1. Juli 1864 gab es eine wichtige Änderung in den Tarifen - die sog. "Blanket Rate" von 10 Cents wurde eingeführt. Damit gab es keinen Tarif mehr für Briefe unter 2500 Meilen bzw. über 2500 Meilen. Davor galten ab 1. Juli 1850 zwei unterschiedliche Tarife: 10 Cents bis 2500 Meilen und 20 Cents ab 2500 Meilen, jeweils für die erste Gewichtsstufe. M.W. musste das Dampfschiff-Unternehmen nicht unbedingt einen Vertrag mit der US-Post haben, um in den Genuss des Tarifes zu kommen.

Bezüglich dem blauen Vermerk unten links - ich meine (kann mich aber hier auch irren!), dass er postalischen Ursprungs ist.

Bezüglich dem Dampfer "Mexico" habe ich einen Vermerk in der NY-Times vom 28. Oktober 1864 gefunden [1].

Beste Grüße!

Lars

[1] https://www.nytimes.com/1864/10/28/archives/from-havana-arrival-of-the-steamship-havana-later-from-mexico-the-c.html
 
lueckel2010 Am: 04.04.2022 15:54:40 Gelesen: 7113# 185 @  
@ Lars Boettger [#184]

Guten Tag, Lars,

vielen Dank für Deine Informationen. Da muss ich wohl noch einiges umschreiben.

1. Der gezeigte Brief wurde am 6. Juni 1864 geschrieben und wahrscheinlich auch zeitnah abgeschickt. Ein sehr früher Beleg der "Blanket Rate" (war mir bislang nicht bekannt), die mit der 10 (c)-Stempelung korrekt ausgewiesen wurde.

2. Meines Wissens liefen Schiffe, die aus Havanna kamen, überwiegend Häfen an der Südküste (z. B. New Orleans) bzw. der südlichen Ostküste (z. B. Savannah) an. Ihre Ladungen/ Post wurde dann von dort auf Landwegen weiterbefördert.
Mein Hinweis auf New York beruhte auf der Vermutung, dass Schiffe der USA(?) wegen des Sezessionskrieges die Häfen im Machtbereich der CSA nicht anlaufen konnten/ durften.

Vielleicht kann dazu noch jemand etwas sagen.

3. Den Hinweis auf Verträge zum Posttransport, die zwischen der US-Post und den Schiffeignern vereinbart wurden, habe ich der Einleitung zum "Scott" entnommen. Dort steht im Abschnitt "Steamship Postmarks" ..... carried on steamships having a U.S. mail contract ......

Ich denke mal, dass Letztere für die vereinbarten Leistungen pauschal(?) von der US-Post bezahlt wurden und diese Aufwendungen anteilmäßig in das 10 c-Porto eingerechnet wurde(?).

4. Den angegebenen Link kann ich zwar öffnen. Allerdings erscheint kurzfristig nach Öffnung ein Abonnents-Angebot für die "Times", das den überwiegendes Textteil abdeckt.

Leider reicht mein Computer-Wissen nicht aus, um diesen zu entfernen, sofern dies überhaupt möglich ist.

Werde mal ein gute Bekannte zum Tee einladen. Die kennt sich besser aus und kann eventuell helfen. Hoffe ich jedenfalls.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Lars Boettger Am: 04.04.2022 19:18:19 Gelesen: 7090# 186 @  
@ lueckel2010 [#185]

Hallo Gert,

Der gezeigte Brief wurde am 6. Juni 1864 geschrieben und wahrscheinlich auch zeitnah abgeschickt. Ein sehr früher Beleg der "Blanket Rate" (war mir bislang nicht bekannt), die mit der 10 (c)-Stempelung korrekt ausgewiesen wurde.

Ab dem 1. Juli 1864 wurde die "Blanket Rate" eingeführt. Dein Brief kam davor in NY an. Der Transport von Havanna nach New York nahm nur ein paar Tage in Anspruch. Also eher ein später Brief, der mit 10 Cents für unter 2500 Meilen richtig taxiert wurde.

Meines Wissens liefen Schiffe, die aus Havanna kamen, überwiegend Häfen an der Südküste (z. B. New Orleans) bzw. der südlichen Ostküste (z. B. Savannah) an.

Ja, aber diese Häfen waren wegen dem Sezessionskrieg nicht zugänglich, die Ausnahme war New Orleans. Der Brief lief mit der "Mexico" direkt nach New York. Die Lanman & Kemp-Korrespondenz ist riesig und in der Regel haben fast alle Briefe den Schiffspost-Stempel.

Den Hinweis auf Verträge zum Posttransport, die zwischen der US-Post und den Schiffeignern vereinbart wurden, habe ich der Einleitung zum "Scott" entnommen. Dort steht im Abschnitt "Steamship Postmarks" ..... carried on steamships having a U.S. mail contract ......

Ich denke mal, dass Letztere für die vereinbarten Leistungen pauschal(?) von der US-Post bezahlt wurden und diese Aufwendungen anteilmäßig in das 10 c-Porto eingerechnet wurde(?).


Der Scott ist nicht unbedingt das Mass aller Dinge für die Dampfschiff-Post. Es kann aber gut sein, dass die Dampfer-Gesellschaften separate Verträge mit der US-Post geschlossen haben und nicht aus der 10-Cents-Tarif gespeist wurden. Da waren die Verträge für den Nordatlantik deutlich detaillierter, was die Gebührenverrechnung anbelangt.

Beste Grüße!

Lars
 
lueckel2010 Am: 12.04.2022 23:31:59 Gelesen: 6725# 187 @  
@ Lars Boettger [#186]

Guten Abend, Lars,

vielen Dank für Deine Erläuterungen.

Die Annahme "früher Beleg" war natürlich Unsinn: Deine Angaben habe ich leider falsch interpretiert. Vielleicht benötige ich gelegentlich aber auch mal eine neue (stärkere) Brille.

Wie auch immer: Bei dem Beleg ist mir nach wie vor noch einiges unklar. Wie setzt sich z. B. des 10 c-Porto zusammen?

1. Nach einer mir vorliegenden Broschüre der ArGe "USA", die die philatelistisch relevanten USA-Inlandsporti tabellarisch aufzeichnet, betrug das Ortsporto seit dem 3. 3. 1863 pro halber Unze 2 cents (der Brief wiegt 5 g), "passt" also gar nicht.

2. Eine "Blanket rate" wird in dieser sehr ausführlichen Ausarbeitung überhaupt nicht erwähnt. Sinngemäß ist damit Pauschalsatz/ -tarif gemeint (Google).

3. Könnte es demnach so gewesen sein, dass die US-Post die Schiffseigner für Ihre Dienste pauschal bezahlt (mit - oder ohne vertragliche Vereinbarungen) hat und diese Pauschalen dann in das Gesamtporto für die Weiterleitung innerhalb der USA eingerechnet wurde?

4. Wurde das Gesamtporto (hier 10 cent) dann beim Empfänger eingezogen?

Über klärende Angaben, gern auch von anderen Philaseiten-Mitgliedern, würde ich mich sehr freuen!

Wünsche allen ein schönes Osterfest.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
dithmarsia43 Am: 25.05.2022 17:20:15 Gelesen: 4947# 188 @  
@ Martin de Matin [#173]

Hallo,

ich zeige einen Lupobrief aus 1937, der auf der 1935 eröffneten Linie - Foreign Airmail Route 14 - San Francisco-Manila,P.I. befördert wurde. Sie führte von San Francisco über Honolulu - Midway - Wake - Guam nach Manila. Pro 1/2 Unze betrug die vollständige Gebühr 70 cents ab 21.4.37.

Dieser Brief der zweiten Gewichtsstufe von Los Angeles erreichte Manila am 6.7.37. Er konnte dort nicht zugestellt werden, wie div. handschriftliche Vermerke zeigen. Am 26.7.37 wurde daraufhin dieses bekanntgegeben und mit dem Dppelrundstempel "ADVERTISED / JUL. 26 1937/ MANULA,P.I." dokumentiert. Anscheinend erfolgreich, wie der "Kindly forward"-Notiz zeigt.



Beste Grüße,
Uwe
 
Franz88 Am: 28.05.2022 14:09:59 Gelesen: 4807# 189 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein moderner Beleg, im Oktober 2020 gelaufen von Appleton nach Österreich.

Der Brief wurde mit schönen Sondermarken frankiert.

Liebe Grüße
Franz


 
lueckel2010 Am: 28.05.2022 20:23:22 Gelesen: 4769# 190 @  
@ Franz88 [#189]

Guten Abend,

typischer Aufbrauch von Alt- bis Uraltfrankatur, aber immerhin noch gültig.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Franz88 Am: 28.05.2022 20:31:19 Gelesen: 4765# 191 @  
@ lueckel2010 [#190]

Guten Abend,

aber schön anzusehen.

Liebe Grüße
Franz
 
Lars Boettger Am: 29.05.2022 13:17:06 Gelesen: 4719# 192 @  
@ Franz88 [#189]

Hallo Franz,

die drei ersten Marken stammen aus dem Zusammendruck von 1995 "Civil War"-Bogen - ob man heute diesen Bogen noch einmal so drucken würde [1]? Er zeigt, dass es in den USA (wie in anderen Ländern auch) jede Menge Nominale gibt, die immer noch aufgebraucht wird.

Beste Grüße!

Lars



[1] Bildquelle: https://www.amazon.com/Civil-Sheet-Twenty-Different-Stamps/dp/B008G3G2R
 
Franz88 Am: 29.05.2022 14:37:20 Gelesen: 4702# 193 @  
@ Lars Boettger [#192]

Hallo Lars,

vielen herzlichen Dank für die zusätzliche Info.

Liebe Grüße
Franz
 
Quincy Am: 29.05.2022 16:47:31 Gelesen: 4685# 194 @  
"Houston, we've had a problem."

Zum Start der Mission von Apollo 13 [1], die bekanntlich nur knapp einer Katastrophe entging, und deren Meldung mit dem Satz "Houston, wir haben ein Problem gehabt" in die Technikgeschichte einging, gab es auch Postbelege. Der hier gezeigte Beleg wurde offensichtlich von Zweiten Deutschen Fernsehen initiiert. Ob er wirklich gelaufen ist, wissen die Götter oder vielleicht ein paar Spezialisten unter den Sammlern.



Gruß
Hans-Jürgen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_13
 
Gernesammler Am: 29.05.2022 18:21:43 Gelesen: 4668# 195 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 12.3.1897 aus Jersey an Christiane Walter in Striegau im ehemaligen Niederschlesien (heute Polen), dort kam der Brief am 24.3.1897 zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man eine Scott A91 (Grant) zu 5 Cent welche aber nicht ausreichten und der Brief nachtaxiert wurde mit 40 Pfennig handschriftlich in blau ausgewiesen, gestempelt wurde mit Flaggenstempel von Jersey City, zur Nachtaxierung mit den kleinen Einkreisstempeln T und 25 Centimes, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Striegau.

Der Briefkuvert kommt aus Hoboken mit Aufdruck des hiesigen Hotel "Busch`s"

Gruß Rainer


 
fogerty Am: 07.06.2022 21:45:05 Gelesen: 4220# 196 @  
Vier Tage benötigte dieser Brief 1958 von Ohio nach Meran.



Grüße
Ivo
 
lueckel2010 Am: 24.06.2022 15:51:02 Gelesen: 3665# 197 @  
Ein ziemlich aussagekräftiger US-Feldpostbeleg, wie ich finde:



"Passt" meiner Meinung nach nicht nur in diesen Thread, sondern könnte auch
- UNO-Thematiker
und
- Rotkreuz-Thematiker (Empfängeranschrift!)
interessieren.

Ich erspare es mir, diesen Beleg in entsprechenden Themen zu zeigen bzw. wenn nicht vorhanden, diese neu zu "erfinden". Einmal zeigen muss reichen!!

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Briefuhu Am: 20.08.2022 11:03:22 Gelesen: 1908# 198 @  
Heute ein Brief vom 25.01.1923 von Cleveland nach Gera. Frankiert mit 5 Cent und gestempelt mit einem Maschinenstempel mit "Register or Insure Validable Mail". Auf dem Umschlag ist das "The Hollenden", ein Hotel mit 800 Zimmern abgebildet.

Wer die handschriftlichen Daten 11.02.23 und 15.02.1923 angebracht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.



Schönen Gruß
Sepp
 
Lars Boettger Am: 20.08.2022 20:07:50 Gelesen: 1871# 199 @  
@ Briefuhu [#198]

Wer die handschriftlichen Daten 11.02.23 und 15.02.1923 angebracht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

Hallo Sepp,

meiner Meinung nach hat der Empfänger die Daten angebracht. Das war üblich, man hat den Empfang notiert und dann die Beantwortung des Briefes. Der 13.2. passt ganz gut für dem Empfang und nach zwei Tagen war der Brief beantwortet.

Beste Grüße!

Lars
 
Briefuhu Am: 20.08.2022 20:14:39 Gelesen: 1868# 200 @  
@ Lars Boettger [#199]

Hallo Lars,

danke für den Hinweis, so wird es gewesen sein. Etwas anderes gäbe auch keinen Sinn.

Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 24.08.2022 09:25:20 Gelesen: 1700# 201 @  
Hab hier einen Brief vom 30.06.1949 von Providence nach Zürich. Absender war ein Edwin Speidel, der Uhrarmbänder herstellte. Der Brief war mit 90 Cent frankiert. Ein roter Stempel wies daraufhin, dass er eingeschrieben war und eine Rückantwort erwartet wurde, also eine Art Einschreiben mit Rückschein. Weiter war mit Schreibmaschine vermerkt "Wegen Sigma" was immer das bedeutet.

Handschriftlich war noch Switzerland und eine Aufstellung über 1100 Dollar vermerkt. Bei der Aufstellung der Geldscheine gehe ich davon aus, das dies der Empfänger notiert hat. Anscheinend wurden hier Banknoten im Wert von 1100 Dollar versandt. Auf der Rückseite zwei Stempel von Providence, ein Stempel vom 01.07.1949 von New York und ein Ankunftsstempel vom 03.07.1949 von Zürich außerdem ein handschiftlicher Vermerk, den ich nicht entziffern kann.




Schönen Gruß
Sepp
 
SH-Sammler Am: 27.08.2022 17:06:22 Gelesen: 1551# 202 @  
Hallo,

ich habe einen taxierten Brief von HOBOKEN N.J., USA in die Schweiz vom 1. Juli 1904. Er ist frankiert mit einer stark lädierten Erinnerungsmarke zum Kauf des Bundesstaates Louisiana mit Ausgabedatum 30. April 1904. Zudem ist auf der Marke ein schwarzer Punkt, den ich mir nicht erklären kann. Die Rückseite des Briefes zeigt nur den Ankunftstempel Schaffhausen.



Nach meinem Verständnis betrug die Taxe für einen Standardbrief USA ins Ausland 5 Cents. Dies bei einem Gewicht bis zu 1 Oz (Unze). Der Brief ist mit 10 Cents frankiert und trotzdem mit 50 Rappen nachtaxiert worden. Der Hinweis oben links weist jedoch auf ein 3 faches Gewicht hin, also 3 Unzen. Das waren zwischen 56 bis 85 Gramm und hätte somit 15 Cents gekostet.

Die Berechnung der Nachtaxe sieht folgendermassen aus:

5 fehlende Cents dividiert durch Standardtaxe 5 Cents, multipliziert mit der Schweizer Ausland-Brieftaxe von 25 Rappen ergibt die einfache Nachforderung von 25 Rappen. Dies ist unter der 3 auch so vermerkt. Nur forderte die Schweizer Post den doppelten, fehlenden Betrag, also 50 Rappen für diesen schweren Brief ein.

Weil ich mit den Postverhältnissen in den USA zu wenig bewandert bin, kann ich zum Duplexstempel mit dem ovalen Gitter mit Innenkreis und Nummer 1 keine weiteren Angaben machen. Ich hoffe, dass die Briefbeschreibung so stimmt.

SH-Sammler
Hanspeter
 
dithmarsia43 Am: 09.09.2022 18:32:36 Gelesen: 1071# 203 @  
Hallo,

ein Brief des Kaiserlichen Deutschen Konsulats zu St. Louis, Mo. aus dem Zeitraum vor 1875 (Vor-UPU) nach Silland, Ostfriesland und weitergeleitet nach Neustadt-Gödens

Beste Grüße,

Uwe



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Botschaftspost, Diplomatenpost, Konsulatspost - echt gelaufene Belege"]
 
dithmarsia43 Am: 16.09.2022 15:41:32 Gelesen: 793# 204 @  
@ dithmarsia43 [#203]

Ich zeige hier 3 alte Belege mit Maschinen-Sonderstempeln der Fa. Barry zu den Anlässen:

Ohio-Centennial 1902
National Export Exposition Philadelphia 1899
World's Fair Lousiana Purchase 1903

Beste Grüße,

Uwe


 
Michael Mallien Am: 21.09.2022 15:15:28 Gelesen: 500# 205 @  
Heute im Posteingang war dieser Brief mit zwei Entwertungen vom 12.9.2022.

Rotstempel ANCRAM NY / SEP 12 2022 / USPS
Spray-on ALBANY NY 120 / 12 SEP 2022 PM 1



Teilweise wurde mit komplett nennwertlosen Marken aus 2022 frankiert:

2 Werte aus der Serie Buzz Lightyear
2 x die Ausgabe Pete Seeger



Bei Colnect fand ich die Katalognummern Sn: US 5708, 5710 und 5711 [1]
Dort steht auch Postwert am Ausgabetag: 0,60 US $.
Demnach wäre der Brief mit 2,62 $ frankiert

Viele Grüße
Michael

[1] https://colnect.com/de/stamps/list/country/225-Vereinigte_Staaten_von_Amerika/year/2022/page/9
 
Michael Mallien Am: 21.09.2022 17:08:26 Gelesen: 471# 206 @  
Bei der Durchsicht der Rundsendung "Ausländische Belege" von Ingo fiel mir soeben dieser Beleg aus 2021 in die Hände, der ebenfalls mit nennwertlosen Marken frankiert ist:



Bei Colnect find ich für diese Marken den Hinweis Postwert am Ausgabetag:
0,55 US $
.

Also ist der Brief mit 1,65 $ frankiert.



Viele Grüße
Michael
 

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