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Thema: Österreich: Personalisierte Briefmarken postfrisch und auf Belegen
Das Thema hat 107 Beiträge:
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Richard Am: 08.08.2007 22:23:39 Gelesen: 96575# 8 @  
@ AfriKiwi [#7]

Günstiger bei Youpo - siehe im Link unter diesem Thema - mit einem Motiv Deiner Wahl. Ich habe schon überlegt, die Marke mit dem Burghaun Stempel drucken zu lassen, die hier über dem Forum zu sehen ist, denn ein Copyright dürfte es dafür nicht mehr geben.
 
AfriKiwi Am: 09.08.2007 00:04:38 Gelesen: 96573# 9 @  
@ Richard Ebert [#8]

Deine Idee mit der Marke gefällt mir und ist als so gestempelte Marke praktisch einmalig.

Habe schon bei der Neuseeland petespost angefragt ob die überhaupt so etwas anbieten können. Sollte auch hier billiger sein.

Ich sehe schon einen richtigen weltweiten Preiskampf kommen, mit neuen Regeln und immer billigeren Preisen.

Der Nicht-Antwort nach, denken die vielleicht daran wie sie es nicht verpassen sollen.

Eine Antwort wäre interessant.

Erich
 
Holger Am: 14.08.2007 22:18:05 Gelesen: 96555# 10 @  
Was mch schon seit langen brennend interessiert:

Welche Länder geben eigentlich PMs heraus ?
Gibt es Links zu diesen Herausgebern ?
Gibt es eventuell sogar Online-Kataloge der erschienen Marken ?

Ich habe schon ein paar gefunden :-)

Aland-Inseln
Australien
Belgien
Brasilien
China
Deutschland (Privatpost)
Estland
Falkland-Inseln
Fiji-Inseln
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Hongkong
Indonesien
Island
Japan
Kanada
Korea (Süd)
Luxemburg
Malaysia
Neuseeland
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Qatar
Schweiz (nur im Jahr 2000)
Singapur
Slowakei
Spanien
Süd-Afrika
Taiwan
Thailand
Trinidad-Tabago
Tschechien
Türkei
Ukraine
UNO Wien
UNO New York
Ungarn
USA

Bin für jede Ergänzung oder Hilfe zu obigen Fragen dankbar

Gruß
Holger
APi-Phila
 
AfriKiwi Am: 14.08.2007 23:54:44 Gelesen: 96551# 11 @  
@ lungo [#10]

Hallo Holger,

Macht das heutzutage wirklich etwas aus wer die Marken druckt für wen !?

Die ersten waren in England dann hat jedes Land seine eigenen Marken gedruckt.

Heute und schon seit CTO gesammelt wurde, druckt jeder für jeden Bedarf.

Erfreue Dich in Dein Hobby !

Erich


 
Holger Am: 15.08.2007 12:15:03 Gelesen: 96548# 12 @  
@ AfriKiwi [#11]

Hallo Erich,

da ich immer auf der Suche nach neuen Marken mit meinen Motiven bin nutze ich sehr gerne von den jeweiligen Anbietern die Onlinekataloge (z.B. meinemarke.at oder zazzle.com).

Allein in Amerika gibt es vier Anbieter für PMs, aber nur einer zeigt die neuen Ausgaben online.

Vielleicht bin ich auch nur etwas eigen <grins>. Ich habe mir zum Ziel gesetzt möglichst ALLE Marken zu meinem Sammelgebiet in meinem Online-Katalog zu listen. Und da stelle ich mir persönlich recht hohe Ansprüche <lol>.

Aber im ernst: mir ist schon klar, dass in der schier unübersichtlichen Flut von Cinderellas, personalisierte Marken und die Marken von Privatpostanstalten (abgesehen von den offiziellen Ausgaben) dies ein fast hoffnungsloses Unterfangen ist. Und täglich verbringe ich eine immense Zeit zum Suchen, Ändern, und Ergänzen.

Aber diese Art zu Sammeln hat auch ihren Reiz und auch garantiert erschwinglich ...

Grüsse
Holger
Api-Phila
 
Richard Am: 18.02.2008 19:25:40 Gelesen: 96424# 13 @  
Post von und mit dem Kandidaten

Erdinger Anzeiger, Wartenberg (15.02.08) – Die SPD Wartenberg setzt auf ungewöhnliche Wahlwerbung: Schreiben mit einer Briefmarke mit dem Gesicht des Kandidaten August Groh.

Erstwähler, Senioren und Gewerbetreibende aus Wartenberg hatten am Donnerstag SPD-Post im Briefkasten. Das Lächeln des Bürgermeisterkandidaten August Groh strahlte ihnen aber nicht erst nach dem Öffnen des Kuverts entgegen. Nein, sein Konterfei zierte schon die Briefmarke. Die rund 1000 Wahlwerbesendungen hat Groh handschriftlich signiert und in einem Postamt im österreichischen Kufstein aufgegeben.

Groh ist überzeugt, dass diese ungewöhnliche Idee für reichlich Gesprächsstoff in der Marktgemeinde sorgen wird. Als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauverein hatte er schon bei einer Versammlung am Donnerstag viele positive Reaktionen bekommen. ,,Das ist schon spektakulärer als das, was andere im Wahlkampf verteilt haben", meinte Groh. Die Freien Wähler rund um Manfred Ranft setzen auf Süßigkeiten direkt vom Informationsstand, die CSU auf Kalender, die Bürgermeisterkandidat Eduard Ertl bei Hausbesuchen herschenkt. An den Gesichtern der drei kommen die Wartenberger ohnehin nicht vorbei, der Markt ist zugepflastert mit Plakaten.

Die Empfänger bekommen in dem Brief Erläuterungen des Wahlverfahrens, das Angebot eines Fahrdienstes zum Wahllokal, die Bitte um die Stimme im Markt und eine Wahlempfehlung für alle Kreistagskandidaten aus Wartenberg ­ auch die von anderen Listen. Die Adressen für die Aktion habe die SPD rechtmäßig vom Rathaus bekommen. Für Wahlkampfzwecke sei das möglich, erläutert Groh. Allerdings habe sich der Ortsverein verpflichtet, die Daten nach der Verwendung zu löschen. Bei der Bundestagswahl vor drei Jahren hätten die Jusos auf diese Weise bereits die Erstwähler angeschrieben. Jetzt habe man den Empfängerkreis auf über 65-Jährige erweitert.

Gekostet hat die Aktion einige Stunden Handarbeit, einen Ausflug nach Kufstein für Groh und seine Tochter sowie 1200 Euro Porto bei der österreichischen Post. In Deutschland wäre das nach den Angaben des Kandidaten deutlich teurer gewesen. Außerdem gebe es da keine Marken, sondern nur einen Aufdruck auf die Kuverts. Und, wer weiß? Vielleicht werden die Postwertzeichen ja noch wertvolle Sammlerstücke. Groh hat sich einige davon aufgehoben. Es habe schon eine Anfrage gegeben, die Marke im zukünftigen Heimatmuseum im Wittelsbacher Jagdhaus auszustellen.

(Quelle: http://www.merkur-online.de/regionen/erding/SPD-Wartenberg-Briefmarke-Wahlwerbung;art8853,890628)

Foto: ta


 
Bolle Am: 29.02.2008 10:29:50 Gelesen: 96368# 14 @  
Möchte zu diesem Thema auch mal meinen deutschen Senf dazugeben. Ich sammle die Marken des Nachbarlandes ab 1945 - Neuzeit gestempelt. In diesem Zeitraum fehlen mir einige Marken von 1945/46. Es ist also recht gut besammelt, obwohl die Beschaffung in den letzten Jahren immer schwieriger auf den Postämtern im Urlaub geworden ist.

Und jetzt kommt seit Jahren der sogenannte Boom mit den personalisierten dazu, welche ich nicht sammle.

Mein Sammelsystem ist Schaubek, im letzten Jahr war in der ganz normalen Standardausführung ein Blatt für personalisierte beigelegt, ca. 16 Stck, längs und Querformat, gelb und blau. Ausgabeanlass egal.

Um des lieben Friedens Willen habe ich versucht diese Marken gestempelt zu beschaffen, der Preis um die 45 €. Ich bin geheilt von diesen Werten.

Bolle
 
Sammler-Henn Am: 29.02.2008 12:35:36 Gelesen: 96364# 15 @  
Auch ich sammle die Marken unseres Nachbarlandes Österreich und mir fehlen nur einige Marken des Jahres 1945 von den nach dem Krieg verausgabten Marken.

Auch ich hatte angefangen personalisierte Marken zu sammeln und habe es schnell wieder aufgegeben. Die personalisierten Marken sind nur eine sehr gute Geldeinnahme für die jeweilige Post.

Diese zur Plage gewordenen Marken sind auch eine der Ursachen, dass junge Menschen nicht mehr an das Sammeln von Briefmarken herangeführt werden können und kaum noch Interesse zeigen.

Die Geldgier der staatlichen oder privaten Postverwaltungen zerstört die Lust der Sammler, sich weiterhin mit dem Sammeln zu beschäftigen und schreckt viele junge Menschen ab, mit dem Sammeln anzufangen.

Wobei die Sammler es ja in der Hand haben, diesen neuen Markt nicht ausufern zu lassen, wenn keiner diese Marken kauft, würden auch weniger gedruckt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Sammler-Henn
 
Georgius Am: 29.02.2008 18:25:28 Gelesen: 96353# 16 @  
@ Sammler-Henn [#15]

Hallo Sammler-Henn,

ergänzend kann ich Deiner Einschätzung nur zustimmen. Ich sammle zwar nicht Österreich, aber den magischen Trend der Postverwaltungen zu ausgefallenen Produkten habe ich von Anfang an nicht mitgemacht. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie hatte ich den Verdacht, daß das System von "Personalisierten, Gestickten, Hologramm-Marken, Holzmarken" und was da sonst noch so kommen wird, irgendwann ausufern muß, denn die Geldgier gewisser Leute ist unserem Zeitalter ja immanent.

Ein langjähriger Sammlerfreund von mir in Bremen sammelte Frankreich und hat wegen dieser unseriösen Ausgabenpolitik der französischen Post mit dem Ende 2006 seine Sammlung France beendet; ebenso Schweiz und Österreich. Persönlich bleibe ich bei der Sammelei der herkömmlichen Marken einschließlich der selbstklebenden und damit hat sich´s.

Ein schönes Wochenende und freundliche Grüße

Georgius
 
AfriKiwi Am: 29.02.2008 22:04:01 Gelesen: 96349# 17 @  
@ Sammler-Henn [#15]
@ Georgius [#16]

>>Die Geldgier der staatlichen oder privaten Postverwaltungen zerstört die Lust der Sammler, sich weiterhin mit dem Sammeln zu beschäftigen und schreckt viele junge Menschen ab, mit dem Sammeln anzufangen.<<

>>Ich sammle zwar nicht Österreich, aber den magischen Trend der Postverwaltungen zu ausgefallenen Produkten habe ich von Anfang an nicht mitgemacht.<<

Ich habe 1993 'angefangen' mit dem Marken sammeln von Südafrika zu beenden. Das Momentum dauerte bis so 2002 wo ich inzwischen noch einiges erworben habe aber nicht mit gleichem Gusto oder Quantitäten.

Mit meiner Ankunft in Neuseeland war die Aussicht besser mit Neuheiten aber wenn man Einwandert braucht man Geld für alles andere außer Briefmarken.

Nach eine Woche und ZAR 12.000 (ohne Inflation) kamen meine Briefmarken an in 9 Blechkisten die in Auckland beim Zoll abholte (GsD zahlte keinen Zoll und alles ging reibungslos) ein Bonus als 'Neuling'.

Die Ausgabepolitik ist sicher noch sehr konservativ hier in Neuseeland und Neuheiten kaum im Markt, aber viele NZ Sammler müssen auch Ihre NZ-Sammlung komplett haben. Die meisten können noch mitmachen.

Ich kaufe nur Neuheiten auf Wunsch von Sammlern aber viele wollen auch gute Abstempelung haben was mir und bei kaum alle Privat-Postversandstellen unmöglich ist.

Also kurz, Schluss mit alle Neuheiten.

Wer denkt 'Moderne Briefmarken' Sammeln soll sich schnell in einer anderer Philatelistische Richtung engagieren wo und wie es sich überhaupt Lohnen kann.

Das Hobby soll ein Vergnügen sein, bestimmt nicht ein Last und das wirds bis die 'Moderne' Briefmarke ganz verschwindet.

Erich

Unten: Ein sehr bedachter Sammler. Erst in eine Hülle dann mit Klebestreifen auf dem Brief. Ob er das vorher Abstempeln lies oder nur ein gestempelte Marke so zuklebte und dem Posttante gab ?


 
Richard Am: 03.03.2008 19:31:05 Gelesen: 96320# 18 @  
@ Bolle [#14]
@ Sammler-Henn [#15]
@ Georgius [#16]

Hallo zusammen,

ich denke, was wir nicht müssen, ist das sammeln bestimmter Gebiete, Länder, Motive und was auch immer. Als Sammler haben wir völlige Freiheit.

Bisher habe ich nur vier oder fünf personalisierte Marken aus Österreich mit der Postzustellung erhalten, die kommen abgelöst oder auf Brief im die Sammlung. Wenn mir weitere im Tausch angeboten werden, nehme ich sie gerne, wenn nicht, ist es auch in Ordnung. Bei mir gibt es überhaupt keinen Zwang, noch nicht einmal einen Komplett-Zwang für ein bestimmtes Gebiet.

Philatelie soll Spaß machen, nichts weiter.

Wenn nebenbei irgendwann im Alter noch ein Verkaufspreis herauskommt, schön. Aber ich rechne nicht damit, wenn heute schon Bund- oder Berlin Sammlungen zu 10 % angeboten werden.

Wie gesagt; personalisierte Marken nehme ich im Tausch gerne aber ohne jeden Zwang.

Schöne Grüsse, Richard

Eines von vielen Motiven:
 


Holger Am: 14.04.2008 18:54:28 Gelesen: 96208# 19 @  
Online-Kataloge gesucht

Über Sinn und /oder Unsinn von Personalisierte Marken (PM) lässt sich herrlich diskutieren. Ich möchte daher mit diesem Posting keine erneute Grundsatzdiskussion los treten sondern lediglich folgende Frage in den Raum werfen:

Unter http://www.post.at/eshop/meinemarke/katalog.php gibt es einen mehr oder weniger aktuellen Onlinekatalog über PM. Ebenso unter http://www.zazzle.com .

Kennt wer noch ähnliche Kataloge mit den verschiedenen PM-Motiven ?

fragt
Holger


 
Richard Am: 10.05.2008 11:25:44 Gelesen: 80870# 20 @  
300 Jahre Christkindl-Kirche: Auch das Postamt sperrt auf

Oberösterreichische Rundschau, Linz (08.05.08) - Erstmals in der Geschichte von Christkindl wird es ein Sonderpostamt außerhalb der Weihnachtszeit geben. Grund dafür ist die Grundsteinlegung zur Kirche, die sich heuer zum 300. Mal jährt. Das Sonderpostamt wird am Samstag, 31. Mai, zugänglich sein – und nur vier Stunden lang geöffnet haben. Im Sekretariat der Pfarre türmen sich bereits jetzt die Anfragen von Briefmarkensammlern. Sie sind auf die personalisierte Sonderbriefmarke, die zum Jubiläum erscheint, ebenso heiß, wie auf des spezielle Kuvert, das in limitierter Auflage erscheint. Auch einen Sonderstempel gibt’s.

Eingefädelt wurde der außerordentliche Christkindl-Postamtstermin von Martina Prinz. Die Leiterin des weltbekannten Christkindlpostamts wird auch selbst vor Ort sein, um den einen oder anderen Brief abzustempeln. Der Andrang, der jetzt schon herrscht, erklärt sich nicht zuletzt daraus, dass sowohl die Auflage der Briefmarke als auch jene des nummerierten Kuverts streng limitiert sind. Von der Marke gibt’s insgesamt 2000 Stück, vom Kuvert, dessen Vorderseite ein altes Christkindl-Bild aus der Feder von Gottfried Prechler ziert, nur 1000.

Im Rahmen des Festes, das sich auch auf Sonntag, 1. Juni, erstreckt, wird auch jenes Festspiel gezeigt, das schon vor 50 Jahren aufgeführt wurde. Von den sieben Schauspielern, die damals aktiv mit dabei waren, tritt auch heuer einer auf, nämlich Walter Schmidt. „Das ist jener Walter Schmidt, der sich seit 1954 darum kümmert, dass unsere Mechanische Krippe läuft“, erklärt Pfarrsekretär Gerhard Meidl.

Musikverein feiert Geburtstag

Das Festspiel wird am 31. Mai um 19 Uhr, am 1. Juni um 16 Uhr gezeigt. Der große Festgottesdienst findet am Sonntag um 9.30 Uhr statt. Der Musikverein Christkindl, der heuer seinen 60. Geburtstag feiert, führt zusammen mit mehreren Gast-Kapellen eine Klangwolke auf.

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GESCHICHTE

Fünf Jahre bereits stand die Kirche in Christkindl halbfertig gebaut da, als am 31. Mai 1708 nachträglich der Grundstein für das Bauwerk gelegt wurde. Der Grund dafür war, dass die Kirche ursprünglich ohne Genehmigung vom Bischof aus Passau begonnen worden war. Dieser verhängte einen Baustopp, ehe er sich dem Ansturm der Pilger beugte. In die Kirche, von der nur die Außenmauern standen, pilgerten an manchen Tagen nämlich bis zu 1000 Gläubige, die sich vom Wachschristkind in der Birke Heilung erbeten wollten.

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Die Briefmarkensammler sind heiß auf die Sondermarke und das limitierte Kuvert.
So sieht die Briefmarke aus, die anlässlich „300 Jahre Grundsteinlegung Christkindl“ ausgegeben wird. Die Nachfrage ist groß.
 


johannes Am: 16.07.2008 19:00:10 Gelesen: 96033# 21 @  
Es handelt sich eigentlich nicht um einen Katalog, sondern nur um ein Verzeichnis der noch zu beziehenden personalisierte Marken !
 
Kalmimaxiss Am: 18.07.2008 07:14:54 Gelesen: 96006# 22 @  
@ Holger [#19]

eine gute HP über personalisierte PM:

http://www.personalisierte-briefmarken.at/
 
Richard Am: 03.08.2008 20:42:15 Gelesen: 95919# 23 @  
Branding auf wenigen Quadratzentimetern

Von Melanie Manner

Wirtschaftsblatt.at (31.07.08) - Personalisierte Briefmarken sind kleine, unaufdringliche, aber höchst wirksame Marketinginstrumente für jene Unternehmen, die trotz E-Mails noch immer etwas mit der Post zu verschicken haben.

Die Sparkasse Voitsberg-Köflach nutzt sie. Kuvertunternehmen ÖKI hat ebenfalls welche bestellt. Und sogar die Mobilkom Austria bedient sich ihrer.

So wie Gabriele Frömel und Nikola Grill, die vor kurzem Einladungen zur Zehn-Jahres-Feier ihres Sprachinstituts Biz.talk aussendeten. Die edel aussehenden Kuverts zierte dabei eine Briefmarke mit dem Schriftzug "10 Jahre biz.talk" und einem Porträt der beiden Hausherrinnen.

Die Reaktionen darauf waren laut Frömel überraschend: "Wir haben E-Mails von uns gänzlich unbekannten Personen erhalten, die die Marke kaufen wollten. Dabei gibt es die gar nicht im Verkauf, da wir ja nur ein bestimmtes Kontingent bestellt haben."

Im Katalog der Post findet sich die Biz.talk-Marke mitten unter Motiven von Lieblingshaustieren, Hochzeitspaaren, Nostalgie-Eisenbahnen und Senior-Jubilaren. Aber auch die Mobilkom ließ 300 Marken mit dem bekannten schwarzen A1-Logo drucken, um damit Einladungen an "wichtige Businesskunden" zu frankieren.

"Die Einladungen und Kuverts waren aufwändig gestaltet und die Briefmarke im A1-Branding diente dazu, das gesamte Erscheinungsbild abzurunden", heißt es dazu von Seiten des Unternehmens.

Größter Briefmarkenkunde in jüngster Zeit war die Sparkasse Voitsberg-Köflach, die anlässlich ihres 140-Jahre-Jubiläums gleich 5000 Marken drucken ließ.

19.000 Bestellungen

Seit dem Start von http://www.meine-marke.at im Jahr 2003 gingen bei der Post 19.000 Bestellungen für personalisierte Marken ein, davon ein kleiner, aber solider Anteil aus den Marketingabteilungen der Unternehmen. Der Preis rangiert dabei von 200 € (für 100 Marken) bis 11.000 € (für 10.000 Marken).

Welches Motiv sich für das Marken-Branding am besten eignet, bleibt dabei der Fantasie überlassen, wichtig jedoch: Das Motiv muss trotz der geringen Quadratzentimeteranzahl genauso professionell wirken wie der Rest des Unternehmensauftritts. Auch Anstand, gute Sitten und Gesetz müssen gewahrt bleiben. "Wir lehnen immer wieder Motive ab, zum Beispiel wegen hardcore-pornografischen Darstellungen oder sogar NS-Wiederbetätigungssymbolen", sagt Post-Sprecher Michael Homola.

(Quelle: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/werbung/337305/index.do)
 
Sanssouci Am: 29.03.2011 19:16:22 Gelesen: 94016# 24 @  
Unterschied zwischen PM und offiziellen Marken at in Österreich

Woran kann ich Unterschiede festmachen zwischen den personalisierten Briefmarken (besonders in Österreich) und den offiziellen Ausgaben der österreichichen Post (at) ?

Besonders bei den PM gibt es reichliche Ausgaben mit dem Eisenbahnmotiv. Gibt es für die PM Kataloge?
 
Richard Am: 19.07.2011 11:41:23 Gelesen: 93345# 25 @  
@ Sanssouci [#31]

Hallo Sanssouci,

soweit mir bekannt ist, gibt es die personalisierten Briefmarken nur mit den zwei Standard-Rahmenfarben gelb und blau sowie in den Einheitsformaten wie in den Beiträgen [#18] und [#19] links gezeigt.

Schöne Grüsse, Richard



Hundertwasser Marke, im Handel zu Preisen von 10 bis 15 Euro angeboten.
 
22028 Am: 19.07.2011 12:17:34 Gelesen: 93341# 26 @  
Ich hatte mir vor Jahren auch mal eigene personalisierte Marken anfertigen lassen. Ich denke der große Hype ist vorbei und Sammler spezialisieren sich nun, wenn schon personalisierte, dann auf Motive.

Einige wenige der Marken habe ich noch.


 
skribent Am: 04.05.2013 15:10:56 Gelesen: 88063# 27 @  
@ Richard [#20]

Hallo und guten Tag,

vor knapp 6 Jahren hast Du von 17.000 personalisierten Marken aus Österreich" geschrieben. Da man dort weiterhin die Zettelchen druckt wie EDEKA einst die Rabattmarken interessiert mich: Wieviel Personalisierte Marken sind denn allein aus Österreich bis einschließlich Heute verausgabt worden.

Vielen Dank!
Schöne Grüße!
 
Richard Am: 07.05.2013 08:27:21 Gelesen: 87976# 28 @  
@ skribent [#35]

Hallo Skribent,

ich habe vergeblich versucht mehr zu erfahren. Da die Marken von jeder Person gestaltet und bestellt werden können, zum Beispiel auch von Dir, wird es wohl Marken geben, die niemand kennt, geschweige denn noch zählen kann.

Vielleicht meldet sich ja noch ein Mitglied aus Österreich, dem mehr bekannt ist.

Schöne Grüsse, Richard
 
Wim Ehlers Am: 04.12.2013 10:06:56 Gelesen: 85989# 29 @  
Aus einer Pressemeldung [1] erfahre ich gerade, dass der Bereich Personalisierte Briefmarken wohl künftig noch unübersichtlicher werden. Das neu gegründete Unternehmen stampservice gmbh [2] bietet "zu konkurrenzlosen Preisen die Herstellung individueller Briefmarken in Kleinstserien" an.

Beste Grüße
Wim

[1] http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131203_OTS0098/stampservice-die-erste-private-briefmarke-oesterreichs
[2] http://stampservice.at/
 
ziffer-freak Am: 30.09.2014 02:34:25 Gelesen: 84225# 30 @  
Mir scheint irgendwie, dass die Österreicher das Problem etwas besser im Griff haben, als ihre Nachbarn Deutschland und Schweiz. Da kann ich zu deiner Liste nämlich auch noch etwas besonderes hinzufügen:

Anno 2010 fand in meiner Stadt die LUNABA 2010, die Luzerner Nationale Briefmarken-Ausstellung, statt. 4 Postverwaltungen waren zugegen (A, CH, D, FL). Die Schweizer brachten es gerade mal fertig, einen Sonderstempel zur Ausstellung zu kreieren. Einzig die Österreicher gestalteten eigens eine gezähnte Bogen-Marke mit dem Bild des Luzerner Wahrzeichens, dem Wasserturm. Sie enthielt allerdings nebst der Landeskennung AUSTRIA und der Nominale 55 c. keinen weiteren Vermerk. Abstempeln lassen konnte man sie an Ort und Stelle auch nicht. Sie hatte nur eine minimale Auflage von 500 Stück, und sie wurde auch nicht verkauft. Es war lediglich geplant, dass man sie gratis als Geschenk dazugab, wenn jemand etwas am österreichischen Postschalter kaufte. Allerdings lief das Geschäft scheinbar sehr schlecht, und die meisten Marken blieben liegen. Auf Nachfrage erhielten einige von uns Mitarbeitern der Ausstellung nach Schliessung dann schliesslich auch noch grosszügig ein paar Exemplare geschenkt. Ich selbst behielt 2 ungebrauchte Exemplare, und gestaltete noch 2 offizielle Ausstellungs-Couverts, die man ja noch zusätzlich frankieren musste, da die Marke nur das österreichische Inland-Porto abdeckte. Die Briefe wurden dann mitgenommen, und kamen etwa zwei Wochen nach der Ausstellung mit einem gewöhnlichen WIEN-Stempel wieder bei mir an. Insgesamt existierten so nur gerade 14 Briefe mit dieser Marke! Lose Marken hat man dann schliesslich insgesamt 200 Stück verschenkt, der Rest müsste - nach Aussage des Personals - nach der Heimkehr vernichtet worden sein. Wahrscheinlich dürfte somit eine echte Rarität geschaffen worden sein, von der kaum jemand in Österreich Kenntnis hat - denn wohl die meisten, wenn nicht gar fast alle dürften nach wie vor in der Schweiz geblieben sein.

Nebenbei deshalb noch eine Frage an dich: Ist diese Marke überhaupt je einmal katalogisiert worden? Schliesslich war es ja eine offizielle Ausgabe der österreichischen Post, und voll frankaturgültig.

Liebe Grüsse aus HELVETIA
Andy
 
Meinhard Am: 30.09.2014 07:55:49 Gelesen: 84187# 31 @  
@ ziffer-freak [#23]

Kannst Du die Marke hier einstellen?

Schöne Grüße, Meinhard
 
drmoeller_neuss Am: 30.09.2014 08:21:25 Gelesen: 84176# 32 @  
@ ziffer-freak [#23]

Nach der Beschreibung dürfte es sich um personalisierte Marken der österreichischen Post handeln. Diese sind als offizielle Wertzeichen der österreichischen Post voll frankaturgültig, werden aber nicht katalogisiert, da diese Marken jeder mit seinen eigenen Motiven auf Bestellung anfertigen lassen kann.

Die österreichische Post ist dazu übergegangen, Kunden ab einem gewissen Einkaufswert personalisierte Marken als "Mengenrabatt" zu verschenken.
 

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