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Thema: Moderne Privatpost: saarriva
Lars Boettger Am: 31.07.2019 09:44:48 Gelesen: 426# 1 @  
Es passiert nicht oft, dass man in Luxemburg einen Umschlag in seinem Briefkasten findet, der bei einer deutschen Privatpost seinen Ausgang nahm. Das Finanzamt Saarlouis versendet mit saarriva: https://www.saarriva.de/page/8/home

Zustellgebiet ist lauf Information auf der Homepage das Saarland. Wenn Briefe die Saar verlassen, dann müssen die Dienste der Deutschen Post AG in Anspruch genommen werden.

Beste Sammlergrüße!

Lars


 
EdgarR Am: 31.07.2019 12:53:33 Gelesen: 398# 2 @  
Hallo Lars,

die "Dienste der Deutschen Post AG" müssten auch außerhalb des eigenen Zustellgebiets zumeist nicht in Anspruch genommen werden. Die Saaariva als Mail Alliance-Mitglied (MA6631) kann Briefe "nach außerhalb" an die dort außerhalb zustellenden Mail Alliance-Partner weitergeben. Das deckt (immer noch !) viel von Deutschland ab.

Nach Luxemburg dürfte es schwieriger sein; es gibt dort zwar ein Privatpostunternehmen (die DC-Postal Service, L-4384 Ehlerange), aber ob die mit hiesigen privaten Briefdienstleistern kooperiert ist mir nicht bekannt.

Aber wie die Saariva, die wie viele andere privaten Briefdienstleister "nebenher" auch als Konsolidierer Zuarbeiter und Kunde der Deutschen Post AG ist bevorzugt wohl auch im innerdeutschen Briefverkehr häufiger mal die Sendungen über die Deutsche Post AG abzuleiten weil deren Porto unter Berücksichtigung der Großeinlieferer-Rabatte vermutlich oft attraktiver ist als die Kosten für die Weitergabe an Koopretarionspartner im Mail Alliance-Verbund.

Beste Sammlergrüße EdgarR
 
Pete Am: 04.08.2019 14:59:09 Gelesen: 335# 3 @  
@ EdgarR [#2]

Aber wie die Saariva, die wie viele andere privaten Briefdienstleister "nebenher" auch als Konsolidierer Zuarbeiter und Kunde der Deutschen Post AG ist bevorzugt wohl auch im innerdeutschen Briefverkehr häufiger mal die Sendungen über die Deutsche Post AG abzuleiten weil deren Porto unter Berücksichtigung der Großeinlieferer-Rabatte vermutlich oft attraktiver ist als die Kosten für die Weitergabe an Koopretarionspartner im Mail Alliance-Verbund.

Meines Wissens ist es nicht zulässig, Sendungen zu konsolidieren, welche in das Ausland gehen.

Allerdings wirst du durchaus Recht haben, dass der Versand dieser Sendung über die Deutsche Post AG kostengünstiger war als den Brief an einen Kooperationspartner für Auslandssendungen zu geben. Der Hinweis dazu versteckt sich im Frankit bzw. der Zuschaltung / hinterlegten Portostufe: "BRIEF KILO PRIORITY P.P." für 0,54 Euro brutto (Porto). Damit war diese Auslandssendung vom 05.07.2019 günstiger als eine Sendung im nationalen Versand über die DPAG (0,80 Euro bis 20 g).

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 05.08.2019 16:45:34 Gelesen: 312# 4 @  
Nur zur Ergänzung:

Informationen zur Versandart "BRIEF INTERNATIONAL ZUM KILOTARIF" unter

https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland/brief-international-kilotarif.html

Stückpreis pro Sendung: 0,54 € plus Kilopreis 8,50 €, jeweils zuzüglich der Umsatzsteuer. Das macht für einen 20 Gramm-Auslandsbrief (50 Briefe auf das Kilo) 54 Cent + 17 Cent = 71 Cent, mit Umsatzsteuer also 85 Cent. Wobei sich das Angebot ja nur an Vertragskunden mit einem recht großen Auslandspostaufkommen richtet, deshalb dürften die entsprechenden Kunden sicherlich vorsteuerabzugsfähig sein, d.h. die Umsatzsteuer ist für diese ein Nullsummenspiel und die effektiven Portokosten bleiben bei 71 Cent.

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 16.10.2019 19:46:30 Gelesen: 164# 5 @  
Ich habe ein Blatt mit einer saarriva-Marke mit Druckerei-Motiv vorliegen. Es ist ein Ersttagsstempel 250 Jahre Saarbrücker Zeitung drauf.

Gruß
Uwe


 
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