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Thema: (?) (23) Belgien Dauerserie König Baudouin Typ Marchand
Das Thema hat 106 Beiträge:
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BeNeLuxFux Am: 19.11.2020 17:17:33 Gelesen: 12097# 82 @  
Hallo,

hier noch eine Karte nach Grossbritannien vom 27.08.1973. Frankiert ist diese portogerecht zu 5 F mit 2 x Mi 1075. Dieser Tarif für eine Postkarte ins Ausland galt vom 01.06.1972 - 30.09.1973.

Grüße, Stefan


 
DERMZ Am: 20.11.2020 04:56:14 Gelesen: 12050# 83 @  
@ BeNeLuxFux [#59]

Guten Morgen Stefan,

auch wenn der Beitrag schon älter ist, darf ich kurz eine Frage zu dem Stempel im Allgemeinen stellen - kommen diese Rechteckstempel nur auf Eilsendungen in Belgien vor oder werden/wurden diese auch auf gewöhnlichen Briefen abgeschlagen?

vielen Dank für eine kurze Antwort und beste Grüße

Olaf
 
BeNeLuxFux Am: 20.11.2020 06:38:11 Gelesen: 12039# 84 @  
@ DERMZ [#83]

Guten Morgen Olaf,

nein, auf einfachen Briefen finden sich diese Stempel nicht. Allerdings tragen auch nicht alle Expressbriefe diesen Stempel. Expressbriefe wurden, soweit ich weiß, wie auch Pakete durch die Bahn verschickt und erhielten dort auch eigene Stempel.

Grüße, Stefan
 
DERMZ Am: 20.11.2020 06:52:19 Gelesen: 12037# 85 @  
@ BeNeLuxFux [#84]

Danke Stefan,

das hilft mir schon deutlich weiter.

Beste Grüße Olaf
 
BeNeLuxFux Am: 23.11.2020 13:23:47 Gelesen: 11947# 86 @  
Hallo,

hier eine einfache Ansichtskarte von Knokke nach Den Haag vom 11.07.1961. Frankiert wurde die Karte mit 2 F, was zwischen dem 01.11.1959 und 14.11.1969 den ermäßigten Tarif für Postkarten in die Niederlande darstellte. Frankiert die Karte mit der Mi 974.

Grüße, Stefan


 
BeNeLuxFux Am: 24.11.2020 16:15:39 Gelesen: 11906# 87 @  
Hallo,

hier ein Brief der Belgischen Streitkräfte in Arlon nach Petange in Luxemburg vom 10.06.1965. Für Briefe nach Luxemburg galt ein ermäßigter Tarif, der hier mit 3 F portogerecht frankiert wurde. Dieser Tarif galt vom 01.11.1959 - 14.11.1969.

Adressat des Briefes war ein Roger Braun, der als 20-jähriger von der Wehrmacht eingezogen, in den Krieg geschickt wurde und in Nordafrika desertieren konnte, woraufhin er bis Januar 1945 in Kriegsgefangenschaft in Ägypten geriet. [1]

Dieses fragmentarisch in die Vergangenheit schauen und plötzlich Personen und deren Geschichten hinter einem einfachen Beleg zu finden und zu sehen, ist für mich immer wieder spannend.

Grüße, Stefan



[1] http://www.ons-jongen-a-meedercher.lu/archives/personnes/braun-roger/documents
 
BeNeLuxFux Am: 26.11.2020 11:11:08 Gelesen: 11846# 88 @  
Hallo,

hier ein Luftpostbrief von Brüssel nach Kampala in Uganda vom 08.08.1966. Frankiert wurde der Brief portogerecht mit insgesamt 9 F, 3 x Mi-Nr. 1127. Davon entfallen 6 F auf einen Brief bis 20 g, sowie 3 F auf den Luftpostzuschlag für eine Tranche à 5 g.

Grüße, Stefan


 
BeNeLuxFux Am: 29.11.2020 11:26:18 Gelesen: 11749# 89 @  
Hallo,

heute zeige ich einen Expressbrief der zweiten Gewichtstufe vom 05.12.1966. Gelaufen ist er innerhalb Belgiens von Brüssel nach Berchem, womit sich das Porto aus 6 F für einen Brief zwischen 20,1 - 100 g, sowie 12 F für die Expressleistung zusammensetzte. Die 18 F wurden hier mit einem 6er Block Mi-Nr. 1127 freigemacht.

Grüße, Stefan


 
BeNeLuxFux Am: 30.11.2020 18:54:19 Gelesen: 11724# 90 @  
Hallo,

hier ein weiterer R-Brief. Gelaufen am 10.05.1966 von Eupen nach Lüttich, wurde er portogerecht mit 13 F frankiert. Dabei entfielen 3 F auf den Brief bis 20 g (15.11.1963 - 14.11.1969) sowie 10 F für die Zusatzleistung des Einschreiben (01.03.1966 - 14.11.1969). Frankiert wurde der Brief mit Mi-Nr. 1129 sowie 1197.

Grüße, Stefan


 
BeNeLuxFux Am: 06.12.2020 19:21:35 Gelesen: 11485# 91 @  
Hallo,

hier ein First-Flight-Cover der Austrian Airlines von Brüssel nach New York. Frankiert wurde der Brief portogerecht mit 11 F, wovon 6 F auf den normalen Brief bis 20 g entfallen. Hinzu kamen 5 F Luftpostzuschlag für zwei Tranchen à 5 g. Zur Frankierung verwendet wurden Mi-Nr. 1076, sowie 1129.

Grüße, Stefan


 
BeNeLuxFux Am: 07.12.2020 13:33:47 Gelesen: 11463# 92 @  
Hallo,

heute geht es mit einer schönen Buntfrankatur weiter. Einschreiben vom 27.07.1970 von Diegem nach Brüssel und portogerecht mit 18,5 F freigemacht, wobei 15 F für die Leistung Einschreiben und 3,5 F für den Brief bis 20 g zu zahlen waren.
Hier frankiert mit Mi-Nr. 1075, 1129 und 2 x Mi-Nr. 1076.

Grüße, Stefan


 
Shinokuma Am: 27.12.2020 18:53:08 Gelesen: 11039# 93 @  
Hallo an alle!

Nachstehend zeige ich einen Brief von der Arbeit der Jungfrau der Armen aus Banneux Notre-Dame an Frau Mary Muller von der Aktion katholischer Frauen in Luxemburg, versehen mit einem sehr schönen Maschinen-Werbestempel aus dem benachbarten Louveigné vom 10.8.1966, der ein Bild der Erscheinungskapelle in dem kleinen Wallfahrtsort Banneux Notre-Dame aufweist.



Da ich schon einige Belege aus Banneux gesehen habe, die jedoch allesamt in Louveigné abgestempelt waren, drängt sich mir der Verdacht auf, dass Banneux keinen eigenen Poststempel hat.

Vielleicht weiß einer der hier mitlesenden Experten mehr darüber.

Mit herzlichen nachweihnachtlichen Grüßen

Gunther
 
jmh67 Am: 28.12.2020 09:04:58 Gelesen: 11022# 94 @  
@ Shinokuma [#93]

Aus der gedruckten Absenderangabe geht schon sinngemäß hervor, dass Benneux von Louveigné aus postalisch versorgt wurde. Es gehörte auch zu dieser politischen Gemeinde (die inzwischen mit Sprimont vereinigt ist).
 
BeNeLuxFux Am: 26.11.2021 13:23:57 Gelesen: 6370# 95 @  
Hallo,

heute kann ich zwei neue Briefe zeigen. Der erste ging in die Schweiz, der zweite nach Belgisch-Kongo.



Einfacher Brief von Beloeil nach Basel vom 26.07.1954. Freigemacht wurde der Brief portogerecht mit 4 F (2 x Mi 975), was vom 15.12.1948 bis 30.09.1957 dem Auslandstarif für einen Brief bis 20 g entsprach.



Luftpostbrief vom 05.11.1957 von Namur nach Fizi, portogerecht frankiert mit 6 Fr (Mi 974, 975). Für Luftpost galt vom 01.Juli 1953 bis 01.04.1959 ein Tarif von 6 Fr für einen Brief bis 10 Gramm.

Grüße, Stefan
 
BeNeLuxFux Am: 28.11.2021 11:21:06 Gelesen: 6289# 96 @  
Hallo,

hier ein FDC mit zwei Marken aus einem am 04.12.1970 verausgabten Markenheftchen.



Mi 1621 x El + 1621 x Er

Grüße, Stefan
 
BeNeLuxFux Am: 08.12.2021 21:59:49 Gelesen: 6074# 97 @  
Hallo,

ein Inlandseinschreiben vom 20.09.1960 portogerecht mit 10 F freigemacht. Das Porto setzt sich aus 3 F für einen Brief bis 50 g, sowie 7 F für die Zusatzleistung Einschreiben zusammen.



frankiert mit Mi 1127 und 2 x Mi 1128

Grüße, Stefan
 
BeNeLuxFux Am: 31.12.2021 08:04:46 Gelesen: 5697# 98 @  
Hallo,

hier eine Karte, bei der die COB-Nr 926 als Nachportomarke gebraucht wurde. Das normale Porto für eine Karte lag zwischen dem 01.11.1959 - 14.11.1969 bei 2,- F, somit waren 4, für die unfrankierte Karte zu entrichten. Der Empfänger hatte aber offensichtlich ein gesteigertes Interesse an der Antwort und schon auf der Karte vermerkt, dass er als Empfänger das Porto bezahlt. Die Rückseite zeigt dann auch, dass hier eine sehr dringende Bestellung über 60 Kartons zarter Minztabletten einging.



Grüße, Stefan
 
MichaelS Am: 01.01.2022 14:03:31 Gelesen: 5636# 99 @  
Hallo,

hier ist ein Einschreiben nach Deutschland mit einem Zusammendruck aus dem Markenheftchen 21 (Michel). Aufgegeben wurde der Brief am 12.5.1972 im "Supreme Headquarters Allied Powers Europe (S.H.A.P.E)" der Nato.



Der Brief hat ein Standardformat und hätte eigentlich 3,50 Fr Briefgebühr plus 15 Fr Einschreibegebühr gekostet, oder sehe ich das falsch?

Schönen Gruß und alles Gute für 2022
Michael
 
BeNeLuxFux Am: 01.01.2022 18:01:45 Gelesen: 5613# 100 @  
@ MichaelS [#99]

Hallo Michael,

für Briefe über 20 g galt der Standardtarif und kein ermäßigter Tarif mehr. Somit kommen hier 7+4 F für das Briefporto für einen Brief bis 40 g und 15 F für das Einschreiben zusammen. Insgesamt also die passend verklebten 26 F.

Grüße, Stefan
 
MichaelS Am: 02.01.2022 19:50:34 Gelesen: 5501# 101 @  
@ BeNeLuxFux [#100]

Hallo Stefan,

danke für die Aufklärung. Dass der ermäßigte Tarif nur für Standardbriefe galt, wusste ich noch nicht.

Schönen Gruß,
Michael
 
BeNeLuxFux Am: 23.01.2022 14:06:52 Gelesen: 5163# 102 @  
Hallo,

hier eine Zahlungsanweisung über 300,- Fr für ein Abonnement einer Wochenzeitung. Der Abonnent musste hierfür eine Gebühr von 6 Fr entrichten, welches mit der MiNr. 1129 getan wurde. Dieser Tarif war vom 01.10.1957 - 14.11.1969 für eine Summe zwischen 100,01 und 500,- Fr zu zahlen.



Grüße, Stefan
 
BeNeLuxFux Am: 21.07.2022 12:51:45 Gelesen: 1739# 103 @  
Hallo,

hier seht ihr mein Albumblatt zur Militärmarke M1 der Type Marchand.

Grüße, Stefan


 
BeNeLuxFux Am: 23.07.2022 11:13:20 Gelesen: 1675# 104 @  
@ BeNeLuxFux [#103]

Nachtrag zwecks Recherchierbarkeit:

Militärpostmarke 1
17. Juli 1967
RaTdr. (10x5), Papier ph.; gez. K 11½

Von den fünf in Belgien verausgabten Militärpostmarken, trägt die erste die Zeichnung der Type Marchand. Hierzu wurde die 1966 erschienene Marke MiNr. 973y / COB 924P3 mit einem weißen 'M' im Oval versehen.

Die Auflage der auf phosphoreszierendem Papier gedruckten Marke lag bei 8.532.585. Kennt der Michel-Katalog nur die Farbe schwarzgrau, verzeichnet der COB zudem als Nummer M1a die Farbe grauoliv.

Grüße, Stefan
 
BeNeLuxFux Am: 31.07.2022 15:00:24 Gelesen: 1484# 105 @  
Hallo,

hier zwei einfache Briefe nach Dänemark.

Der erste wurde am 3.4.1967 in Binche mit Ziel Kopenhagen aufgegeben. Frankiert ist dieser portogerecht mit 3 x MiNr. 1126 xI, was das Normalporto von 6 Fr. für einen Brief bis 20 g ergibt.




Der zweite Brief lief am 10.10.1967 von Brüssel nach Viborg und ist ebenfalls mit 6 Fr. für einen Brief bis 20 g freigemacht. Hierfür wurde MiNr. 1129 x verwendet. Der Portotarif galt in der Zeit vom 1.11.1959 - 14.11.1969.



Grüße, Stefan
 
BeNeLuxFux Am: 03.09.2022 16:30:36 Gelesen: 838# 106 @  
Hallo,

hier ein Express-Brief vom 03.12.1966 von Brüssel nach Großbritannien.

Der Brief wurde portorichtig mit 18 F frankiert, wovon 6 F auf einen Brief bis 20 g fallen, sowie 12 F für die Zusatzleistung Express. Interessant ist hier, dass der eigentliche Adressat des Briefes, ein Colonel Dodkins in der britischen Garnison in Münster, war. Hätte man den Brief also direkt nach Deutschland geschickt, hätte man 3 F vom Porto sparen können, da für Deutschland und andere EU-Länder ein verminderter Tarif galt.

Hierzu habe ich eine Frage: War es üblich, dass Post an britische Kasernen und Garnisonen den Weg über Großbritannien nahmen und von da aus weiterversendet wurden?

Grüße, Stefan


 

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