Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Altdeutschland Bayern Lochungen
H.G.W. Am: 21.03.2022 15:13:09 Gelesen: 608# 1 @  
Hallo,

hier zeige ich eine Prinzegent Luitpold Briefmarke 30Pfg mit Lochung. Michel Nr. 81, die Lochung ist P.F.

Könnte das eine Portofreiheitslochung sein?

Gruß Horst


 
Lars Boettger Am: 21.03.2022 19:28:15 Gelesen: 563# 2 @  
@ H.G.W. [#1]

Hallo Horst,

sieht mir eher wie eine "normale" Firmenlochung aus.

Beste Grüße!

Lars
 
H.G.W. Am: 21.03.2022 20:04:51 Gelesen: 559# 3 @  
Hallo Lars,

das mit der Firmenlochung habe ich auch in Erwägung gezogen. Die Buchstaben "PF" verführen zur Annahme der Bezeichnung "Porto Freiheit". Sei es d´rum.

Gruß Horst
 
Gernesammler Am: 21.03.2022 20:46:43 Gelesen: 555# 4 @  
@ H.G.W. [#1]
@ Lars Boettger [#2]

Hallo Horst,
Hallo Lars,

Beides stimmt nicht, es ist keine normale Firmenlochung, im Handbuch gibt es darüber nichts und auch keine Porto Freiheit.

Zitat: "In den Jahren 1919/20 erschienen für Dienststellen, deren Postgebühren aus öffentlichen Mitteln zu bestreiten waren aber keine Behörden im Sinne der Bestimmung waren, sogenannte Portofreiheitsmarken.

Aufgrund schlechter Erfahrungen sah man für diese Stellen von der Ausgabe normaler Dienstmarken ab, um eine bessere Kontrolle über die Verwendung zu erlangen.

Die Einstellung der Lieferung erfolgte, weil Marken zu Sammlerzwecken veruntreut wurden, Symbol "PF".

Es gibt Portfreiheitsmarken für den Kriegsbeschädigten Ausschuss "K" für die Beamtenräte der Oberpost und Eisenbahndirektionen "B", dem Vorstand des Rates des Verkehrspersonals in München "R" und der Verwaltung der staatlichen LKW Linien "LK"

Gruß Rainer
 
Martin de Matin Am: 21.03.2022 21:44:55 Gelesen: 544# 5 @  
@ H.G.W. [#1]
@ Gernesammler [#4]

Warum soll es keine normale Firmenlochung sein?

Die Lochung muss nicht zwangsläufig "F. P." sein. Wenn man den rechten Rand betrachtet sieht man rechts vom "F" im Bereich der Zähnung auch Anzeichen einer Lochung. Somit kann es sich durch den nahen Abstand zum "F" auch um eine verschobene Lochung "F. P." handeln. Firmenlochungen aus dieser Zeit scheinen ja nicht selten zu sein, denn selbst ich habe ein paar Stück.

Gruss
Martin
 
Gernesammler Am: 21.03.2022 22:03:15 Gelesen: 539# 6 @  
@ Martin de Matin [#5]

Hallo Martin,

das wäre eine Möglichkeit, wenn dann wäre es eine Handstanze, Regensburg, Friedrich Ludwig Pustet verwendet 1899-1916, auch auf Luitpold 30 Pfennig verwendet.

Auf losen Marken häufig in Sammlungen zu finden.

Gruß Rainer

[Beiträge [#1] bis [#6] redaktionell verschoben aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Marken bestimmen"]
 
Gernesammler Am: 23.03.2022 12:12:35 Gelesen: 509# 7 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Bayern Abschied Nr.181 zu 20 Pfennig mit Lochung "ALLIANZ", diese gehörte zur Allianz Versicherungs Aktien Gesellschaft in München.

Gelocht wurde mit Handstanze, verwendet auf Bayern Marken von 1914-2020, danach wurde diese auf Marken des Deutschen Reiches weiterverwendet.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 27.03.2022 17:48:37 Gelesen: 455# 8 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 1.11.1916 von der Kunstanstalt Carl Schimpf in Nürnberg spediert an die Firma Schmitt & Roentsch in Berlin SW 68.

Für das Franko nahm man 1x Bayern Nr.77 "Luitpold" zu 5 Pfennig sowie 1x Bayern Nr.97 "König Ludwig" zu 20 Pfennig, 25 Pfennig war das Franko in der Portoperiode 2 für Briefe im Fernverkehr in der 2.Gewichtsstufe 20-100 Gramm und in der 3.Gewichtsstufe 100-250 Gramm.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Nürnberg 22 (Helbig 30 b, 22 in Grotesk), einen Ankunftstempel gibt es nicht.

Beide Marken wurden mit dem Perfin "CS" der Kunstanstanlt für feine Abziehbilder Carl Schimpf versehen, verwendet 1913-1920.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 30.03.2022 19:56:18 Gelesen: 416# 9 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Mi.Nr.77 "Prinzregent Luitpold" zu 5 Pfennig mit Lochung "AEG" diese gehörte zur Allgemeinen Elektrizitäts Gesellschaft München und Nürnberg.

Gelocht wurde mit Mehrkopflochgerät sogenannten "Multis" hier wurden die Marken in Streifen oder Bögen gefaltet eingelegt, deshalb gab es dann spiegelverkehrte Lochungen.

Diese Lochung wurde in München ab 1909 und in Nürnberg ab 1913 verwendet, auch nach der Bayern Zeit war diese Lochung in Verwendung, was man an der Mi.Nr.150 Deutsches Reich Germania zu 1 Mark sehen kann.

Gruß Rainer



 
Gernesammler Am: 22.07.2022 19:21:48 Gelesen: 90# 10 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Briefe von der Aktien Gesellschaft für Zellstoff und Papierfabrikation Aschaffenburg (Bayern), alle frankiert mit der BayernNr. 97, König Ludwig zu 20 Pfennig mit der Lochung AfM.

Laut Handbuch wurde gelocht mit einer Porto Kontrollmaschine (POKO) und die Marke wurde mit dieser Lochung verwendet von 1914-20, ich selbst kann diese Lochung für 10.1919-4.1920 nachweisen.

Gruß Rainer


 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 

Ähnliche Themen

62241 163 03.06.22 23:51Totalo-Flauti
7601 22 15.01.22 07:37DERMZ
2728 13 29.04.21 21:58Quincy
12059 21 03.02.21 13:39Ewaldr
18616 14 02.12.18 12:13Mondorff


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.