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Thema: Postleitzahlen - eine etwas andere Sammlung
Das Thema hat 73 Beiträge:
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volkimal Am: 30.09.2017 18:23:03 Gelesen: 12801# 49 @  
@ filunski [#48]

Hallo Peter,

diese Auslieferungsdaten schon vor der Verfügung vom 6.6.1944 waren mir bisher nicht bekannt.

Toll, was für Material du hast bzw. über welches Detailwissen Du verfügst. Danke fürs Zeigen!

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 05.10.2017 14:39:30 Gelesen: 12655# 50 @  
@ hopfen [#47]

Hallo Horst,

ich vermute, dass Du den Stempel "Zur Ortsangabe gehört stets die Postleitzahl" meinst. Diesen Stempel gibt es laut Bochmann ab dem 22.03.1944. Insgesamt sind 76 Orte aufgeführt, in denen der Stempel zum Einsatz kam. Bei Philastempel bzw. StampsX sind werden 28 verschiedene Stempel aus insgesamt 20 Orten gezeigt. Dieser Stempel aus Hof (Saale) ist noch nicht dabei. Ich werde ihn gleich einstellen.





Die Stempel "Zur Ortsangabe gehört stets die Postleitzahl" wurden nach dem Krieg in einigen Orten weiterverwendet. Das späteste gezeigte Beispiel kommt aus Heidelberg und ist vom 25.03.1953. Von den insgesamt 28 gezeigten Stempel haben nur fünf Stempel eine Postleitgebietszahl. Von diesen fünf Stempeln stammen drei aus der Nachkriegszeit. Umgekehrt heißt es, dass nur 2 Stempel aus der Kriegszeit eine Postleitgebietszahl haben.



Bei diesem Stempel (LOGO58) aus Gera wurde die Postleitgebietszahl (15) nachträglich eingesetzt (aptiert).



Mein Stempel vom 03.02.1945 aus Kiel muss eine Neuanschaffung sein, denn der Stempelkopf ist einschließlich Postleitgebietszahl und Postamtsnummer symmetrisch aufgebaut. Bei diesem abgeschnittenen Beleg steht auch bei der Adresse die Postleitgebietszahl - beim Absender fehlt sie aber. Das Kriterium von Horst aus Beitrag [#45] ist also nicht erfüllt. Horst schreibt dort "jetzt sucht mal Belege, auf denen es nicht nur eine PLZ im Stempel, sondern auch beim Absender und in der Empfänger-Anschrift gibt !"

Viele Grüße
Volkmar
 
hopfen Am: 05.10.2017 15:47:41 Gelesen: 12636# 51 @  
@ volkimal [#50]

Super Volkmar, danke für die Hintergrundinformation und das Zeigen der Belege -
wenn es nun tatsächlich nur 2 Stempel mit PLgZ gibt, hat sich wohl dieses von mir angeregte Sammelgebiet erledigt.

Da wurde dann wohl das für neue Stempel benötigte eiserne Material für die Rüstungsindustrie benötigt worden sein - schade, denn dies hat letztlich ja nichts genützt, während hingegen die Stempel ja heute noch von Interesse wären!

Mit phil. Gruß
Horst
 
volkimal Am: 05.10.2017 16:12:48 Gelesen: 12625# 52 @  
@ hopfen [#51]

Hallo Horst,

da hast Du mich missverstanden. In den beiden Datenbanken Philastempel und StampsX sind bisher nur 2 Stempel "Zur Ortsangabe gehört stets die Postleitzahl" aus der Kriegszeit mit Postgebietsleitzahl eingestellt. Wie viele dieser Stempel es tatsächlich gibt weiß ich nicht. Wie schon geschrieben sind im Bochmann 76 Orte aufgeführt. In vielen größeren Städten gab es diesen Stempel natürlich auch noch in mehreren Postämtern. Dabei kann es durchaus sein, dass innerhalb eines Ortes bei einem Postamt die Postleitsgebietszahl im Stempel ist und beim anderen nicht. Wie viele Stempelmaschinen insgesamt diesen Stempelkopf hatten kann ich nicht sagen. Du kannst also ruhig weitersuchen!

Suchst Du eigentlich nur Belege mit dem Serienstempel "Zur Ortsangabe gehört stets die Postleitzahl" mit PLZ im Stempel, beim Absender und in der Anschrift? Wenn Du generell Belege mit der PLZ im Stempel (egal welcher Stempel), Anschrift und Absender suchst, so dürftest Du einige finden.

Viele Grüße
Volkmar
 
Rupert Am: 05.10.2017 19:47:58 Gelesen: 12598# 53 @  
@ filunski [#48]

Vielen Dank für das Zeigen der beiden ersten neuen Stempel mit Postleitgebietszahl vom 05.5.44 aus dem Braungardt-Ablieferungsbuch.

Mir ist aufgefallen, dass das Tagesdatum in der ersten Stelle eine führende Null zeigt (05.5.44). Nach der damaligen Stempelnorm waren für das erste Typenrad nur die Zeichen 1, 2, 3 und - (Strich) vorgesehen, die auf dem Rad wiederholt wurden.

So habe ich die interessante Erkenntnis gewonnen, dass Braungardt damals an der ersten Datumsstelle entgegen der Norm ein anderes Typenrad eingesetzt hat - oder liege ich da falsch?

Rupert
 
filunski Am: 05.10.2017 22:45:30 Gelesen: 12559# 54 @  
@ Rupert [#53]

Hallo Rupert,

sehr interessante Feststellung, und ja, du hast Recht. Die Stempelnorm der Reichspost sah an der ersten Datumsstelle keine Null vor (gleich mehr dazu)!

Auch wenn dies jetzt etwas vom eigentlichen Thema abschweift, ist es doch so interessant, dass ich dazu etwas weiter ausholen und dies auch illustrieren möchte. Grundsätzlich kann ich mir dazu auch eine bei der Beschäftigung mit Stempeln gewonnene Erkenntnis nicht verkneifen. Bei allen (deutschen) Postverwaltungen, Reichspost, Bundespost, Post der DDR und ganz besonders gültig für die heutige DPAG, gab und gibt es solche Stempelnormen worin bis ins letzte Detail festgelegt ist, wie die jeweiligen Stempelgeräte auszusehen haben und nach welcher Systematik darin enthaltene Informationen/Angaben (z.B. UB oder auch Datum) aufgebaut zu sein haben. Oft hielt man sich auch an diese Stempelnormen, aber sehr oft gibt es auch Unmengen von Beispielen dazu, wo man gegen diese Normen verstieß. Macht das ganze Thema und die Beschäftigung damit umso interessanter. ;-)

Jetzt aber wieder zu der ersten Datumsstelle. Die Stempelnorm für die hier behandelten Stempel wurde im Jahre 1935 von der Reichspost erlassen, RPZ (Reichspostzentralamt) 427481/1, und sie galt auch noch nach dem Ende des zweiten Weltkriegs bis zur Einführung der neuen 2- bis 4-stelligen PLZn im Jahre 1961/62.

Hier eine Seite daraus mit dem damals (1935) neuen "Normstempel", dem Zweikreisstegstempel:



Links oben die Anordnung der Ziffern für die Datums-/Tageszeitwalze, hier nochmals im Detail:



Deutlich daraus ersichtlich, wie Rupert anmerkte, für die erste Datumsstelle war keine Null vorgesehen. Der erste Dezember 1935 sollte also so dargestellt werden: -1.12.35

Daran hielten sich die Stempelhersteller wohl auch recht lange. Wann nun damit angefangen wurde diese Vorgabe "aufzuweichen" kann ich auch nicht im Detail feststellen oder belegen. Aber aus mir vorliegenden Auszügen aus Stempelbüchern der Hersteller Braungardt und Gleichmann kann ich dazu ein paar Beispiele liefern.

Braungardt führte die Null an erster Stelle schon vor Einführung der GLZ (Gebietleitzahl) bei allen neuen Tagesstempeln ein. Das älteste Beispiel dazu welches ich in dem mir vorliegenden Material fand, ist vom Oktober 1943. Als Beispiel dazu nur ein Stempel aus Berchtesgaden:



Wann die Firma Gleichmann damit anfing kann ich leider nicht nachweisen, Material aus jener Zeit liegt mir dazu nicht vor. Aber im Jahr 1950 fand ich zwei schöne Beispiele vom selben Tag, wo beide Varianten hergestellt wurden (zur Regel, zumindest der Herstellerfirmen, war aber bereits die Null an erster Stelle geworden):



Wie man sieht also durchaus ein interessantes Thema bei dem es noch vieles zu entdecken gibt! ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Uwe Seif Am: 06.10.2017 05:03:03 Gelesen: 12523# 55 @  
Hallo Peter,

die von dir genannte Reichspost-Norm galt nur bis 1957 und wurde dann durch eine PTZ-Norm ersetzt. Die NULL im ersten Typenrad war auch hier nicht vorgesehen.

Herzliche Grüße
Uwe Seif
 
filunski Am: 06.10.2017 10:02:30 Gelesen: 12474# 56 @  
@ Uwe Seif [#55]

Lieber Uwe,

vielen Dank für die Ergänzung/Berichtigung! Die PTZ Norm von 1957 war mir bislang noch nicht bekannt bzw. präsent. Wieder was dazu gelernt! ;-)

Herzliche Grüße,
Peter
 
filunski Am: 06.10.2017 13:34:01 Gelesen: 12431# 57 @  
@ Uwe Seif [#55]

Hallo nochmals,

habe jetzt auch in meinem Archiv diese PTZ Norm aus dem Jahre 1957 gefunden. Wie Uwe schon schrieb, auch hier ist an erster Stelle keine Null vorgesehen:



Aber im Text dazu findet sich ein kleiner Absatz, den anscheinend die Stempelhersteller großzügig auslegten (Vermutung meinerseits): "Die Zahlen ... sind im allgemeinen ... nach nachstehender Tabelle anzuordnen."

"Im allgemeinen" konnte man wohl auch so auslegen, dass statt des Strichs eine Null verwendet werden konnte/durfte?

Ob diese Anmerkung/Hinweis, die sich in der bis dato gültigen Reichsnorm nicht befand, jetzt so formuliert wurde um der schon langjährigen Praxis mit der Null Rechnung zu tragen? Wird wohl Spekulation bleiben.

Inzwischen habe ich auch noch ein paar Stempel aus 1940 gefunden, die auch mit der Null beginnen:



Viele Grüße,
Peter
 
Uwe Seif Am: 06.10.2017 14:52:36 Gelesen: 12410# 58 @  
@ filunski [#57]

Hallo,

bei der 57iger-Norm gibt es übrigens nicht mehr den Punkt nach der Jahreszahl!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
volkimal Am: 12.10.2017 15:32:41 Gelesen: 12203# 59 @  
@ hopfen [#51]

Hallo Horst,

heute folgt mein ältester Beleg mit Postleitgebietszahl beim Absender, Empfänger und im Stempel:



Brief vom Postamt (13a Würzburg) nach (13b) Bad Tölz vom 11.10.1944. Beim Tagesstempel aus Würzburg ist die Postleitgebietszahl nachträglich eingesetzt. Er wurde also aptiert.

Vielleicht kann ja einer von Euch einen früheren Beleg mit der PLZ an den drei Stellen zeigen. Am schönsten wäre natürlich ein Brief mit dem Maschinenserienstempel "Zur Ortsangabe gehört stets die Postleitzahl".

Viele Grüße
Volkmar
 
hopfen Am: 12.10.2017 16:26:22 Gelesen: 12188# 60 @  
@ volkimal [#59]

Hallo Volkmar,

danke Super !
 
volkimal Am: 22.10.2017 21:30:15 Gelesen: 11882# 61 @  
Hallo zusammen,

bei diesem Faltbrief ist die Postleitgebietszahl nur beim Absender und beim Empfänger angegeben. Der Stempel hat keine Postleitgebietszahl.



Dafür ist auf der Rückseite die Karte mit den 24 Postleitgebieten. Zum Teil sind diese noch unterteilt, was durch die Buchstaben a und b gemacht wurde. Nur beim Postleitgebiet 5 gab es 1944 eine Dreierteilung in a, b und c.

Viele Grüße
Volkmar
 
hopfen Am: 22.10.2017 22:04:12 Gelesen: 11866# 62 @  
@ volkimal [#61]

Hallo Volkmar,

nochmals danke, Super !
 
volkimal Am: 31.10.2017 15:15:26 Gelesen: 11590# 63 @  
Hallo zusammen,

nach Einführung der Postleitgebietszahlen gab es in einigen Orten neue Stempel. Man erkennt sie daran, dass sie symmetrisch aufgebaut sind. Wurde die Postleitgebietszahl nachträglich eingefügt (aptiert) so sind die Stempel asymmetrisch. Hier ein paar Beispiele von neu angeschafften Stempeln aus meiner Sammlung:



Brief von Reinhard Werdermann, dem Bruder meines Vaters, an meinen Großvater. Aufgegeben am 25.01.1945 in Malchin (Mecklenburg).









Friedburg, die Schwester meines Vaters, unterrichtete 1944 an der Landwirtschaftsschule in Erding. Aus diesem Grund war sie vom Arbeitsdienst befreit. Diese beiden Karten schickte sie an ihre Eltern nach Dortmund. Der Stempel auf der ersten Karte vom 13.04.1944 hat noch keine Postleitgebietszahl. Am 26.09.1944 gibt es einen neuen Stempel mit der Postleitgebietszahl (13b).

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.11.2017 20:20:13 Gelesen: 11263# 64 @  
hallo zusammen,

es geht weiter mit zwei während des Krieges neu angeschafften Bandstempeln mit Postleitgebietszahl:





Beim Stempel aus Halle (Saale) fällt auf, dass er nicht ganz symmetrisch ist. Wenn sowohl die (10) als auch die Postamtsnummer "8" fehlen würde, wäre der Stempel symmetrisch. Evtl. sind also sowohl die (10) als auch die "8" nachträglich in den Stempel eingefügt worden. Hat es vorher einen Stempel aus Halle ohne Postamtsnummer gegeben? Ich kann es nicht sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
HPHV Am: 11.11.2017 11:52:52 Gelesen: 11197# 65 @  
Auch wenn dies nicht hundertprozentig zum Thema passt, hat diese Briefmarke trotzdem Bezug zum Thema:


 
volkimal Am: 02.12.2017 12:41:09 Gelesen: 10587# 66 @  
@ HPHV [#65]

Hallo zusammen,

weshalb soll die Marke nicht hundertprozentig zum Thema passen? Natürlich passt sie.

Nach den Maschinenstempeln die neu angeschafften Absender- bzw. Postfreifreistempel mit Postleitgebietszahl aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Im Moment finde ich zwar kein Beispiel, aus der Zeit vor dem Ende des Krieges. Ich kann die Stempel nur indirekt nachweisen.





Der obere Teil des Stempels einschließlich Postgebietsleitzahl und Unterscheidungsbuchstaben ist symmetrisch. Unten stand ursprünglich die Bezeichnung "Hauptstadt der Bewegung". Diese wurde nach dem Krieg aptiert. Der Stempel muss aber schon vor Ende des Krieges hergestellt worden sein.



In der Zeit vom Ende des Krieges bis August 1945 hat man garantiert keinen Stempel mit dem Adler neu angefertigt. Auch dieser Stempel muss aus der Zeit vor dem Ende des Krieges stammen.

Habt ihr in eurer Sammlung Absender- bzw. Postfreifreistempel mit Postleitgebietszahl, die aus der Zeit vor dem Ende des Krieges stammen? Es wäre schön, wenn ihr sie zeigt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Wolfgang Lang Am: 04.01.2018 00:53:46 Gelesen: 9229# 67 @  
Hallo Volkmar,

auch von mir Glückwunsch zur erfolgten Anerkennung. Hier wird ja nicht nur das Bemühen zur Weiterbildung, sondern auch eine angenehme Form der Kommunikation (wie nicht überall vorkommend) gewürdigt.

Zur Ergänzung Deines Beitrages ein Postfreistempel und ein Absenderfreistempel aus der Kriegszeit. Ich hatte auch einmal einen AFSt. aus (6) GNESEN von der AOK (aus der Ramschkiste), davon gibt es leider keinen Scan mehr (außer bei Schnellbacher selig); dafür hat der Beleg mir eine Woche Urlaub eingebracht.



Gruß aus dem Süden

Wolfgang
 
volkimal Am: 20.01.2018 16:42:18 Gelesen: 7887# 68 @  
@ Wolfgang Lang [#67]

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für die Ergänzung und die beiden Absenderfreistempel mit Postleitgebietszahl noch aus der Zeit des Deutschen Reiches. Heute noch einmal einen Faltbrief mit der Karte der Postleitgebiete.



In diesem Fall hat zwar der Absender die Postleitgebietszahl nicht angegeben. Dafür sieht man die Postleitgebietszahl im Stempel aus Berlin. An der asymmetrischen Form ist erkennbar, dass sie nachträglich in den Stempel eingefügt wurde. Der Stempel ist also aptiert. Ohne Postleitgebietszahl findet ihr den Stempel in der Datenbank [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/121809
 
volkimal Am: 01.07.2018 02:03:09 Gelesen: 958# 69 @  
Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass - heute vor 25 Jahren wurden die fünfstelligen Postleitzahlen eingeführt:



Die Post stellte aus diesem Grund verschiedenstes Material zur Verfügung. Zum Beispiel diesen DIN A5 Bogen mit dem alten und dem neuen Stempel:



Weiterhin gab es Postkarten, von denen der selbstklebende Rolf abgezogen und aufgeklebt werden konnte:



Was mir allerdings nicht bekannt war, war der Widerstand den es gegen die fünfstelligen "Post-Leid-Zahlen" gab. Davon habe ich erst gestern in der Pesse erfahren [1]:

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.wz.de/home/politik/nrw/heute-vor-25-jahren-post-stellt-fuenfstellige-postleitzahlen-vor-1.2606810?page=all
 
wheilmann Am: 01.07.2018 10:11:31 Gelesen: 907# 70 @  
Hallo Volkmar,

du zeigst sehr schöne Informationen zu dem Thema "Postleitzahlen - eine etwas andere Sammlung".

Ich habe seit Jahren hierzu in zwei E x c e l-Dateien die Daten der Stempelkopfzeilen mit den UBs usw. (gesammelt) aufgelistet.

Wenn Interesse besteht - auch bei den anderen Lesern des Forums -, würde ich meine Dateien (ca. 700 KB) gerne per Mail zur Verfügung stellen.

Schöne Sammlergrüße
Wolfgang
 
Markus_Holzmann Am: 01.07.2018 17:36:54 Gelesen: 853# 71 @  
Hallo,

dazu passend die folgende "Letzte Meldung" aus dem ARD-Videotext von heute:

Ein Leben ohne Postleitzahl

Am 1. Juli vor 25 Jahren wurden neue Postleitzahlen in Deutschland eingeführt, aber zwei Hessen gingen damals leer aus. Ihre Waldgaststätte im Reinhardswald in Nordhessen wurde bei der Vergabe vergessen.

Gastronom Reinhold Heck und Lebensgefährtin Marlies Scheffel sind die einzigen Bewohner des Forstgutbezirks. Seitdem steht als Notbehelf die "00000" in ihrem Personalausweis. Auch postalisch leben sie im Niemandsland, der Briefkasten ist nur Zierde. "Unsere Pakete und Post lassen wir zur Tochter nach Hann. Münden schicken", sagt Heck.


Sonnige Grüße

Markus Holzmann
 
Christoph 1 Am: 01.07.2018 17:51:10 Gelesen: 845# 72 @  
@ wheilmann [#70]

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für Dein Angebot, das ich sehr gerne annehmen möchte. Meine e-mail-Adresse findest Du in meinem Profil.

Beste Grüße
Christoph
 
Totalo-Flauti Am: 01.07.2018 18:09:05 Gelesen: 840# 73 @  
@ volkimal [#66]

Lieber Volkmar, liebe Sammlerfreunde,

ich kann den Absenderfreistempel der Stadt Leipzig einmal zum 07.09.1944 zeigen und zum anderen vom 4.4.1945 zeigen. Hier muss auf jeden Fall ein neues Klischee für den Stempel und die Werbung angeschafft worden sein. Im Stempel vom 4.4. ist die Postgebietsleitzahl 10 im Kreis symmetrisch eingearbeitet.

Die Postkarte vom 4.4.1945 vom Leipziger Amt für Kriegsschäden bezieht sich auf den schwersten Luftangriff auf Leipzig. Die RAF griff mit 527 Bombern in den frühen Morgenstunden des 3.12.1943 an. Dabei wurden 1400 t Spreng- und Brandbomben abgeworfen. Es kamen 1.800 Menschen ums Leben und über 110.000 Menschen wurden obdachlos. Unter anderem wurde auch die Leipziger Hauptpost bei diesem Angriff bis auf ein Nebengebäude vollständig zerstört. Die Bearbeitungszeiten solcher Vorgänge wurden natürlich auf Grund der immer schlechter werdenden Verhältnisse immer länger. Ich denke, das es fraglich ist, ob der Antragsteller überhaupt etwas erhalten hat.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 

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