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Thema: (?) (42/50/52) Deutsches Reich Hufeisenstempel
Das Thema hat 55 Beiträge:
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Sammelfreak Am: 15.10.2009 12:24:31 Gelesen: 43538# 31 @  
@ Sammelfreak [#23]

Zu dem gezeigten Hufeisenstempel Berlin 1N4a möchte ich noch einen weiteren Abschlag zeigen den ich vor kurzem bekommen habe.

Arno zeigte ja schon im Beitrag [#17] einen Abschlag ohne Tageszeitangabe Nachmittag oder vormittag.

Da der Abschlag nicht das gelbe vom Ei ist hier noch mal ein sauberer Abschlag des Stempels ohne Tageszeitangabe.

Bei dem Zeitgruppenriegel wurde wieder die nächte Zeitgruppe mit abgeschlagen 6-7



mfg
martin
 
Sammelfreak Am: 21.10.2009 18:29:13 Gelesen: 43494# 32 @  
@ Sammelfreak [#13]

Hallo zusammen,

zu dem Hamburger Hufeisenstempel 17-6 möchte ich Euch einen Idealabschlag natürlich nicht vorenthalten.

Der im Beitrag [#13] gezeigte ist aus der 2. Periode genutzt als AK Stempel.

Hier nun der 17-6 aus der 1. Periode als Aufgabestempel mit schöner tiefschwarzer Farbe.



mfg
Martin
 
Sammelfreak Am: 30.10.2009 11:34:29 Gelesen: 43417# 33 @  
Hallo zusammen, damit das Thema nicht einschläft hier mal wieder etwas neues.

Hamburg 17-5 als AK auf Ganzsache von Magdeburg.

Aufgabeort Magdeburg PA 3 Ub a 22.08.1875 nach Hamburg.

AK Stempel Hamburg Briefpostabteilung (BRF).



Der Stempel wurde oft nachlässig abgeschlagen mein Beispiel zeigt das Gegenteil wie ich finde.

Der Stempel wurde vorwiegend als Ak Stempel genutzt, man findet ihn aber auch als Entwertung für Ortssendungen und Transitstempel aus Helgoland.

mfg

Martin
 
Sammelfreak Am: 14.11.2009 15:05:58 Gelesen: 43360# 34 @  
Hierzu muss man ja auch mal wieder etwas zeigen.

Schade das kein anderer mehr etwas zeigt an Hufeisen auf der P1-P12.

Heute ist mal Cöln dran.

Cöln Hufeisen 4-1N2

Der Stempel entstand durch zweimalige Überarbeitung des Urstempels 4-1 aus Cöln. Trotz der Überarbeitung nutzte der Stempel sehr schnell ab und brachte fast nur unsaubere Abschläge hervor.

Vor allem das rechte Stempelbild ist am meisten betroffen.





mfg
Martin
 
HouseofHeinrich Am: 04.05.2012 22:53:32 Gelesen: 35101# 35 @  
Hallo,

habe hier auch noch was, bitte mal um Aufklärung dieser Stempel.

Sind die eher selten und können die auch was Wert sein?

im Voraus vielen Dank.

m.f.g.

Heinrich






 
ganzsachenphilatelie Am: 06.05.2012 08:41:28 Gelesen: 35046# 36 @  
Hallo Heinrich,

Friedrich Spalink schreibt in Band 4 seines Buches "Die deutschen Hufeisenstempel" - herausgegeben 1992 im Peter Feuser Verlag, Stuttgart

Verwendungszeit
5.4.1872 - 17.11.1889

Farbe
schwarz bis hellgrau

Besonderheiten
keine

Bemerkungen
Der Stempel wurde für die Abfertigung aller Arten von Poststücken eingesetzt.
Siehe auch Kapitel "Fälschungen"!


Dort finden sich dann unter anderem folgende Ausführungen:

Stempelklischees sind in vielen Fällen Anhand der Abbildungen in der ersten und dritten Auflage dieses Handbuchs hergestellt worden. So wird im Februar 1984 im "Report" Nr. 73 (Organ der Philatelie in Nordrhein-Westfalen) auf Seite 18 unter Ziffer 3. berichtet: "Nachfolgend Stempelabschläge von Klischees, die nachweislich länger in Privatbesitz waren und inzwischen von der Essener Kriminalpolizei sichergesetellt.

Es folgen Abbildungen dieser fälschungsgefährdeten Stempel, zu denen auch der auf der von 5 bis 6000 Punkten zählenden Bewertungsskala auf Ganzstück DR Pfennige mit 200 Punkten bewertete Stempel HAGENAI I. ELS (Spalink 16) gehört.

Nach den Abbildungen führt Friedrich Spalink weiter aus

Diese Mitteilung gebe ich hier wieder, obgleich mir bisher (1991) keine Belege vorgelegen haben, die Abdrucke eines der oben aufgeführten Klischees trugen. Dennoch sind sie in der folgenden Aufstellung der Fälschungen mit einem entsprechenden Hinweis aufgeführt, da eine Verwendung nicht ausgeschlossen werden kann.

Beste Grüße

Hans-Dieter Friedrich
 
HouseofHeinrich Am: 07.05.2012 15:21:02 Gelesen: 34976# 37 @  
Hallo ganzsachenphilatelie,

vielen vielen Dank an dich für die Hinweise zu meinem Hufeisenstempel und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich
 
Rybnik Am: 11.01.2014 16:59:39 Gelesen: 11684# 38 @  
Gab es von jedem Postamt im Norddeutschen Postbezirk oder vom Deutschen Reich einen Hufeisenstempel oder nur von einigen Städten und Orten ?
 
rostigeschiene Am: 11.01.2014 20:03:08 Gelesen: 11655# 39 @  
@ Rybnik [#38]

Hallo Michael,

Gab es von jedem Postamt im Norddeutschen Postbezirk oder vom Deutschen Reich einen Hufeisenstempel oder nur von einigen Städten und Orten ?

Nein, es gab nicht in jedem Ort einen Hufeisenstempel.

Im Buch von Friedrich Spalink "Die Deutschen Hufeisenstempel", erschienen im Verlag Peter Feuser, sind 41 Orte Verzeichnet, die über die Zeit, so von 1865 bis 1880, teilweise mehrere, verschiedene Hufeisenstempel in ihren Postämter benutzten.

Wenn Du dich mit den hochinteressanten Hufeisenstempeln befassen möchtest ist die oben erwähnte Literatur ein unverzichtbares Werk.

Gruß Werner

P.S. Ich habe jetzt nicht alles überprüft doch in unserer Stempeldatenbank sollten die meisten Hufeisenstempel vertreten sein. Einfach die Kombisuche öffnen und Hufeisenstempel auswählen, danach die Suche starten.
 
Richard Am: 14.01.2014 09:54:21 Gelesen: 11604# 40 @  
@ Rybnik [#38]
@ rostigeschiene [#39]

In der Datenbank haben wir viele Hufeisenstempel:

http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/492

Weitere bessere Abschläge oder andere Nachweisdaten (durch Briefhüllen und Belege) sind gerne willkommen !

Schöne Grüsse, Richard
 
Redfranko Am: 09.01.2015 11:28:46 Gelesen: 27140# 41 @  
Moin, Moin,

da ich gerade meine DR-P1-Sammlung neu katalogisiere bin ich auf dieses schöne Thema aufmerksam geworden und kann nun zwei hier noch nicht gezeigt Hufeisenstempel präsentieren:

HAMBURG I.A. vom 14.08.1873



ELBERFELD vom 22.10.1873



Gruß aus dem stürmischen Norden,
Frank
 
Richard Am: 13.01.2015 09:43:00 Gelesen: 27023# 42 @  
@ Redfranko [#41] und alle anderen Interessenten

Soll ich das Thema ändern in "Hufeisenstempel" oder "Deutsches Reich: Hufeisenstempel" ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Redfranko Am: 13.01.2015 12:11:21 Gelesen: 26991# 43 @  
@ Richard [#42]

Hallo Richard,

das ist eine gute Idee, dann ist das Thema etwas "offener" gefasst.

Danke & Gruß
Frank

[Thema redaktionell geändert]
 
GR Am: 25.07.2017 13:45:48 Gelesen: 17691# 44 @  
Hier ein Abschlag des selteneren Hufeisenstempels von Metz, im Spalink als 25-2 bezeichnet. Erkennbar ist er an den geänderten Zierstücken. Das Datum 17.09.1874 passt auch genau in die Angaben bei Spalink. Auf Brief wertete der Stempel schon 1992 mit 500 Punkten.

Gruss
Gerhard


 
Baldersbrynd Am: 27.02.2018 16:21:42 Gelesen: 13414# 45 @  
Hallo Alle,

Brief aus Colmar nach Rheinfelden in die Schweiz, gesendet am 26.9.1872. Entwertet mit Hufeisenstempel.

Porto 1 Groschen. 1 Gr. zu wenig.

Aufgehoben 40 C mit rot geschrieben.

Was steht am oberen Rand mit blau geschrieben? Ich meine, dass das zweite Wort ist Schw(eiz).

Viele Grüße
Jørgen


 
Manne Am: 28.02.2018 12:29:03 Gelesen: 13350# 46 @  
Hallo,

eine Ganzsache aus Schwenningen vom 24.04.1884, gelaufen nach Winzeln, Hufeisenstempel als Ankunftstempel von Oberndorf vom 24.04.1884.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 28.02.2018 12:58:13 Gelesen: 13339# 47 @  
Nochmals Oberndorf auf portopflichtiger Dienstsache vom 20.3.1876 nach Rottweil, Ankunft am gleichen Tag.



hajo22
 
Baldersbrynd Am: 02.09.2018 17:08:14 Gelesen: 9893# 48 @  
Hallo,

ich habe dieses Kreuzband bekommen. Gesendet aus Hamburg am 1.(?) JAN. 1872. Ist es ein "1" als Datum?

Viele Grüße
Jørgen


 
Shinokuma Am: 02.09.2018 17:21:27 Gelesen: 9884# 49 @  
Hallo,

also ich würde sagen: Mit 99 % Sicherheit eine 6 als Tag.

Beste Grüße
Gunther
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.09.2018 20:16:18 Gelesen: 9714# 50 @  
Guten Abend allerseits,

heute möchte ich euch gerne einen hübschen Brief in die Schweiz zeigen.

Aufgegeben wurde der Brief am 01.06.1875 (also relativ kurz bevor die Gebühren der UPU geltend wurden). Siegelseitig lassen sich der Durchgangsstempel von Burgdorf (01.06) und der Ankuftsstempel von Langnau (02.06) erkennen.

Man frankierte hier richtigerweise 20 Pfennig (Mi. Nr.34, Reichsadler) für einen einfachen Brief bis 15 g. Gilt hier auch der PV vom 01.09.1868 bis zum 30.06.1875, der andersherum anzuwenden ist?

Und dann stellt sich mir noch die Frage wie sich die Taxe unter dem Reich und der Schweiz aufteilt, Briefe vice versa kosteten 25 Rappen, die sich in 15 Rappen fürs DR und 10 Rappen für die CH aufteilten (also 3/5 und 2/5), wären das dann hier 12 Pf und 8 Pf, oder ist die Aufteilung anders?

Besonders schön finde ich den Stempelabschlag des Hufeisenstempels von "Straßburg im Elsaß Bhf".

Liebe Grüße

Kevin


 
olli0816 Am: 18.01.2019 16:09:06 Gelesen: 7453# 51 @  
Hallo,

hier habe ich diesmal einen schönen Brief vom Deutschen Reich mit der Michel 4 1 Groschen von Hamburg nach Frankfurt. Der Brief war einen Tag unterwegs und gefällt mir, weil die Stempel sehr schön abgeschlagen sind:



Grüße
Oliver
 
Baldersbrynd Am: 12.05.2019 14:51:55 Gelesen: 5891# 52 @  
Hallo

Brief aus Colmar nach Rheinfelden, Schweiz, gesendet am 26.9.1872.

Entwertet mit Colmar Hufeisen Stempel Type 5-1 (Spalink).

Porto 1 Gr., das war zu wenig und 40 Rappen bleibt erhoben.

Was steht am oben mit blau geschrieben?

Viele Grüße
Jørgen


 
10Parale Am: 20.10.2019 20:03:50 Gelesen: 4038# 53 @  
Heute fand im elsässischen Mulhouse (Nahe Freiburg, Basel) die jährliche "bourse multicollection" statt. Neben Philatelie, Münzen, Literatur aller Gattungen, Militaria, Bilder, Porzellan und Nippes gab es auch für die Damenwelt Parfums, Schmuck, Handtaschen und Werbeaccessoires.

Bei einem Stand fand ich in einer Kiste diese P1 von Helgoland. Die Abmessungen, die "rostigeschiene" in [#5] nennt, stimmen exakt mit 141 mm x 91 mm.

Die Ganzsache ist mit einem Langstempel HELGOLAND verstehen, der parallel zum OFFICE von POST-OFFICE abgeschlagen wurde.

Unten links noch ein schöner Abschlag von Hamburg vom 30. Juli 1875 (wie nennt man solch einen Stempel?).

Freue mich solch ein schönes Stück in meine Sammlung aufnehmen zu können.

Liebe Grüße

10Parale


 
bayern klassisch Am: 20.10.2019 20:36:06 Gelesen: 4030# 54 @  
@ 10Parale [#53]

Hallo 10Parale,

Glückwunsch zu diesem Traumstück mit Hufeisenstempel, womit deine Frage beantwortet sein dürfte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

[Beiträge [#53] und [#54] redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Helgoland: Ganzsachen"]
 
Regis Am: 26.01.2020 18:32:38 Gelesen: 2612# 55 @  
Coeln (Köln) hatte wahrscheinlich mehrere Hufeisenstempel



Anfang 1874 den schon 1873 verstümmelten Stempel, der nun ersetzt wurde



Im April, kein Scherz, mit schönen Posthörnern



Im Juli war der Stempel noch gut, wobei ich nicht weiss, ob er danach nicht wieder ruiniert wurde.
 

Das Thema hat 55 Beiträge:
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