Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (42/50) Deutsches Reich Hufeisenstempel
Das Thema hat 51 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2   3  oder alle Beiträge zeigen
 
Sammelfreak Am: 04.10.2009 16:34:05 Gelesen: 37364# 27 @  
@ JFK [#26]

Hallo Jürgen,

danke fürs zeigen des schönen Stempel von Duisburg. Duisburg hatte nur einen Hufeisenstempel Nr 10.

Anfangs nur als AK Stempel genutzt in der Form auch gesucht da nur Dezember 1871.

Der Stempel findet sich meist auf Postkarten -> Ganzsachen, dadurch auch die geringe Punktebewertung auf Großem Brustschild -> P1 40 Pkt.

Und danke fürs zeigen des Crefelders der auch schon sehr schlecht ausschaut.

mfg
Martin
 
Sammelfreak Am: 06.10.2009 18:45:19 Gelesen: 37318# 28 @  
Nabend miteinander,

mit das Thema nicht ganz in der Versenkung verschwindet hier mal wieder ein schönes Hufeisen.

Hufeisenstempel Hagenau auf der Ganzsache P5 aus Karlsruhe 07.08.1875. Hagenau im Elsass (heute Haguenau) hatte nur einen Hufeisenstempel.

Die Verwendungszeit ist von 05.04.1872-17.11.1879, der Stempel wurde für alle Poststücke genutzt.

Zeitgruppenriegen 6-7 N.

Schönes Beispiel für die sehr schnelle Abwicklung des Postverkehrs in der Zeit ohne Auto etc.




mfg
Martin
 
Sammelfreak Am: 08.10.2009 18:23:00 Gelesen: 37282# 29 @  
Nabend zusammen dann will ich mal den nächsten Beleg aus meiner Sammlung zeigen.

P1 gelaufen von Solingen nach Zabern im Elsass.

Ausgabestempel Solingen 34-1 vom 02.03.1875 mit Zeitgruppenriegel 2-3 N
Der Stempel ist ca 1 Monat vor der Überarbeitung abgeschlagen.
Durch die Überarbeitung entstand der Stempel Solingen 34-1 N.
Überarbeitung ca. April 1875 - Oktober 1875.

Auf der Rückseite befindet sich der AK Stempel Zabern 41 im Elsass. Der Stempel Zabern wurde meistens schlecht abgeschlagen das Resultat kann man ja sehen auf der Rückseite. Zabern trägt heute den Namen Saverne.



mfg
Martin
 
Sammelfreak Am: 10.10.2009 13:20:50 Gelesen: 37234# 30 @  
Hier nun ein Stempel aus dem Elsass.

Mühlhausen (heute Mulhouse) eim Elsass 26-4 gelaufen nach Frankfurt am 27.02.1873. Verwendete Uhrzeitgruppe 4-5 N

Die Farbe der Abschläge geht von Blaugrau bis Grau und Schwarz.
Leider sind von diesen Stempel saubere Abschläge selten.
Das Stempeldatum im Februar zeigt den sehr abgenutzten Stempel, welcher dann 2 Monate später für ca 2 Monate aus dem Postverkehr zur Reparatur genommen wurde.



Für meine Datenbank suche ich weiterhin Hufeisenstempel auf der P1 diese bitte an meine hinterlegte E-Mail Adresse schicken.

mfg
Martin
 
Sammelfreak Am: 15.10.2009 12:24:31 Gelesen: 37171# 31 @  
@ Sammelfreak [#23]

Zu dem gezeigten Hufeisenstempel Berlin 1N4a möchte ich noch einen weiteren Abschlag zeigen den ich vor kurzem bekommen habe.

Arno zeigte ja schon im Beitrag [#17] einen Abschlag ohne Tageszeitangabe Nachmittag oder vormittag.

Da der Abschlag nicht das gelbe vom Ei ist hier noch mal ein sauberer Abschlag des Stempels ohne Tageszeitangabe.

Bei dem Zeitgruppenriegel wurde wieder die nächte Zeitgruppe mit abgeschlagen 6-7



mfg
martin
 
Sammelfreak Am: 21.10.2009 18:29:13 Gelesen: 37127# 32 @  
@ Sammelfreak [#13]

Hallo zusammen,

zu dem Hamburger Hufeisenstempel 17-6 möchte ich Euch einen Idealabschlag natürlich nicht vorenthalten.

Der im Beitrag [#13] gezeigte ist aus der 2. Periode genutzt als AK Stempel.

Hier nun der 17-6 aus der 1. Periode als Aufgabestempel mit schöner tiefschwarzer Farbe.



mfg
Martin
 
Sammelfreak Am: 30.10.2009 11:34:29 Gelesen: 37050# 33 @  
Hallo zusammen, damit das Thema nicht einschläft hier mal wieder etwas neues.

Hamburg 17-5 als AK auf Ganzsache von Magdeburg.

Aufgabeort Magdeburg PA 3 Ub a 22.08.1875 nach Hamburg.

AK Stempel Hamburg Briefpostabteilung (BRF).



Der Stempel wurde oft nachlässig abgeschlagen mein Beispiel zeigt das Gegenteil wie ich finde.

Der Stempel wurde vorwiegend als Ak Stempel genutzt, man findet ihn aber auch als Entwertung für Ortssendungen und Transitstempel aus Helgoland.

mfg

Martin
 
Sammelfreak Am: 14.11.2009 15:05:58 Gelesen: 36993# 34 @  
Hierzu muss man ja auch mal wieder etwas zeigen.

Schade das kein anderer mehr etwas zeigt an Hufeisen auf der P1-P12.

Heute ist mal Cöln dran.

Cöln Hufeisen 4-1N2

Der Stempel entstand durch zweimalige Überarbeitung des Urstempels 4-1 aus Cöln. Trotz der Überarbeitung nutzte der Stempel sehr schnell ab und brachte fast nur unsaubere Abschläge hervor.

Vor allem das rechte Stempelbild ist am meisten betroffen.





mfg
Martin
 
HouseofHeinrich Am: 04.05.2012 22:53:32 Gelesen: 28734# 35 @  
Hallo,

habe hier auch noch was, bitte mal um Aufklärung dieser Stempel.

Sind die eher selten und können die auch was Wert sein?

im Voraus vielen Dank.

m.f.g.

Heinrich






 
ganzsachenphilatelie Am: 06.05.2012 08:41:28 Gelesen: 28679# 36 @  
Hallo Heinrich,

Friedrich Spalink schreibt in Band 4 seines Buches "Die deutschen Hufeisenstempel" - herausgegeben 1992 im Peter Feuser Verlag, Stuttgart

Verwendungszeit
5.4.1872 - 17.11.1889

Farbe
schwarz bis hellgrau

Besonderheiten
keine

Bemerkungen
Der Stempel wurde für die Abfertigung aller Arten von Poststücken eingesetzt.
Siehe auch Kapitel "Fälschungen"!


Dort finden sich dann unter anderem folgende Ausführungen:

Stempelklischees sind in vielen Fällen Anhand der Abbildungen in der ersten und dritten Auflage dieses Handbuchs hergestellt worden. So wird im Februar 1984 im "Report" Nr. 73 (Organ der Philatelie in Nordrhein-Westfalen) auf Seite 18 unter Ziffer 3. berichtet: "Nachfolgend Stempelabschläge von Klischees, die nachweislich länger in Privatbesitz waren und inzwischen von der Essener Kriminalpolizei sichergesetellt.

Es folgen Abbildungen dieser fälschungsgefährdeten Stempel, zu denen auch der auf der von 5 bis 6000 Punkten zählenden Bewertungsskala auf Ganzstück DR Pfennige mit 200 Punkten bewertete Stempel HAGENAI I. ELS (Spalink 16) gehört.

Nach den Abbildungen führt Friedrich Spalink weiter aus

Diese Mitteilung gebe ich hier wieder, obgleich mir bisher (1991) keine Belege vorgelegen haben, die Abdrucke eines der oben aufgeführten Klischees trugen. Dennoch sind sie in der folgenden Aufstellung der Fälschungen mit einem entsprechenden Hinweis aufgeführt, da eine Verwendung nicht ausgeschlossen werden kann.

Beste Grüße

Hans-Dieter Friedrich
 
HouseofHeinrich Am: 07.05.2012 15:21:02 Gelesen: 28609# 37 @  
Hallo ganzsachenphilatelie,

vielen vielen Dank an dich für die Hinweise zu meinem Hufeisenstempel und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich
 
Rybnik Am: 11.01.2014 16:59:39 Gelesen: 5317# 38 @  
Gab es von jedem Postamt im Norddeutschen Postbezirk oder vom Deutschen Reich einen Hufeisenstempel oder nur von einigen Städten und Orten ?
 
rostigeschiene Am: 11.01.2014 20:03:08 Gelesen: 5288# 39 @  
@ Rybnik [#38]

Hallo Michael,

Gab es von jedem Postamt im Norddeutschen Postbezirk oder vom Deutschen Reich einen Hufeisenstempel oder nur von einigen Städten und Orten ?

Nein, es gab nicht in jedem Ort einen Hufeisenstempel.

Im Buch von Friedrich Spalink "Die Deutschen Hufeisenstempel", erschienen im Verlag Peter Feuser, sind 41 Orte Verzeichnet, die über die Zeit, so von 1865 bis 1880, teilweise mehrere, verschiedene Hufeisenstempel in ihren Postämter benutzten.

Wenn Du dich mit den hochinteressanten Hufeisenstempeln befassen möchtest ist die oben erwähnte Literatur ein unverzichtbares Werk.

Gruß Werner

P.S. Ich habe jetzt nicht alles überprüft doch in unserer Stempeldatenbank sollten die meisten Hufeisenstempel vertreten sein. Einfach die Kombisuche öffnen und Hufeisenstempel auswählen, danach die Suche starten.
 
Richard Am: 14.01.2014 09:54:21 Gelesen: 5237# 40 @  
@ Rybnik [#38]
@ rostigeschiene [#39]

In der Datenbank haben wir viele Hufeisenstempel:

http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/492

Weitere bessere Abschläge oder andere Nachweisdaten (durch Briefhüllen und Belege) sind gerne willkommen !

Schöne Grüsse, Richard
 
Redfranko Am: 09.01.2015 11:28:46 Gelesen: 20773# 41 @  
Moin, Moin,

da ich gerade meine DR-P1-Sammlung neu katalogisiere bin ich auf dieses schöne Thema aufmerksam geworden und kann nun zwei hier noch nicht gezeigt Hufeisenstempel präsentieren:

HAMBURG I.A. vom 14.08.1873



ELBERFELD vom 22.10.1873



Gruß aus dem stürmischen Norden,
Frank
 
Richard Am: 13.01.2015 09:43:00 Gelesen: 20656# 42 @  
@ Redfranko [#41] und alle anderen Interessenten

Soll ich das Thema ändern in "Hufeisenstempel" oder "Deutsches Reich: Hufeisenstempel" ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Redfranko Am: 13.01.2015 12:11:21 Gelesen: 20624# 43 @  
@ Richard [#42]

Hallo Richard,

das ist eine gute Idee, dann ist das Thema etwas "offener" gefasst.

Danke & Gruß
Frank

[Thema redaktionell geändert]
 
GR Am: 25.07.2017 13:45:48 Gelesen: 11324# 44 @  
Hier ein Abschlag des selteneren Hufeisenstempels von Metz, im Spalink als 25-2 bezeichnet. Erkennbar ist er an den geänderten Zierstücken. Das Datum 17.09.1874 passt auch genau in die Angaben bei Spalink. Auf Brief wertete der Stempel schon 1992 mit 500 Punkten.

Gruss
Gerhard


 
Baldersbrynd Am: 27.02.2018 16:21:42 Gelesen: 7047# 45 @  
Hallo Alle,

Brief aus Colmar nach Rheinfelden in die Schweiz, gesendet am 26.9.1872. Entwertet mit Hufeisenstempel.

Porto 1 Groschen. 1 Gr. zu wenig.

Aufgehoben 40 C mit rot geschrieben.

Was steht am oberen Rand mit blau geschrieben? Ich meine, dass das zweite Wort ist Schw(eiz).

Viele Grüße
Jørgen


 
Manne Am: 28.02.2018 12:29:03 Gelesen: 6983# 46 @  
Hallo,

eine Ganzsache aus Schwenningen vom 24.04.1884, gelaufen nach Winzeln, Hufeisenstempel als Ankunftstempel von Oberndorf vom 24.04.1884.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 28.02.2018 12:58:13 Gelesen: 6972# 47 @  
Nochmals Oberndorf auf portopflichtiger Dienstsache vom 20.3.1876 nach Rottweil, Ankunft am gleichen Tag.



hajo22
 
Baldersbrynd Am: 02.09.2018 17:08:14 Gelesen: 3526# 48 @  
Hallo,

ich habe dieses Kreuzband bekommen. Gesendet aus Hamburg am 1.(?) JAN. 1872. Ist es ein "1" als Datum?

Viele Grüße
Jørgen


 
Shinokuma Am: 02.09.2018 17:21:27 Gelesen: 3517# 49 @  
Hallo,

also ich würde sagen: Mit 99 % Sicherheit eine 6 als Tag.

Beste Grüße
Gunther
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.09.2018 20:16:18 Gelesen: 3347# 50 @  
Guten Abend allerseits,

heute möchte ich euch gerne einen hübschen Brief in die Schweiz zeigen.

Aufgegeben wurde der Brief am 01.06.1875 (also relativ kurz bevor die Gebühren der UPU geltend wurden). Siegelseitig lassen sich der Durchgangsstempel von Burgdorf (01.06) und der Ankuftsstempel von Langnau (02.06) erkennen.

Man frankierte hier richtigerweise 20 Pfennig (Mi. Nr.34, Reichsadler) für einen einfachen Brief bis 15 g. Gilt hier auch der PV vom 01.09.1868 bis zum 30.06.1875, der andersherum anzuwenden ist?

Und dann stellt sich mir noch die Frage wie sich die Taxe unter dem Reich und der Schweiz aufteilt, Briefe vice versa kosteten 25 Rappen, die sich in 15 Rappen fürs DR und 10 Rappen für die CH aufteilten (also 3/5 und 2/5), wären das dann hier 12 Pf und 8 Pf, oder ist die Aufteilung anders?

Besonders schön finde ich den Stempelabschlag des Hufeisenstempels von "Straßburg im Elsaß Bhf".

Liebe Grüße

Kevin


 
olli0816 Am: 18.01.2019 16:09:06 Gelesen: 1086# 51 @  
Hallo,

hier habe ich diesmal einen schönen Brief vom Deutschen Reich mit der Michel 4 1 Groschen von Hamburg nach Frankfurt. Der Brief war einen Tag unterwegs und gefällt mir, weil die Stempel sehr schön abgeschlagen sind:



Grüße
Oliver
 

Das Thema hat 51 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2   3  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.