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Thema: (?) (628) Deutsches Reich Feldpost 1. Weltkrieg
Das Thema hat 646 Beiträge:
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DFP14-18 Am: 10.04.2021 10:36:28 Gelesen: 48560# 622 @  
@ Bernstein26 [#621]

Nein, es sind keine österreichischen Marken. Nur an der Echtheit der Abstempelung muss gezweifelt werden. Solche "Machwerke" gibt es haufenweise. Über Preise oder Wertigkeiten möchte ich keine Auskunft geben. Für Machwerke würde ich selbst nichts ausgeben.

Gruß
Uli
 
Bernstein26 Am: 13.04.2021 03:36:28 Gelesen: 47854# 623 @  
@ DFP14-18 [#622]

Hallo Uli,

vielen Dank für Deine Anmerkungen. Ich glaube, daß Du vollkommen richtig liegst mit Deiner Einschätzung. In der gleichen Tüte habe ich auch noch die beiden hier abgebildeten Marken gefunden, die ja österreichischen Ursprungs sind. Von den Germania-Marken waren von jeder Art auch noch einige dabei. Der gleiche Stempel mit gleichem Datum, alle Marken jeweils auf einem kleinen "Briefstück". Meine Frage wäre, ob denn nun dieser K.u.K.-Stempel regulär auf Briefmarken aus Österreich oder auf Marken des Deutschen Reichs zu erwarten wäre? Oder wurden beim Feldpostamt 511 Marken sowohl vom Deutschen Reich als auch von Österreich benutzt?

Offensichtlich hatte hier wer Zugang zu dem Stempel und hat diesen auf einige Marken gedrückt (oder glaubst Du, daß der Stempel selbst falsch ist?). Aber wer war das? Ich stelle mir mit den bisherigen Informationen irgendwie einen philatelistisch interessierten Landser in Tirol vor, der sich gedacht hat, daß so ein Stempel vielleicht mal irgendwann wertvoll werden könnte und daher für seine Sammlung einfach mal zu seinem Freund beim Feldpostamt gegangen ist und eine Handvoll Marken hat abstempeln lassen. Ich habe eine recht große Sammlung geerbt und bin ziemlich sicher, daß diese Tüte zumindest die letzten 50 Jahre unangetastet in einer Zigarrendose überdauert hat.

Irgendwie sind die Marken sicherlich ein Machwerk, zeigen aber meines Erachtens doch ganz gut, wie viel Bedeutung damals Briefmarken insgesamt zugekommen ist. Auch die Sammler, von denen ich letztlich die Sammlung geerbt habe, konnten nirgendwo hinfahren, ohne nicht ein paar Marken mitzubringen. Oft war hier wohl der Hintergedanke, daß das alles mal sehr wertvoll werden würde. Insofern sind meines Erachtens auch diese Marken ein zeitgeschichtliches Dokument, wenn auch wahrscheinlich niemals wirklich gelaufen.

Was macht man mit so etwas aus philatelistischer Sicht? Wegwerfen, da nicht autentisch?

Beste Grüße aus dem Norden,

Bernhard


 
DFP14-18 Am: 13.04.2021 19:34:18 Gelesen: 47676# 624 @  
@ Bernstein26 [#623]

Hallo Bernhard,

hier muss man nicht viel spekulieren. Gerade die Tatsache, dass dieser Stempel mit immer gleichem Datum auf verschiedenen Marken auftritt ist mir Beweis, dass es sich einfach um Machwerke handelt. Über die Absicht des "Herstellers" muss auch nicht spekuliert werden.

Es gibt solche Machwerke sehr zahlreich mit verschiedenen Stempeln. Ich vermute in diesem Fall, dass das Datum einfach zurückdatiert wurde und dann wild auf verschiedensten Marken herum gestempelt wurde. Der Begriff "Fälschung" beinhaltet ja eigentlich, dass man einen besonderen Wert des gefälschten Objektes "herstellen" will. Aber das kann ich in diesem Fall gar nicht erkennen. Deshalb spreche ich einfach von Machwerk. Für einen Philatelisten ist damit m.E. sogar jeglicher Wert einer Briefmarke vernichtet. Es gibt zwar spezielle Sammler, die gerade Fälschungen als ihr Interessengebiet erkoren haben. Aber das ist nun wirklich "abgefahren".

Lange Rede kurzer Sinn: In Deinem Fall handelt es sich um wertloses Material. Über Sinn oder Unsinn solcher Abstempelungen muss nicht weiter nachgedacht werden.

Ein spezieller Fall von "gemachten" Belegen, die mit seltenen Feldpost-Stempeln hergestellt wurden, sind auf deutscher Seite die sogenannten "Weigel"-Machwerke. Dieser Herr war im 1. Weltkrieg einer der ranghöchsten Feldpostbeamten. Er hat sich z.T. Belege (keine Ausschnitte sondern z.B. Feldpostkarten) mit seltenen Stempeln von untergebenen Feldpost-Beamten verschiedener Feldpostanstalten zuschicken lassen. Oder er hat sich seltene Stempel besorgt und diese auf Belegen an sich selbst geschickt (oder seine Frau). Gerade solche Belege sind oft nach Kriegsende hergestellt worden, wobei die Stempel auf Daten aus dem Krieg zurück datiert wurden. Und schon waren dieses echte Fälschungen!
Es gibt weitere solcher "Spezialisten", die wir als Feldpost-Sammler kennen, die Ähnliches fabriziert haben.

Freundliche Sammlergrüße
Uli
 
volkimal Am: 02.07.2021 13:56:57 Gelesen: 27457# 625 @  
Hallo zusammen,

von Blazek erhielt ich diese Feldpostkarte vom 19.11.1917 aus Oldenburg. Sie geht an Albert Senhold in Linden b. Hannover und stammt von seinem Onkel:



Der Onkel hat als Absender angegeben „Pferdefleger Weymann, 2 Eskadron 5 Kürassirern, Oldenburg“

Das Bild auf der Ansichtskarte kommentiert er mit „Das nennt man ein Gewitter von oben mit feuchtigkeit“.

Viele Grüße
Volkmar
 
bedaposablu Am: 03.07.2021 17:37:47 Gelesen: 27096# 626 @  
Karte von einem Sammlerfreund:



Ich kenne mich mit den Stempel aus dieser Zeit nicht aus. Kennt jemand diese Stempel, speziell auch den roten "Von der Armee im Felde" oder kann weitere Hinweise geben?

Es kann sein, daß es in der Darstellung Probleme gibt, da ich bei diesen Scann`s ein Problem mit der Auflösung habe.

Vielen Dank und viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
charly999 Am: 03.07.2021 19:33:10 Gelesen: 27072# 627 @  
@ bedaposablu [#626]

Der Beleg müßte in ein anderes Thema verschoben werden, da es sich bei den zwei Entwertungen um öst. Stempel handelt. Einmal der L2 KuK Militärzensur Oswiecim (= Auschwitz), zum anderen der Ra2 'Von der Armee im Felde'.

Der Schreiber der Karte allerdings ist ein deutscher Soldat auf dem Transport an die öst-russ Front. Eine Einheitsangabe finde ich leider nicht.
 
volkimal Am: 14.08.2021 11:38:21 Gelesen: 18157# 628 @  
Hallo zusammen,

von Blazek erhielt ich den Scan dieser Postkarte, um den Stempel bei Philastempel einzustellen. Der Ort Montwy fehlt bisher in der Datenbank.



Im Ritter ist zu dem Ort angegeben: Krug, Abbau und Bahnhof ebenda, Kreis und Amtsgericht Hohensalza, 297 Einwohner, Post- und Telegraphenstation, Eisenbahnstation der Linie Hohensalza—Kruschwitz.

Mit der Bezeichnung "Krug" als Form eines Ortes kann ich nichts anfangen. Wer kann es erklären?

Montwy liegt heute in Polen und hat den Namen Mątwy.

Viele Grüße
Volkmar
 
HWS-NRW Am: 14.08.2021 17:28:06 Gelesen: 18093# 629 @  
@ volkimal [#628]

Hallo Volkmar,

eigentlich ist der Truppenstempel viel interessanter, so schön sauber abgeschlagen.

mit Sammlergruß
Werner
 
volkimal Am: 14.08.2021 17:41:07 Gelesen: 18090# 630 @  
@ HWS-NRW [#629]

Hallo Werner,

da magst Du recht haben. Einen Ortsstempel aus einem Ort mit weniger als 300 Einwohnern sieht man vermutlich aber auch nicht so oft. Da du den Truppenstempel interessanter findest habe ich diesen auch noch einmal gerade gerückt:



"Briefstempel / Regimentskommandeur der Eisenbahntruppen zur besonderen Verwendung". Ein interessanter Text - was war das für ein Posten?

Viele Grüße
Volkmar
 
HWS-NRW Am: 14.08.2021 18:46:57 Gelesen: 18072# 631 @  
@ volkimal [#630]

Hallo Volkmar,

die Eisenbahntruppen wurden im Ersten Weltkrieg in großem Umfang hinter der Front zum Transport von Truppen und Material eingesetzt. Die Feldbahnen unterstanden dem Chef des Feldeisenbahnwesens (FECH). In den besetzten Gebieten Frankreichs und im besetzten Belgien wurden zur Verwaltung und dem Betrieb der dort erbeuteten Eisenbahnanlagen drei Militär-Eisenbahndirektionen gebildet:

Militär-Eisenbahndirektion 1 in Lille
Militär-Eisenbahndirektion 2 in Sedan
Militär-Eisenbahndirektion 3 in Charleroi, ab September 1916 in Hirson

Große Aufgaben erwuchsen den Eisenbahntruppen bei Großangriffen im Stellungskrieg. Kurz vor dem Großangriff wurden Zuführungsgleise für schwerste Batterien, Gleiskurven und -Klauen für Eisenbahngeschütze und Kolonnenausladestellen gebaut. Geheimhaltung vor dem Feind war ein wichtiges Erfordernis für diese Arbeiten. Im Bewegungskrieg mußte die Eisenbahntruppe anstreben, den vormarschierenden Armeen so dicht zu folgen, daß der mit anderen Transportmitteln zu überbrückende Raum auf ein Mindestmaß beschränkt wurde.

Logischerweise wird er also ein Kommandeur einer der vielen Regimenter gewesen sein. Mehr weiß ich leider auch nicht über die Spezialtruppe.

mit Sammlergruß
Werner
 
Journalist Am: 16.08.2021 13:05:21 Gelesen: 17628# 632 @  
Hallo an alle,

ich hoffe ich bin hier richtig, und mir kann jemand sagen, was ein "Militär-Paketamt" war ?

Dazu anbei die folgende Paketkarte:



War dies eventuell eine Art Feldpostamt nur für Pakete, also eine befristete Stelle an einem Standort oder war dies so etwas ähnliches wie eine Feldpostleitstelle, also ein Standort, der die ganze Zeit dort in Karlsruhe zu finden war?

Von wann bis wann ist dieses Militär-Paketamt genutzt worden, sofern bekannt ?

Gab es weitere solcher Einrichtungen ?

Schon jetzt danke für die Teilantworten zu meinen Fragen.

Viele Grüße Jürgen
 
DFP14-18 Am: 16.08.2021 22:23:48 Gelesen: 17492# 633 @  
@ Journalist [#632]

Hallo Jürgen,

das Kapitel Paketdienste im 1. Weltkrieg ist umfangreich und zeitlich in mehrere Abschnitte zu unterteilen. Eine umfassende Antwort auf Deine Fragen ist deshalb nicht möglich.

Es handelt sich ja offensichtlich um eine Paketkarte. Was verschickt wurde ist nicht erkennbar. Da es sich um einen "Koffer" handelte ist es auch möglich dass sich um den Nachlass eines gefallenen Soldaten handelte.

Die Entwicklung des Paketverkehrs im 1. Weltkrieg und damit der Militärpaket-Ämter (MPA) würde den hier zur Verfügung stehenden Raum sprengen. Deshalb nur so viel:

Seit 1914 gab es Militärpaket- Depots (MPD)innerhalb des Reiches. Davon gab es 26 an Orten, die den verschiedenen Armee-Einrichtungen (Armeekorps, Divisionen oder anderen Formationen) zugeornet waren. Diese MPD wurden ab Mai 1916 als Militär-(Sammel-)Paket ämter bezeichnet und dem Feldeisenbahnwesen zugeordnet.

So war das MPA Karlsruhe für Gliederungen des 14. und 34. Armeekorps zuständig. Die Paketkarten waren mit entsprechenden Paketzetteln zu versehen. Es musste der Vermerk "Zur Beförderung zugelassen" vermerkt sein und die Beförderung war gebührenpflichtig (was sich in verschiedenen Zeitabschnitten änderte). Auf der vorliegenden Karte findet sich der teilweise erkennbare Abschlag "portopflichtige Dienstsache" und der Zulassungsvermerk.

Als militärisch organisierte Einrichtungen besaßen die Militärpostämter auch die üblichen Briefstempel, wovon ich ein Beispiel des MPA Breslau zeigen will. Es demonstriert gleichzeitig die Umbenennung vom Militär-Paket-Depot zum Militär-Paket-Amt.



Vielleicht hilft es Dir ein wenig.

Beste Grüße
Uli
 
Totalo-Flauti Am: 26.08.2021 10:42:30 Gelesen: 15479# 634 @  
Liebe Sammlerfreunde,

wieder mal keine echte Feldpost. Vielmehr eine Postkarte P90I aus Ottendorf an der Unterelbe (heute Ortsteil von Ahlerstedt Kr.Stade) nach Leipzig an den Briefmarkenhändler Albert Friedemann. Auch während des Krieges wurde der normale Postablauf immer wieder gestört, wie der Nebenstempel zeigt. Leider ist keine Ankunft der Postkarte vermerkt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
iholymoses Am: 16.09.2021 21:54:28 Gelesen: 11209# 635 @  
Mir ist die Tage in einer "Wunderkiste" dieser Beleg in die Hände gekommen:




Abgesehen vom etwas ramponierten Zustand ist das ein interessanter Beleg. Leider sind alle Stempel schlecht lesbar, auf der Rückseite konnte ich nur den unteren sicher identifizieren: K. D. Feldpoststation * Nr 258 * - dazu meine 1. Frage: weiß jemand, wo diese war?

Beim Stempel darüber lese ich ...STELLE MÜNCHEN - 2. Frage: kennt jemand diesen Stempel?

Und schließlich die 3. Frage: Nachdem ich nirgendwo ein Jahr entziffern kann - ist der Beleg aufgrund von sonstigen Hinweisen zeitlich einzuordnen?

Bin gespannt auf Eure Rückmeldungen,
schöne Grüße
Reinhard
 
iholymoses Am: 06.10.2021 18:41:06 Gelesen: 8742# 636 @  
@ iholymoses [#635]

Unter der Rubrik "Die Poststempel von München" konnte filunski im Beitrag # 673 (https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?FF=277824) meine Fragen 2 + 3 beantworten:

Der schlecht lesbare (rückseitige) Stempel ganz oben müsste von der FELDPOSTSAMMELSTELLE / * a / MÜNCHEN stammen. Ergibt auch Sinn, da der Brief an eine Feldpost-Nr. adressiert war. In dem Feldpoststempel (K.D. Feldpoststation / * Nr. 258 *) sehe ich beim Jahr eine 8, also 1918. Auch das scheint schlüssig, da es diesen Stempel nur von 1916 - 1918 gab und sowohl eine 6, wie auch eine 7 würde ich ausschliessen.

Damit bleibt nur noch meine 1. Frage offen - kann jemand die Feldpoststelle Nr. 258 "verorten" oder ist das nicht möglich? Bin kein Feldpostexperte.

Danke und Gruß,
Reinhard
 
DFP14-18 Am: 07.10.2021 17:31:35 Gelesen: 8561# 637 @  
@ iholymoses [#636]

Hallo,

die Feldpoststation 258 befand sich in Konstanza (Rumänien, Hafenstadt am Scharzen Meer) von November 1916 bis Ende September 1918. Auch Ich lese in dem FP-Stempel als Jahreszahl "18".

Gruß Uli
 
iholymoses Am: 07.10.2021 18:26:08 Gelesen: 8516# 638 @  
@ DFP14-18 [#637]

Top, vielen Dank - alle Rätsel gelöst.

Schöne Grüße, leider nicht vom schwarzen Meer,
Reinhard
 
Belgiensammler Am: 20.11.2021 17:40:45 Gelesen: 2180# 639 @  
Feldpost ohne Stempel

Hallo Freunde,

aus einem Nachlass habe ich mehrere Feldpostbriefe 1. WK bekommen. Bei 2 Karten werde ich nicht schlau - sie tragen keinerlei Stempel weder von der Post noch von der Truppe. Ich glaube, dass schon einmal über dieses Thema geschrieben wurde, aber ich finde es nicht. Kann mir jemand dazu Näheres sagen?

Karl


 
volkimal Am: 20.11.2021 20:21:56 Gelesen: 2150# 640 @  
@ Belgiensammler [#639]

Hallo Karl,

wahrscheinlich waren die Karten trotz Anschrift in einem Brief eingelegt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Belgiensammler Am: 21.11.2021 15:31:19 Gelesen: 1987# 641 @  
Hallo Volkmar,

danke für die Antwort. Das klingt sehr plausibel, wenn man nicht will, dass den Text jedermann lesen kann.

Ich wünsche Dir noch einen schönen, ruhigen Sonntagnachmittag.

Herzliche Grüße aus Passau
Karl
 
skribent Am: 28.11.2021 11:25:01 Gelesen: 833# 642 @  
Guten Tag,

eine ältere Dame hat mir einen kleinen Karton mit der Karten- und Briefpost einer verstorbenen Verwandten überlassen.

Die Post war fast ausnahmslos an einen Empfänger in Linden bei Hannover adressiert. So auch die drei abgebildeten Karten, bei denen ich die S.B.-Stempel sehr interessant finde.



Eine Karte vom 22.4.1918 (Aptierter Feldpoststempel - Feldpost Nr. 50) mit dem S.B.-Stempel "Kassen-Kommission Etappen-Pferdelazarett 90".

Zwei weitere Karten vom 3.7.1918 und vom 15.9.1918 (Aptierte Feldpoststempel - Feldpost Nr. 50) mit dem S.B.-Stempel "S. B. - Et. Pferde Laz. Nr. 90".

Die abgehende Post muss wohl immer zur gleichen Zeit gestempelt worden sein, denn die 3 Stempel weisen jeweils die Zeit: 3-4 N auf.

MfG >Franz<
 
HWS-NRW Am: 28.11.2021 12:11:07 Gelesen: 818# 643 @  
Hallo Franz,

schöne und interessante Belege.

Das müsste aber "Rassen-Kommission" heißen, denke ich mal.

mit sonntäglichem Gruß
Werner
 
skribent Am: 28.11.2021 15:49:47 Gelesen: 783# 644 @  
@ HWS-NRW [#643]

Hallo Werner,

bestimmt ging es bei dieser Truppe um die Rasse und nicht um die Kasse.

Aber ganz ehrlich - darauf wäre ich nicht gekommen!

Schönen Dank für die Richtigstellung und weiterhin einen angenehmen 1. Advent

>Franz<
 
charly999 Am: 28.11.2021 16:54:45 Gelesen: 768# 645 @  
@ skribent [#642]

Das heißt Kassen-Kommission. Die Vergrößerung zeigt ein 'K'. Warum ein Etappen-Pferdelazarett über eine Rassen-Kommission verfügen sollte, erschließt sich mir nicht. Hingegen hatte jede selbständige Einheit einen Rechnungsführer, eine Feldkasse, Kassenverwaltung etcpp. . So auch ein Pferdelazarett.

Die Pferderassen spielten bei den Remontierungskommissionen eine Rolle, die für den Ankauf der Pferde für die Armee verantwortlich waren.

Herzliche Grüße
charly999
 
HWS-NRW Am: 28.11.2021 17:22:02 Gelesen: 758# 646 @  
@ charly999 [#645]

Hallo,

danke für Deine sachlichen Hinweise,das ist super.

Aber auch die Kassen-Kommission hätte ich seinerzeit gerne in mein FP-Buch aufgenommen.

Und man kann (darf) auch nicht alles wissen.

Einen schönen Adventssonntag.
mit Sammlergruß
Werner
 

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