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Thema: Philatelistische Zeitschriften Deutschland seit 1945
Das Thema hat 36 Beiträge:
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hubtheissen Am: 23.04.2022 18:33:47 Gelesen: 5246# 12 @  
Hallo,

eine Drucksache des Eulen-Verlages in Berlin vom 29.07.1947 nach Ketschenbach. Im Eulen-Verlag erschien bereits seit vor dem Krieg die Zeitschrift SammlerSchau.



Gruß

Hubert
 
Carsten Burkhardt Am: 23.04.2022 18:56:34 Gelesen: 5238# 13 @  
@ hubtheissen [#12]



Ich kämpfe mich gerade durch einige Jahrgänge dieser Zeitschrift, die ich gerade gebunden bei einer Auktion erworben habe.

Viele Grüsse
Carsten

DBZ Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde
 
Carsten Burkhardt Am: 23.04.2022 19:00:27 Gelesen: 5234# 14 @  
In DDR-Zeiten war jeden Mittwoch und Samstag mindestens eine halbe Seite von Peter Fischer in "Der Morgen", der Tageszeitung der Ost-Liberalen. Peter wurde letzter Chef des DDR-Philatelistenverbandes und ist immer noch die graue Eminenz der DDR-Philatelie, jetzt natürlich auch mit allen Ehren, Consilium Philatelicum etc. Das war besser als was im Sammler Express stand und aktueller.

Leider war es fast unmöglich, ein Abo dafür zu bekommen, aber am Kiosk habe ich den Morgen deshalb oft gekauft.

Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 23.04.2022 19:35:17 Gelesen: 5216# 15 @  


Für mich die Nummer eins.

Der Deutschland Sammler - Herausgeber Dr. Heinrich Wittmann, München
 
hubtheissen Am: 24.04.2022 17:04:28 Gelesen: 5116# 16 @  
Hallo,

eine Drucksache des Philatelistischen Verlages Johannes Klink KG aus Niebüll nach Bentheim vom 03.02.1954. Eine Frühe Verwendung der Heuss Mi. 178. Im Philatelistischen Verlag Klink erschien die Sammlerwelt.



Gruß

Hubert
 
epem7081 Am: 04.06.2023 13:02:48 Gelesen: 3427# 17 @  
@ Richard [#1]

Hallo Richard und alle Interessierten,

in diesen Tagen bin ich beim Räumen auf ein Exemplar der „SIEGERPOST“ gestossen. Nach eigenem Bekunden seinerzeit ist die „ Hauszeitschrift der Firma Hermann E. Sieger. Deutschlands Briefmarken-Zeitung mit der höchsten Auflage“. In der Ausgabe 300 von 1981 erfährt der interessierte Leser:

Im Jahre 1927 erschien die erste Nummer der traditionsreichen Hauszeitschrift SIEGERPOST, die ersten Nummern unter dem Titel „Sieger-Berichte“. Der Name der Zeitschrift wurde zeitweilig vorübergehend geändert in „Deutsche Briefmarken- und Flugpostzeitung“. Nach einer durch den Krieg und das Ende des Krieges eingetretene Unterbrechung erscheint die Zeitschrift unter den früheren Titel SIEGERPOST.

Die Herausgabe und der Versand der 300. Nummer der SIEGERPOST ist, wie Sie wissen, auch der Anlaß für die Veröffentlichung dieser kleinen Chronik des Briefmarkenhauses Hermann E. Sieger.

Ebenfalls im Jahre 1927 wurde der weltbekannte SIEGER-NEUHEITEN-DIENST aufgenommen, der sich wegen seiner absoluten Lieferungszuverlässigkeit überraschend schnell zum wichtigsten Zweig des Unternehmens entwickelte.


Soweit der Auszug aus der 7-seitigen „ Kleine Chronik des Briefmarkenhauses HERMANN E. SIEGER Lorch in Württemberg".



Natürlich dient der Kundenkontakt über diese Publikation auch dem Absatz vielfältiger philatelistischer Angebote von den aktuellen Neuheiten aus aller Welt bis zu historischen Besonderheiten. Neben den Hinweisen zu den Anlässen diverser Neuausgaben sind aber weitere philatelistisch aufschlußreiche Beiträge geboten. So in den 68 Seiten der Nr. 300 über die Firmenchronik hinaus NAPOSTA’81 (1 Seite), Günter Wehner: Zur Postbeförderung mit Zeppelin-Luftschiffen (14 Seiten), Kurt Dahmann zum 65. Geburtstag (1 Seite).

Es scheint mir doch immer wieder interessant in alten Unterlagen zu blättern.

Gleiches sonntägliches Vergnügen wünscht allen Philatelisten
mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Koban Am: 28.12.2023 19:28:24 Gelesen: 2168# 18 @  
@ Richard [#1]

Interessengemeinschafts-Brief, Philatelie, Hefte 2 und 3.

Heft 2 von 1953, Heft 3 von 1954.

Herausgegeben vom Zentralrat der Freien Deutschen Jugend (FDJ), Abteilung Kultur, Verlag Junge Welt

Gruß,
Koban


 
Altmerker Am: 29.12.2023 10:10:41 Gelesen: 2103# 19 @  
@ Koban [#18]

Ein interessanter Fund! Ich bin nochmal in die Archive gegangen. In "Das journalistische System der DDR im Überblick" findet man nichts. Über die Periodizität der Hefte auch woanders Fehlanzeige. Fest steht, dass es allein den "Sammlerexpress" als philatelistische Zeitschrift gab. Herausgeber war der Kulturbund (erst "DKB", dann ab 1972 "der DDR").

In alten Heftern fand ich dann den Hinweis, dass die FDJ verschiedene Interessengemeinschaftsbriefe publizierte. So sollten in den 1950-ern junge Interessenten für alles Mögliche damit informiert werden. Meine Statistik geht von 14 (?) Fachrichtungen aus, zu denen eben neben Botanik, Puppentheater, Zoologie, Astronomie, Tanz, auch Philatelie gehörte.

Die Hefte erschienen je nach Fachrichtung etwa von 1953 bis 1956. Auf dem "Markt" sind gegenwärtig nur Hefte übers Kochen – und Dein Konvolut.

Danke für die Bereicherung durch Deine vorgestellten Funde!

Beste Grüße
Uwe
 
bernhard Am: 29.12.2023 19:22:30 Gelesen: 2053# 20 @  
@ Altmerker [#19]

Fest steht, dass es allein den "Sammlerexpress" als philatelistische Zeitschrift gab.

In der SBZ gab es mehrere Fachzeitschriften. Zumindest den General-Anzeiger für Philatelie (Ludwigslust) gab es in der DDR noch bis Anfang der 1950-er Jahre.

Viele Grüße
Bernhard
 
Hornblower Am: 30.12.2023 11:03:00 Gelesen: 2016# 21 @  
Hallo zusammen,

eine sehr gute Zeitschrift war für mich auch der "Welt-Ring", der erstmals 1949 erschien und mit dem 5. Jahrgang 1953 sein Erscheinen leider einstellte, da die Abonnentenzahlen einfach nicht hoch genug waren. Chefredakteur war Peter vom Hof, ein bekannter Rundfunkreporter des damaligen Südwestfunks, Erscheinungsort war Konstanz. Mir selbst fehlen noch 1950 und 1951, wer also Dubletten hat....

Die Zeitung selbst war sehr gut gemacht, mit farbigen Fototafeln und Beiträgen von bekannten Philatelisten auf durchaus hohem Niveau. Möglicherweise führte genau dieser Anspruch dazu, dass die Nachfrage gering blieb.

Einen guten Start ins Jahr 2024 wünscht allen
Michael Ullrich


 
Hornblower Am: 30.12.2023 11:07:40 Gelesen: 2012# 22 @  
Noch ein Nachtrag:

Eine der besten Zeitschriften nach 1945 dürfte wohl die "Sammler-Lupe" gewesen sein. Sie erschien erstmals 1946 und musste leider auch wegen zu geringer Nachfrage ihr Erscheinen mit Ablauf des Jahres 1974 einstellen.

Wer alle Bände komplett in seiner Bibliothek hat, hat einen Philatelie-Fundus, um den er zu Recht beneidet wird.

Aber jetzt einen guten Rutsch für alle
Michael Ullrich
 
Hornblower Am: 31.12.2023 09:47:48 Gelesen: 1929# 23 @  
@ Carsten Burkhardt [#15]

Hallo Carsten,

der "Deutschland-Sammler" war eine ausgezeichnete Fachzeitung, die eine Fülle von Beiträgen zur gesamten Deutschland-Philatelie bot und eigentlich für jeden, der Deutschland sammelt, unverzichtbar war. Der 1. Jahrgang begann 1953, mit Ende des Jahre 1979 stellte sie ihr Erscheinen ein. Für mich genauso unverständlich wie das Ende der "Sammler-Lupe".

Gruß
Michael Ullrich
 
Hornblower Am: 31.12.2023 11:06:08 Gelesen: 1911# 24 @  
Eine weitere Zeitschrift, die man nur selten sieht, war der "Equator" von Fritz? Behle-Neuhold aus Hamburg. Eine Null-Nummer mit 48 Seiten gab es im Februar 1948. Erschienen sind aber nur drei Ausgaben in 1949, dann war Schluss. Es war keine eigentliche Fachzeitung, sondern mehr eine bunte Illustrierte, die sich mit der ganzen Welt der Briefmarken befasste. Die Idee war sicher gut, aber ein finanzielles Desaster. Behle-Neuhold setzte sich wohl vor seinen Gläubigern in die Schweiz ab, dort verloren sich in Lugano seine Spuren.

Ich habe lange nach diesen Heften gesucht und war sehr froh, als ich sie endlich gefunden hatte. Vor ein paar Jahren hat ein Antiquariat in Mülheim/Ruhr die drei regulären Hefte für je 90 € angeboten. Ob sie verkauft wurden, weiß ich nicht. Sollte der Käufer hier mitlesen: Gratulation zum Erwerb!



Hier ein Umschlag des Verlags, der wahrscheinlich eine der wenigen Abonnentenrechnungen enthalten hat!

Gruß
Michael Ullrich
 
Hornblower Am: 01.01.2024 11:14:07 Gelesen: 1869# 25 @  
Hallo zusammen und ein gutes Neues Jahr 2024 allen!

Noch seltener als der "Equator" ist der "Hagener Merkur", der erstmals im August 1966 erschien. Diese in nur drei Heften erschienene Hauszeitschrift der Hagener Briefmarken Handels GmbH (gibt es die noch?) bot sehr fundierte Artikel vor allem zur Baden-Philatelie, da hier erstmals in dieser Form auch das besondere Vorkommen von ausgewählten Seltenheiten mit entsprechender Quellenangabe dokumentiert wurde.

Nach drei Heften mit insgesamt 120 Seiten auf hochwertigem Papier und Vierfarbdruck war aber schon nach einem Jahr Schluss. Begründet wurde es damit, dass die Herstellung (Farbe, Papier, Aufmachung usw.) zu teuer und auch der Kreis der Interessenten zu klein gewesen sei.

Die Auflage war als Kundenzeitschrift nur sehr gering, die Hefte sind daher selten. Auch in den großen Bibliotheken sind meines Wissens keine Bestände davon vorhanden. Ich konnte meine drei Hefte vor 25 Jahren von einem privaten Sammler, der damals Kunde gewesen war, erwerben. Ich habe noch auf keiner Literatur-Auktion ein Angebot davon gesehen.

Hier die Titelseite des ersten Heftes:



Gruß
Michael Ullrich
 
Stefan Am: 01.01.2024 12:07:44 Gelesen: 1853# 26 @  
@ Hornblower [#25]

Diese in nur drei Heften erschienene Hauszeitschrift der Hagener Briefmarken Handels GmbH (gibt es die noch?) ...

Google kennt nichts zur Firmierung "Hagener Briefmarken-Handelsgesellschaft GmbH" (mit oder ohne Bindestrich). Auch das Handelsregister - sonst auch gut für bereits nicht mehr existente Unternehmen als früherer Eintrag im Handelsregister - schweigt sich aus [1].

Ich gehe daher davon aus, dass dieses Unternehmen seit mehr als 20 Jahren nicht mehr existiert, zumindest nicht unter dieser Firmierung.

Gruß
Stefan

[1] https://www.handelsregister.de/
 
Hornblower Am: 01.01.2024 12:46:26 Gelesen: 1840# 27 @  
Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine Mühe, da hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Ich kann mich auch offen gestanden nicht erinnern, in einer Zeitschrift mal eine Anzeige der Firma gesehen zu haben. Lange wird sie also nicht existiert haben.

Aber allein die Zeitschrift verdient, an sie zu erinnern.

Beste Grüße
Michael
 
bernhard Am: 10.07.2024 14:23:24 Gelesen: 742# 28 @  
Aus der Zeitschrift Welt-Ring Nr. 3/1950:

19 Opfer der Zeit



Die Phil. Zeitschrift Welt-Ring bestand selbst nur von 1949 bis 1953, siehe auch [#21].

Viele Grüße
Bernhard
 
Nordluchs Am: 11.07.2024 09:12:27 Gelesen: 656# 29 @  
Hallo zusammen,

ich habe mal in meinem Bestand nachgeschaut.

Entdeckt zum Beispiel die Zeitschrift Philatelie und Postgeschichte, Heft Nr. 5, vom 1. April 1968.

Enthält 32 Seiten mit dem Titel: „Die Post der alliierten Besatzungsmächte im Nachkriegsdeutschland“, Autor Hans Egon Vesper, Duisburg.

Herausgeber: Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte e.V. Frankfurt am Main. Schriftleiter: Werner Münzberg



Titelblatt und Beispielseite 11

Viele Grüße
Hajo
 
JanClauss Am: 13.07.2024 10:17:05 Gelesen: 451# 30 @  
Liebe Philateliegeschichtler,

bitte klärt mich doch mal auf, ob ich mit der folgenden Aufzählung allein der Printmedien, die heute noch in Deutschland erscheinen, richtig liege:

1. AiJP-Magazin (Wfg.Maassen)
2. APHVmagazin (Maassen für APHV-Mg)
3. BMS* (Philapress)
4. DBR* (PSBN Billion)
5. DBZ/se* (Philapress)
6. philatelie (BDPh "über" Philapress)
7. postfrisch (DHL Group über Bertelsmann)
8. VdPh West (Inlay in NRW/RLP zur philatelie)
9. Werthaltig (Hauszeitschr.The Global Phil.Network/GPN)

Zählt man noch unsere deutschsprachigen Nachbarländer dazu, kommt man auf genau 1 Dutzend:

10. BM (des VÖPh in Wien)
11. SBZ (des SBHV in Bern)
12. Moniteur (der FPhL in Luxbg)

Von Maassen erscheint noch dazu PhilaHistorica, auch als Printausgabe erhältlich (normalerweise aber als e-Ausgabe).

*Als sog. "Kiosk-Ztschr. gibt es mittlerweile nur noch diese drei
 
JanClauss Am: 13.07.2024 10:42:33 Gelesen: 431# 31 @  
Wenn man die Hauszeitschriften sämtlich hinzuzählt - "Werthaltig" gehörte ja auch dazu -, käme man mit den "Borek-Berichten" und der "Sieger-Post" natürlich auf eine höhere Anzahl von Printmedien. Auch KRÜGER in München hatte, soweit ich mich entsinne, eine Hauszeitschrift.

Und wenn man die "richtig gebundenen" und verlagsseitig professionell erstellten Rundbriefe der ArGen - lose Flatterblätter im Kellerdruck einmal weggelassen - hinzunähme, käme man allein mit den bei Druckfrey in Neulingen produzierten rund zwei Dutzend Rundbriefen der ArGen (AROS, BG, GR, Nordische, Preußen, RUS, YU usw.) auf bestimmt drei Dutzend.
 
Richard Am: 13.07.2024 12:43:00 Gelesen: 400# 32 @  
@ JanClauss [#30]

Hallo Jan,

wenn Du die Zeitschrift des VdP West aufzählst, die ich zum Beispiel nicht erhalten und nicht kaufen kann, dann solltest Du auch die Zeitschriften der anderen Landesverbände, wie Südwest, Bayern oder Nordost dazuzählen.

Wenn Du werthaltig von Krüger aufführst, die ich vor 40 oder 50 Jahren erhalten habe. dann bitte auch die Dutzenden von Zeitschriften, die noch in den 1950-er Jahren erschienen sind. Oder die Berner Briefmarken Zeitung von Zumstein.

Vergleichen sollte man nicht Abo- und Kiosk-Zeitschriften mit reinen Mitgliederzeitschriften, wie dem APHV Magazin, nicht ein Krüger Magazin oder Borek Berichte als nicht kostenfreie "Werbe- und Verkaufszeitschriften" mit Mitgliederzeitschriften wie die BBZ, die philatelie und das APHV Magazin. Manche der Druckwerke, ohne dass ich irgendetwas gegen sie schreiben kann, sind vorwiegend Zweitverwendungen von bereits an anderer Stelle erschienenen redaktionellen Beiträgen.

Grüsse aus dem Allgäu, Richard
 
Martinus Am: 13.07.2024 18:22:10 Gelesen: 341# 33 @  
moin,

in den 7oer Jahren habe ich von meinem Onkel in Köln ein paar Exemplare bekommen. Diese habe ich leider nicht komplett aufgehoben. Nur ein paar Teile habe ich noch gefunden. Aber -- jetzt bin ich bei ebay fündig geworden und konnte diese Exemplare hier ersteigern. Darüber freue ich mich sehr!



Mit Sammlergruß Michael
 
JanClauss Am: 13.07.2024 20:16:31 Gelesen: 317# 34 @  
@ Richard

Ob Mitgliederzeitschriften oder nicht: Wenn ich alle derzeit in Deutschland erscheinenden phil. Printmedien - ohne die von Ortsvereinen (zB Siegburger SBF), Landesverbänden (zB VdPh West) oder ArGen (das dürften allein rund 100 sein) - aufzähle, komme ich auf neun.

Da sind dann keine "Wiederkäuer" dabei, wobei doch gerade die Hauszeitschriften nicht zu jenen gehören. "Markenzeichen" zB kaut gar nichts wieder, im Gegenteil: Es selbst wird eher woanders zweitverwendet (es klaut also nicht, sondern wird eher be-klaut).

1. AiJP-Magazin
2. APHVmagazin
3. BMS
4. DBR
5. DBZ/se
6. Junge Sammler
7. MiR
8. philatelie
9. postfrisch
 
zobbel Am: 14.07.2024 12:39:54 Gelesen: 206# 35 @  
Es sollte zwischen Publikumszeitschriften und Vereins-/Mitgliederzeitschriften unterschieden werden, also:

- der Leser kauft die Zeitschrift am Kiosk oder hat er sie beim Verlag abonniert

- der Leser ist Mitglied eines Vereins oder (mittelbar) eines Verbandes und bekommt die Zeitschrift ohne Mehrkosten zum Mitgliedsbeitrag. Hierzu gehören auch die Hauszeitschriften von Händlern, Auktionshäusern und Versandstellen.

Publikumszeitschriften

* BMS (6.900)
* DBR (vermutl. 5.250)
* DBZ/se (4.800)
* MiR (?, unter 8.000)

Verbands- oder Mitgliederzeitschriften

* AiJP-Magazin (?)
* APHVmagazin (?)
* Junge Sammler (?)
* philatelie (21.000)
* postfrisch (?)
* Das Archiv (5.000)

So habe ich das auch in der Wikipedia eingeteilt (muß ich mal aktualisieren).

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_philatelistischer_Zeitschriften

Auflagezahlen:
https://www.zobbel.de/stamp/auflage.htm
 
JanClauss Am: 14.07.2024 19:25:31 Gelesen: 167# 36 @  
Seitdem DAS ARCHIV mit einem Technikmuseum kooperiert, kann man es schwerlich noch als philatelistische Ztschr. ansehen. Schaut Euch mal die letzten vier-fünf Hefte an: da ist praktisch nichts für uns drin! Die Zeiten, in denen es sich "Archiv für Postgeschichte" nannte, sind nun Archäologie und Frühgeschichte.

Es ist ein Jammer, aber die Zunft der Philatelisten schrumpft, und die Zeiten, in denen sich Jungpostbeamte bei Amtsantritt zu drei Institutionen verpflichteten (1. ein Postscheckkonto, 2. die Mitgliedschaft in der Dt.Ges.f.PGesch und 3. die in der Postgewerkschaft) sind allemal vorbei. Nur dadurch hatte DAS ARCHIV einst eine Riesenmitglieder- und -leserschaft. Die Gesellschaft war damals der größte historische Verein Europas, und jetzt ist die DGPT ein Kooperationsverein für Kommunikation aller Art und für Technikgeschichte.

Als ehemaliger Autor bedauert dies keiner mehr als ich, und ich kenne einige, die deshalb mit diesem Verein (der DGPT) brachen.
 

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