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Thema: Stempelkarte auf Philastempel.de
T1000er Am: 14.07.2012 11:39:54 Gelesen: 9302# 1 @  
Hallo,

habe eben mal die Suche über die Stempelkarte ausprobiert!

Ist ja alles sehr nett anzuschauen. Aber warum finde ich im US-Bundesstaat Minnesota den deutschen Ort "Gnesen" bzw. in Iowa das "Briefzentrum 50 (Frechen, Köln-West)" oder um in Deutschland zu bleiben, weshalb ist der Stempel von "Ettringen Eifel" im benachbarten "Kirchwald" zu finden?

Gruß,
T1000er
 
stephan.juergens Am: 14.07.2012 12:19:34 Gelesen: 9297# 2 @  
Generell: Mangelnde Datenpflege.

Zu: "Ettringen Eifel" im benachbarten "Kirchwald": Haben die eventuell sehr ähnliche Postleitzahlen?

Heiko muß aus den Infos der Datenbank irgendwie einen Weg gefunden haben, die Koordinaten auf der Karte anzugeben. Sicherlich unterstützt ihn Googles API dabei.

Nur: Jeder Fehler in der Datenbank - das muß nicht die Stempeldatenbank sein, das kann auch in den Datenbanken von Google sein - führt zu solchen Fehlern.
 
T1000er Am: 14.07.2012 12:37:27 Gelesen: 9294# 3 @  
@ stephan.juergens [#2]

Zu: "Ettringen Eifel" im benachbarten "Kirchwald": Haben die eventuell sehr ähnliche Postleitzahlen?

Beide haben die PLZ 56729.

Nur: Jeder Fehler in der Datenbank - das muß nicht die Stempeldatenbank sein, das kann auch in den Datenbanken von Google sein - führt zu solchen Fehlern.

Diese Fehler in Datenbanken erklären manchmal auch, warum ein 40-Tonner LKW plötzlich mitten im Wald steht und nicht mehr weiss, wo's lang geht!

Daher sollte man für die Stempelkarte noch eine Möglichkeit der Fehlermeldung mit einrichten.

Gruß,
T1000er
 
Cantus Am: 14.07.2012 14:55:29 Gelesen: 9262# 4 @  
@ T1000er [#3]

Hallo,

bei uns in der Gegend gibt es mehr als zehn Dörfer, kleinere Ansiedlungen oder abseits liegende Gehöfte, die alle die PLZ 15320 tragen, und in fast jedem Dorf gibt es eine Hauptstraße und eine Dorfstraße. Leider sind die Datenbanken bei der Post, den Sparkassen und Banken, aber auch vielen Gewerbetreibenden und Händlern in ganz Deutschland so eingerichtet, dass bei der Eingabe der PLZ immer nur der Ort Neuhatdenberg gelistet wird. Das ist ziemlich grober Unfug, erleichtert aber offensichtlich - auf Kosten der Softwarekunden - ganz erheblich die Programmierarbeit.

Viele Grüße
Ingo
 
T1000er Am: 14.07.2012 15:40:14 Gelesen: 9252# 5 @  
@ Cantus [#4]

Das ist ziemlich grober Unfug, erleichtert aber offensichtlich - auf Kosten der Softwarekunden - ganz erheblich die Programmierarbeit.

Dem kann ich Dir vorbehaltlos zustimmen!

Übrigens habe ich gerade festgestellt, dass der Ort "STADTSULZA", das heutige "Bad Sulza", auf der Stempelkarte in Alaska angesiedelt ist. Na denn!

Gruß,
T1000er
 
webmaster Am: 14.07.2012 18:08:53 Gelesen: 9225# 6 @  
@ stephan.juergens [#2]

Heiko muß aus den Infos der Datenbank irgendwie einen Weg gefunden haben, die Koordinaten auf der Karte anzugeben. Sicherlich unterstützt ihn Googles API dabei.

Ja klar, anders geht es kaum. Es gibt ja nur die Daten Ort und PLZ, hiermit wird die Google-API befragt und die Koordinaten werden bei uns hinterlegt. Solche Fehler müssen nun wohl manuell nachgearbeitet werden. Das "wie" ist noch zu klären.
 
Pommes Am: 14.07.2012 19:09:51 Gelesen: 9203# 7 @  
Hallo an alle,

BITTE keine Fehlermeldungen zur Stempelkarte in der Datenbank eingeben. Wie von Heiko [#6] beschrieben, gibt es nur die Daten Ort und PLZ. Da ist eine weltweite Zuordnung nicht immer zweifelfrei möglich - insbesondere, wenn die (aktuelle) PLZ fehlt oder der Ortsname häufig ist und nur mit einer alten PLZ erfasst ist -, zumal das automatisiert erfolgt und nicht manuell und z. T. auch von den Daten bei Google abhängig ist und nichts mit der Erfassung oder Freigabe bei philastempel zu tun hat.

Neben den Fehlermeldungen zu den Stempeln an sich auch noch die zur Karte lesen zu müssen, beschäftigt mehr, als es hilft! Es steht ja nicht umsonst beta unter der Karte. Der richtige Platz um Verbesserungsvorschläge zu machen ist hier im Forum. Danke!

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
filunski Am: 14.07.2012 19:14:31 Gelesen: 9199# 8 @  
Hallo zusammen,

ich würde mal sagen ein erster Schritt in die richtige Richtung und mein Glückwunsch an Heiko, dass wir überhaupt etwas auf der Stempelkarte zu sehen bekommen (mein Prozessor gerät dabei aber ganz schön ins Schwitzen!).

Was es dann aber zu sehen gibt und vor allem die weitere Nachverfolgung, um dann auch irgendwann einen Stempel zu dem Ort zu sehen zu bekommen, ist noch sehr schwierig und alles andere als zufriedenstellend (ich beneide Heiko da im Moment nicht über die noch nötige Programmierungsarbeit).

Ich hab's mal mit Nürnberg ausprobiert. Vielleicht ein Fehler, weil im Wort Nürnberg ein für manche eventuell bei Google verwendete Softwareanwendung, ein "ü" steckt was eine Weiterbearbeitung schon mal sofort stoppt, da die Stempelsuche dann daraus "N�rnberg" macht und natürlich nichts findet. Zumindest an meinem Computer bei meinen eben beendeten Versuchen.

Dann habe ich den Ort Stein versucht, dort nur ein Stempel gelistet, beim Anklicken geht's wieder automatisch auf die Stempelsuchseite und ich bekomme das umwerfende Ergebnis "263 Stempel mit dieser Suche gefunden" (verteilt auf 6 Seiten, angefangen bei Allenstein bis Wollstein auf Seite 6). Da kann ich mich jetzt durchscrollen um meinen angeklickten Stempel zu finden. Kann ich mit gezielter Suche einfacher haben.

Also erst mal Frust, aber als generelle Übersicht wie schon gesagt, schon mal ein Anfang.

Gruß,
Peter
 
T1000er Am: 14.07.2012 19:45:46 Gelesen: 9189# 9 @  
@ Pommes [#7]

OK, OK, werde meine Meldungen zur Stempelkarte einstellen!

Das Problem ist auch eine Folge, wenn hier "aktuelles Kartenmaterial" verwendet wird, aber hist. Ortsnamen zugeordnet werden sollen.

Hier brauche ich kein Google und sonstigen Internetmüll, sondern hist. Kartenmaterial bzw. entsprechende geografische Grundkentnisse.

Oder auf Deutsch: Wenn ich einen Ort in Polen um 1918 suche, kann ich nicht hingehen und den Ort nach Hinterpommern zuordnen, nur weil nach 1945 die neuen Landesherren heute auch dort einen Ort mit gleichen Namen benannt haben. Geschehen ist das z.B. mit interner Stempel-Nr. 004526.

Gruß,
T1000er
 
filunski Am: 14.07.2012 20:00:05 Gelesen: 9183# 10 @  
Nachtrag zu [#8]

Bei meinen ersten Versuchen habe ich anscheinend auf Anhieb gleich ein paar Schwachstellen getroffen. Es klappt ganz gut bei Ortsnamen ohne Umlaute (ä, ö, ü, klappt nicht) und wenn bei dem gelisteten Stempel die fünfstellige Postleitzahl angegeben ist.

Bei Gersthofen z.B. war der Marker beim reinzoomen sogar richtig in dem Einkaufszentrum plaziert, wo sich der Postschalter tatsächlich befindet!

Gruß,
Peter
 
Cantus Am: 14.07.2012 22:36:48 Gelesen: 9156# 11 @  
@ T1000er [#9]

Hallo,

dir und anderen empfehle ich, bei der Beschäftigung mit älteren Stempeln auf ältere Kartenwerke zuzugreifen; dabei meine ich solche, die man in die Hand nehmen kann. Besonders geeignet sind da "Andrées Handatlas", möglichst nicht neuer als die Ausgabe von 1925, oder "Stiehlers Handatlas", da gibt es sehr gute Ausgaben, die vor 1900 erschienen sind. In diesen beiden Atlanten sind so gut wie alle Dörfer in Deutschland und den angrenzenden Staaten abgebildet, man braucht also gute Augen oder eine Lupe, um sich da zurechtzufinden.

Die alte Reichskarte im Maßstab 1:100.000 vom gesamten Deutschen Reich kann man noch heute in vielen Einzelblättern als originalen Nachdruck für wenig Geld über den Fachhandel beziehen oder sich direkt zuschicken lassen. Das gleiche gilt - meines Wissens - für eine Vielzahl von alten Messtischblättern im Maßstab von 1 : 25.000, die in aller Regel für einen einstelligen Eurobetrag zu haben sind.

Darüber hinaus gibt es moderne Kartenwerke, die den Verlauf der Oder und recht breiträumig die Landschaften und Orte beiderseits des Flusses zeigen, alle Dörfer abbilden und sowohl den polnischen als auch den deutschen Namen dazuschreiben.

Wer Bezugsquellen wissen möchte (nur nicht für die Atlanten, da genügt auch Ebay oder ZVAB.de), schickt mir bitte eine Mail.

Viele Grüße
Ingo
 
T1000er Am: 14.07.2012 22:56:40 Gelesen: 9148# 12 @  
@ Cantus [#11]

Dir und anderen empfehle ich, bei der Beschäftigung mit älteren Stempeln auf ältere Kartenwerke zuzugreifen.

Und genau das habe ich in meinem Posting [#9] geschrieben!

Hier brauche ich kein Google und sonstigen Internetmüll, sondern hist. Kartenmaterial.

Deshalb meinen Dank an Dich, Ingo, für die ausführliche Erklärung zu den historischen Kartenwerken. Die sind besonders für die ehemaligen deutschen Ostgebiete sehr nützlich. Wenn zusätzlich noch ein altes Ortsverzeichnis bereitsteht, ist die Zuordnung ein Kinderspiel.

Gruß,
T1000er
 
Pete Am: 15.07.2012 08:43:53 Gelesen: 9131# 13 @  
@ T1000er [#12]

Für eine erste Recherche außerhalb des Internets nutze ich ganz gern den Posttaschenatlas (Stand 1922), der vom Verein Infla-Berlin als Nachdruck in Buchform (als Band 29) herausgegeben wurde:

http://www.infla-berlin.de/Verlag/band-29.pdf

Der Posttaschenatlas führt die Postorte des Deutschen Reiches sowie die seinerzeit wenige Jahre/Monate zuvor abgetretenen ehemaligen deutschen Gebiete auf.

Gruß
Pete
 
Briefmarkentor Am: 07.02.2013 10:36:23 Gelesen: 8177# 14 @  
Hallo Sammlerfreunde,

wie lese ich die Stempelkarte? Gibt die Anzahl zu einem Ort die Zahl der insgesamt erfassten Stempel oder die Zahl der erfassten Stempeltypen an?

Und wie regelmäßig wird diese Karte aktualisiert?

Viele Grüße

Marko
 
Richard Am: 12.02.2013 08:18:29 Gelesen: 8059# 15 @  
@ Briefmarkentor [#14]

Hallo Marko,

die Karte wird "nächtlich" aktualisiert. Würde dies bei jeder Anfrage geschehen, würde unverhältnismäßig viel Rechenzeit verbraucht und der Rechner würde langsamer.

Sie dient in erster Linie dazu, optisch ermitteln zu können, aus welchen Orten Stempel in der Datenbank enthalten sind. Das ist es, was sich über die Google Suche darstellen läßt, aber auch nicht mehr. Siehe auch Erklärungstext unterhalb der Karte.

http://www.philastempel.de/karte

Ähnliche Karten findest Du auf den Philaseiten für die Wohnorte der Mitglieder (sofern von diesen der Anzeige zugestimmt wurde), Vereine, Arbeitsgemeinschaften, Händler und Auktionsfirmen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/kkarte.pl

Insgesamt dürfen auf den Philaseiten geschätzte 1.500 bis 2.000 Orte mit Personen usw. per Stecknadel markiert sein, bei den 45.000 Stempeln war dies optisch nicht mehr sinnvoll umzusetzen.

Schöne Grüsse, Richard
 
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