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Thema: Entwertung von Internetmarken in den Briefzentren
strauss2306 Am: 30.07.2012 02:11:09 Gelesen: 12391# 1 @  
In einem unserer Tauschabende wurde diskutiert, wie denn die Internetmarken entwertet werden, um eine nochmalige Verwendung der nicht abgestempelten Marke zu verhindern. Eine Anfrage an das Briefzentrum 70 blieb leider unbeantwortet.

Was meint Ihr? Wird anhand des Codierfeldes unsichtbar eine "Sperre" aufgebracht (wohl unwahrscheinlich) oder wird der im Codierfeld enthaltene Zahlencode erfaßt und als verwendet registriert? Wir hatten schon überlegt, einfach mal eine gelaufene Internetmarke abzulösen und auf einen neuen Brief aufzukleben - natürlich ohne Absenderangabe (Sauerei!). Aber vor diesem Verfahren möchten wir doch die richtige Antwort auf unsere Frage erfahren. Wer kann helfen?
 
T1000er Am: 30.07.2012 08:16:14 Gelesen: 12367# 2 @  
Auf der Internet-Marke ist zumindest mal als sichtbares Zeichen, der Monat und das Jahr angegeben, wann die Marke ausgedruckt wurde.

Siehe hier am gezeigten Beispiel direkt unter dem Portobetrag 09/2009.



Ich denke schon das der Matrix-Code so ausgelegt ist, das eine mehrmalige Verwendung ausgeschlossen ist.

Gruß,
T1000er
 
Nachtreter Am: 30.07.2012 09:41:20 Gelesen: 12355# 3 @  
@ strauss2306 [#1]

Alleine der 2-dimensionale Code (Kästchen) dient der Entwertung (z. B. auch bei FRANKIT, Handyporto, EDV-Freimachung, ...). Nur bei manch schlechtem Ausdruck fragt man sich wie das gehen soll - erst recht bei den Hochgeschwindigkeitsmaschinen. Aber es geht!

Das zeigt sich übrigens auch bei den Online-Tickets der ach so geliebten Deutschen Bahn.

Eine schöne Woche

Nachtreter
 
Henry Am: 30.07.2012 10:04:59 Gelesen: 12344# 4 @  
@ strauss2306 [#1]
@ T1000er [#2]
@ Nachtreter [#3]

Ich möchte mal meine Gedanken hierzu und eine "superschlaue" Idee beitragen:

Ich denke, dass der Zahlencode im Matrix-Code verschlüsselt ist und über diesen aus einem hinterlegten "Vergabe-Register" gelöscht wird. Die Angabe des Original-Zahlencodes dient wohl dazu, die Löschung manuell bei Nichtlesbarkeit des Matrix-Codes (z.B. Maschinendefekt oder "schlaue Idee"!) zu ermöglichen.

Frage ist aber letztendlich: Was gilt eigentlich als Frankatur? Eigentlich müssten die Angaben rechts neben dem Matrixcode ausreichen, da sie alle Merkmale erfüllen. Wenn man nun aus einer Internet-Marke den Matriccode ausschneiden würde - was würde dann wohl passieren? Der Brief wäre m.E. immer noch ordnungsgemäß frankiert. Das automatische Auslesen könnte aber logischerweise nicht mehr funktionieren. Folglich würde der Automat die Sendung als "unfrankiert" auswerfen und es müsste die manuelle Entwertung erfolgen.

An diesen "Zauber" hat die DPAG bei der Entwicklung aber sicher nicht gedacht. Und in der Realität kommt man auch kaum auf diese Idee. Aber Diskussionen bringen solche Gedanken schon mal zuwege. Oder bin ich da sehr auf dem Holzweg?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
strauss2306 Am: 01.08.2012 01:41:48 Gelesen: 12283# 5 @  
Hallo,

die bisherigen Antworten auf meine Frage der (sichtbaren oder unsichtbaren) Entwertung von Internetmarken sind leider noch nicht befriedigend. Ich werde nochmals ein Briefzentrum anschreiben und dann erneut berichten. Aber vielleicht kann einer von Euch schon vorher eine klare Antwort geben.

Danke jedenfalls mal für Eure bisherigen Hinweise!
 
Nachtreter Am: 01.08.2012 12:05:37 Gelesen: 12255# 6 @  
@ strauss2306 [#5]

Eine "sichtbare" Entwertung gibt es nicht und die "unsichtbare" hat nur die Post AG selber, in dem der gescannte 2-D-Code im Postrechner als gebraucht markiert wird. Und die Post wird einen Außenstehenden kaum in ihren Rechner schauen lassen. Die für Otto-Normal-Verbraucher "lesbaren" Angaben enthalten ja nur Angaben über den Porto-Wert, Absender und das "Bestell-"Datum. Deine Frage an ein Briefzentrum wird da wieder ins Leere laufen und bleibt wahrscheinlich erneut unbeantwortet. Das sind Sachen der Betriebssicherung.

Viele Grüße

Nachtreter
 
Stefan Am: 01.08.2012 17:50:51 Gelesen: 12223# 7 @  
@ strauss2306 [#1]

Du kannst deine Frage auch an den Autor dieser Internetseite richten: http://jolschimke.de/ (Emailadresse im Impressum)

Er kennt sich im Bereich der Deutschen Post AG sehr gut aus.

Herr Olschimke hat einiges zum Thema Internetmarke veröffentlicht:

http://jolschimke.de/2-d-barcode/ein-neues-produkt-bei-der-deutschen-post-die-internetmarke

Gruß
Pete
 
Richard Am: 02.08.2012 08:25:15 Gelesen: 12187# 8 @  
@ strauss2306 [#1]

Ich habe dazu einen Beitrag auf Paketdata.de gefunden. Ein Auszug:

Die Entwertung von Internetmarken erfolgt nicht wie üblich durch Poststempel. Stattdessen wird der Data-Matrix-Code elektronisch gescannt und bei der Deutschen Post als verbraucht gespeichert. Zweiteinliefeung mit der gleichen Marke werden daher erkannt und automatisch ausgeschleust. Doppelverwendungen von Internetmarken sind nicht erlaubt.

(Quelle: Zweitletzter Absatz in http://www.paketda.de/post/internetmarke.php )

Schöne Grüsse, Richard
 
T1000er Am: 04.08.2012 01:04:08 Gelesen: 12109# 9 @  
Wie Richard im Beitrag [#8] schon zitierte: Die Entwertung von Internetmarken erfolgt nicht wie üblich durch Poststempel.

Ausnahmen gibt es natürlich aber doch, wie im folgenden Beispiel beim Briefzentrum 51.



Gruß,
T1000er
 
strauss2306 Am: 06.08.2012 09:03:14 Gelesen: 12020# 10 @  
@ Richard [#8]

Das ist die richtige Antwort auf mein Problem. Herzlichen Dank für die wichtige Info.
 
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