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Thema: (?) (569) Air Mail / Luftpost - Aufkleber, Labels, Eindrucke, Vermerke
Das Thema hat 579 Beiträge:
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blaujacke Am: 02.01.2017 12:35:48 Gelesen: 149987# 555 @  
@ saintex [#548]

Hallo Wolfgang,

damit wäre mein Beleg wunderbar beschrieben: Aber galt die Luftpostliste 08-09/1939 bereits schon am 04.08. 1938? Wie lange waren die Listen durchschnittlich gültig?

MfG Uwe
 
saintex Am: 02.01.2017 15:17:15 Gelesen: 149948# 556 @  
@ blaujacke [#555]

Hallo Uwe,

ich lese die Jahresangabe im Berliner Poststempel des von Dir im Beitrag [#545] gezeigten Luftpostbriefes eindeutig als 1939 und nicht als 1938. Auch das Fragment des rückseitig angebrachten Ankunftstempels von Rio de Janeiro weist nach meiner Ansicht als Jahreszahl 939(=1939) aus. Also sind nach meiner Ansicht die von mir aus der Luftpostliste August/September 1939 zitierten Angaben maßgeblich.

Im übrigen betrug die Gültigkeitsdauer der Luftpostlisten zwei Monate, wobei durch unvorhergesehene Ereignisse die Angaben in der Luftpostliste für die angegeben Monate natürlich überholt wurden, wie insbesondere die Angaben für September 1939 durch Ausbruch des 2. Weltkrieges.

Trifft es dagegen tatsächlich zu, dass der von Dir im Beitrag [#545] gezeigte Luftpostbrief bereits am 4.8.1938 aufgegeben wurde, kann die Luftpostliste für August/September 1939 für die Analyse des Leitweges natürlich nicht herangezogen werden. In diesem Fall wäre auf die Luftpostliste des Vorjahres abzustellen.

MfG Wolfgang
 
blaujacke Am: 02.01.2017 18:23:18 Gelesen: 149916# 557 @  
@ saintex [#556]

Hallo Wolfgang,

mit den Augen hab' ich's also auch! Vielen Dank nchmals!

MfG Uwe
 
EdgarR Am: 18.01.2017 18:21:11 Gelesen: 147135# 558 @  
Ist so einer hier schon gezeigt worden?



Graphisch sehr ansprechender zweifarbiger "Via Air Mail" Stempel auf einem Brief der "Industrial and Commercial Bank of China (ASIA) Ltd." aus Hongkong, winzig klein (28 mm x 10 mm) auf vergleichsweise riesigem Umschlag
 
Manne Am: 04.02.2017 16:21:16 Gelesen: 143689# 559 @  
Hallo,

ein Einschreibluftpost-Brief aus der Schweiz, als Eilsendung von Luzern nach Zürich vom 23.05.1946 Ankunftstempel Zürich vom 24.05.1946.

Gruß
Manne


 
Arrows Am: 16.02.2017 23:51:00 Gelesen: 142371# 560 @  
@ Jimphil [#476] O.A.T. Type XII, bekannte Verwendungsdaten: 04/1946-07/1948
@ Max78 [#477] O.A.T. Type VII, bekannte Verwendungsdaten: 03/1945-10/1946

O.A.T.-STEMPEL (Onward Air Transmitted)

O.A.T.-Stempel beziehen sich auf Luftpost-Gegenstände und wurden zwischen ca. 1938–1970 verwendet, wobei die grösste Anzahl von O.A.T.-Stempeln während den Jahren des WWII bekannt ist. Ein mit O.A.T.-Vermerk versehener Brief befand sich zuoberst eines maximal 122 Stück zählenden Briefbundes (Briefanzahl je nach Destination und Postaufkommen unterschiedlich).

O.A.T. Type I



Quelle: Heifetz, Murray (1997); OAT and AV2 Markings, American Air Mail Society, Mineola/New York



Taxe für Briefe aus der Schweiz ins Ausland bis 20g = 30 Rp. (1.10.1924–28.2.1948) plus Luftpostzuschlag je 5g für Australien = 70 Rp., via England –> San Francisco und weiter per Schiff nach Sydney (1.4.1942–31.12.1945). Der Codepunkt "2" auf dem Verschlusszettel als auch die Kennziffer "2" im Zensurstempel deuten auf die zivile Zensurprüfstelle Sidney/Neusüdwales im Militärdistrikt 2 hin (Quelle: Smith, J.C.; Civil Censorship in Australia and Dependencies 1939 to 1945).
 
Sachsendreier53 Am: 22.02.2017 11:37:09 Gelesen: 141679# 561 @  
@ filunski [#540]

Auch ich bekam am 17.2.2017 eine Luftpostsendung (DHL Frachtpost International) ohne Frankatur.

Die Auslandssendung kam aus China, befördert von YANWEN Logistics Co.Peking, weiterbearbeitet im Internationalen Postzentrum (IPZ) 36243 Niederaula, eine Aussenstelle des IPZ Frankfurt/Flughafen (grüner Aufkleber), per EINSCHREIBEN EINWURF weiter über die Deutsche Post.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Journalist Am: 22.02.2017 22:04:20 Gelesen: 141554# 562 @  
@ Sachsendreier53 [#561]

Hallo Claus,

einige ergänzende Infos für Dich und andere - die Sendung hat eine Frankatur. Auf dem rechten Label steht oben "Prepaid Germany ... Niederaula" und rechts davon "DE / PPS" - dies ist zwar keine so bekannte Freimachung, es ist aber in diesem Fall die Freimachung. Weiter ist erkennbar, das es sich um ein Einschreiben handelt. Diese Sendungen werden nicht im IPZ 2 (Niederaula) sondern im IPZ 1 in Frankfurt bearbeitet und dort auch der Gestellungsprüfung zugeführt. Dies ist am grünen Zollaufkleber erkennbar "von zollamtlicher Behandlung ..... NL IP B Frankfurt - Flughafen".

Nach der Gestellungsprüfung kommen diese Sendungen in die Handsortierung, da diese nicht maschinenfähig sind. Je nach Größe werden diese teilweise über den Frachtstrom zum Kunden geschickt, daher in Deinem Fall der DHL-Aufkleber, der auch im IPZ 1 in Frankfurt angebracht wird. Damit wird sichergestellt, das die Sendung in einem Paketzentrum maschinell sortierbar ist, soweit einige ergänzenden Daten zur Bearbeitung der Sendung.

Viele Grüße Jürgen
 
Sachsendreier53 Am: 23.02.2017 11:35:01 Gelesen: 141464# 563 @  
@ Journalist [#562]

Danke Jürgen für die gute Erläuterung, Aufschlüsse über die moderne "Frankierung".
 
DL8AAM Am: 27.04.2017 04:32:33 Gelesen: 128350# 564 @  
@ Sachsendreier53 [#561]

In einem Thema hatte ich auch schon zwei dieser "Prepaid Germany (Niederaula)"-Frankaturen gezeigt, mit dem Versuch einer Deutung bzw. der Leitwegsangaben, siehe

http://www.philaseiten.de/beitrag/132819
http://www.philaseiten.de/beitrag/133107

Sendungen chinesischer Online/Ebay "eCommerce"-Händler sind immer sehr interessant, sind aber nicht immer leicht anzusprechen. ;-)



Malaysischer Freistempel, Pitney Bowes-Gerät Nr. PB70267, registriert beim Hauptpostamt Kuala Lumpur (GPO - General Post Office) mit zusätzlich integriertem, speziellen Luftpost-Klischee. Absender (Anwender?) ist die Standard Chartered Bank Malaysia. Hat jemand eine Idee für was die Kennung 066002 steht, sie taucht in allen modernen AFS aus Kuala Lumpur auf, es handelt sich hierbei aber nicht um die Postleitzahl (diese wäre 50670).

Beste Grüße
Thomas
 
blaujacke Am: 08.05.2017 15:51:59 Gelesen: 126713# 565 @  
Flugpostbrief vom 30.04.1919 von Leipzig nach Berlin mit Rohrpostbeförderung am selben Tage. Ist der vorderseitige Stempel "Durch Flugpost" ein Bestätigungsstempel der Post in Berlin oder ein Stempel aus Leipzig als Leitvermerk?



Hat jemand eine Erklärung?

Viele Grüße
Uwe
 
filunski Am: 08.05.2017 17:22:26 Gelesen: 126683# 566 @  
@ blaujacke [#565]

Hallo Uwe,

das ist ein Luftpostbestätigungsstempel aus Leipzig.

Der Stempel hatte ursprünglich rechts das Datum 18/5 12 stehen. Dieses wurde aptiert und der Stempel dann weiter verwendet.

Vielleicht hilft diese Angabe weiter. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
blaujacke Am: 17.05.2017 20:39:10 Gelesen: 124622# 567 @  
@ filunski [#566]

Vielen Dank Peter,

damit konnte ich weiter recherchieren: Mit dem Stempel vom 18.05.1912 wurden die Privat-Flugpostmarken für den "Lindenthalflug" anlässlich des Margareten-Volksfestes entwertet.



Viele Grüße
Uwe
 
filunski Am: 17.05.2017 22:36:54 Gelesen: 124600# 568 @  
@ blaujacke [#567]

Hallo Uwe,

sehr schöne Ergänzung zu diesem Stempel und ein toller Beleg!

Viele Grüße,
Peter
 
zackigerPitter Am: 05.06.2017 08:36:29 Gelesen: 118794# 569 @  
Welche Luftpost-Aufkleber gab es 1927 in Kiel?

Also von der Aufmachung her: Zähnung, Farbe, Text, ...
 
zockerpeppi Am: 06.06.2017 21:12:29 Gelesen: 118391# 570 @  
Erste Pforzheimer Luft-Post Pforzheim-Karlsruhe und zurück.

Luft-Post-Karte des deutschen Luftflottenvereins E.V Ortsgruppe Pforzheim. Kunstdruckerei Donatus Weber aus Pforzheim.



Erster Flugtag (30.6.1912) auf der Brötzinger Talwiesen. 11000 Besucher fanden sich zur Show ein. Besichtigung der Flieger für Schüler 25 Pfg, für Erwachsene 50 Pfg. Eintrittspreis zur Show zwischen 20 Pfg und 4 Mark. Ein Flug kostete 50 Mark, 30 für Mitglieder des Vereins

Die Piloten: der 22jährige Paul Sehne auf seiner Senge-Hübner’schen Taube (50 PS) und Karl Mohns, Deutsche Wright-Gesellschaft Berlin, auf Wright-Doppeldecker (55 PS). Flugdauer der Schauflüge: +/- 20 Minuten. Sehne stürzte ab und wurde leicht am Bein verletzt. Gefeiert wurde abends im Hotel Sautter.

Hier der Link zu einem Artikel des Archivmagazins [1] der Stadt Pforzheim 1/2016 Seite 9 bis 11.

beste Sammlergrüße
Lulu

[1] https://di0pda1wg490s.cloudfront.net/fileadmin/user_upload/archiv/pdf/archivmagazin_01-2016_web.pdf
 
volkimal Am: 28.09.2017 21:03:52 Gelesen: 92793# 571 @  
Hallo zusammen,

eine Eilsendung per Luftpost von Düsseldorf über Magedburg nach Eisleben vom 26.06.1926:





Porto: Brief bis 20g = 10 Pfg., Eilsendung = 30 Pfg. Luftpostzuschlag = 10 Pfg. Mit 50 Pfg. ist der Brief portogerecht.

Leider ist die Erhaltung nicht sehr gut.

Aufgegeben wurde der Brief auf dem Gelände der Gesolei, der größten Messe der Weimarer Republik. Die "Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen" in Düsseldorf fand vom 8. Mai bis zum 15. Oktober 1926 statt. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/GeSoLei

Viele Grüße
Volkmar
 
Altmerker Am: 02.11.2017 09:04:27 Gelesen: 86210# 572 @  
Der Beleg wirkt wie eine schlichte Urlaubskarte. Er passt aber in dieses Forum, weil er zur Nicht-Luftpost wurde. Es war das falsche Porto. Ein riesiger Aufkleber auf der Bildseite informiert nun, wie damit verfahren wurde und warum es mal wieder etwas später wurde.

Orkney ist ein aus etwa 70 kleineren und der Hauptinsel Mainland bestehender, zu Schottland gehörender Archipel. Er liegt nördlich von Caithness in Sichtweite der schottischen Nordküste, von ihr durch den Pentland Firth getrennt.

Gruß
Uwe



 
GSFreak Am: 02.11.2017 11:52:08 Gelesen: 86178# 573 @  
Hier ein "postfrischer" Bogenteil eines Luftpostaufklebers (vermutlich Tschechoslowakei)



Ich habe eine ganze Tüte voll von gebrauchten Luftpostaufklebern (international) und gebe die gerne an einen interessierten Sammler ab.

Beispiel-Aufkleber:



Gruß Ulrich
 
hajo22 Am: 28.11.2017 18:26:05 Gelesen: 80473# 574 @  


1957: Luftpostbrief aus Teheran nach München, frankiert mit 6 Rial.

hajo22
 
hajo22 Am: 01.12.2017 19:40:02 Gelesen: 79613# 575 @  


1975: Luftpostbrief aus Beirut nach München, frankiert mit 75 Piaster.

hajo22
 
hajo22 Am: 02.12.2017 17:15:43 Gelesen: 79562# 576 @  


1952: Luftpostkarte aus Johannesburg/Südafrika nach München. Frankiert mit 6 1/2 Pence.

hajo22
 
hajo22 Am: 13.06.2018 17:55:24 Gelesen: 1550# 577 @  
20 gr Luftpostbrief aus Hannover vom 16.4.1935 nach Süd-Rhodesien, Ankunft 25.4., frankiert mit 2 RM.

Wer kann mir bei der Portobestimmung helfen? Ich denke, der Brief ist überfrankiert.




hajo22
 
saintex Am: 13.06.2018 22:08:24 Gelesen: 1515# 578 @  
@ hajo22 [#577]

Hallo Hajo,

mit dem französischen 50 Franken-Geldschein, der den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry zeigt, hattest Du offensichtlich mich angesprochen.

Mit Deiner Vermutung, dass der von Dir gezeigte Luftpostbrief von Hannover nach Süd-Rhodesien überfrankiert ist, liegst Du wohl richtig. Nach meiner Berechnung lag die portogerechte Frankatur für einen Luftpostbrief mit einem Gewicht von 20 Gramm von Deutschland nach Süd-Rhodesien im April 1935 bei 1,25 RM und setzte sich wie folgt zusammen: 0,25 RM Auslandsporto für Auslandsbrief bis 20 Gramm plus Luftpostzuschlag in Höhe von 0,25 RM je 5 Gramm (4x 0,25 RM = 1,00 RM), zusammen also 1,25 RM.

Fundstelle

Luftpostliste Ausgabe April/Mai 1935, herausgegeben vom Reichspostministerium

MfG Wolfgang (saintex)
 
hajo22 Am: 13.06.2018 22:16:35 Gelesen: 1511# 579 @  
@ saintex [#578]

Vielen Dank für die Info.

Den 50 ffrs.-Schein habe ich wieder "herausgeholt". Er hat seinen Zweck famos erfüllt.

Schönen Abend.

hajo22
 

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