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Thema: Motiv Flugzeuge
Das Thema hat 859 Beiträge:
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Totalo-Flauti Am: 31.12.2018 11:35:16 Gelesen: 12957# 835 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf der amtlichen Bildpostkarte Mi.P 189 / 023 aus dem Jahr 1930 sind Teile des Flughafens Halle-Leipzig mit einigen Flugzeugen im Vordergrund abgebildet. Hier eine Blanko-Version der Postkarte. Gelaufen oder besser geflogen aus Leipzig konnte ich sie bisher noch nicht in meine Sammlung einsortieren.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
wajdz Am: 04.01.2019 12:33:26 Gelesen: 12153# 836 @  
Das Luftfahrtunternehmen Chantiers Aéro-Maritimes de la Seine, das unter der Bezeichnung CAMS bekannt wurde, war ein französischer Flugboothersteller mit Sitz in Saint-Ouen. Es baute das erfolgreichste französische zivile Flugboot dieser Zeit, das CAMS 53, dessen Prototyp seit Ende Oktober 1928 für die Fluggesellschaft Marseille-Algerien eingesetzt wurde. Die letzten CAMS 53 von Air France wurden erst 1938 von Liore und Olivier H-242 ersetzt.

Frankreich poste arienne MiNr 58, 1985-03-04



Es hatte einen Holzrumpf mit einem geschlossenes Cockpit für zwei Piloten und eine komfortable Kabine für vier Passagiere sowie Holzflügel mit Stoffbesatz. Das Flugzeug war mit zwei Hispano-Suiza 12Hbr-Triebwerken mit einer Leistung von 500 PS ausgestattet (373 kW), im Tandem unter dem oberen Flügel installiert.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.airwar.ru/enc/flyboat/cams53.html
 
10Parale Am: 12.01.2019 19:21:49 Gelesen: 10758# 837 @  
@ merkuria [#600]

Fortführend zu Beitrag [#600] ein Brief mit einem waagrechten Paar (Doppel-Doppeldecker!) mit der schönen DH 3 Haefeli Michel Nr. 435. Links noch ein Bogenrand mit der Gültigkeitsdauer der Marke von 1.IX.44 - 31.V.45. Abgeschlagen in Yverdon am 3.X.44.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich in Kürze auch wieder in einem Flieger gegen Osten sitze, wird mir ganz warm ums Herz.

Würde mich interessieren, ob merkuria uns sagen kann, ob von den 110 Exemplaren noch welche im Museum überlebt haben.

Liebe Grüße

10Parale


 
merkuria Am: 13.01.2019 10:02:12 Gelesen: 10616# 838 @  
@ 10Parale [#837]

Mir ist bekannt, dass ein Nachbau dieser Maschine im Museum für Armeeflugzeuge in Dübendorf zu sehen ist. Wenn man Infos über die Maschine bei wikipedia abruft, erscheint dort auch ein Bild aus diesem Museum. [1]

Über die Existenz echt erhalten gebliebener Exemplare ist mir nichts bekannt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4feli_DH-3
 
filunski Am: 13.01.2019 10:34:09 Gelesen: 10612# 839 @  
@ 10Parale [#837]
@ merkuria [#838]

Hallo zusammen,

so viel ich heraus bekommen konnte existiert keine der jemals hergestellten DH-3 der drei verschiedenen Produktionsserien mehr. Bei der Schweizer Flugwaffe wurden 1939 die letzten Maschinen außer Dienst gestellt. Bei der DH-3 im Dübendorfer Museum handelt es sich um einen Nachbau.

Viele Grüße,
Peter
 
10Parale Am: 13.01.2019 13:29:34 Gelesen: 10529# 840 @  
@ merkuria [#838]
@ filunski [#839]

Vielen Dank für die Informationen über diese Schweizer Militärmaschine.

Dann zeige ich hier noch den nächsten Wert zu 20 Rappen aus dem Satz von 1944. Er zeigt eine Fokker FVII, ein einmotoriges Flugzeug. Fokker war ein niederländischer Flugzeughersteller, die Ursprünge liegen aber in Schwerin.

Schöner Abschlag von Arosa Dorf vom 4.VII.44.

Liebe Grüße

10Parale


 
merkuria Am: 14.01.2019 10:21:50 Gelesen: 10373# 841 @  
Die DH.114 Heron [1] war ein kleines viermotoriges Verkehrsflugzeug des britischen Flugzeugbauers De Havilland. Nach seinem Erstflug 1950 wurden bis 1963 über 149 Exemplare produziert, welche in 30 Länder geliefert wurden. Die Heron stellte ein einfaches robustes Flugzeug mit geringen Betriebskosten dar, welches auf Kurz- und Mittelstrecken zum Einsatz kommen sollte. Mit ihm konnten Regionen erschlossen werden, in denen es keinen modernen Flughafen gab. Die Maschine konnte 17 Passagiere aufnehmen und verfügte über eine Reichweite von 1‘470 KM.



Am 1. April 1967 verausgabte Gabun eine Flugpostausgabe mit alten Verkehrsflugzeugen (Mi Nr. 273-275). Die 300 FR Wertstufe (Mi Nr. 274) zeigt uns eine De Havilland Heron.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.114_Heron
 
DERMZ Am: 15.01.2019 19:51:27 Gelesen: 9906# 842 @  
Guten Abend,

Charles Nungesser [1] und François Coli. Zwei Piloten die nach dem ersten Weltkrieg einen Rekordversuch starteten, von dem sie nie zurückkehrten.



Hier die Geschichte, wie sie wikipedia erzählt:

Im Jahre 1927 fand sich Charles Nungesser mit François Coli zu einem gewagten Projekt zusammen. Der Hotelunternehmer Raymond Orteig hatte die enorme Summe von 25.000 US-Dollar als Preis für die erste Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug ausgesetzt. Nungesser plante daher, zusammen mit Coli den Atlantik nonstop von Paris nach New York zu überqueren. Der Konstrukteur Pierre Levasseur entwickelte den Prototyp PL 8, einen Doppeldecker mit einem Lorraine-Dietrich-12-Eb-Motor mit 450 PS. Nungesser taufte das Flugzeug „L’Oiseau Blanc“ („Weißer Vogel“). Um die fünf Tonnen schwere Maschine, die eine Startbahn von mehr als einem Kilometer zum Abheben brauchte, nicht mit noch mehr Gewicht zu belasten, verzichteten Nungesser und Coli auf ein Funkgerät.

Am 8. Mai hatte die französische Zeitung „La Presse“ voreilig den Rekorderfolg für den 9. Mai abgedruckt.

Nachdem das Flugzeug in der Normandie bei Étretat ein letztes Mal gesichtet worden war, blieb es verschollen. Das Flugzeug scheint noch Irland überflogen zu haben, da ein britischer Marineoffizier das Flugzeug in seinem Bordbuch vermerkt hat. Es wird vermutet, dass die Maschine zwar den amerikanischen Kontinent erreicht hat, aber nördlich von der Route abgetrieben wurde und nicht mehr genügend Sprit hatte, um sich noch am Sankt-Lorenz-Strom orientieren zu können und Québec zu erreichen. Ihr Höhenmesser könnte nach dem Passieren eines Tiefdruckgebiets dejustiert gewesen sein und ihr Flugzeug an den Küstengebirgen des US-Staates Maine zerschellt sein

Viele Grüße

Olaf

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Nungesser
 
wajdz Am: 21.01.2019 02:52:26 Gelesen: 8895# 843 @  
Unter Umgehung des Bauverbots von Flugzeugen für Deutschland nach dem 1.WK baute der Dornier-Zweigbetrieb CMASA in Italien den sogenannten „Militär-Wal“. 1922/23 wurden die ersten 6 Maschinen nach Spanien überführt. Sie wurden ab 1926/27 als „Do J“ bezeichnet.

Spanien MiNr 1297, 1961-12-11



Unter dem Namen Plus Ultra, nach der Devise des spanischen Wappens, wurde ein Flugboot zum bekanntesten Flugzeug in der spanischen Luftfahrtgeschichte der 1920er Jahre. Es startete mit vier Besatzungsmitgliedern am 22. Januar 1926 zu einem Flug von Spanien nach Buenos Aires in Argentinien. Am 9. Februar 1926 landete die Plus Ultra nach einer Flugstrecke von 10.270 Kilometern. Die reine Flugzeit mit sieben Zwischenlandungen betrug 59 Stunden und 39 Minuten. Das Originalflugboot Plus Ultra befindet sich heute im Museo de Luján in Argentinien.

MfG Jürgen -wajdz-
 
DERMZ Am: 23.01.2019 19:31:49 Gelesen: 8347# 844 @  
Guten Abend,

heute zeige ich einen "modernen Oldtimer"... eine Boeing 747-200 der Avianca aus Kolumbien



1976 wurde die Boeing 747 Jumbo-Jet der Avianca, der staatlichen Fluglinie Kolumbiens, auf einer Luftpostausgabe verweigt. Damals war der Jumbo neu eingeflottet worden und sicherlich der ganze Stolz der Fluggesellschaft, war man doch der erste Betreiber des Jumbos aus Südamerika.

Leider blieb auch Avianca nicht von Unheil verschont, 1983 verunglückte einer der Jumbos von Avianca schwer bei einem Landeunfall in Madrid, der einen Totalschaden zur Folge hatte. Auch Menschenleben waren bei diesem Unglück zu beklagen.

Heute sind die meisten Jumbos der 200er-Serie weltweit ausgemustert, aktuell fliegt Avianca keine Jumbos mehr.

Viele Grüße

Olaf
 
DERMZ Am: 26.01.2019 08:00:40 Gelesen: 7882# 845 @  
Guten Morgen,

heute erfreuen wir uns einmal an der Air Jamaica. 1968 wurde Air Jamaica gegründet und fusionierte dann 2011 mit Carribean Airways.

1972 verausgabte die Post von Jamaica eine 10c-Briefmarke mit dem Motiv einer Stewardess der Air Jamaica, die vor der Heckpartie einer Mc-Donnell Douglas DC9-32 steht.



1969 startete Air Jamaica den Flugbetrieb mit einer Mc-Donnell Douglas DC-8 und drei kleineren DC-9, die von Air Canada gemietet waren, erste Flugziele waren Miami und New York, die von Kingston bzw. Montego Bay angeflogen wurden. Die DC-9 wurden dann in den 70er-Jahren durch Boeing 727 ergänzt und abgelöst. Später kamen dann noch weitere Boeings - sogar ein Jumbo Boeing 747 war eingemietet - und auch Airbus-Flugzeuge zur Flotte.

In 2004 waren die finanziellen Verluste so hoch, daß die Regierung von Jamaica die Fluggesellschaft wieder verstaatlichte, ab 2007 wurde nach privaten Investoren gesucht, die dann in der Fusion mit Carribean Airways endete.

Viele Grüße

Olaf
 
wajdz Am: 27.01.2019 22:00:39 Gelesen: 7390# 846 @  
@ wajdz [#843]

Flugboot CL-125 - Kanada MiNr 754, 1979-11-15



Auf einem Symposium über die Waldbrandbekämpfung 1963 im kanadischen Ottawa wurden die Spezifikationen für ein Mehrzweck-Amphibienflugzeug festgelegt. Der Erstflug der CL 125, von der die kanadische Canadair Group bis 1990 125 Exemplare baute, fand am 23. Oktober 1967 statt. Sie wurden zur Überwachung der Wälder und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zehn Maschinen, die noch lange weiter im Einsatz waren, wurden für den Rettungseinsatz und die Küstenüberwachung verwendet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 29.01.2019 09:40:11 Gelesen: 6870# 847 @  
Die Potez 56 war ein französisches Passagier-Kleinflugzeug aus den 1930er Jahren, welches von den französischen Potez-Werken [1] gebaut wurde. Später wurde es als militärischer Mannschaftstrainer und Verbindungsflugzeug eingesetzt.

Der von Louis Coroller entworfene Potez 56 war ein freitragender Tiefdecker, der hauptsächlich aus Holz bestand. Die Maschine wurde von zwei Potez 9Ab-Radialmotoren angetrieben. Die Maschine verfügte über Platz für zwei Besatzungsmitglieder und sechs Passagiere. Nach seinem Erstflug am 18. Juni 1934 wurden anschliessend mit der Produktion für den zivilen Markt begonnen. Bald interessierte sich das Militär für die Maschine und bestellte diverse Versionen für Schulungs- und Verbindungsmaschinen sowie als Zielschlepper für die Flugabwehr. Insgesamt wurden 72 Exemplare gebaut.



Am 1. April 1967 verausgabte Gabun eine Flugpostausgabe mit alten Verkehrsflugzeugen (Mi Nr. 273-275). Die 500 FR Wertstufe (Mi Nr. 275) zeigt uns eine Potez 56.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Potez
 
wajdz Am: 30.01.2019 14:43:49 Gelesen: 6527# 848 @  
@ wajdz [#559]

Kokosinseln MiNr 2, 1963-06-11



Die Lookhead L-1049 G SuperConstellation im Landeanflug. Jedenfalls lassen die nach unten weisenden Landeklappen diesen Schluß zu.

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 30.01.2019 16:53:02 Gelesen: 6466# 849 @  
@ wajdz [#848]

Hallo Jürgen,

ob das Flugzeug gerade landet oder startet, kann ich auch nicht mit Sicherheit feststellen. Aber die ausgefahrenen Landeklappen geben keinen Hinweis darauf. Die deutsche Bezeichnung Landeklappen ist da auch zu einseitig und leicht irreführend. Im Englischen heißen sie einfach Flaps, Klappen (so auch im Fliegerjargon).

Diese Klappen sind einfach eine Auftriebshilfe und da man davon auch beim Start nie zu viel haben kann, werden auch für den Start "die Klappen gesetzt", sprich ausgefahren und erst wenn der Flieger sicher in der Luft ist, zusammen mit dem Fahrwerk eingefahren.

Horrido,
Peter
 
wajdz Am: 30.01.2019 18:43:24 Gelesen: 6437# 850 @  
@ filunski [#849]

Hallo Peter,

wieder mal ein Fall von „die einen sehen es so, die anderen sehen es anders“. Es war auch nur die Vermutung eines Laien. ;-)

Die GAF N-22B Nomad ist ein von der australischen Government Aircraft Factories hergestellter zweimotoriger Schulterdecker und flog erstmals am 23. Juli 1971.

Australien MiNr 739, 1980-11-19



Entworfen als kleiner Unterstützungstransporter für die australische Armee, wurde er wegen seiner STOL-Eigenschaften (für Starts 515 Meter, für Landungen rund 430 Meter) auch von der Wirtschaft genutzt. Die Produktion wurde 1988 nach insgesamt 172 Exemplaren mit unterschiedlichen Ausstattungen eingestellt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 06.02.2019 10:11:16 Gelesen: 3656# 851 @  
Guten Morgen, habe das soeben im Netz gefunden



Quelle: Philatelistenverband Mittelrhein in Düren

mit Gruß

Günther
 
volkimal Am: 06.02.2019 14:43:31 Gelesen: 3544# 852 @  
@ Seku [#851]

Hallo Günther,

da hat der Zülpicher Verein irgendetwas zusammengemixt. Das abgebildete Flugzeug hatte mit dem Postflug vom 18.02.1912 auch nichts zu tun. Ich kann leider nicht sagen, um was für eine Maschine es sich auf dem Stempel handelt - ein Grade Flieger ist es aber auf keinen Fall. Der war auf einem zweiten Stempel aus Zülpich abgebildet:



Am 18. Februar 1912 fand zwar der erste Postflug Deutschlands mit einer Grade-Maschine von Bork nach Brück statt. Der war aber privat organisiert und allenfalls halbamtlich. Die erste offizielle deutsche Luftpost stammt vom 6. Februar 1919. Von diesem Tag an starteten zweimal täglich Flugzeuge in Berlin-Johannisthal, um Postsendungen vom Tagungsort der verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar zur Hauptstadt zu transportieren. Diese Flugpostverbindung war zunächst den Abgeordneten der Nationalversammlung vorbehalten.



Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 06.02.2019 15:54:01 Gelesen: 3528# 853 @  
@ Seku [#851]
@ volkimal [#852]

Hallo Günther und Volkmar,

Volkmar du hast natürlich Recht, das ist keine Grade Eindecker. Wer wüßte das auch besser als du. ;-)

Der Zülpicher Verein hat da ganz schön was durcheinander gebracht, abgebildet, und zwar sehr gut, ist eine Blériot XI.

Hier auch auf einer bekannten Marke der BRD aus dem Jahre 1978:



Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 06.02.2019 16:54:32 Gelesen: 3510# 854 @  
@ filunski [#853]

Hallo Peter,

das war mir klar, dass Du den Flieger sofort erkennst - danke!

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich aus Zülpich einen Brief habe, der noch ein drittes Datum ins Spiel bringt:



Auf der Marke zum Tag der Briefmarke 2012 heißt es "Erster amtlicher Postflug in Deutschland 19.5.1912". Abgebildet ist der Stempel zur Flugpost Mannheim Heidelberg an dem genannten Tag. Auf der Briefmarke von 1969 heißt es "50 Jahre deutscher Luftpostverkehr". Wie ihr seht ist ist sich selbst die Post nicht sicher, wann die erste amtliche deutsche Luftpost befördert wurde.

In dem Sonderheft Nr. 2 des Briefmarken-Sammlervereins Mannheim heißt es zu diesem Flug "Am Sonntag, den 19. Mai 1912, veranstalteten die Ortsgruppe Mannheim des Deutschen Luftflotten-Vereins, der Mannheimer Verein für Luftschifffahrt „Zähringen“ und der Mannheimer Flugsportklub e.V. den „Mannheimer Flugtag“ verbunden mit Überlandflug Mannheim-Heidelberg und Heidelberg-Mannheim. Aus diesem Anlass wurden von den Verkehrsvereinen Mannheim und Heidelberg eine „Offizielle Luft-Post-Karte“ für 20 Pfg. verkauft, die nur dann mit der Luftpost befördert wurde, wenn sie auf dem Fluggelände oder in der Stadt in ein Spezial-Briefkasten eingeworfen worden war. Diese Karte wurde vor ihrem Abflug mit dem Sonderstempel „Flugpost Mannheim-Heidelberg 19.5.12 * 2-3 N*“ versehen.

Quelle: http://www.briefmarken-mannheim.de/Sammler-Echo/SH2_-_Seite_1_-_48.pdf

Wenn ich das so lese frage ich mich, was daran amtlich war.

Viele Grüße
Volkmar
 
EdgarR Am: 06.02.2019 23:42:39 Gelesen: 3406# 855 @  
@ volkimal [#854] und die 4 Beiträge davor.

Hallo Volkmar, Peter & Günther,

meiner Meinung nach war da alles, was da so vor dem 1. Weltkrieg an "wir spielenm Luftpost" getrieben wurde nicht viel anders zu bewerten als allerlei "Postbeförderungen" mittels Ballon und/oder Heißluftballon in den letzten 30, 40 Jahren: eine Mischung aus Demonstrationsversuch und Gag.

Wenn man von "Luftpost" spricht, dann denkt der unvoreingenommene Nicht-Spezialist an irgendwas, was einigermaßen plan- und regelmäßig immer wieder stattfindet. So ähnlich wie die "Bahnpost" - eben nach Fahr- bzw. Flugplan.

Und das gab es in Deutschland zum ersten Mal (und nur wegen sehr besonderer politischer Umstände, siehe Wikipedia) anno 1919. Und zwar, ganz konkret, von Berlin nach Weimar und in Gegenrichtung. Dokumentiert durch 2 Sonmderstempel der Deutschen Post der DDR zum 50. Jahrestags:

und

Anmerkungen dazu siehe https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/249467

Mit luftigen Grüßen EdgarR
 
wajdz Am: 09.02.2019 12:08:56 Gelesen: 2793# 856 @  
Die Boeing 747, auch Jumbo-Jet in Anlehnung an den Elefanten „Jumbo“, ist ein vierstrahliges Großraumflugzeug des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing, das seit seiner Entwicklung in den 1960er-Jahren über mehrere Jahrzehnte das weltgrößte Passagierflugzeug war.

Schweiz MiNr 968, 1972-02-17



Der Erstflug fand am 9. Februar 1969 statt. Erstkunde war Pan American World Airways (Pan Am), die diesen Typ im Dezember 1970 erstmals im Liniendienst einsetzte. Erster europäischer Kunde war Lufthansa, die insgesamt drei 747-100 erhielt.

Bund MiNr 1043, 1980-04-10



Bis Dezember 2017 wurden alle bestellten Passagiermaschinen ausgeliefert; für die Frachtversion sind noch 24 Bestellungen offen (Stand: Ende Dezember 2018). Quelle Wiki

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 16.02.2019 14:00:11 Gelesen: 1087# 857 @  
Neue Marke aus der Schweiz >> 1919–2019 Schweizer Luftverkehr

1919 ist das Jahr der ersten regelmässigen Flugposttransporte, zudem wurden in der Schweiz erstmals planmässig Passagiere mit einem Flugzeug befördert. Es markiert den Beginn des schweizerischen Luftverkehrs also gleich doppelt.



entnommen der aktuellen Lupe >> https://www.magazin-lupe.ch/aktuelle-ausgabe/lupe-1-2019/1919-2019-schweizer-luftverkehr/
 
wajdz Am: 16.02.2019 17:12:45 Gelesen: 1053# 858 @  
@ wajdz [#440]

Wie schon im oben zitierten Beitrag angekündigt, ist jetzt auch das Ende für den Airbus A380 gekommen. Für die Dinosaurier der Lüfte war kein Asteroideneinschlag nötig. Das erledigte die Ökonomie.

Bund MiNr 2676



MfG Jürgen -wajdz-

Ausführlich in diesem Artikel vom 14.Februr 19:
https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/aus-fuer-airbus-a380-und-boeing-747-ende-der-vierstrahligen-jets-16040891.html
 
merkuria Am: 18.02.2019 08:54:49 Gelesen: 647# 859 @  
Die DH.89 Dragon Rapide [1] ist ein als Doppeldecker gebautes, zweimotoriges Kurzstrecken-Passagierflugzeug des britischen Herstellers De Havilland Aircraft Company. Nach ihrem Erstflug 1934 wurden bis 1946 über 731 Maschinen für den zivilen wie auch militärischen Bereich gebaut. Die Maschine erreichte eine Maximalgeschwindigkeit von ca. 250 Km/h und bot nebst der 2-köpfigen Besatzung Platz für 8 Passagiere. Den wohl berühmtesten Passagier beförderte ein solches Flugzeug im Jahre 1936, als es den spanischen General Franco von den Kanarischen Inseln nach Spanisch-Marokko brachte.



Der afrikanische Staatenbund Kenia-Uganda-Tanzania verausgabte am 23. Januar 1967 eine Sonderausgabe anlässlich des 21. Gründungsjahres der East Africa Airways (Mi Nr. 160-163). Die 30 Cents Wertstufe zeigt uns eine Dragon Rapide (Mi Nr. 160).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.89_Dragon_Rapide
 

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