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Thema: Motiv Flugzeuge
Das Thema hat 754 Beiträge:
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filunski Am: 07.08.2018 23:20:05 Gelesen: 3962# 730 @  
@ filunski [#729]

Nachtrag

Die Ilyushin Il-62 (NATO Code "Classic") war lange Zeit auch ein beliebtes Motiv auf sowjetischen Ganzsachenumschlägen für die Luftpost. Hier zwei Beispiele dazu:



Viele Grüße,
Peter
 
Uwe Seif Am: 08.08.2018 06:06:27 Gelesen: 3912# 731 @  
@ filunski [#716]

Hallo Peter,

ich glaube, dass man die 1.000.-€ mit fünf oder zehn dividieren muss. Aus den 80iger Jahren ist mir für Tagesstempel ein Betrag von 50.- bis 100.-DM (je nach Aufwand) bekannt. Bei den 3.800.-SFr ist wohl ein "Stempel-Entgelt" der Post enthalten?! Bei uns kassierte früher die Postreklame (jetzt: ?) eine Gebühr für den Einsatz von Hand-/Maschinen-Werbestempeln. Die Gebühr war gestaffelt nach der Anzahl der durchschnittlich zu stempelten Sendungen.

Gruß
Uwe Seif
 
filunski Am: 08.08.2018 10:33:47 Gelesen: 3809# 732 @  
@ Uwe Seif [#731]

Hallo Uwe,

ja, mir kam der hohe Betrag von 1000 € auch immens vor! Die Information bekam ich von einem Mitarbeiter aus der Führungsetage der DPAG in Bonn vor vielleicht drei, vier Jahren. Was in diese Kosten alles hinein gerechnet wurde ist mir leider nicht bekannt.

LG,
Peter
 
filunski Am: 08.08.2018 11:57:45 Gelesen: 3785# 733 @  
@ filunski [#718]

Nachtrag zur Fw-200

Heute erhielt ich gerade diese Postkarte einer Fw-200:



Auf der anderen Seite sind auch noch die damaligen (ca. 1939/40) von der Fw-200 bedienten Strecken genannt:



Abgebildet ist die Fw-200 D-AXFO "Pommern". Dieses Flugzeug machte am 27.6.1939 Geschichte mit einem Rekordflug, dem ersten Flug eines Landflugzeuges von Deutschland nach Südamerika (11.100 km, Flugzeit 34:48 h). Dabei überquerte sie den Südatlantik von Banjul nach Natal in der Rekordzeit von 9:47 h und erreichte am 29. Juni 1939 Südamerika. [1]

In [#717] verlinkte ich auf einen anderen Beitrag zum Absturz einer Fw-200 "Pommern" [2]. Dieses Flugzeug mit der Kennung D-AMHL bekam erst später ebenfalls den Namen "Pommern". [3]

Die D-AXFO "Pommern" ging als PP-CBI "Abaitara" zum Syndicato Condor Limitada nach Brasilien. [4]

Viele Grüße,
Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Fw_200
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=54053
[3] http://www.jh-italien.de/Fotos/Homepage%20Lufthansa/Lufthansa-Oldtimer/Focke-Wulf.htm
[4] http://aviadejavu.ru/Site/Crafts/Craft21156.htm
 
wajdz Am: 10.08.2018 00:50:47 Gelesen: 3299# 734 @  
@ wajdz [#322] sowie [#375] und [#728]

Der Vollständigkeit halber alle vier auf FDC als Ersttagsstempelbeleg

DDR MiNr 1749 -1752



Ersttagsstempel BERLIN 1085 · 25.-4.72 · FLUGZEUGTYPEN IN DER DDR · Zeichnung Heckflosse mit Interfluglogo

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 11.08.2018 08:45:06 Gelesen: 2777# 735 @  
Die Latécoère 300 [1] war ein französisches Flugboot, das 1931 seinen Erstflug absolvierte. Auf Basis dieses Prototyps wurden bis 1936 sechs weitere Flugboote unter der Bezeichnung 301 und 302 gebaut. Der Prototyp 300 wurde seit 1934 für den Postdienst über dem Südatlantik eingesetzt. 1936 ging diese Maschine unter dem berühmten französischen Flieger Jean Mermoz auf ihrem 25. Flug von Dakar nach Natal über dem Südatlantik mit der gesamten Besatzung verloren.



Der Senegal verausgabte am 7. Dezember 1966 eine Sonderausgabe zum 30. Todestag des Fliegers J. Mermoz (Mi Nr. 342-345). Auf der 35 Francs Wertstufe wird eine Latécoère 300 gezeigt (Mi Nr. 343), auf der 100 Francs Wertstufe dokumentiert eine Karte den letzten Unglücksflug von 1936 (Mi Nr. 344).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lat%C3%A9co%C3%A8re_300
 
filunski Am: 11.08.2018 14:03:29 Gelesen: 2665# 736 @  
@ filunski [#733]

Nachtrag 2 zur Fw-200

"Die D-AXFO "Pommern" ging als PP-CBI "Abaitara" zum Syndicato Condor Limitada nach Brasilien"

Und so sah sie dann aus (Bild Archiv Lufthansa, in Kopie vorliegend):



Zum Abschluß auch noch eine zeitgenössische Postkarte (so ca. 1939/40) mit der für die Zuverlässigkeit der Fw-200 geworben wurde: ;-)



Viele Grüße,
Peter
 
filunski Am: 11.08.2018 23:34:29 Gelesen: 2488# 737 @  
Liebe Flugzeugfans und auch alle "Zaungäste",

zur Abwechslung mal ein ganz anderer Flugzeugtyp. ;-)

Die Bestimmung desselben überlasse ich jetzt jeder/jedem selbst und bin mir sicher viele von euch kennen das Flugzeug nicht nur, sondern haben es auch schon selbst gebaut!



Zu der im Werbetext genannten ICAO (International Civil Aviation Organization=Internationale Zivilluftfahrtorganisation) ist hier [1] mehr zu finden.

Viele Grüße,
Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Zivilluftfahrtorganisation
 
DERMZ Am: 12.08.2018 09:41:46 Gelesen: 2343# 738 @  
@ wajdz [#623]

Guten Morgen,

auch die gute Lufthansa hat nicht auf die Dienste der Convair 340 verzichtet. 1961 wurde diese Werbekarte verschickt



Das abgebildete Flugzeug mit der Kennung D-ACOH wurde 1954 bei der Lufthansa in Dienst gestellt und versah bis 1969 ihren Dienst. Danach wurde die Maschine an die schweizer Tellair verkauft, blieb dort etwa 1 Jahr und kehrte danach nach Deutschland zurück, dieses Mal im Auftrag der General Air. Von 1972 bis 1977 flog sie in Costa Rica und verblieb sie bis zur Verschrottung 1984 bei diversen Fluggesellschaften in den USA.

Guten Flug wünscht Olaf
 
filunski Am: 12.08.2018 12:38:29 Gelesen: 2313# 739 @  
@ DERMZ [#738]

Hallo Olaf,

schöne Karte! :-)

Da möchte ich gleich mal mit einem anderen, ähnlichen Flugzeugtyp aus der gleichen Klasse und Ära anknüpfen.

Abgebildet erst mal auf einem Sonderstempel, der nicht nur die Bestimmung des Typs sehr einfach macht, sondern der sogar noch ein ganz bestimmtes Flugzeug darstellt:



Es handelt sich hier um eine Ilyushin Il-14 (NATO Code "Crate"), genauer um die recht bekannte DDR-ABA. Diese Maschine war das erste Flugzeug der neugegründeten DDR Fluggesellschaft "Lufthansa Ost" (später umbenannt in "Interflug". [1]

Der Typ selbst war sozusagen die "russische/sowjetische" Enkelin der weltbekannten DC-3.

Für die DDR war dies damals ein sehr prestigeträchtiges Unternehmen und so widmete sogar die Deutsche Post der DDR dem Flugzeug, und zwar genau der DDR-ABA fast eine komplette Sondermarkenserie (Mi.Nr. 513-515):



Auch die erste Marke dieser Serie (Mi.Nr. 512) hatte direkten Bezug zu dem Thema und zeigt das neue Banner der LH-Ost [2]:



Kein Wunder also, dass wir diesen Flugzeugtyp noch lange und oft auf allen möglichen philatelistischen Erzeugnissen finden. Ein paar Beispiele dazu:

Sonderflugbeleg aus dem Jahre 1959 mit einer Abbildung der Il-14



Auch weitere Markenausgaben der DDR zeigen das Flugzeug nochmals, hier ganz unscheinbar, Mi.Nr. 729. Die VEB Flugzeugwerke Dresden fertigten den Typ auch selbst als Il-14P.



Oder wie hier auf der Mi.Nr. 915



Auf Sonderstempeln zu den immer durchgeführten Messesonderflügen bei der Leipziger Messe können wir die Il-14 sogar noch 1986 finden



Einige Exemplare sind bis heute noch in Museen erhalten geblieben, u.a. im Technikmuseum in Sinsheim und auch im Technikmuseum "Hugo Junkers" in Dessau-Roßlau.

Weitere Bilder und Medien zu dem Flugzeug sind hier [3] zu finden.

Viele Grüße,
Peter

[1] http://www.interflug.biz/IL-14.htm
[2] https://www.zeit.de/1957/28/lufthansa-ost
[3] https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ilyushin_Il-14?uselang=de
 
Guenter41 Am: 13.08.2018 08:38:02 Gelesen: 2162# 740 @  
@ Angelika2603 [#1]

Hallo,

ich bin relativ selten auf dieser Seite und habe folgende Frage: Ich besitze eine Luftpost-Sammlung mit etwa 2 500 Erstflugbriefen (davon viele Lufthansa, auch aus den fünfziger Jahren - ausl. Airlines und viel Interflug) - ferner Luftfahrt-Jubiläen und ein paar Raritäten (wenn es welche sind), Postkarten und Aufnahmen älterer Flugzeuge, postfrische BRD (nicht ganz vollzählig) und DM-Kosovo - um nur einige Motivgebiete aufzählen.

Nun möchte ich aus Altersgründen alles abgeben - Frage: was könnte man tun, um die schönen kleinen "Papierchen" los zu werden. Für einen guten Rat vielen Dank und schöne Grüße - Guenter41
 
filunski Am: 16.08.2018 14:23:24 Gelesen: 1399# 741 @  
Der „Huckepack-Flieger“

Verehrte Luftfahrt-Fans,

was kann man sich unter der Überschrift vorstellen, der „Huckepack-Flieger“ (englisch piggy-back)?

Ein außergewöhnliches Experiment zur effektiveren Luftpost/-fracht-Beförderung über den Atlantik, und so sah das damals (1938) aus:



Es handelt sich hier um das sogenannte Short Mayo Composite Aircraft [1], eine Kombination aus einem Flugboot, unten eine Short S.21 (modifizierte Variante des britischen Short S.23 Flugbootes) mit dem Namen „Maia“, Kennung G-ADHK, und oben drauf montiert ein viermotoriges Schwimmerflugzeug, die Short S.20 „Mercury“, Kennung G-ADHJ.

Die damaligen Flugboote kamen zwar über den Atlantik, aber nur wenn sie statt Fracht und/oder Passagieren zusätzliche Kerosintanks im Rumpf hatten. Deshalb wollte man mit dieser Kombination das obere Flugzeug soweit über den Atlantik hinausfliegen bis das untere Flugboot wieder zurück musste um wieder seinen Ausgangsplatz zu erreichen. Das obere Flugzeug flog dann nach der Trennung alleine weiter über den Atlantik und konnte so die Ladung (bis zu einer halben Tonne Luftpost) schnell ans Ziel bringen.

Das Experiment gelang und am 21.7.1938 startete der „Doppeldecker“ vom irischen Foynes und die Mercury erreichte das kanadische Boucherville, nahe Montreal, nach gut zwanzigstündigem Flug.

Zum 50 jährigen Jubiläum verausgabte die Irische Post dazu auch einen Sonderumschlag:



Auf dem Sonderstempel sehen wir nochmals die „Mercury“ alleine:



Die passende Briefmarke dazu gab es auch (Mi.Nr. 653):



Auf der Rückseite der zu Anfang gezeigten Postkarte hinterließ auch einer der Vorbesitzer noch ein paar Details zu diesem ungewöhnlichen Projekt:



Das „Duo“ wurde von der Imperial Airways noch auf verschiedenen Strecken eingesetzt bis dann zum einen das neu entwickelte Verfahren zur Luftbetankung und dann vor allem der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs das Projekt beendeten. [2]

Die „Maia“ wurde bei einem deutschen Luftangriff auf Poole Harbour 1941 zerstört. Die „Mercury“ diente noch bei der RAF als Seeaufklärer bis sie dann verschrottet wurde.

Zum Abschluss noch eine Postkarte die sehr schön den Trennvorgang zeigt:



Wenn jetzt noch jemand einen Beleg von diesem Erstflug Irland-Kanada, 21.7.1938, zeigen könnte, wäre das die "Krönung"! ;-)

Viele Grüße,
Peter

[1] https://ipfs.io/ipfs/QmXoypizjW3WknFiJnKLwHCnL72vedxjQkDDP1mXWo6uco/wiki/Short_Mayo_Composite.html
[2] http://aerostories.free.fr/appareils/compopara/page14.html
 
filunski Am: 18.08.2018 12:58:34 Gelesen: 1008# 742 @  
Hallo zusammen,

heute erreichte mich eine schöne Postkarte, die beidseitig zum Thema passt.

Erst mal die Anschriftenseite, hier dürfte es zum Themenbezug keine Fragen geben, beide Flugzeugtypen, die Fw 200 Condor und den Wal, haben wir hier im Thema schon ausführlich behandelt:



Bei der Bildseite hat vielleicht so manche/mancher etwas Schwierigkeiten den Bezug zur Luftfahrt herzustellen:



Hier sehen wir die durchaus etwas schillernde Persönlichkeit der amerikanischen Filmschauspielerin "Mae West" [1]. Details dazu in dem angegebenen Wikipedia link. Dieser verschweigt aber durchaus einen weiteren Bezug zu dem Namen/Begriff "Mae West".

Unter einer "Mae West" versteht man in Pilotenkreisen eine aufblasbare Schwimmweste, wie sie zur Ausrüstung vor allem von Militärflugzeugbesatzungen gehört.

In diesem Sinne "Horrido",
Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mae_West
 
wajdz Am: 19.08.2018 18:42:30 Gelesen: 739# 743 @  
@ wajdz [#364]

ANZAC (Australisch-Neuseeländischer Veteranenverband)

Australien MiNr 1200, 1990-04-12



Es begann mit australischen Beratern und gegen Ende des Vietnam-Krieges waren rund 60.000 Australier beteiligt, 521 wurden getötet und mehr als 3000 wurden verletzt. Während des Falls von Saigon wurde Personal mit dem Huey Bell aus der australischen Botschaft evakuiert.

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 19.08.2018 19:32:04 Gelesen: 719# 744 @  
@ wajdz [#743]

mit dem Huey Bell

Hallo Jürgen,

mit der Bell..., die gute alte Bell UH-1D wird und wurde von den Besatzungen immer liebevoll als Dame behandelt. ;-)

Wie schon hier [#363] erwähnt, den Hubschrauber hatten wir ja schon mehrfach, auch bei Bundesluftwaffe und den Heeresfliegern über Jahrzehnte im Einsatz.

Hier ein Sonderstempel dazu:



ANZAC, das Australian and New Zealand Army Corps war und ist kein Veteranenverband, sondern war ein Britisches Armeekorps im Ersten Weltkrieg aus Australischen und Neuseeländischen Soldaten/Einheiten, das insbesondere bei der Schlacht um Gallipoli heftige Verluste erlitt. Das Gedenken daran wird jedes Jahr am ANZAC Day mit feierlichen Paraden vor allem in Australien und Neuseeland begangen und dazu erscheinen auch regelmäßig Sonderbriefmarken.

Viele Grüße,
Peter
 
wajdz Am: 19.08.2018 21:38:11 Gelesen: 683# 745 @  
@ filunski [#744]

Meine Quelle: Ausschnitt Michelkatalog 05/06 Australien



und nach Deinem Einwand gegoogelt:

https://www.awm.gov.au/commemoration/anzac-day/traditions.

Die einen sagen so, die anderen sagen so. Mir ging es ja mehr um den Hubschrauber, ANZAC war ja nur der Ausgabeanlaß. Aber nun wissen wir alle wieder mehr.

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 19.08.2018 23:22:22 Gelesen: 639# 746 @  
@ wajdz [#745]

Hallo Jürgen,

zeigt mal wieder, dass nicht alles stimmt, was im Michel steht. In einem australischen Briefmarkenkatalog heißt die Ausgabe "The ANZAC tradition", im amerikanischen Scott einfach nur "Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC)".

Wieso Michel daraus einen Veteranenverband" gemacht hat?

Aber es stimmt, es geht ja hier um die Bell! ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
DERMZ Am: 20.08.2018 04:21:29 Gelesen: 560# 747 @  
@ filunski [#22]

Guten Morgen Peter und guten Morgen liebes Forum,

heute morgen möchte ich eine weiter Vickers Viscount zeigen:



Ganz klar, der erste Blick fällt auf den berühmten Felsen von Gibraltar, erst danach schweift der Blick auf die im Vordergrund stehende Vickers Viscount der British European Airlines (BEA). Geparkt auf dem Vorfeld des Flughafens von Gibraltar, der heute noch die Besonderheit hat, daß die Zufahrtsstraße nach Gibraltar die Start- und Landebahn kreuzt, und bei einer Flugbewegung durch Schranken für den Straßenverkehr gesperrt wird.

Auf der Karte aus dem Jahr 1966 ist ein Vickers Viscount V701 der British European Airlines (BEA) mit der Registrierung G-AMOK abgebildet: Gebaut im Jahre 1953 mit der Seriennummer 24, hatte das Flugzeug im Januar 1955 einen schweren Unfall beim Start in London Heathrow, der zum Glück jedoch für alles beteiligten Personen glimpflich ablief - man versuchte auf einer stillgelegten Startbahn abzuheben. Bis Dezember 1956 wurde das Flugzeug repariert und danach flog es viele weitere Jahre bei BEA, bis es dann im Februar 1963 an die Linea Aeropostal Venezolana (LAV) in Caracas verkauft wurde und erst Ende der 70er Jahre verschrottet wurde.

Die Geschichte der BEA selbst endete am 1. April 1972. An diesem Datum schloß man sich mit der BOAC British Overseas Airways Corporation zusammen und es entstand die British Airways.

Phile Grüße

Olaf
 
Seku Am: 20.08.2018 06:38:50 Gelesen: 521# 748 @  
@ wajdz [#745] Tante Wiki erzählt mir folgendes

https://de.wikipedia.org/wiki/Australian_and_New_Zealand_Army_Corps

https://de.wikipedia.org/wiki/Bell_UH-1

Ich wünsche allen einen schönen Wochenanfang

Günther
 
wajdz Am: 20.08.2018 17:31:34 Gelesen: 333# 749 @  
Der internationale Flughafen Basel-Mülhausen liegt auf französischem Gebiet, 6km von Basel und 20 km von Mülhausen entfernt.

Briefausschnitt Schweiz MiNr 1153, 1979-02-21



Noch vor dem Kriegsende wurden Verhandlungen auf Regierungsebene aufgenommen. Mit dem ersten Spatenstich am 8. März 1946 begann der Bau der Anlagen und am 8. Mai 1946 erfolgte die offizielle Einweihung des provisorischen Flughafens Basel-Mülhausen.

Weltweit einmalig wird der Flughafen von zwei Staaten gemeinsam betrieben.
Da er auch für den südwestdeutschen Raum grosse Bedeutung hat, südbadische Vertreter sind im Verwaltungsrat und im trinationalen Beirat vertreten, lautet der Markenname seit 1987 EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg.

MfG Jürgen -wajdz-
 
DERMZ Am: 20.08.2018 17:51:09 Gelesen: 328# 750 @  
@ wajdz [#749]

Guten Tag Jürgen,

ich erlaube mir einen kleinen Einwand, so einmalig ist es nicht, dass ein Flughafen von zwei Staaten gemeinsam betrieben wird.

Ein weiteres Beispiel ist der Flughafen Genf - auch schweiz - französisch: Bis zum Jahr 2008 war der Fluggastbereich F ausschliesslich Fluggästen vorbehalten, die von und nach Frankreich reisten. Ähnlich wie in Basel ist dieser Bereich durch einen Strassentunnel und anschliessender Zollfreistrasse von Frankreich aus erreichbar. So wurden schweizer Zollkontrollen vermieden. Durch den Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen entfallen nun die Personenkontrollen, jedoch wird der Warenverkehr weiterhin zollamtlich abgefertigt.

Ich hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben, zollamtliche Verantwortung möchte ich keine übernehmen.

Viele Grüsse

Olaf
 
wajdz Am: 20.08.2018 18:38:43 Gelesen: 316# 751 @  
@ DERMZ [#750]

Diese Besonderheit galt zumindest in den Anfangsjahren. Inzwischen hat sich in der internationalen Zusammenarbeit ja einiges geändert und Kooperationen sind heute normal, denke ich.

MfG Jürgen -wajdz-
 
DERMZ Am: 21.08.2018 07:24:13 Gelesen: 197# 752 @  
Guten Morgen,

aus den Untiefen eines vergessenen Kartons kam ein relativ modernes Ansichtskarten-Set der PAS Aviation wieder ans Tageslicht. PAS Aviation ist eine Firma, die Flugzeugbesatzungen vermittelt. Die Karten sind recht neu, allerdings sind die Motive eher auf historisch getrimmt - daher will ich sie dem Forum nicht vorenthalten





Happy landings wünscht Olaf
 
filunski Am: 21.08.2018 09:32:53 Gelesen: 173# 753 @  
@ DERMZ [#752]

Guten Morgen Olaf,

sehr schöne, nostalgische Ansichten! Danke fürs Zeigen. ;-)

Dann gleich noch so eine nostalgische Ansicht. In [#691] sehen wir den Dornier-Wal "Taifun", D-AKER, beim Katapultstart von der "Schwabenland". Brasilien verausgabte 1984 zu Ehren dieses Flugboots zwei Sondermarken und diese sehen wir hier auf einer dazu passenden Maximumkarte:



Auf der rechten Marke im Hintergrund ist auch das Katapultschiff, die "Schwabenland" zu sehen.

Einen auf den ersten Blick recht unscheinbaren Beleg dazu kann man hier sehen [1]. Dank Wolfgangs (saintex) akribischer Nachforschung stellte sich dieser als Erstflugbeleg der Taifun von der Schwabenland heraus. :-)

Viele Grüße,
Peter

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=184133
 
DERMZ Am: 21.08.2018 20:58:43 Gelesen: 75# 754 @  
Guten Abend

zum Abend noch ein webstamp aus der Schweiz der Firma airservicebasel. Airservicebasel ist ein sogenanntes FBO (Fixed Based Operations), ein Agent, der sich um Flugzeug, Gäste und Besatzung während des Aufenthalts am Flughafen Basel kümmert und alle notwendigen Dienstleistungen vor Ort organisiert. Das fängt bei Trinkwasser und Gepäcktransport an und nach oben sind den Wünschen kaum Grenzen gesetzt.

Dieser Service zielt in der Hauptsache auf Geschäfts- und Privatflugzeuge.



Viele Grüße sagt Olaf
 

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