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Thema: Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Das Thema hat 214 Beiträge:
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hannibal Am: 21.10.2017 20:11:41 Gelesen: 28192# 190 @  
Heute zeige ich einen Beleg mit einem "Augenzwickern", der auch in das Thema frühe Belege der DS SBZ 212/227 passen würde.

Ein portogerechter Orts-R-Brief mit MiFr 218a und 225b an den Kassenwart der Sportgemeinschaft Geraer Briefmarkensammler.

Stempel Gera 5 29.12.48.-10-11, provisorischer R-Zettel Gera 5 und
rückseitig Ankunft-Stempel.



Viele Grüße
Peter
 
bovi11 Am: 21.10.2017 20:32:35 Gelesen: 28189# 191 @  
Hier eine ganz besondere Privatzähnung der Notopfermarke des Briefmarkenhändlers Hilbert aus Fellbach:



Der Beleg ist leider nicht in meinem Besitz, wie sonst alle von mir gezeigten Marken und Belege. Die nachstehende Hilbert-Privatzähnung ist allerdings in meiner Sammlung:



Warum diese Zähnung ?

Der Briefmarkenhändler Hilbert betrieb in Fellbach neben dem Briefmarkenhandel auch einen Frisörsalon. So benutzte er seine Frisörschere zur Trennung der anfangs ungezähnten Notopfermarken.
 
hannibal Am: 01.11.2017 21:57:33 Gelesen: 27012# 192 @  
Heute ein Beleg mit einem waagerechten Paar SBZ 228 gestempelt Berlin W35 b 24.10.48. 11-12. Nur mit dem Ersttag irrte der Ersteller des Belegs - der Ausgabetag war der 23.10. Trotzdem als Verwendung in Berlin-West wohl nicht so häufig.



Viele Grüße
Peter
 
cilderich Am: 19.11.2017 16:40:56 Gelesen: 25732# 193 @  
Hallo,

etwas Zeit gefunden, um weitere Belege zum Thema Zensur und Philatelie zu zeigen.

Natürlich gab es auch internationale Kontakte zwischen Philatelisten und Händlern. Das war der Zensur durchaus suspekt, was z.B. auch die chemischen Zensurstreifen zeigen, aber es gab diese Kontakte, was ja auch die Texte nahelegen. Nebenbei: Der 1. Beleg aus dem Deutsche Reich hätte einen 2. Tagesstempel zur Dokumentation der Auflieferung am Schalter aufweisen müssen, tat er nicht, stattdessen ein Stempel "Am Schalter eingeliefert". Zu dieser Zeit eigentlich nicht korrekt.

Herzliche Grüße cilderich





[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Zensurpost"]
 
hannibal Am: 24.11.2017 21:01:53 Gelesen: 25210# 194 @  
Heute wieder ein Beleg des Händlers Albert Brückner aus Leipzig nach Nordhausen - frankiert mit 213a(5) und 225b. Stempel wohl Leipcig C 13 Datum unleserlich. Die rechte 6 Pfg-Marke mit dem PF "fehlende Locke am Ohr".



Viele Grüße
Peter
 
briefefan Am: 24.11.2017 22:08:46 Gelesen: 25189# 195 @  
@ hannibal [#192]

Hallo Peter,

mit diesem Namen und diesen (und vielen anderen) Stempeln gibt es zahlreiche Fälschungen.

Quelle: Berlin W 35 Stempelfälschungen 1945-1950 und Dr. Kurt Geier, von Wolfgang Strobel, 24 Seiten, Arge Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V. Rundbrief 65/November 2012.

Ob deiner gefälscht ist, weiß ich nicht, war mit der Marke in dem Artikel nicht genannt.

Grüße von Briefefan.
 
cilderich Am: 30.11.2017 17:08:06 Gelesen: 24747# 196 @  
Hallo nochmals,

Briefmarkenprüfer gab es nicht viel später nachdem die Philatelie hoffähig wurde, und einer der sehr bekannten war Dr. Dub. Dieser hatte Kontakte in der ganzen Welt. Somit zeige ich hier ohne viele Kommentare auch primär die Rückseite einer Postkarte, die die Niederlande kurz nach der 1. Postsperre im Zusammenhang mit dem 2. WK erreichte. Der philatelistische, wie aber auch zensuristisch-politische Kontext wird hervorragend klar. Nebenbei sieht man, dass es sich um eine sehr attraktive EF handelt und eine frühe Kölner Zensur.

Beste Grüße cilderich



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Zensurpost"]
 
volkimal Am: 22.12.2017 09:18:24 Gelesen: 22700# 197 @  
@ Mondorff [#131]

Hallo zusammen,

Dieter zeigt im Beitrag [#131] einen Brief an das weltweit bekannte Briefmarkenhaus aus den USA - Frank Warner.

Er schreibt: "Die Adresse war jahrelang in der Nassau Street in New York, danach gab es mit der Lexington Avenue eine neue Anschrift."



Hier ist die neue Adresse als Absender. Wie man am roten Stempel sieht, versorgte Frank Warner 1980 die Sammler seit 40 Jahren Weltweit mit Briefmarken. Dem Sammlerkollegen aus unserem Verein konnte er allerdings nicht helfen. Dieser sammelte vor allem das Motiv Feuerwehr.

Viele Grüße
Volkmar
 
muemmel Am: 08.01.2018 18:54:20 Gelesen: 20594# 198 @  
Guten Abend,

zur Abwechslung mal wieder etwas nach Übersee:



Ein Herr Walter Behrens aus Braunschweig sandte am 11.8.1923 (Portoperiode 15) dieses Streifband nach New York. Streifbandsendungen wurden als Drucksachen behandelt, hier portorichtig mit zwei Marken der MiNr. 270 frankiert.

Schöne Grüße
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
JohannesM Am: 25.01.2018 23:20:25 Gelesen: 16634# 199 @  
Immerhin 2880 Pfennige wurden hier verklebt.



Beste Grüße
Eckhard
 
merkuria Am: 25.01.2018 23:36:45 Gelesen: 16625# 200 @  
@ JohannesM [#199]

Beim Adressaten handelt es sich um einen früheren Prüfer des Schweizerischen Prüferverbandes.

Vermutlich handelte es sich bei dem Brief um eine Prüfsendung.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[Beiträge [#199] und [#200] redaktionell kopiert aus dem Thema "Wertbriefe"]
 
muemmel Am: 04.03.2018 21:47:29 Gelesen: 10999# 201 @  
Guten Abend,

heute eine Postkarte in die Tschechoslowakei (CSR):



Gelaufen am 8.10.23 (Portoperiode 19) aus Apolda nach Prag, portorichtig mit 2,7 Millionen frankiert. Normalerweise betrug das Porto 3,6 Millionen, aber für Postkarten und Briefe in die CSR und nach Ungarn galt ein ermäßigter Tarif.

Der Absender dürfte in Philatelistenkreisen nicht unbekannt sein.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht allen
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
2huhu Am: 06.03.2018 08:57:15 Gelesen: 10904# 202 @  
Hallo,



Auslandsdrucksache (1-50 g) vom 03.11.1923 (PP 22) von Apolda nach Helsingfors (Finnland) frankiert mit 4 Marken a 10 Millionen Mark (= 40 Millionen Mark). Es wird höflich angefragt, ob man von Zeit zu Zeit Briefmarkenauswahlen zur Durchsicht zugehen lassen dürfe.

Grüßle
Holger Reichert

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
hajo22 Am: 28.03.2018 12:54:43 Gelesen: 9502# 203 @  


Drucksache bis 50 gr. frankiert mit 8 Pf. AM-Post (amerikanischer Druck) gestempelt 12.10.1946 Berlin O 112 (= Berlin Ostsektor). Absender ist ein bekannter Briefmarkenhändler. Das Angebot ist nicht komplett erhalten geblieben.

Die AM-Post-Marken wurden im Ostsektor nicht gern gesehen, aber toleriert. Ich kenne auch AM-Post-Marken in der Mark Brandenburg unbeanstandet verwendet.

Wer kann weitere Belege mit AM-Post aus dem Ostsektor Berlins zeigen?

hajo22
 
hannibal Am: 05.04.2018 22:24:13 Gelesen: 9078# 204 @  
Hallo,

mal wieder ein Beleg des Leipziger Händlers Albert Brückner.

Portogerechte Karte in die USA frankiert mit SBZ 213a und DDR 252b, LEIPZIG C2 12.5.51.-20



Rückseitig die Mitteilung, die bestellten Marken sind leider nicht lieferbar.

Viele Grüße
Peter
 
muemmel Am: 05.04.2018 22:43:31 Gelesen: 9072# 205 @  
Guten Abend,

heute zeige ich eine Drucksache aus der Portoperiode 21, die ins Ausland ging:



Diese ging am 27.10.23 aus Borna bei Leipzig nach Luzern, portorichtig mit je einer Marke der MiNrn. 314 AP und 17 AP frankiert.

Nun war der Absender Robert Noske kein Unbekannter in der Philatelieszene. In seinem Verlag nebst Druckerei brachte er u.A. die damalige Zeitschrift "Die Ganzsache" heraus. Daneben hatte er auch Verbindung zu Markenhändlern, aber dass er selbst auch Markenhandel betrieb, war mir bisher unbekannt.

Schöne Grüße
Mümmel
 
Fips002 Am: 07.04.2018 17:46:01 Gelesen: 8897# 206 @  
Drucksache des Briefmarkenhändlers Otto Necesal, Wien 6.5.1925.





Gruß Dieter
 
hannibal Am: 15.04.2018 21:56:47 Gelesen: 8385# 207 @  
Hallo,

hier eine portogerechte Drucksache frankiert mit SBZ 212 (3) auf einer Angebotsliste von einem Händler.

Stoeber Köthen Anhalt zu Markenausgaben Mecklenburg-V., Thüringen, Westsachsen usw.

Stempel KÖTHEN (ANH) 1k 27.1.49.-9



Viele Grüße
Peter
 
volkimal Am: 29.04.2018 15:13:00 Gelesen: 7389# 208 @  
Hallo zusammen,

wenn ich die Anzahl der Treffer im Internet ansehe, so scheint Lauri Peltonen ein bedeutender finnischer Briefmarkenhändler gewesen zu sein:



Er war aber nicht nur Händler sondern auch Verleger, denn er hat zum Beispiel das Buch "Suomen Vanhimmat Paikkakuntaleimat, The Early Postmarks of Finland, Die frühen Ortsstempel Finnlands" herausgegeben.

Das Briefmarkengeschäft gibt es immer noch [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.lape.net/
 
marc123 Am: 29.04.2018 20:41:23 Gelesen: 7339# 209 @  
Kürzlich schloss das letzte Briefmarkengeschäft, die Banque du Timbre in Luxemburg [1].



Hier eine Briefvorderseite einer Drucksache, 1956 verschickt von der Banque du Timbre an den Sammler Francis Rhein in die U.S.A.



Die bedeutende Luxemburg-Sammlung von Francis Rhein wurde 1968 von Willy Balasse versteigert (618 Lose).

Beste Grüße
Marc

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11087
 
hannibal Am: 11.05.2018 08:48:30 Gelesen: 6776# 210 @  
Hallo,

heute ein Nachnahme-Einschreiben der Versandstelle für Sammlermarken Berlin W 8 nach Eisenberg/Thüringen. Frankiert mir einem waagerechten Paar der SBZ 220a und rückseitig ebenfalls mit einem waagerechten Paar der ersten Sondermarkenausgabe der DDR "75 Jahre Weltpostverein".

BERLIN W8 ad -7.11.49.-11 und rückseitig Ank.-Stempel (15)Eisenberg (THÜR) j -8.11.49.-19



Viele Grüße
Peter
 
dr.vision Am: 11.05.2018 10:54:07 Gelesen: 6753# 211 @  
Moin zusammen,

Dr. Siegfried Ascher (* 22. Juni 1877 in Berlin, † 22. Februar 1962 in Haifa), war ein deutscher Architekt und ein bedeutender Ganzsachen-Philatelist. Sein philatelistisches Hauptwerk ist der „Große Ganzsachen-Katalog", der bis heute ein international wichtiges Standardwerk ist. 1939 musste er in das damalige Palästina emigrieren, wobei der Hauptteil seiner großen Ganzsachensammlung verloren ging. In Israel war er dann maßgeblich an der Gründung des dortigen Philatelistenverbands beteiligt. [1]

Dr. Ascher unterhielt weitläufige Kontakte zu Ganzsachen Sammlern weltweit um seinen Katalog bestücken zu können. So auch in diesem Fall, wo er von der „SOCIÉTÉ BELGE DE COLLECTIONNEURS D’ENTIERS POSTEAUX" einen Brief erhielt. Dieser Verein ist heute als SBEP bekannt. [2]

Seit dem 1.5.1927 betrug das Porto für einen Auslandsbrief bis 20 Gramm 1,75 Francs. Dieser Brief ist mit 1,95 Francs, also 20 Centimes zuviel, überfrankiert. Da 1929 keine neuen Ganzsachen auf den Markt kamen, kann über den Inhalt nur spekuliert werden. Die Adresse wurde von Berlin W8 auf Weissensee geändert, doch dort war Dr. Ascher laut rückseitigem handschriftlichen Vermerk nicht wohnhaft und der Brief wurde dann doch in W8 zugestellt. Der Brief ist sehr fleckig und ich musste den Kontrast und die Helligkeit der Bilder manipulieren. Trotzdem ein interessantes Stück deutscher Ganzsachen Philatelie, wie ich meine.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Ascher
[2] http://users.telenet.be/sbep/
 
hannibal Am: 14.05.2018 11:39:50 Gelesen: 6559# 212 @  
Hallo,

DDR Block 10XII zum Tag der Briefmarke 1954 in MiFr mit 436(4), 437 und 441 portogerecht Eil-Fernbrief bis 100 g (40+60)

(10) LEIPZIG O 40 b 27.11.54.-15 vom Schaubeck-Verlag an Stolow nach München.



Interessant neben dem Ankunftsstempel auch die Zustellvermerke.



Viele Grüße
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege zum Tag der Briefmarke, Philatelistenkongresse, Ausstellungen"]
 
hannibal Am: 20.05.2018 12:41:57 Gelesen: 6145# 213 @  
Hallo,

das hat man auch nicht oft, das ein Beleg gleich in drei Themen passt.

Durch den Absender wird im nachfolgend gezeigten Beleg auch ein sehr aktiver Briefmarkenclub dokumentiert der Briefmarkenklub Hallensia, den es wohl auch heute noch gibt.



Mischfrankatur SBZ 216 und 228 (für diese Ersttagsverwendung), SST (19a) HALLE (SAALE) 23.10.48.-19

Zum Wirken der "Hallensia" war in anderen Beiträgen schon ausführlich geschrieben worden.

Viele Grüße
Peter
 
volkimal Am: 12.06.2018 15:23:20 Gelesen: 436# 214 @  
Die folgende Karte habe ich gerade bei mir gesehen.



Im Michel Ganzsachenkatalog (Ausgabe 1989, der neuere ist verliehen) heißt es dazu:

Der Stempel "Aachen 7" kommt auch auf P 950 mit eingedrucktem Absender "Belo" und Sonderstempel der "Rheinposta Köln 1947" vor, ist jedoch privat gemacht worden.

Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945"]
 

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