Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke
Das Thema hat 134 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5   6  oder alle Beiträge zeigen
 
HouseofHeinrich Am: 31.07.2017 23:16:14 Gelesen: 18112# 110 @  
Hallo,

zeige hier ein Buch DBZ 1960 Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde, Verlag Werner Kühn.

Hat hier einer Kenntnis darüber, wie viel Auflagen es gab?

Kann keine Informationen darüber finden, wie selten ist das Buch? Seiten hat es ca. 2000.

Für Hinweise sage ich im Voraus vielen Dank, und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich








 
Richard Am: 01.08.2017 12:34:00 Gelesen: 18032# 111 @  
@ HouseofHeinrich [#110]

Hallo Heinrich,

ich vermute, dass es sich um den gebundenen Jahrgang 1960 handelt.

Die DBZ hat eine spannend zu lesende Geschichte. [1] Hier ein Auszug des Dich interessierenden Zeitraums:


Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde (1925–1985)

Ab 1925 erschien die Zeitschrift „Philatelistische Nachrichten : Frankfurter Briefmarkenzeitung.“[10] Herausgeber war der Briefmarkenhändler und Auktionator S. W. Heß. Ab 1926 erschien sie mit dem neuen Untertitel „Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde,“ der ab 1930 offizieller Haupttitel war.[10] 1932 übernahm der Verlag Dr. Karl Höhn in Ulm die Zeitschrift,[10][11] wobei Heß weiter Chefredakteur blieb.[10]

1934 erwarb Werner Kühn die „Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde,“ für die u.a. Gustav Kobold, Hans von Rudolphi, Kurt Zirkenbach, Eduard Peschl, Ludwig Heßhaimer und Franz Kalckhoff regelmäßige schrieben. Nach dem Wechsel des Verlagsortes nach Breslau wurde sie mit Heft 3/1943 kriegsbedingt eingestellt, die Auflage betrug 24.000 Stück.

Die Verlegerfamilie siedelte nach Dassel um, wo ab Februar 1949 die Zeitschrift neu herausgegeben wurde. Die Auflage stieg in den 1960er Jahren auf 60.000 Stück. Nach dem Tod von Werner Kühn 1963 ging der Verlag an seine Frau K. M. Kühn und seine Tochter Eva Kilian über, die das Blatt bis 1979 weiterführten.

Im Laufe der Jahre gingen einige philatelistische Zeitschriften in der DBZ auf: z. B. „Das Posthorn“, „Illustrierte Briefmarkenpost“, „Die Pinzette“, „Süddeutscher Briefmarken-Anzeiger“, „Internationaler Briefmarken-Anzeiger“, „Briefmarken-Kurier“ oder „Philatelistische Nachrichten“.

Ab Januar 1980 fungierten als Herausgeber die Gesellschafter des Mittelrhein-Verlags. Geschäftsführer des DBZ-Verlages und zuständig für Text und Anzeigen war Andreas König. Im April 1980 wurde Ludwig Tröndle Chefredakteur.


Schöne Grüsse, Richard

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Briefmarken-Zeitung
 
HouseofHeinrich Am: 01.08.2017 14:44:31 Gelesen: 17999# 112 @  
@ Richard [#111]

Hallo Richard,

vielen lieben Dank an Dich, jetzt habe ich Großes dazu gelernt,

ich verbleibe mit freundlichen grüßen Heinrich.
 
Sachsendreier53 Am: 08.08.2017 13:57:54 Gelesen: 17687# 113 @  
Streifbandzeitung H 8765, Sendung zu ermäßigtem Entgelt, gestempelt im BRIEFZENTRUM 37 (Göttingen) am 25.5.2001 nach 04779 Wermsdorf.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.08.2017 10:40:02 Gelesen: 17097# 114 @  
Maschinenwerbestempel- Ohne Zeitung - ein halber Mensch ! , BERLIN N 4 / w / 26.9.36.-17



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 17.08.2017 02:45:04 Gelesen: 17011# 115 @  
Hier eine frühe deutsche Ganzsachenpostkarte mit Zudruck der Chemiker-Zeitung aus Cöthen, gelaufen am 2.11.1885 nach Basel.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 18.08.2017 16:56:34 Gelesen: 16960# 116 @  
Bücher suchen, loswerden oder bekommen. Dank Internet kein Problem mehr und der Versand ist auch perfektioniert, Adressaufkleber und passende Internetmarke ausdrucken, aufkleben und ab die Post.



Ein Beispiel aus der heutigen Tagespost

MfG Jürgen -wajdz-
 
Sachsendreier53 Am: 06.09.2017 10:04:02 Gelesen: 16264# 117 @  
Freistempel der Motor Presse Stuttgart aus 22041 HAMBURG 70 vom 7.8.1996.

Die Motor Presse Stuttgart GmbH & Co.KG ist ein Medienunternehmen, das sich auf Spezialzeitschriften aus dem Automobil- und Freizeitsektor konzentriert hat.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 08.09.2017 10:32:33 Gelesen: 16179# 118 @  
Hallo,

aus Schwenningen eine Karte vom 18.01.1954 der Fa. Richard Christian Maier mit Freistempel: Seit 23 Jahren Alles für die Schule Lehrmittel "Maier".

Passt auch zum Schulbeginn.

Gruß
Manne


 
wajdz Am: 10.09.2017 13:00:31 Gelesen: 16075# 119 @  
Nach langjähriger Beratung in zwei Juristenkommissionen und öffentlichen Debatten trat das Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches am 1. Januar 1900 in Kraft Es war die erste privatrechtliche Kodifikation, die für das gesamte Reichsgebiet Gültigkeit besaß und umfasst die für alle Bürger geltenden Rechtsbeziehungen.

MiNr 1874



Das BGB gilt nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland als Bundesrecht fort.

Wer mit dem Jurastudium liebäugelt, sollte sich den folgenden Link anschauen. Es gibt auch noch andere Studienfächer. ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 11.09.2017 17:20:19 Gelesen: 16026# 120 @  
Das Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik war das öffentliche Verkündungsblatt der Deutschen Demokratischen Republik. Kein Gesetz war gültig, wenn es nicht im Gesetzblatt verkündet worden war.



In der Regel bekamen die Betriebe und Organisationen das Gesetzblatt per Post. Wer es individuell benötigte, aus welchen Gründen auch immer, begab sich in die Buchhandlung Leibnitz-Sortiment, die Fachbuchhandlung für Rechts-, Staats-, Wirtschaftswissenschaft Berlin, Französische Straße 13.



Drucksache vom 19.1.82

Dort findet man auch heute noch alles zu diesen Themen in der Nachfolger-Buchhandlung Schweitzer Sortiment Berlin

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 04.12.2017 16:40:35 Gelesen: 13102# 121 @  
@ Detlef [#18]

Auch Leipzig verwendete 1952 den Maschinenstempeleinsatz "Junge Welt / DIE erste TAGESZEITUNG DER DEUTSCHEN JUGEND".

Maschinenstempel LEIPZIG C2 (UB c) vom 23.03.1952 auf DDR-Ganzsache P 45/2 (Druckvermerk M301 / Z 7989).



Gruß Ulrich
 
wajdz Am: 05.12.2017 22:19:16 Gelesen: 13075# 122 @  
@ Altmerker [#22]

Fast jeder zweite industriell gefällte Baum weltweit wird zu Papier verarbeitet - Zeitungen, Zeitschriften, Geschenkpapier, Verpackungen, Küchentücher oder Toilettenpapier. Damit bestimmt die Papierindustrie die Zukunft unserer Wälder. Trotz aller Bemühungen (z.B. Papierloses Büro) wächst der weltweite Bedarf an Papier stetig, vor allen in den Industriestaaten



Wurden im Jahr 1970 insgesamt noch etwa 130 Mio Tonnen Papier produziert, wird der Verbrauch gegenwärtig auf 450 Mio Tonnen geschätzt.



In Deutschland stagniert seit einigen Jahren der Verbrauch von Papier auf sehr hohem Niveau bei ca. 243 kg pro Person und Jahr. Weltweit wächst er hingegen weiter. Ursache dafür ist die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere Chinas aber auch anderer Länder Asiens und Osteuropas sowie Brasiliens.

MfG Jürgen -wajdz-
 
sentawau Am: 20.12.2017 18:32:00 Gelesen: 12356# 123 @  
Reichstelefonbuch 1940



Mit dieser Karte wurde vom Verlag für die Vorbestellung des vierbändigen Reichstelefonbuchs, Ausgabe Januar 1940, geworben. Erhaltene Exemplare wären heutzutage ein großartiges Nachschlagewerk. Aber wie viele Exemplare mögen noch erhalten sein?
 
Altmerker Am: 21.12.2017 20:29:52 Gelesen: 12335# 124 @  
Heute kommt mal eine Portocard. Ist selbsterklärend. Ein Motiv der taz.

Gruß
Uwe


 
wajdz Am: 03.02.2018 13:12:47 Gelesen: 7869# 125 @  
@ Hermes65 [#10]
@ Baber [#68]

Der vermutlich heute vor 550 Jahren verstorbene Johannes Gutenberg kann als der erste Typograf und Vater der Massenkommunikation bis hinein ins digitale Zeitalter verstanden werden.

MiNr 2098



MfG Jürgen -wajdz-

http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Gutenberg-stand-bis-zuletzt-an-der-Druckerpresse;art46564,2895673
 
Cantus Am: 16.02.2018 20:12:18 Gelesen: 6903# 126 @  
Informationen zu dem Absender "Handelsgesellschaft Deutscher Zeitschriftenverleger" aus Berlin habe ich zwar nicht, aber vielleicht kann jemand Anderer dazu Informationen nachliefern. Der Stempel datiert vom 10.4.1933.



Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 06.05.2018 02:26:16 Gelesen: 4636# 127 @  
Youngtown Village Reporter



Offizielle Stadtzeitung "Youngtown Village Reporter (YVR)" herausgegeben im Auftrag der Town of Youngton (Youngton, AZ 85363) bei Phoenix durch den Verlag "Pueblo Publishers, Inc." aus Glendale, AZ 85301; Ausgabe Februar 2018.

Mit bereits im Kopf eingedruckter Adressierung und postalischer Frankatur:



Allgemeine Adressierung an den "Postal Customer" (=Postkunde), frankiert per Entgeltbezahlt-Eindruck (PPI/Postage Paid Indicia) für eine gemäß Standardvorgaben vorsortierte ("Presorted Standard") Sendung aus Glendale, AZ mit postalischer Genehmigungsnummer 244 ("Permit Mail"). Versendet als ECRWSS, d.h. Enhanced Carrier Route ("verbesserte Zustellroute") Walk Sequence Saturation ("gesättigte Zustellungweg-Abfolge"), hier ein Gegenstück zu unserer Postwurfsendung.

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 20.05.2018 19:49:12 Gelesen: 4248# 128 @  


Hier der Sonderstempel zum Zeitungsjubiläum der St. Pöltner Zeitung. Dazu erschienen noch einige Marken mit Abbildungen der Titelseiten verschiedener Epochen. Auf den Marken hier gibt es mit den Buchstaben ja auch Zusammenhänge zum Thema.

Freundliche Grüße
Uwe
 
Sachsendreier53 Am: 08.06.2018 13:54:08 Gelesen: 2301# 129 @  
DDR Brief aus 8600 BAUTZEN 1 vom 8.9.1990, mit Frankatur MiNr. 2697 15 (Pf) / 2698 35 (Pf) und Zierfeld, Ausg. vom 20.4.1982, Internationale Buchkunstausstellung ( IBA)



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 21.06.2018 14:02:56 Gelesen: 1809# 130 @  
Hier ist der obere Teil einer Rechnung der Lithographischen Anstalt, Buchdruckerei und Papierhandlung Eduard Sieger aus Wien, ausgeschrieben am 11.Mai 1889. Die Papiersteuer wurde mit einer Stempelmarke des Jahres 1888 zu 7 Kreuzer entrichtet.

Die Rechnung hat Überbreite, sodass zwei Scans notwendig geworden waren.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 15.07.2018 13:11:57 Gelesen: 368# 131 @  
Im Jahr 1939 existierte in Leipzig der Verlag Alwin Fröhlich, der sich dem Themen "Erste Hilfe" und Volksgesundheitspflege verschrieben hatte. In dem Verlag erschienen Bücher wie "Der gesunde Säugling - Seine Entwicklung Ernährung Pflege, Verlag Alwin Fröhlich, Leipzig, 1933, Verfasser Alfred Nimes" oder "Über die Anwendung und Wirkung erprobter Heilkräuter-Gemische. Mit 30 Abbildungen im Text. 2. Aufl. Leipzig, Alwin Fröhlich Verlag" oder "Bohl, Franz Dr. + Psychologie allgemeinverständlich. Beziehungen zwischen Leib und Seele beim gesunden und kranken Menschen. Alwin Fröhlich Verlag".

Neuere Werke aus dem Verlag habe ich nicht gefunden, der Verlag dürfte deshalb die Zeiten nicht überstanden haben.



Viele Grüße
Ingo
 
Hermes65 Am: 17.07.2018 10:20:36 Gelesen: 251# 132 @  
Zum internationalen Jahr des Buches verausgabte Guinea 1972 diesen Satz (Mi.-Nr. 634-39):


 
Altmerker Am: 17.07.2018 12:50:06 Gelesen: 239# 133 @  
@ Cantus [#131]

Beim Stöbern im Bücherregal fällt ein Buch heraus, das so gar nicht in die Medizinreihe passt und gerade wieder als sehr aktuell im Bauhausländel Sachsen-Anhalt ist. Der Verlag gab das Buch "Wohnbauten aus Stahl", Leipzig-Gohlis, 1928 heraus. Da darin alle Großen des Bauhauses eine Rolle spielen, wird zum 100. Bauhausjubiläum sich wieder darauf bezogen. In Dessau gibt es sogar am Bauhausgelände ein Stahlbau-Beispiel zu sehen.

Gruß
Uwe
 
Cantus Am: 19.07.2018 03:32:15 Gelesen: 110# 134 @  
Heute geht es um den Grundstoff Papier. Als ich in die Grundschule ging, war es auch an meiner Schule weit verbreitet, Schreibhefte oder Schreibblöcke der Firma Max Krause zu benutzen. Die Artikel dieser Firma waren so weit verbreitet, dass sie mir noch heute, 60 Jahre später, deutlich in Erinnerung sind.

Max Krause (* 17. März 1838 in Treuenbrietzen; † 16. Oktober 1913 in Steglitz) war ein deutscher Unternehmer, Industrieller, Königlich Preußischer Kommerzienrat, Mäzen und u. a. Investor bei der Errichtung der Villen- und Landhauskolonie Karlshorst. Zur sozialpolitischen Unterstützung seiner bis zu 650 Arbeiter errichtete er 18 Wohlfahrtseinrichtungen. Er schuf 1877 den Begriff Papierausstattung. Bedingt durch seine europaweite Tätigkeit als Handlungsreisender wurde er angeregt, ein Konzept für die Vermarktung von Briefpapier und den zugehörigen Briefumschlägen umzusetzen. Erstmals stellte er Verpackungseinheiten für Briefbögen und Briefumschläge zusammen und lieferte diese in Kassetten oder Mappen aus [1].

Ich zeige dazu einen Fensterumschlag, der am 21.9.1936 in Berlin abgestempelt wurde. Das Firmenlogo findet sich nicht nur im Absenderfreitempel, sondern zusätzlich als Hintergrundinformation auch noch im Adressfenster.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Krause_(Unternehmer)
 

Das Thema hat 134 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5   6  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.