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Thema: UdSSR: Ganzsachen
Das Thema hat 74 Beiträge:
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skribent Am: 24.09.2018 14:37:43 Gelesen: 10721# 50 @  
Guten Tag Zusammen,

heute mal wieder ein paar GSU aus der UdSSR, alle versehen mit dem Wertstempel von 1966 "Staatswappen/Hammer & Sichel" - 4 Kopeken, in unterschiedlichen Rottönen. Der Verkaufspreis aller Ganzsachenumschläge betrug jedoch 5 Kopeken.



GSU vom 17.II.1969 mit dem Zudruck eines Denkmals in Dnjepropetrowsk, einer ukrainischen Stadt, die seit Mai 2016 wieder nur Dnipro heißt.

Wie dem zweisprachigen Text zu entnehmen ist, wurde dieses Denkmal errichtet, um im Großen Vaterländischen Krieg zu Tode gekommenen Studenten der Eisenbahn-Hochschule zu ehren, bzw. ihrer immer zu gedenken.



GSU vom 26.VI.1969 mit dem Zudruck einer Bildmontage von Elektro- und Dieselzug, einem Signal- und einem Oberleitungsmasten. Aufgelegt zum Allunionstag der Eisenbahner, der variabel immer am 1. Sonntag im August stattfindet.



GSU vom 2.VI.1969 mit dem Zudruck eines Gebäudes in Charkow, in dem über viele Jahre hinweg die Verwaltung der Süd-Eisenbahn-Gesellschaft untergebracht war.
Zum 100-jährigen Jubiläum dieser Gesellschaft ist auch der GSU verausgabt worden, dessen Zudrucktext wieder zweisprachig ausgeführt ist.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 28.10.2018 11:49:31 Gelesen: 10280# 51 @  
Hallo Zusammen,

wieder ein paar Ganzsachenumschläge aus der alten UdSSR.



Der Zudruck der GSU vom 27.5.1976 zeigt das Empfangsgebäude vom Bahnhof Ussuriysk. Früher hieß die Stadt Nikolskoje und sie liegt an der Eisenbahnstrecke von Chabarowsk nach Wladiwostok, dem letzten Teilstück der Transsibirischen Eisenbahn.



Abgebildet ist hier das Empfangsgebäude des Bahnhofs von Tschernigow, am Ufer der Desna gelegen, heute in der Ukraine. Der Ort war ein Knotenpunkt der russischen Südeisenbahn. GSU vom 21.6.1976



Tambow liegt im europäischen Teil Russlands, im Don-Oka-Becken und hat ein wunderschönes Bahnhofsempfangsgebäude, wobei der Eisenbahnverkehr relativ unbedeutend geworden ist. Auf einem Soldatenfriedhof liegen 24.000 verstorbene Kriegsgefangene. GUS vom 3.8.1976.



Auf dem GUS-Zudruck vom 27.10.1976 hinten abgebildet, das Empfangsgebäude (im Zuckerbäckerstil Stalins) vom Bahnhof Wolgograd. Früher hieß die Stadt Zarizyn und dann Stalingrad.

MfG >Franz<
 
Cantus Am: 28.10.2018 16:25:08 Gelesen: 10265# 52 @  
Von mir ein recht früher Umschlag, ich weiß aber nicht, was da abgebildet ist.



Druckgenehmigungsdatum 2.2.1954

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 28.10.2018 16:58:28 Gelesen: 10259# 53 @  
@ Cantus [#52]

Hallo Ingo,

die Abbildung zeigt das Sanatorium (Санаторий) in Schelesnowodsk (Железноводск). Schelesnowodsk ist eine Stadt in der Region Stawropol mit 24.433 Einwohnern.

Viel Grüße
Volkmar
 
skribent Am: 06.11.2018 09:16:22 Gelesen: 10087# 54 @  
Guten Morgen Zusammen,

vor 40 Jahren und mehr unterhielt ich einen regen Tauschkontakt zu einem Philatelisten aus Leningrad. Der Mann war so akribisch, der sucht bestimmt heute noch seinesgleichen.

Ein Beispiel:

Obwohl die Standseilbahn in Sotschi, der Aufgang zum Sanatorium "Marschall Woroschilow", als Zudruck auf dem GSU vom 1/X/1957 auf den 3 vorliegenden Belegen absolut gleich aussieht, hat mein Tauschpartner mir Unterschiede aufzeigen können.



Das ist die Vorderseite der GSU mit dem Wertstempel "40 Kopeken - Staatswappen. So sehen alle 3 Zudrucke aus, absolut identisch. Aber die Rückseiten sind es, die den Unterschied aufzeigen.



Belegexemplar 1 - Papier gelb - Klappe eckig



Belegexemplar 2 - Papier gelb - Klappe rund



Belegexemplar 3 - Papier weiß - Klappe eckig

In meiner Motivsammlung zählte jedoch nur der Zudruck, die Abbildung der Standseilbahn in Sotschi, die den Aufgang zum Sanatorium erleichtern sollte.

MfG >Franz<
 
Cantus Am: 25.11.2019 03:12:57 Gelesen: 6075# 55 @  
Heute ein Umschlag mit Sonderwertstempel, Michel USo 131.



Viele Grüße
Ingo
 
Regis Am: 09.12.2019 19:32:59 Gelesen: 5881# 56 @  
Ich stelle hier einige Postkarten der 30er Jahre vor, die aus dem Wolgagebiet nach Estland gingen, geschrieben in Baratajewka, aufgegeben in Basel, Karl-Marx-Stadt, Zürich usw.




 
Altmerker Am: 09.12.2019 22:12:51 Gelesen: 5863# 57 @  
aufgegeben in Basel, Karl-Marx-Stadt, Zürich usw.

Dafür erkenne ich keine belastbaren Befunde. Es sind schöne Belege, aber eben aus der Wolgaregion (ASSR) ins noch freie Estland. Oder liege ich da falsch?

Gruß
Uwe
 
KaraBenNemsi Am: 09.12.2019 23:41:35 Gelesen: 5851# 58 @  
@ Altmerker [#57]

Er meint die Stempel. Mit etwas Mühe lassen sich da bekannte Namen entziffern, nur eben aus der Sowjetunion.

Grüße

Carsten
 
Cantus Am: 10.12.2019 01:33:57 Gelesen: 5847# 59 @  
@ Regis [#56]

Vor rund 25 Jahren habe ich mir einen Spezialkatalog zugelegt, der sich ausschließlich mit den Sonderpostkarten der UdSSR beschäftigt. Inzwischen gibt es sicherlich neuere Werke in dieser oder ähnlicher Form, es schadet aber nicht, das alte Werk auch einmal zu zeigen.



Viele Grüße
Ingo
 
ACH-SO Am: 10.12.2019 16:58:16 Gelesen: 5814# 60 @  
@ Altmerker [#57]

Oder liege ich da falsch?

Natürlich nicht. Dies sind sehr wichtige Dokumente aus der längst vergessenen Vergangenheit des ehemaligen Sowjetimperiums. Diese Postkarten stammen aus der sogenannten Autonomen Republik der Wolgadeutschen. Die Postmarken beziehen sich auf solche Siedlungen der genannten Republik - Stadt Woljsk Saratow Gubernien, Marxstadt und Dorf Zürich (oder Eckert, oder Sorkino). Dorf Zürich wurde 1767 von Deutschen an der Wolga gegründet. Es gibt auch Poststempel des Bestimmungsortes = Lüganuse, Eesti.

Vielen Dank für ihre Mühe.
 
Cantus Am: 11.12.2019 03:01:37 Gelesen: 5775# 61 @  
Von mir eine ungebrauchte Karte der Ausgaben ab 1931 in russischer Schrift mit dem "Arbeiter" genannten Wertstempel. Im Michel-Ganzsachenkatalog wird diese Karte als P 127 I - Bild 158 - gelistet.



Viele Grüße
Ingo
 
skribent Am: 16.12.2019 14:18:43 Gelesen: 5699# 62 @  
Guten Tag,

heute 3 Ganzsachenumschläge mit Zudrucken von Bahnhofsempfangsgebäuden.

Der Verkaufspreis für einen solchen Umschlag beträgt 5 Kopeken, darin ist das Porto in Höhe von 4 Kopeken enthalten.

Wertstempel "Staatswappen" aus der Freimarkenausgabe: Gesellschaft und Technik" (MiNr.3282).



Bahnhofsempfangsgebäude von Jaroslawl. Jaroslawl liegt 282 km von Moskau entfernt an der Wolga. Ausgabedatum 2.I.1975



Bahnhofsempfangsgebäude von Stavropol. Stavropol liegt im Nordkaukasus auf dem 45. Breitengrad (wie Florenz). Ausgabetag 12.III.1975



Bahnhofsempfangsgebäude von Borschmi. Borschomi liegt in Georgien (siehe zweisprachige Inschrift auf dem GSU) und ist der Endbahnhof der 37 km langen, elektrifizierten, 900 mm-Schmalspurstrecke von Bakuriani. Ausgabetag 4.VI.1975

MfG >Franz<
 
Martin de Matin Am: 29.02.2020 17:29:30 Gelesen: 4567# 63 @  
Ich zeige einen 20 Kopeken Ganzsachenumschlag der im Jahr 1935 verwendet wurde. Der Umschlag ging von Moskau an die Ardeltwerke in Eberswalde. Die Ardeltwerke sind ein Kranhersteller der 1902 gegründet wurde.



Gruss
Martin
 
Cantus Am: 01.03.2020 01:49:17 Gelesen: 4530# 64 @  
Von mir eine ungebrauchte Bildpostkarte.



Mi. P 165

Viele Grüße
Ingo
 
skribent Am: 27.10.2020 11:29:52 Gelesen: 1638# 65 @  
Guten Tag!

Im Katalog der sowjetischen Ganzsachen unter der Nr. 18367 gelistet, kam am 14. März 1957 der abgebildete Ganzsachenumschlag in den Postämtern der UdSSR zum Verkauf.



Mit Wertstempel 40 Kopeken "Staatswappen" (Verkaufspreis 50 Kopeken).

Der mehrfarbige Zudruck zeigt eine Statue des weißrussischen Eisenbahn-Ingenieur K. C. Sasslonow auf dem Bahnhofsvorplatz von Orsha.

Während des Zweiten Weltkriegs war er als Partisan sehr aktiv, denn auf sein Konto und das seiner Beteiligten ging die Zerstörung einiger Güterzüge und wichtiger Eisenbahnstrecken.

In Orsha in Weißrussland (Belarus) wurde 1943 ein Führerhauptquartier mit dem Decknamen "Olga" eingerichtet, das der Führer aber niemals betreten sollte.

MfG >Franz<
 
mausbach1 Am: 07.11.2020 09:49:00 Gelesen: 1435# 66 @  
Ausgabe 25.09.1973 – MiNr. PSo 10



100. Geburtstag des Architekten A.W. Schtschussew (1873-1949), erbaut des Bahnhofs Kasan in Moskau, links vier seiner Werke: Lenin-Mausoleum – U-Bahn von Komsomolskaja – Moskworezkibrücke und das Große Operntheater in Taschkent [1]

Ausgabe 01.09.1977 – MiNr. PSo 50



Pawlowsk ist eine klassizistische ehemalige Sommerresidenz (200jährigen Bestehen der Stadt) der russischen Zaren, nebst der gleichnamigen Stadt mit 16.087 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010). Sie liegt etwa 30 Kilometer südlich von Sankt Petersburg und fünf Kilometer südöstlich von Zarskoje Selo. Seit 1998 ist sie administrativ Sankt Petersburg unterstellt und gehört zum Stadtbezirk (Rajon) Puschkin. [2]

Ausgabe 20.07.1978 - Sonderkarte zu den Spielen der XXII. Olympiade in Moskau – MiNr. PSo 61



WSt. Kreml, Ansicht von der Seite des Flusses Moskwa – links: Ansichtskarten mit Gebäuden der Theater

Ausgabe 14.09.1978 - Sonderkarte zu den Spielen der XXII. Olympiade in Moskau – MiNr. PSo 63



WSt. Ansicht des Kalinin-Prospektes von der Seite Flusses Moskwa, Embleme der Spiele – links: Ansichtskarten mit alter und neuer Architektur

Ausgabe 19.01.1982 – 1500-Jahr-Feier – MiNr. PSo 99



Kiew ist die Hauptstadt und die größte Stadt der Ukraine sowie Verwaltungssitz der Oblast Kiew und des Rajon Kiew-Swjatoschyn. Sie liegt am bis hierhin für kleinere Seeschiffe befahrbaren Dnepr und hat auf einer Fläche von 847,66 km² über 2,95 Millionen Einwohner. Die Agglomeration umfasst mehr als vier Millionen Einwohner. [3]

Ausgabe 03.03.1990 – Philatelistische Weltausstellung "London ´90" – MiNr. PSo 199



WSt. ONE PENNY-Briefmarke von 1840, zu beiden Seiten Wappenlöwe – links: Emblem der "London ´90

Glückauf!
Claus

[1] https://www.architekt.de/Bekannte_Architekten/alexei_wiktorowitsch_schtschussew.php
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowsk
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Kiew
 
Ichschonwieder Am: 27.11.2020 19:59:29 Gelesen: 1050# 67 @  
Im VEB Synthesewerk Schwarzheide gab es eine Sektion Schach, die Internationalen Fernschach organisierte.

In diesen Ganzsachen aus der UdSSR meldeten die Teilnehmer ihre gespielten Züge.

Druckvermerke:

1. 19.03.1970; 2. 19.02.1971; 03.10.1972; 25.01.1973





VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 04.12.2020 12:45:57 Gelesen: 901# 68 @  
Heute wieder 4 ganzsachen, alle mit 4 Kopeken, aber unterschiedlichen Farben.

Druckgenehmigungen:

1. 15.04.1970; 2. 18.01.1972;
3. 06.03.1972; 4. 06.10.1972




 
Seku Am: 10.12.2020 21:21:55 Gelesen: 800# 69 @  
Bildpostkarte für Luftpost

Tagung des UITP (Internationaler Verband des öffentlichen Verkehrs) am 12. - 13. Oktober 1978 in Moskau



Der Zudruck zeigt einen U-Bahn-Zug der Moskauer Metro

Habt alle einen schönen Abend

Günther
 
Ichschonwieder Am: 12.12.2020 19:20:43 Gelesen: 778# 70 @  
Heute eine Ganzsache mit Wünschen für das neue Jahr 1979 und einem Hufeisenstempel als Glücksbringer.

Der Brief ging von Omsk nach Leningrad und hat die Drucknummer 18.09.1978



VG Klaus Peter
 
Altmerker Am: 12.12.2020 19:50:16 Gelesen: 770# 71 @  
@ Ichschonwieder [#70]

Das ist zumindest am Start in Omsk durch eine Sonderpostbeförderung eine interessante Geschichte. Nicht ein Glückshufeisen, sondern der Vermerk, dass da etwas mit der Troika zur Post gebracht wurde.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der Fakt, dass hier auch für eine Neujahrs-Briefmarken-Ausstellung in Omsk geworben wird, unten am Absenderfeld.

Ergo habe ich den Verdacht, dass hier Philatelisten sich etwas Gutes tun wollten.
Schönes Adventswochenende!

Uwe
 
Cantus Am: 12.12.2020 20:38:02 Gelesen: 762# 72 @  
Von mir ein Umschlag mit Wertstempel Spassky-Turm, der ausdrücklich für die Beförderung per Luftpost ausgegeben worden ist. Das Druckgenehmigungsdatum lautet auf den 21.1.1959 verwendet wurde der Umschlag am 13.10.1959.



Viele Grüße
Ingo
 
Ichschonwieder Am: 22.12.2020 19:57:32 Gelesen: 577# 73 @  
Heute 3 Ganzsachen mit Druckgemehmigung, jeweils 4 Kopeken in unterschiedl. Farben:

1. 20.07.1970 Vogel Kolibri; 22.05.1972 Nelken;
3. 30.08.1972 Frühlingsblume





Klaus Peter
 
Seku Am: 31.12.2020 16:03:30 Gelesen: 435# 74 @  
Beim Ausstieg aus einem Eisenbahnwaggon überbringt Väterchen Frost Grüße fürs Neue Jahr. Dem schließe ich mich an.



Postkarte von 1979

Allzeit GUTE FAHRT für 2021 und darüber hinaus

Günther
 

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