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Thema: Deutsche Post: Falsch frankiert und erwischt!
filunski Am: 15.04.2016 12:20:01 Gelesen: 1208# 1 @  
Verehrtes Forum,

ein Thema mit ähnlichem Titel, "Deutsche Post: Falsch frankiert und nicht erwischt", existiert ja bereits und dort wollte ich den folgenden Beleg aber nicht einstellen.

Es wird ja oft, leider zu Recht, festgestellt wie nachlässig die DPAG in Bezug auf korrekte Frankaturen arbeitet und ihr dabei wohl auch viele Einnahmen entgehen. Belege aus der täglichen Gebrauchspost auf die tatsächlich noch Nachgebühr erhoben wird sind äußerst selten und auch wenn fehlende oder falsche Frankatur von oft schlecht geschultem Personal (vor allem in den Großstädten) überhaupt erkannt wird, unterlassen viele Zusteller/Sortierpersonal oft wegen Zeitdruck oder vielleicht auch Bequemlichkeit die Erhebung von Nachgebühr.

Hier mal ein ganz anderes Beispiel dazu. Im ausgelagerten Zustellstützpunkt der DPAG in Dresden gibt es zumindest noch einen aufmerksamen und korrekten Mitarbeiter dem an diesem Beleg auffiel, dass die verwendete 60 Cent Selbstklebemarke schon einmal verwendet worden war und hier nochmals (unordentlich) wohl per Klebestift aufgeklebt wurde. Dies markierte er korrekt mit blauem Stift und vermerkte die vom Zusteller zu erhebende Nachgebühr.



Beste Grüße,
Peter
 
Redfranko Am: 03.01.2019 18:20:35 Gelesen: 211# 2 @  
Zu diesem Thema kann ich nun auch mal etwas liefern:

Der gezeigte Beleg stammt vom 25.08.1933 und wurde frankiert mit

1 x 467
1 x 474
1 x 483

In Summe 12 Pf und somit auf den ersten Blick ausreichend für einen Brief bis 20 g im Fernverkehr.

Und doch wurden 6 Pf Nachgebühr erhoben.



Das Problem ist die MiNr. 474, denn die war nur vom 01.11.1932 bis zum 30.06.1933 gültig.

Gruß, Frank
 
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