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Thema: (?) (389) Nachträglich entwertet
Das Thema hat 393 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 03.04.2020 13:45:09 Gelesen: 15668# 369 @  
@ Journalist [#368]

Hallo Jürgen,

zumindest mal EINEN besseren Abschlag findest Du in unserer Stempeldatenbank [1].

Dieser Abschlag ist vom 1.3.2001.

Ungewöhnlich ist hier die Stellung der PLZ 49074 oben direkt vor dem Ortsnamen.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/101573
 
Christoph 1 Am: 08.04.2020 00:01:19 Gelesen: 15347# 370 @  
@ Journalist [#366]

Hallo Jürgen,

Dein Stempel aus Lübeck war hier bislang noch nicht zu sehen und ist auch noch nicht in der Datenbank. Da aber der UB bei dem von Dir gezeigten Abschlag nicht erkennbar war, konnte man den Stempel auch nicht eindeutig zuordnen.

Ich denke aber, ich habe ihn nun hier gefunden:



Der UB ist a. Und es scheint zwei verschiedene Stempelgeräte mit gleichem Text zu geben, denn in der Datenbank findet sich auch noch folgender Abschlag: [1]



Datum: 21.12.1987

Zwar nur ein sehr schwacher Abschlag, aber es ist erkennbar, dass die Schrifttype im unteren Teil des Stempels eine andere ist als bei meinem Abschlag von 1972.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/60972
 
Uwe Seif Am: 08.04.2020 03:30:16 Gelesen: 15307# 371 @  
@ Christoph 1 [#370]

Hallo Christoph,

LÜBECK 1/a (älterer Stempel/Grundtype V): von Gleico am 6.6.1962 abgeliefert und bis 19.3.1979 nachgewiesen

LÜBECK 1/a (neuerer Stempel/Grundtype VI): ab 18.8.1980 nachgewiesen

Gruß Uwe
 
Uwe Seif Am: 08.04.2020 03:52:54 Gelesen: 15306# 372 @  
Hallo Christoph,

diesen Bielefelder kenne ich vom 26.6.1982 bis 21.3.1991. Der Unterscheidungsbuchstabe "ac" ist etwas zu klein geraten.

Gruß Uwe
 
Christoph 1 Am: 08.04.2020 12:26:04 Gelesen: 15244# 373 @  
Hallo,

zunächst herzlichen Dank an Uwe Seif für die Bestätigungen und Ergänzungen.

Nun habe ich noch etwas ganz anderes zu zeigen:



In den Beiträgen [#94] und [#97] wurden solche Stempelabschläge bereits hier im Thema gezeigt. Daraufhin hatte Lothar in Beitrag [#98] die Erklärung zu diesen Gummi-Stempeln geliefert.

Ich stelle meinen Abschlag nun auch in die Datenbank ein, denn bislang ist dort nur der violette Abschlag von Thomas aus [#97] dokumentiert.

Viele Grüße
Christoph
 
bovi11 Am: 01.05.2020 09:53:47 Gelesen: 13871# 374 @  
Bund Nr. 1489 Einheit mit 11 Stück (eine davon durch Lochung beschädigt)

Maschinenstempel JÜLICH 6.12.92

3 Stempel "Nachträglich entwertet" VERDEN (ALLER) 1 10.12.92


 
jk Am: 29.05.2020 15:20:16 Gelesen: 11884# 375 @  
@ funnystamp [#305]

Kettenreaktion !

Dieser Stempel in Kleinformat ist sicherlich ein Gummi-Handstempel vom BZ 94.



mfg Jürgen
 
wajdz Am: 10.06.2020 22:09:06 Gelesen: 11362# 376 @  
Der Absender aus O-2321 Griebenow wünschte sich für seinen Frankierung Handabstempelung.

In Griebenow wollte oder konnte man nicht, in Rostock mußte ein Maschinenstempel reichen, aber auch nur für eine Marke. Erst in W-2222 Marne-Holstein ging der Wunsch in Erfüllung. Allerdings kam da nur noch eine nachträgliche Entwertung in Frage. Aber Handstempel ist Handstempel.

VGO Brief >20-50g frankiert mit Berlin MiNr 509 v. 15.07.75, Unterrand und Berlin MiNr 482 v. 15.01.75, Eckstempel r.u. (vermutlich Aufbrauch)



MSt 2500 ROSTOCK 2 · 27.12. 91 auf Bln 509,
Nachträglich entwertet Stempel MARNE · f · 30.12.91 für beide Marken.

MfG Jürgen -wajdz-
 
saeckingen Am: 15.06.2020 10:47:53 Gelesen: 11204# 377 @  
Luftpostbrief aus Musoma/Tansania nach Braunschweig. Frankiert mit 8/- Tansania Mi. Nr. 410 vom 27.7.87.



Gestempelt Braunschweig 1 Nachträglich entwertet -Unterscheidungsbuchstaben bg vom 3.9.87.
 
Ameise Am: 01.08.2020 19:51:44 Gelesen: 9020# 378 @  
Hallo,

ich habe noch drei verschiedene Belege aus der DDR-Zeit von der Poststelle Thiendorf (Grossenhain) beizusteuern, die doch sicher auch "Nachträglich entwertet" wurden:



(hier habe ich mal den privaten Namen entfernt)





Viele Grüße
Enrico
 
Roland Daebel Am: 01.08.2020 20:27:22 Gelesen: 9006# 379 @  
@ Ameise [#378]

Der obere Beleg ist nicht nachträglich entwertet. Das ist Post im Ort der Auflieferung. Mit dem verwendeten Poststellenstempel (Gummistempel) sollte keine Frankatur entwertet werden, außer Post für den gleichen Ort.

Bei den anderen Belegen könnte man von nachträglicher Entwertung ausgehen, da Absede- und Empfängerorte verschiedene sind.

Viel Spaß weiterhin!
 
Ameise Am: 01.08.2020 21:15:10 Gelesen: 8990# 380 @  
Hallo, danke für die Antwort.

Da ich viele solche Belege habe, würde mich einmal interessieren, ob verschiedene Absende- und Empfängerorte, aber mit der gleicher PLZ auch als "Post für den gleichen Ort" gelten?

Beispiel:



Viele Grüße
Enrico
 
Roland Daebel Am: 01.08.2020 22:28:02 Gelesen: 8968# 381 @  
@ Ameise [#380]

Ist nicht mein Spezialgebiet. Schau mal den ganzen Thread durch, vielleicht findest Du was ähnliches oder bessere Hinweise.

Die Poststellenstempel haben links eine Nummer - für jeden kleinen Ort der gleichen Postleitzahl eine andere Nummer.

Ich weiß nur, dass der obere Beleg aus Beitrag [#378] exakt nach Vorschrift mit handschriftlicher Durchstreichung und dem nebengesetzten Datum samt Gummistempel behandelt wurde - innerhalb des gleichen Ortes.

Es wäre ja auch möglich, dass ein Absender aus einem anderen Dorf die Post im Empfängerdorf aufliefert [#380], dann wäre es keine nachträgliche Entwertung (Zeitvorteil).

Wie schon angemerkt, ich bin dafür nicht der Spezialist. Lokale Entwertungen und nachträgliche Entwertungen "verschwimmen" also. Da müssen Experten des Spezialgebietes ran. Die haben vielleicht auch die Nummernlisten der Poststellen.
R.
 
JohannesM Am: 01.08.2020 23:17:07 Gelesen: 8956# 382 @  
@ Ameise [#380]

Hallo Enrico,

die Briefe wurden ja erst im Leitpostamt mit dem Tagesstempel versehen, wenn also der Brief dieses gar nicht erreichte weil er auf der Landposttour, die ja immer über mehrere Orte führte in einem dieser Orte zugestellt wurde verfuhr man ebenso als wenn er im selben Ort zugestellt worden wäre.

Beste Grüße
Eckhard
 
peno Am: 02.08.2020 16:03:26 Gelesen: 8866# 383 @  
Schreiben aus Berlin 1005 vom 28.06.1991 in Bonn "Nachträglich entwertet":


 
drmoeller_neuss Am: 05.08.2020 23:47:51 Gelesen: 8650# 384 @  
(13b) Landshut (Bay.) 2 vom 30. Januar 1961 auf einer türkischen Marke.
 


Manne Am: 16.08.2020 12:42:01 Gelesen: 7888# 385 @  
Hallo,

aus Koblenz vom 03.09.1971 ein Stempel. Ich hoffe, dass ich diesen noch nicht gezeigt habe.

Gruß
Manne


 
wajdz Am: 16.08.2020 20:26:34 Gelesen: 7812# 386 @  
So kann „nachträglich entwertet“ heute (Versanddatum 08.08.20) aussehen, dazu noch mit Fingerabdrücken gesichert. Gründlich und wirkungsvoll, aber nicht schön.

Briefausschnitt Bund MiNr 3534 · 02.04.20



MfG Jürgen -wajdz-
 
drmoeller_neuss Am: 16.08.2020 23:18:50 Gelesen: 7787# 387 @  
Haan, Rheinland, 18. August 1978.
 


MS Sammler Am: 08.09.2020 17:42:43 Gelesen: 6414# 388 @  
Moin,

hier mal ein paar Stempel:

Hamburg 1 UB "c"



Baden Baden



Köln UB "v"



Außerdem noch der allbekannte Maschienenstempel Hamburg 3:



Der UB scheint "nz" zu sein, mittlerweile ist aber das "n" abgenutzt und das "i" in "wir" des Werbestempels verkürzt.

Nun Hamburg 3 mit neuem UB mb aus den 90er Jahren. Dieser sieht nicht viel besser aus.



Den UB mb kann ich bis 1996 nachweisen. Außerdem tritt dieser Maschienenstempel auch innerhalb Hamburgs auf, vermehrt aber auf Rätselkarten.

Gruß vom Jungsammler Leon.
 
Roland Daebel Am: 08.09.2020 22:29:50 Gelesen: 6387# 389 @  
Nachträgliche Entwertung durch Schweizer Postzusteller

Eine undatierte Color-Ansichtskarte (Motiv „Seyðisfjörður"/Ost-Island) mit Touristengrüßen von Island nach Zürich. Zur ungefähren Datierung kann man die Portostufe für eine Postkarte ohne Luftpostzuschlag in Höhe von 3,50 Kronen heranziehen. Seit den 1950er Jahren waren die isländischen Porti stetig am Steigen. Die passende isländische Portoperiode für „normale Tarife in alle Länder außerhalb Skandinaviens“ mit 3,50 Kronen für eine Postkarte galt vom 1. Januar 1966 bis zum 31. Dezember 1967.

Die in Island ungestempelt gebliebene Frankatur weist zwei kleine Stempel mit jeweils drei Wellen auf. Meine Nachfrage bei einem namhaften Schweizer Philatelisten führte zu der Erkenntnis, dass es sich hier um spezielle Stempel zur nachträglichen Entwertung handelt, die von Briefträgern schweizweit verwendet wurden. Offen bleibt (vorläufig) der Verwendungszeitraum dieser Stempel.

Wer kann hier weitere Belege beisteuern, wenn möglich von anderen Orten als aus dem Raum Zürich?


 
Christoph 1 Am: 01.11.2020 15:49:18 Gelesen: 2988# 390 @  
Hallo,

hier ein sehr sauber abgeschlagener Nachträglich-entwertet-Stempel aus (3050) WUNSTORF 6 mit UB c vom 28.7.1987



Viele Grüße
Christoph
 
MS Sammler Am: 21.11.2020 16:43:23 Gelesen: 1146# 391 @  
Moin,

hier mal der größte Nachträglich-Entwertet Stempel, den ich besitze. Der Stempel misst ganze 43mm!

Wer kann Stempel mit größeren Durchmessern zeigen? ;-)



Gruß vom Jungsammler Leon.
 
drmoeller_neuss Am: 30.11.2020 00:36:50 Gelesen: 235# 392 @  
Nachträglich entwertet in (14a) Stuttgart 17.05.58 um 4 Uhr morgens. Das waren noch Zeiten, wo die Post morgens zum Frühstück gekommen ist. :)


 
epem7081 Am: 30.11.2020 15:41:45 Gelesen: 91# 393 @  
Hallo zusammen,

hier zwei zweifelhafte Fälle für diesen Thread.



Der Brief vom 13.05.1997 aus dem BRIEFZENTRUM 30 / mb zweifelsohne nachträglich entwertet, unschön aber wirkungsvoll.

Bei der nachfolgenden Karte vom 15.04.1918 aus EISENACH / * 2 b ist mir rätselhaft wer hier warum was entwertet hat - mit so einem schönen klaren Stempelabschlag- Spielerei?



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 

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