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Thema: (?) (438) Nachträglich entwertet
Das Thema hat 440 Beiträge:
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Seku Am: 31.07.2021 17:09:51 Gelesen: 29687# 416 @  
@ London-Dieter [#336]

Hello Dieter,

auch im UK hat man die Farbe von schwarz auf blau geändert.



@ fogerty [#406]

Hallo Ivo,

pflichtbewusst sind die Kollegen heute noch ! Gestern bei mir eingetroffen.

Allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende

Günther
 
Stefan Am: 13.08.2021 13:37:06 Gelesen: 28791# 417 @  
Nachfolgend ein Beleg mit einer nachträglichen Entwertung aus Burghaun von 1991:



Sendung von (ca. 10.12.1991) aus 8000 München nach 6419 Burghaun

Der rückseitig vermerkte Absender kommt aus München. Bei der Postausgangsbearbeitung wurde die Frankatur nicht gestempelt (vermutlich durchgerutscht). Dieser Sachverhalt wurde in der Posteingangsbearbeitung am Postamt in Burghaun bemerkt, wo am 13.12.1991 die nachträgliche Entwertung der Briefmarke zu 60 Pf. und taggleich die Zustellung erfolgte (rückseitig Posteingangsvermerk des Empfängers vorhanden). Der Unterscheidungsbuchstabe "b" liegt in einigen Exemplaren vor, dafür (bisher) kein Exemplar eines "Nachträglich entwertet"-Stempels aus Burghaun mit dem Unterscheidungsbuchstaben "a", welcher auch existiert haben könnte.

Gruß
Pete
 
Totalo-Flauti Am: 15.08.2021 21:56:06 Gelesen: 28501# 418 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Brief aus Leipzig vom 11.11.1960 nach New York USA wurde im Leipziger Bahnpostamt 32 nachträglich entwertet. Der Auslandsbrief kostete 25 Pfennig, die Luftpostgebühr nach Nordamerika kostete weitere 10 Pfennig. Der Brief wurde mit einer MiNr.723 und 726 frei gemacht.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Ameise Am: 18.08.2021 19:36:06 Gelesen: 28059# 419 @  
Lars Boettger [#22]

Hallo, ich sortiere gerade meine Altdeutschland- und frühen Deutschland-Belege und dabei sind mir dieser beiden Brief aufgefallen:



Die Briefe gingen von Großröhrsdorf nach Pirna.

Gehe ich richtig in der Annahme, das hier ein Postbeamter aus Großröhrsdorf diese Briefe nachträglich entwertet und dies oben handschriftlich bestätigt hat?

Viele Grüße
Enrico
 
calliostoma Am: 18.08.2021 20:15:17 Gelesen: 28032# 420 @  
@ Ameise [#419]

Hallo,

keine nachträgliche Entwertung sondern handschriftliche Aufgabe bei der Bahnpost !

Gruß

Dirk
 
Ameise Am: 18.08.2021 20:26:35 Gelesen: 28020# 421 @  
Hallo Dirk,

danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße
Enrico
 
Shinokuma Am: 18.08.2021 23:01:02 Gelesen: 27924# 422 @  
Ein Gruß in die Runde!

Heute mal wieder ein Brief, der kopfstehend in die Stempelmaschine kam und deshalb am Empfangsort manuell nachträglich entwertet wurde.
Abgeschickt am 31.7.1991 abends in Kassel und nachträglich entwertet am 2.8.1991 morgens im nordfriesischen Leck.



Trotz gut lesbaren Abschlags ist jedoch kein UB erkennbar. Offensichtlich gab es diese Handstempel auch ohne UB.

Herzliche Grüße

Gunther
 
eifelsammler Am: 19.09.2021 15:02:55 Gelesen: 25412# 423 @  
Hallo!

Nach längerer Abwesenheit freue ich mich wieder ins "Stempelgeschäft" einsteigen zu können.

Von mir heute ein Eigenkonstrukt des Briefzentrum 09 Chemnitz, dass ich leider nur als Briefstück aus der Tagespost der letzten Wochen erhalten habe.

Ein dreizeiliger Zeilenstempel mit Stempeltext: BZ09 Chemnitz / nachträglich / entwertet



Viele Grüße

Carsten
 
iholymoses Am: 28.09.2021 22:29:08 Gelesen: 24948# 424 @  
Hier ein Beispiel aus den 1990er Jahren mit gleich drei "Nachträglich entwertet" - Stempel aus MÜNSTER; leider alle nur schwach abgeschlagen, als Datum lese ich den 10.8.97:



Gute Nacht,
Reinhard
 
Lars Boettger Am: 30.10.2021 17:38:36 Gelesen: 23043# 425 @  
Abgebildet ist ein schönes Stück moderner Postgeschichte. Für einen Brief nach Luxemburg reichen 0,95 Euro nicht aus, es hätten 1,10 Euro frankiert sein müssen. 0,75 Euro werden vom Empfänger nachgefordert (bzw. hätten nachgefordert werden müssen). Den "Nachträglich Entwertet"-Stempel kann ich nicht erklären, er macht aus meiner Sicht nur wenig Sinn. Außer, der Postbeamte, der den Brief aufgenommen hat, hätte ihn zusammen mit dem T-Stempel angebracht.

Habt Ihr andere Erklärungsansätze?

Beste Grüße!

Lars


 
saeckingen Am: 30.10.2021 18:50:49 Gelesen: 23027# 426 @  
Hallo Lars,

der Brief wiegt wohl über 20 g, daher ist er auch zum Kompaktbriefentgelt von € 0,95 (Inland) freigemacht. Ins Ausland hätte der Brief € 1,70 gekostet, daher auch der Fehlbetrag von 75 im Zähler des Tax-Bruches. Im Nenner steht immer das Porto eines Standardbriefes ins Ausland.

In Luxemburg hätte der Empfänger also 75/110 * gewöhnliches Auslandsporto in Luxemburg + Einziehungentgelt bezahlen müssen.

Was der Nachträglich Entwertet Stempel darauf soll kann ich Dir aber auch nicht sagen. Der ist in den Zustellbasen zur Verwendung durch die Zusteller im Einsatz, dort sollte ein Brief nach Luxemburg aber nie gelandet sein. Dazu wird eine AFS nicht entwertet.

Grüße
Harald
 
Journalist Am: 30.10.2021 19:41:05 Gelesen: 23011# 427 @  
@ Lars Boettger [#425]

Hallo Lars und an alle,

der nachträglich entwertet Stempel ist Grundausrüstung der AGB-Prüfer und wird hier mehr oder weniger als Tagesstempelersatz genutzt, damit andere Kollegen erkennen können, das die Sendung AGB-geprüft ist.

Viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 09.11.2021 13:21:41 Gelesen: 22177# 428 @  
Stempel "Nachträglich entwertet" auf Vignette "FrischLuftPost" der Evers-Druck GmbH auf Brief von 2019.

Gleiche Vignette auf Brief von 2017 wurde nicht gestempelt.



VG Klaus Peter
 
Baber Am: 09.11.2021 16:17:38 Gelesen: 22283# 429 @  
@ Lars Boettger

Hallo Lars,

wenn ihr euch im nächsten Jahr bei der Royal Philatelic Society trefft, zeigt mal den englischen Kollegen was aus der guten alten Royal Mail geworden ist. Kein Stempel, der Aufgabeort und Ausgabedatum des Briefes zeigt und "entwertet" mit Filzstift. Meistens sind die Briefe aus Grossbritannien überhaupt nicht entwertet. Wer kann eigentlich Großbritannien gestempelt noch sammeln?



Den meisten RPS Mitgliedern wird das wohl egal sein, denn die modernen Marken sind für sie ja wohl keine Philatelie.

Gruß
Bernd
 
22028 Am: 09.11.2021 16:37:39 Gelesen: 22271# 430 @  
@ Baber [#429]

Was hat die Royal Philatelic Society of London mit der Royal Mail zu tun? Genauso viel wie der BDPh mit der Deutschen Post, nämlich NICHTS.
 
saeckingen Am: 09.11.2021 16:39:36 Gelesen: 22271# 431 @  
Hallo Bernd,

die Entwertung mit Filzstift stammt vermutlich aus Österreich. In Großbritannien werden Auslandsbriefe tatsächlich seit einigen Jahren kaum noch gestempelt, vor allem die größeren Formate. Das ist wirklich schade für Sammler, die an diesen Marken Interesse haben.

Ich bin so nett der Royal Mail oft eine zweite Chance zu geben und versende immer wieder Post mit diesen Marken von Großbritannien aus, wenn ich beruflich oder wegen der Philatelie dorthin komme.

Leider kann auch der Absender da nichts machen, die Marken auf gewöhnlichen Briefe dürfen in Großbritannien schon seit Jahrzehnten nicht mehr am Schalter gestempelt werden. Das wurde mir schon 1986 bei meinem ersten Besuch in England entsprechend verweigert.

Grüße
Harald
 
10Parale Am: 09.11.2021 21:39:05 Gelesen: 22202# 432 @  
@ 22028 [#430]

Ich verstehe was BABER uns sagen will.

Ein Land mit solch einer großartigen Tradition (One Penny Black - die erste Briefmarke der Welt) und den berühmtesten und wertvollsten Briefmarken der Welt (Blaue Mauritius mit dem Bild der englischen Königin Victoria) sollte alle Hebel in Bewegung setzen, um seinen guten Ruf auch in der Gegenwart weiterzuführen. Wer sonst als die noblen Damen und Herren der Royal Philatelic Society könnten ihren Einfluss geltend machen?

Da wir uns im Übergang vom analogen zum digitale Zeitalter befinden, glaube ich kaum an eine Besserung diesbezüglich.

Liebe Grüße

10Parale
 
22028 Am: 10.11.2021 09:57:08 Gelesen: 22096# 433 @  
@ 10Parale [#432]

Mir war schon klar was BABER sagen will, nur ist da weniger die RPSL als "The Association of British Philatelic Societies (ABPS)" [1], dem Pendant zum BDPh, gefragt. Diese hat viel mehr Britische Mitglieder als die RPSL.

[1] https://www.abps.org.uk/

[Beiträge [#429] bis [#433] auf Wunsch von Mitglied säckingen redaktionell verschoben aus dem Thema "Nobelverein Royal Philatelic Society im Aufwind"]
 
Briefuhu Am: 03.01.2022 14:55:13 Gelesen: 17041# 434 @  
Dieser Brief hätte zu mehreren Themen gepasst und kann gerne dorthin kopiert werden.

Der Express-Brief der Deutschen Post wurde am 22.10.2001 in Trier um 08:23 eingeliefert und am gleichen Tag in Berlin zugestellt. Empfänger waren die bekannten Prüfer am Kurfürstendamm. Frankiert wurde mit insgesamt 14 DM.

Entwertet wurden die vier Marken brutal mit einem schwarzen (nicht blauen) Stift. Den Einlieferungsbeleg habe ich mit eingescannt.



Schönen Gruß
Sepp
 
Totalo-Flauti Am: 22.01.2022 12:17:37 Gelesen: 15194# 435 @  
Liebe Sammlerfreunde,

Uhlands technischer Verlag forderte am 09.06.1948 von Leipziger Zeitung die regelmäßige Zusendung der amtlichen Bekanntmachungen an. Die Anforderung erfolgte auf der MiNr. P 962. Sie entging der Stempelung auf dem Leipziger Postamt N22 und wurde auf dem Postamt C1 nachträglich mit einem Gummistempel entwertet.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
lueckel2010 Am: 08.04.2022 22:18:59 Gelesen: 8267# 436 @  
Wer kann Näheres zu dem "Nachträglich entwertet"-Stempel auf dem gezeigten Beleg sagen?



Wurde dieser Rechteckstempel vielleicht bei der Postbearbeitung in der Bahnpost benutzt? Ist es eventuell ein Provisorium, dass beim Ausfall üblicher Stempelgeräte (Rundstempel) verwendet wurde?

Freue mich über jede Antwort.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
jmh67 Am: 09.04.2022 17:33:05 Gelesen: 8106# 437 @  
@ lueckel2010 [#436]

Das ist fürwahr ein seltsamer Beleg. Vermutlich war der Brief aus Italien nach Österreich mitgenommen und da noch mit der Marke zu 2,40 Schilling frankiert worden. Der Einwurf in Italien wurde vergessen, und die 120 Lire waren sozusagen für die Katz'.

Ich vermute, der Rechteckstempel ist abgeschlagen worden, um die nachträgliche Entwertung der italienischen Marken bei der Bahnpost zu verdeutlichen. Hatte ein Postamt nämlich keinen speziellen Stempel für nachträgliche Entwertungen, war es üblich, im Fall des Falles ein "N" beizufügen oder sonst den Sachverhalt zu kennzeichnen. Nötig war es aber nicht, denn soweit ich weiß, war die österreichische Frankatur ausreichend. Da wollte wohl jemand besonders gewissenhaft sein und hat über das Ziel hinausgeschossen. Die US-"Marke" scheint eh nur eine aus einer Zeitung ausgeschnittene Reproduktion zu sein.

-jmh
 
Ameise Am: 24.04.2022 15:02:21 Gelesen: 6569# 438 @  
Hallo,

hier eine Marke der Alliierten Besetzung (Ak-Ansicht: Die Burgen des Mosellandes), die sicher vergessen wurde zu entwerten, dann aber am Empfängerort Chemnitz entwertet wurde:



Wird ja auch zu "Nachträglich entwertet" gezählt werden.

Viele Grüße
Enrico
 
bedaposablu Am: 21.06.2022 20:38:30 Gelesen: 652# 439 @  
Hallo miteinander!

Durch Zufall in meinen Ansichtskarten gefunden. Eine Ansichtskarte von der "Grand Cayman" Insel von den Cayman-Inseln mit 2 Jamaica-Briefmarken und zwei nicht gleich erkennbare Stempeln:



Hier die Lösung: GÖTTINGEN / ZSP / Nachträglich / entwertet mit Datum 30.12.1996

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bovi11 Am: 21.06.2022 21:56:50 Gelesen: 633# 440 @  
@ Ameise [#438]

Mir fällt noch eine entfernte Notopfermarke auf.
 

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