Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (24) (31) Algerien: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 41 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
Saguarojo Am: 13.04.2017 19:35:49 Gelesen: 6487# 17 @  
Hallo,

R-Brief von Algier nach Frankreich vom 4.2.1927



Viele Grüße

Joachim
 
Mondorff Am: 13.04.2017 21:08:47 Gelesen: 6477# 18 @  
Ein Flugpostbrief, frankiert mit Blüten und Blumen.



Maschinenstempel von ANNABA nach Steinsel in Luxemburg, das Datum leider nicht lesbar.

Gruß DiDi
 
Saguarojo Am: 14.04.2017 09:34:12 Gelesen: 6458# 19 @  
@ Mondorff [#18]

Hallo DiDi,

sehr schöner Brief mit Kakteen-Motivmarke, mein Sammelgebiet.

Schöne Ostertage

Joachim
 
Saguarojo Am: 14.04.2017 09:35:18 Gelesen: 6457# 20 @  
Brief in die USA vom 1.3.1927



Viele Grüße

Joachim
 
Michael Mallien Am: 16.04.2017 18:32:37 Gelesen: 6396# 21 @  
@ Mondorff [#6]

Eine der Marken auf dem Brief ist die Michelnummer 843, die im Januar 1984 erschienen ist. Damit lässt sich der Beleg zeitlich vielleicht noch etwas beseer einordnen.

Ich habe einen Brief, der ebenfalls mit dieser Marke und der MiNr 844 frei gemacht ist. Die Marken gehören zu der Freimarkenserie Ansichten von Algerien vor 1930.

Mein Brief wurde am 7.11.1989 abgestempelt. Leider kann ich kein Arabisch, so dass ich das Zielland nur per Schriftbild-Vergleich habe versucht ausfindig zu machen. Ist Ägypten richtig?



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 28.05.2017 20:56:03 Gelesen: 6061# 22 @  
Heute ein Brief aus Misserghin in der Provinz Oran im Norden des Landes vom 9.5.1981 nach Belgrad, Jugoslawien. Die Freimachung erfolgte mit der MiNr. 721 zu 1,40 Dinar.



Die Marke stammt aus dem Satz Obstbaumblüten aus dem Jahr 1978 und zeigt das Motiv Holzapfel.

Was mir an dem Beleg besonders gefällt ist der farbliche Gesamteindruck: Marke und Umschlaggestaltung passen farblich so schön zusammen.
 
Michael Mallien Am: 07.06.2017 18:07:48 Gelesen: 5926# 23 @  
Erneut mit der MiNr. 609 frei gemacht wie in [#7] und [#14] ein Brief aus Algier nach Prag, Tschechoslowakei vom 14.8.1973.



Viele Grüße
Michael
 
Mondorff Am: 26.06.2017 10:34:17 Gelesen: 5746# 24 @  
Steuermarken auf Brief.



Brief mit der Mi.-Nr. 39 vom 4.4.1928 ab ALGER-GARE mit Ankunftstempel DOMMELDANGE (Luxemburg) vom 14.4.1928.

Der Brief trägt zwei Marken mit dem Text Impôt du Timbre (genau übersetzt "Steuer der Marke") zu 10 c. und 30 C.. Ein Irrtum?

Der kleine dreieckige T-Stempel steht für Taxe = Nachporto - die jedoch nicht eingezogen wurde.

Die Steuermarken waren also zur Frankatur nicht gültig und sind deshalb nicht entwertet worden.

Oder kennt jemand eine einleuchtende Erklärung?

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Michael Mallien Am: 09.07.2017 22:11:23 Gelesen: 5527# 25 @  
@ Mondorff [#24]

Hallo DiDi,

eine Antwort auf Deine Frage habe ich leider nicht, aber ich kann einen Beleg zeigen der ebenfalls einen Stempel ALGER GARE trägt. Dieser stammt allerdings vom 6.3.1972. So schön wie der Stempel ist, befindet er sich leider auf einer beschädigten MiNr 577.

Die Gesamtfrankatur für den Beleg nach Mainz summiert sich auf 1,15 Dinar. Es ist die selbe Portostufe, wie bei einigen anderen hier gezeigten Belegen aus den 1970er Jahren.



Schön finde ich auch die Firmenwerbung des Absenders mit CAMPING gaz, ein Logo, das vielen geläufig sein dürfte.

Viele Grüße
Michael
 
StefanM Am: 11.07.2017 13:12:44 Gelesen: 5489# 26 @  
@ Michael Mallien [#21]

Ägypten stimmt: vergleiche dritte Zeile aus der Adresse mit



Gruß
Stefan
 
Michael Mallien Am: 24.08.2017 18:13:27 Gelesen: 4975# 27 @  
Inlandsbrief von Ain Temouchant nach Oran vom 29.11.1901. Die Freimachung erfolgte mit einer französischen Marke zu 15 Centimes.

Zu dieser Zeit gab es noch keine eigenen Marken für Algerien. Die erschienen erst ab 1924.



Stempel auf der Vorder- und Rückseite des Briefes dokumentieren Abgangsort und Ankunftsort:



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 01.09.2017 17:56:21 Gelesen: 4876# 28 @  
Heute ein weiterer Brief mit Stempel ALGER GARE (Bahnhof, Algier) vom 24.9.1954 nach Konstanz. Die Freimachung beträgt 45 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 09.09.2017 11:55:03 Gelesen: 4769# 29 @  
Aus der französischen Zeit vor 1924 kann ich einen frühen Beleg zeigen. Der Inlandsbrief ging von St. Arnaud nach Constantine am 2. May 1881. Die gestempelte "30" und die handschriftliche "34" kennzeichnen wohl die Frankatur. Allerdings habe ich keinerlei Kenntnisse über diese Art der Freimachungsvermerke. Ein Porto von 30 Centimes käme mir jedoch recht hoch vor.



Rückseitig findet sich ein (Ankunfts-)stempel aus Constantine aus dem Juni 1881 sowie ein weiterer kaum lesbarer Stempel.



Demnach wäre der Inlandsbrief recht lange unterwegs gewesen oder erst mit Verspätung zugestellt worden.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.09.2017 18:57:13 Gelesen: 4724# 30 @  
Hier noch ein weiterer früher, und wie ich finde, sehr schöner Beleg aus der französischen Zeit. Ortsbrief aus Constantine vom 15.6.1890, frei gemacht mit 5 Centimes:



Dieser Brief ist kein Umschlag, sondern ein gefalteter Zettel mit Zahlenkolonnen und Additionsergebnissen, die sicher den Adressaten etwas sagten, mir jedoch nicht:



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 26.01.2018 12:42:37 Gelesen: 2046# 31 @  
Nach den früheren Belegen, die ich in den letzten Beiträgen zeigte, habe ich hier einen Beleg vom 8.7.1999, der es in anderer Hinsicht in sich hat!

Der Brief ging von Souahlia nach Seria, Brunei auf Borneo, einer wahrlich seltenen Destination. Zudem handelt es sich um ein Einschreiben und wenn ich es richtig interpretiere mit Rückschein.

Die Freimachung summiert sich auf 99 Dinar. Leider fehlen mir hier Vergleiche zu Belegen aus dieser Zeit. Mit Vergleichen könnte man die Zusatzleistung Rückschein womöglich noch besser belegen.



Zur Interpretation Rückschein gelangte ich durch diesen Stempel neben dem R-Label:



Dort meine ich das international für die Zusatzleistung Rückschein verwendete AR zu lesen. Ein weiterer Anhaltspunkt sind die Löcher an der Briefoberseite, die wahrscheinlich von Heftklammern herrühren, welche wiederum den Rückscheinbeleg getragen haben könnten.

Was meinen die Experten?

Viele Grüße
Michael
 
Koban Am: 26.01.2018 15:23:58 Gelesen: 2022# 32 @  
@ Michael Mallien [#29]

Ab 1.6.1878 wurden Orts- und Landtarif gleichgestellt. Für frankierte Briefe bis 15 Gramm waren vom Absender 15 Centimes zu entrichten, für taxierte Briefe 30 Centimes durch den Empfänger. Die Annahme des Briefes wurde abgelehnt, wie an dem rückseitigen Vermerk "Refuse" zu erkennen ist. Der Aufgabestempel zeigt nach meinem Eindruck das Datum 30. Mai. Beide rückseitigen Stempel gehören zu Constantine.

Oberer Stempel vom 31.Mai, CONSTANTINE im oberen Bogen, ALGERIE im unteren Bogen, unterer Stempel im oberen und unteren Bogen je CONSTANTINE.

Zur handschriftlichen "34" müsste ich erst einmal passen, halte aber auch ein Zählvermerk für möglich.

Gruß,
Koban
 
Michael Mallien Am: 28.01.2018 12:10:47 Gelesen: 1836# 33 @  
@ Koban [#32]

Ich danke Dir herzlich für die weiterführende Information. Dem Vermerk "Refuse" hatte ich noch keine Beachtung geschenkt.

Ich kann heute einen weiteren Beleg aus der französischen Kolonialzeit in Algerien zeigen. Der Brief, bzw. das Faltblatt, ging am 18.3.1869 vom Mascara nach Laval, Frankreich. Die Freimachung beträgt 20 Centimes.



Der Weg in Frankreich ist durch Stempel gut dokumentiert:

MARSEILLE A PARIS / 26 MARS 69
PARIS A BREST / 26 MARS 69
LAVAL / ..| 27 MARS 69

Viele Grüße
Michael
 
Fips002 Am: 01.02.2018 19:53:44 Gelesen: 1601# 34 @  
Brief von Algier 30. September 1869 nach Paris, 01. Oktober 1869.

Abgestempelt wurde der Brief mit dem Rautenstempel, große Ziffer 2240 bei Ankunft des Paketbootes, ohne Postagenten an Bord, in Marseille.



Gruß Dieter
 
Michael Mallien Am: 05.05.2018 07:35:06 Gelesen: 393# 35 @  
Mrs. Arley Munts aus Morris, Illinois erhielt 1947 drei Briefe aus Algier. Alle von unterschiedlichen Schreibern und aus unterschiedlichen Teilen Algiers. Alle frei gemacht mit 27 Franc.

1. Stempel ALGER-RUISSEAU vom 17.5.1947



Mir gefällt der rückseitig verklebte Fünferstreifen vom Unterrand (MiNr. 236).

2. Stempel ALGER-R.P. vom 2.7.1947



3. Stempel PLATEAU SAULIERE vom 28.11.1947



Viele Grüße
Michael
 
StefanM Am: 07.05.2018 07:38:55 Gelesen: 343# 36 @  
@ Michael Mallien [#35]

Mir ist zusätzlich der Doppeldruck des Aufdrucks auf der obersten Marke des Fünferstreifens aufgefallen. Vielleicht könntest Du noch mal einen höher aufgelösten Scan zeigen?!

Bei so einem Doppeldruck hätte ich jetzt vermutet, daß alle Aufdrucke im Bogen betroffen wären, was hier aber nicht der Fall ist?!

Gruß
Stefan
 
Michael Mallien Am: 07.05.2018 18:03:22 Gelesen: 326# 37 @  
@ StefanM [#36]

Hallo Stefan,

diesen Unterschied bei den Aufdrucken hatte ich gar nicht bemerkt, danke für den Hinweis.

Hier ein höher aufgelöster Scan:



Und ein Vergleich im Detail:




Ein Doppeldruck scheint es mir nicht zu sein, sondern so etwas wie eine Verquetschung, wenn man das so sagen kann. Auch die anderen Aufdrucke zeigen das Phänomen mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Danke nochmal und viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 12.05.2018 17:56:09 Gelesen: 259# 38 @  
@ fogerty [#10]
@ Baber [#11]

Hier ist ein weiterer Beleg aus der fraglichen Zeit zwischen Juli 1958 und Juli 1962, in der mit französischen Marken frankiert wurde.

Der Brief ging am 29.11.1961 von Attaba, einem westlich von Algier gelegenem Ort, nach Chicago, USA. Die Freimachung betrug 50 Centimes und erfolgte mit 2 Werten der MiNr. 1316 (Frankreich).



Viele Grüße
Michael
 
achim11-76 Am: 13.05.2018 08:54:51 Gelesen: 234# 39 @  
Gibt es auch Mischfrankaturen mit "EA" Überdrucken und französischen Marken?

So etwas ist doch bestimmt von Sammlern hergestellt worden. So Umbruchzeiten sind philatelistisch immer interessant.
 
Michael Mallien Am: 13.05.2018 12:46:38 Gelesen: 217# 40 @  
@ achim11-76 [#39]

Hallo Achim,

zur Erläuterung für alle Mitleser: Algerien wurde am 1.7.1962 selbständige Republik und am 4.7.1962 erschienen die ersten Marken Frankreichs mit schwarzem Handstempelaufdruck EA (für ETAT ALGERIEN).

Baber zeigt in Beitrag [#9] Belege mit überstempelten bzw. händisch überschriebenen EA-Marken. Die Existenz letzterer Marken kann zu der Annahme verleiten, dass es eher keine Mischfrankaturen gibt, sondern die Anweisung bestand, dass die Marken zu Überstempeln oder notfalls zu Überschreiben waren.

Das schließt natürlich nicht aus, dass es trotzdem Mischfrankaturen gibt. Ich habe noch keinen solchen Beleg gesehen.

Viele Grüße
Michael
 
Saguarojo Am: 13.05.2018 17:13:20 Gelesen: 200# 41 @  
Hier ein Express-Brief von Algier nach Strasbourg vom 23.10.1962 mit EA-Aufdrucken.



Viele Grüße

Joachim
 

Das Thema hat 41 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.