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Thema: Dahomey: Echt gelaufene Belege
Manne Am: 25.10.2016 12:08:54 Gelesen: 4870# 1 @  
Hallo,

mein einziger Beleg aus Dahomey an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim vom 14.05.1969, abgestempelt in Cotonou.

Gruß
Manne


 
Mondorff Am: 27.10.2016 19:41:32 Gelesen: 4753# 2 @  


Flugpostbrief mit unlesbarem Maschinenstempel (1966/67?) ab (rückseitige Absenderangabe) Cotonou nach Luxemburg

Gruß DiDi
 
Cantus Am: 18.09.2017 01:25:13 Gelesen: 4055# 3 @  
Von mir ein Brief vom 17.7.972, gelaufen von Ouidsah nach Berlin. Dabei sind Marke und Stempelort durchaus interessant.

Als Frankatur diente eine Marke zu 65 Francs, die es über die Jahre auch in anderen Wertstufen und später sogar mit Überdruck einer neuen Wertstufe gab. Sie erschien am 18.2.1963, war aber langjährig in Gebrauch.

Die Marke zeigt den damaligen Häuptling der Volksgruppe der Bariba. Die Bariba, Eigenbezeichnung Baatonu (Plural Baatombu), sind das Hauptvolk des Departements Bourgou in Benin und waren die Gründer des Königreiches Borgu, das sich heute in Nordost-Benin und Nordwest-Nigeria befindet. Ihre Muttersprache ist das Bariba. Die Bariba-Gesellschaft besteht aus einer hochrangigen Amtsperson als Häuptling der Stadt sowie seinen untergeordneten Häuptlingen. Sozialer Status und Titel werden durch die Familie weitergegeben, aber der Status der Person kann auch von der familiären Natur der Arbeit gegeben werden [1].

Der gezeigte Brief war in Ouidah aufgegeben worden, einer Stadt ganz im Süden von Benin, ehrmals Dahomey. Als einziger Hafen Benins war Ouidah das Zentrum des Sklavenhandels in der Region und eine aktive Handelsstadt. Seit 1999 ist die Stadt de facto Hauptstadt des Departements Atlantique, wurde dazu aber noch nicht offiziell ernannt. Ouidah zählt rund 80.000 Einwohner. Haupterwerbszweig der Bevölkerung ist die Landwirtschaft und das Handwerk, es gibt vereinzelt kleine Unternehmer und als einzigen Industriebetrieb die „British American Tobacco“-Fabrik [2].



Mi. 210

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bariba_(Volk)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ouidah
 
sentawau Am: 01.10.2017 13:28:32 Gelesen: 4059# 4 @  

 
Michael Mallien Am: 17.04.2018 20:56:39 Gelesen: 3144# 5 @  
Der Philatelie-Service von Dahomey verfügte über eigene R-Zettel, die für Sendungen an Abonnenten in Übersee zur Anwendung kamen.

Hier ein Beispiel für ein Einschreiben vom 30.7.1969 aus Cotonou nach Mannheim, frei gemacht mit zwei Werten aus der schönen Serie Tierreservation im Pendjari-Gebiet vom März 1968. Die Frankatur beläuft sich auf 115 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
filunski Am: 04.08.2018 00:13:54 Gelesen: 2735# 6 @  
Hallo zusammen,

soeben beim Aufräumen (wieder) entdeckt, ;-) Luftpostbrief aus Porto-Novo (heute die Hauptstadt von Benin) an das "Blaue Kreuz" (Hilfsorganisation für Sucht- und Alkoholprobleme) in Basel aus dem Jahr 1973:



Viele Grüße,
Peter
 
Baber Am: 04.08.2018 12:00:51 Gelesen: 2717# 7 @  
Ein Brief vom 11.4. 1960 von der Hauptstadt Cotonou nach Paris kurz vor der Unabhängigkeit 1.8.1960



Portogrecht frankiert mit 20 Fr Französisch Westafkrika und 5 Fr Togo, die Togo-Marke war wohl in Dahomey nicht gültig.

Brief vom 12.6.1966 vom Flughafen Cotonou nach Deutschland, frankiert mit 45 Fr



Brief vom 4.8. 1994 von Cotonou nach München, frankiert 400 Fr Überdruckwerte Volksrepublik Benin



Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 18.10.2020 12:05:24 Gelesen: 114# 8 @  
Werbeflyer für eine Zeitung in Lausanne in Form eines Faltbriefes der als Drucksache (IMPRIMÉ) versendet wurde am 8.3.1963 aus Porto-Novo nach Nyon, Schweiz, frei gemacht mit insgesamt 10 Franc.



Hier die aufgefaltete Ansicht:



... und der Inhalt vergrößert:



Ein eben solcher Beleg mit einem ähnlichen Text wurde auch aus Obervolta [1] gezeigt und dort auch übersetzt.

Eine gelungene Werbeaktion, welche die Herzen der Briefmarkenfreunde höher schlagen lässt :)

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=10856&CP=0&F=1#M10
 
DERMZ Am: 18.10.2020 13:07:05 Gelesen: 99# 9 @  
@ Michael Mallien [#8]

Hallo Michael,

das ist mir eine große Freude, daß diese Briefe so "aufgewertet" wurden, für mich war es einfacher Beifang, dem ich nur wenig Interessantes zugedacht habe - so kann man sich irren, toll.

Die besten Grüße

Olaf
 
Baber Am: 18.10.2020 14:34:07 Gelesen: 89# 10 @  
@ Michael Mallien [#8]

Hallo Michael,

Du hast richtig vermutet. Das ist die gleiche Werbung für die Lausanner Zeitung „Feuille d’Avis de Lausannes“, nur diesmal aus Dahomey. Den Grund einer solchen Werbung kann man vielleicht nur von der Zeitung selbst erfahren, aber die Initiatoren von damals werden wohl nicht mehr am Leben sein.

In ähnlicher Form gab es in den 1960-Jahren eine Image-Werbung für Maggi. Der "Maggi-Fridolin" verschickte Postkarten mit landespezifischen Briefmarken aus allen Ländern der Erde. Der Text war immer der gleiche: " Heute bin in ......" und dann eine Maggi-Werbung.

Gruß
Bernd
 
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